Hallo Mitforscher/innen
Dieses alte, leicht verblasste Bild liegt in einem Privatarchiv im Kanton Thurgau. Die Rückseite ist nicht beschriftet.
Wer weiss, wo diese (wahrscheinlich katholische) Kirche steht oder stand?
Stiftskirche St. Pelagius in Bischofszell TG
Moderator: Wolf
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Pili
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- Wohnort: Schweiz, Thurgau
Wer kennt diese Kirche?
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Gruss
Pili
Pili
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Josef Schoch
Wer kennt diese Kirche?
Dies ist die kath. Stiftskirche St. Pelagius in Bischofszell/TG Schweiz
Viele Grüsse Josef Schoch
Viele Grüsse Josef Schoch
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John
- Beiträge: 272
- Registriert: Mi 29. Jun 2005, 12:34
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- Wohnort: Schweiz, Kanton Bern
Wer kennt diese Kirche?
Hallo Pili
In dieser Kirche bin ich getauft und konfirmiert worden. Sie war damals, wie auch anderswo im Kanton Thurgau üblich, noch paritätisch, das heisst die Reformierten und Katholiken teilten sich das Kirchenschiff zu unterschiedlichen Zeiten. Nachdem die Evangelischen 1968 die eigene Johanneskirche bezogen, ist sie umgebaut und vergrössert worden und dient seither nur noch den Katholiken.
Mein Grossvater Heinrich Meister könnte dieses Foto gemacht haben, war er doch von 1889 bis gegen Ende der 30iger Jahre Photograph in Bischofszell.
Es grüsst John aus der Umgebung von Bern
Nachtrag:
In "Die Kunstdenkmäler des Kanton Thurgau, Band III, Der Bezirk Bischofszell von Albert Knoepfli, Birkhäuser Verlag Basel 1962" findet sich das obige Foto in besserer Qualität auf Seite 154 mit dem Text "Abb. 109 Bischofszell, Die Stiftskirche St. Pelagius. Hauptteile 14./15. Jahrhundert, neugotischer Umbau 1863/1865". Im Abbildungsverzeichnis ist als Photograph 'Hausamann, Heiden' erwähnt. Es war also nicht H. Meister.
In dieser Kirche bin ich getauft und konfirmiert worden. Sie war damals, wie auch anderswo im Kanton Thurgau üblich, noch paritätisch, das heisst die Reformierten und Katholiken teilten sich das Kirchenschiff zu unterschiedlichen Zeiten. Nachdem die Evangelischen 1968 die eigene Johanneskirche bezogen, ist sie umgebaut und vergrössert worden und dient seither nur noch den Katholiken.
Mein Grossvater Heinrich Meister könnte dieses Foto gemacht haben, war er doch von 1889 bis gegen Ende der 30iger Jahre Photograph in Bischofszell.
Es grüsst John aus der Umgebung von Bern
Nachtrag:
In "Die Kunstdenkmäler des Kanton Thurgau, Band III, Der Bezirk Bischofszell von Albert Knoepfli, Birkhäuser Verlag Basel 1962" findet sich das obige Foto in besserer Qualität auf Seite 154 mit dem Text "Abb. 109 Bischofszell, Die Stiftskirche St. Pelagius. Hauptteile 14./15. Jahrhundert, neugotischer Umbau 1863/1865". Im Abbildungsverzeichnis ist als Photograph 'Hausamann, Heiden' erwähnt. Es war also nicht H. Meister.
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Pili
- Beiträge: 367
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Stiftskirche St. Pelagius in Bischofszell TG
Hallo schobi und John
Ich bin überrascht. Mit so schnellen Antworten habe ich nicht gerechnet. Herzlichen Dank. Ich werde diese Kirche einmal in Natura ansehen.
Es ist möglich, dass dieses Bild aus der Zeit stammt, in der Johns Grossvater dort Fotograf war. Ein Bruder meines Grossvaters war damals einige Zeit Lehrer in Bischofszell. Vielleicht hatte er sogar in dieser Kirche die Orgel gespielt.
