Burkhard / Burkhardt von Hünenberg ZG
Moderator: Wolf
-
dominicdiaz
- Beiträge: 35
- Registriert: Sa 11. Mai 2019, 12:12
- Geschlecht: Männlich
Burkhard / Burkhardt von Hünenberg ZG
Hallo zusammen
Ich bin auf der Suche nach den Ahnen meiner Urururgrossmutter Maria Verena Burkard.
Sie war die Tochter des Alois und der Maria Verena Burkard-Hausheer. Geboren am 10. April 1836 und Aufgewachsen auf dem Weiler "Matten" in Hünenberg. Mich würde interessieren ob sie noch Geschwister hatte und ob es einen Stammbaum dieser Familie gibt.
Ich bin auf der Suche nach den Ahnen meiner Urururgrossmutter Maria Verena Burkard.
Sie war die Tochter des Alois und der Maria Verena Burkard-Hausheer. Geboren am 10. April 1836 und Aufgewachsen auf dem Weiler "Matten" in Hünenberg. Mich würde interessieren ob sie noch Geschwister hatte und ob es einen Stammbaum dieser Familie gibt.
-
Wolf
- Moderator
- Beiträge: 10582
- Registriert: Sa 21. Mai 2005, 17:05
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: St.Gallen, Schweiz
Re: Burkard aus Hünenberg
Bei der eigentlichen Frage kann ich leider nicht helfen - hätte aber selbst eine Frage zur Schreibweise des Namens: laut Familiennamenbuch sind Burkhardt seit vor 1800 Bürger von Hünenberg ZG. Geht es hier um dieses Geschlecht - oder eine andere in Hünenberg zeitweise lebende Familie mit ähnlichem Namen?
Wolf Seelentag, St.Gallen
Mitglied der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Ostschweiz (GHGO) - https://www.ghgo.ch/
Eingesetzte Software: Ahnenforscher
Mitglied der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Ostschweiz (GHGO) - https://www.ghgo.ch/
Eingesetzte Software: Ahnenforscher
-
dominicdiaz
- Beiträge: 35
- Registriert: Sa 11. Mai 2019, 12:12
- Geschlecht: Männlich
-
Wolf
- Moderator
- Beiträge: 10582
- Registriert: Sa 21. Mai 2005, 17:05
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: St.Gallen, Schweiz
Re: Burkard aus Hünenberg
Damit ergibt sich die Frage, ob Alois Burkard Bürger von Hünenberg war (die sich laut Familiennamenbuch Burkhardt schreiben, wobei es sich um einen der sehr seltenen Fehler in dieser Quelle handeln könnte) - oder zu einer anderen Linie gehört und sich nur in Hünenberg aufgehalten hat. Wenn ein Todesregisterauszug vorhanden ist: ist dort ein Bürgerort genannt?
Wolf Seelentag, St.Gallen
Mitglied der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Ostschweiz (GHGO) - https://www.ghgo.ch/
Eingesetzte Software: Ahnenforscher
Mitglied der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Ostschweiz (GHGO) - https://www.ghgo.ch/
Eingesetzte Software: Ahnenforscher
-
Peter.D
- Beiträge: 2662
- Registriert: Sa 27. Feb 2010, 17:53
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Schweiz, Zürich
Re: Burkard aus Hünenberg
Tatsächlich gibt es auch heute noch Burkhard und Burkhardt als Bürger von Hünenberg. Die Varianten kommen auch im ganzen Freiamt sowie in Fisibach vor, dem angeblichen Ursprungsort dieser Burkhards. Ich vermute, wie von Wolf schon angedeutet, dass sich verschiedene Zweige der Familie mit der Zeit unterschiedlich schrieben. Vielleicht ist das dt auch den Korporationsbürgern vorbehalten, die Steigerung wäre dann noch ckdt wie in Basel ...
Frage an Dominic: hast du bereits in den Bürgerbüchern von Hünenberg nachsehen können? Die Gemeinde musste diese ab 1876 zwingend führen, habe aber keine Ahnung wie weit sie zurückerfasst haben. Das StAZG besitzt Mikrofilme, die Originale sind vermutlich immer noch bei der Bürgergemeinde.
