In seiner Abschiedsvorlesung an der Universität Basel hat Prof. Dr. Rudolf Wachter von einer Neuentdeckung berichtet, die für die Genealogie ziemlich wichtig sein könnte, jedenfalls für die Zeit bis etwa 1700. Er würde sich über Feedbacks freuen, insbesondere wäre er daran interessiert zu wissen, ob das in ähnlicher Form in der Forschung schon einmal publiziert worden ist.
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Die Davoser Namenregel
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Wolf
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Die Davoser Namenregel
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Wolf Seelentag, St.Gallen
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Carmen
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Re: Die Davoser Namenregel
Hallo Wolf
Herr Wachter stellt die Ahnenforscher schon etwas naiv dar wenn er auf Seite 4 schreibt: "Dies haben die Genealogen bisher offenbar komplett ignoriert". Diese Regel kommt nicht nur in Davos vor, wie er das gemerkt hat. Was weiss Herr Wachter der erst vier Jahre in Davos forscht, was die Ahnenforscher alles wissen. Diese Regel kommt im grossen Teil des Kanton Graubünden vor. Aber sie wird trotzdem nicht immer so angewendet. Siehe auch der Beitrag Familiennamen als Vornamen im Kanton Graubünden.
Gruss Fredi
Herr Wachter stellt die Ahnenforscher schon etwas naiv dar wenn er auf Seite 4 schreibt: "Dies haben die Genealogen bisher offenbar komplett ignoriert". Diese Regel kommt nicht nur in Davos vor, wie er das gemerkt hat. Was weiss Herr Wachter der erst vier Jahre in Davos forscht, was die Ahnenforscher alles wissen. Diese Regel kommt im grossen Teil des Kanton Graubünden vor. Aber sie wird trotzdem nicht immer so angewendet. Siehe auch der Beitrag Familiennamen als Vornamen im Kanton Graubünden.
Gruss Fredi
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Wolf
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Re: Die Davoser Namenregel
Hallo Fredi,
der Text im obigen Beitrag ist im Wesentlichen der Text, mit dem der Autor auf SGFF-L auf seinen Artikel hingewiesen hat. Da mir der Artikel als guter Startpunkt für eine Diskussion des Themas erschien, habe ich um Zustimmung gebeten (und diese erhalten), den Artikel auch hier im Forum hochzuladen.
Im Artikel selbst würde ich nicht jeden Satz einzeln auf die Goldwaage legen. Wichtiger erscheint mir die Einladung
der Text im obigen Beitrag ist im Wesentlichen der Text, mit dem der Autor auf SGFF-L auf seinen Artikel hingewiesen hat. Da mir der Artikel als guter Startpunkt für eine Diskussion des Themas erschien, habe ich um Zustimmung gebeten (und diese erhalten), den Artikel auch hier im Forum hochzuladen.
Im Artikel selbst würde ich nicht jeden Satz einzeln auf die Goldwaage legen. Wichtiger erscheint mir die Einladung
Hier ist also m.E. nicht nur der Platz, die Situation in Davos zu diskutieren, sondern auch in anderen Gemeinden, auch anderen Kantonen, vielleicht sogar im ganzen deutschsprachigen Raum.Er würde sich über Feedbacks freuen, insbesondere wäre er daran interessiert zu wissen, ob das in ähnlicher Form in der Forschung schon einmal publiziert worden ist.
Wolf Seelentag, St.Gallen
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Felber
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Re: Die Davoser Namenregel
Meiner Erfahrung nach ist die Davoser Namenregel zumindest im Kanton Luzern nicht anwendbar. Bei einzelnen Familien aus Kottwil, Pfaffnau und Sempach aus dem 17. Jahrhundert, wo ich über genügend Angaben verfüge, trifft die Regel gar nicht zu. Dasselbe Bild zeigt sich bei manchen Nidwaldner Familien aus Wolfenschiessen im 17. Jahrhundert. Zwar werden oft Namen aus der Verwandtschaft vergeben, eine fixe Reihenfolge scheint es aber nicht gegeben zu haben. Interessanterweise hiess etwa der erste Sohn praktisch nie wie der Grossvater väterlicherseits.
Aufschlussreich ist diesbezüglich auch die Familie vom Nidwaldner Landammann Melchior Lussi (1529–1606), da diese durch spätere Aufzeichnungen relativ gut bekannt ist. Er war der Sohn von Johann Lussi und Anna Frunz. Seine erste Frau Katharina Amlehn war die Tochter von Niklaus Amlehn und - sehr wahrscheinlich - Dorothea Hug. Aus ihrer Ehe sind vier Kinder bekannt: Melchior, Andreas, Katharina und Anna. Die Grossväter waren also nicht namensgebend, dafür die Eltern.
Freundliche Grüsse
Olivier
Aufschlussreich ist diesbezüglich auch die Familie vom Nidwaldner Landammann Melchior Lussi (1529–1606), da diese durch spätere Aufzeichnungen relativ gut bekannt ist. Er war der Sohn von Johann Lussi und Anna Frunz. Seine erste Frau Katharina Amlehn war die Tochter von Niklaus Amlehn und - sehr wahrscheinlich - Dorothea Hug. Aus ihrer Ehe sind vier Kinder bekannt: Melchior, Andreas, Katharina und Anna. Die Grossväter waren also nicht namensgebend, dafür die Eltern.
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Olivier
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