Ich bin überrascht. Mit so schnellen Antworten habe ich nicht gerechnet. Herzlichen Dank. Ich werde diese Kirche einmal in Natura ansehen.
Es ist möglich, dass dieses Bild aus der Zeit stammt, in der Johns Grossvater dort Fotograf war. Ein Bruder meines Grossvaters war damals einige Zeit Lehrer in Bischofszell. Vielleicht hatte er sogar in dieser Kirche die Orgel gespielt.
Gruss
Pili
Pili
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John
- Beiträge: 272
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- Wohnort: Schweiz, Kanton Bern
Stiftskirche St. Pelagius in Bischofszell TG
Noch nie von Bischofszell gehört?
Dann wird es aber höchste Zeit! Ein Besuch lohnt sich allemal!
Die Stadt an der Grenze zum Kanton St.Gallen und auf einer Terrasse über dem Zusammenfluss von Sitter und Thur gelegen ist von nationaler Bedeutung für die Schweiz - geschichtsträchtig und anmutig, mit 5700 Einwohnern gemütlich klein, aber lebendig.
Seit der letzten umfassenden Renovation der unter Denkmalschutz stehenden St. Pelagiuskirche sind mehr als drei Jahrzehnte vergangen. Die Spuren der Zeit sind im Gotteshaus nicht zu übersehen. Kerzenrauch und Heizung haben die katholische Kirche verschmutzt. Die für diese Jahr vorgesehene Reinigung soll die Raumschale und die Ausstattung so herstellen, dass sie wieder weitgehend dem Erscheinungsbild nach der letzten Renovation entspricht. Gereinigt, konserviert und teilrestauriert wird auch der aus dem späten Mittelalter stammende Freskenzyklus an der Südwand, welcher die Verurteilung, Kreuzigung und Auferstehung Jesu darstellt.
Die Innenreinigung soll in der Zeit vom 13. Mai bis 18. Juli vonstatten gehen. In dieser Zeit ist die Pelagiuskirche geschlossen.
Im kommenden Jahr soll auch die Revision der Orgel in Angriff genommen werden. Diese steht seit 1975 auf der neuen Westempore und ist ein Werk aus der Werkstatt des Lindauer Orgelbaumeisters Winfried Albiez (1938-1984).
John
Dann wird es aber höchste Zeit! Ein Besuch lohnt sich allemal!
Die Stadt an der Grenze zum Kanton St.Gallen und auf einer Terrasse über dem Zusammenfluss von Sitter und Thur gelegen ist von nationaler Bedeutung für die Schweiz - geschichtsträchtig und anmutig, mit 5700 Einwohnern gemütlich klein, aber lebendig.
Seit der letzten umfassenden Renovation der unter Denkmalschutz stehenden St. Pelagiuskirche sind mehr als drei Jahrzehnte vergangen. Die Spuren der Zeit sind im Gotteshaus nicht zu übersehen. Kerzenrauch und Heizung haben die katholische Kirche verschmutzt. Die für diese Jahr vorgesehene Reinigung soll die Raumschale und die Ausstattung so herstellen, dass sie wieder weitgehend dem Erscheinungsbild nach der letzten Renovation entspricht. Gereinigt, konserviert und teilrestauriert wird auch der aus dem späten Mittelalter stammende Freskenzyklus an der Südwand, welcher die Verurteilung, Kreuzigung und Auferstehung Jesu darstellt.
Die Innenreinigung soll in der Zeit vom 13. Mai bis 18. Juli vonstatten gehen. In dieser Zeit ist die Pelagiuskirche geschlossen.
Im kommenden Jahr soll auch die Revision der Orgel in Angriff genommen werden. Diese steht seit 1975 auf der neuen Westempore und ist ein Werk aus der Werkstatt des Lindauer Orgelbaumeisters Winfried Albiez (1938-1984).
John
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