Peter
Frage an Dominic: hast du bereits in den Bürgerbüchern von Hünenberg nachsehen können? Die Gemeinde musste diese ab 1876 zwingend führen, habe aber keine Ahnung wie weit sie zurückerfasst haben. Das StAZG besitzt Mikrofilme, die Originale sind vermutlich immer noch bei der Bürgergemeinde.
Peter
-
Wolf
- Moderator
- Beiträge: 10582
- Registriert: Sa 21. Mai 2005, 17:05
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: St.Gallen, Schweiz
Re: Burkhard / Burkhardt von Hünenberg ZG
Danke für die Hinweise, Peter ... dann benenne ich das Thema als nächsten Schritt einmal in "Burkhard / Burkhardt von Hünenberg ZG" um.
Es bleibt die Frage nach dem fehlenden H. Um ein Missverständnis zu vermeiden: es geht nicht darum, frühere Schreibweisen zu ignorieren oder zu unterdrücken. In der Diskussion müssen diese Schreibweisen genannt werden. Das Ziel ist aber, im Themen-Titel jeweils die heute üblichen Schreibweisen zu verwenden, damit Personen, die nach einer heutigen Schreibweise suchen, diese Daten (auch mit den alten Schreibweisen) finden. Zu diesem Zweck ist das Familiennamenbuch die erste Quelle - auch wenn es natürlich nicht 100% fehlerfrei ist.
Es bleibt die Frage nach dem fehlenden H. Um ein Missverständnis zu vermeiden: es geht nicht darum, frühere Schreibweisen zu ignorieren oder zu unterdrücken. In der Diskussion müssen diese Schreibweisen genannt werden. Das Ziel ist aber, im Themen-Titel jeweils die heute üblichen Schreibweisen zu verwenden, damit Personen, die nach einer heutigen Schreibweise suchen, diese Daten (auch mit den alten Schreibweisen) finden. Zu diesem Zweck ist das Familiennamenbuch die erste Quelle - auch wenn es natürlich nicht 100% fehlerfrei ist.
Wolf Seelentag, St.Gallen
Mitglied der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Ostschweiz (GHGO) - https://www.ghgo.ch/
Eingesetzte Software: Ahnenforscher
Mitglied der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Ostschweiz (GHGO) - https://www.ghgo.ch/
Eingesetzte Software: Ahnenforscher
-
Peter.D
- Beiträge: 2662
- Registriert: Sa 27. Feb 2010, 17:53
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Schweiz, Zürich
Re: Burkhard / Burkhardt von Hünenberg ZG
Die unterschiedlichen Schreibweisen von Familiennamen mit vermutetem gleichen Ursprung war immer wieder ein umstrittenes Thema. So versuchten insbesondere in der ersten Hälfte des 20. Jh. verschiedene Zivilstandsämter eine Standardisierung solcher Namen durchzusetzen. Einige Fälle landeten schliesslich vor Bundesgericht.
Besonders ausführlich begründet und publiziert ist ein Entscheid von 1957 in Sachen Husy/Husi gegen den Kanton Solothurn. Das Bundesgericht hat hier den einseitig verordneten Namensanpassungen eine klare Absage erteilt. Der Datenschutz war damals ganz offensichtlich noch nicht so wichtig wie heute ...
Beim FNB dürfen wir auch nie vergessen, dass es sich höchstens um eine halbstaatliche Aktion handelte. Die Zivilstandsbeamten füllten die Erfassungsbogen eigentlich aus Goodwill aus und sicher nahmen sie auch nicht alle Zeit für umfangreiche Abklärungen.
Peter
Besonders ausführlich begründet und publiziert ist ein Entscheid von 1957 in Sachen Husy/Husi gegen den Kanton Solothurn. Das Bundesgericht hat hier den einseitig verordneten Namensanpassungen eine klare Absage erteilt. Der Datenschutz war damals ganz offensichtlich noch nicht so wichtig wie heute ...
Beim FNB dürfen wir auch nie vergessen, dass es sich höchstens um eine halbstaatliche Aktion handelte. Die Zivilstandsbeamten füllten die Erfassungsbogen eigentlich aus Goodwill aus und sicher nahmen sie auch nicht alle Zeit für umfangreiche Abklärungen.
Peter
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

