Frauchiger von Eriswil BE
Moderator: Wolf
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Mindergring
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Frauchiger von Eriswil BE
Die Frauchiger von Eriswil BE (auf die auch die Frauchiger von Wyssachen zurückgehen) wurden von Julius Billeter untersucht, seine Notizen dazu umfassen 56 Seiten.
Bei sehr vielen gleichnamigen Personen beginne ich den Notizen von Billeter ein bisschen zu misstrauen.
Gemäss Billeter ist mein Vorfahr Hans Ulrich Frauchiger (erste Ehe mit Susanna Aeschbacher 3. August 1735) am 15.3.1711 geboren worden als Sohn von Uli Frauchiger und Maria Murgenthaler (wohnhaft im Oberdorf).
Aber könnte er nicht auch als Sohn von Uli Frauchiger und Barbara Niederhauser (wohnhaft im Grünenboden) am 4.3.1708 zur Welt gekommen sein? Billeter hat diesem Hans Ulrich keine Ehe zugewiesen.
Die Totenrodel von Eriswil gehen nur bis 1769 zurück und ich vermute dass Hans Ulrich früher gestorben ist.
Taufzeugen des einzigen Kindes Hans Ulrich 15.11.1737 waren Hans Frauchiger, Andreas Schneider, Catharina Niederhuser?
Falls Uli Frauchiger und Barbara Niederhauser die Eltern sind könnte Hans der Bruder von Hans Ulrich sein. Aber reicht das als Beleg?
Bei sehr vielen gleichnamigen Personen beginne ich den Notizen von Billeter ein bisschen zu misstrauen.
Gemäss Billeter ist mein Vorfahr Hans Ulrich Frauchiger (erste Ehe mit Susanna Aeschbacher 3. August 1735) am 15.3.1711 geboren worden als Sohn von Uli Frauchiger und Maria Murgenthaler (wohnhaft im Oberdorf).
Aber könnte er nicht auch als Sohn von Uli Frauchiger und Barbara Niederhauser (wohnhaft im Grünenboden) am 4.3.1708 zur Welt gekommen sein? Billeter hat diesem Hans Ulrich keine Ehe zugewiesen.
Die Totenrodel von Eriswil gehen nur bis 1769 zurück und ich vermute dass Hans Ulrich früher gestorben ist.
Taufzeugen des einzigen Kindes Hans Ulrich 15.11.1737 waren Hans Frauchiger, Andreas Schneider, Catharina Niederhuser?
Falls Uli Frauchiger und Barbara Niederhauser die Eltern sind könnte Hans der Bruder von Hans Ulrich sein. Aber reicht das als Beleg?
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Walter
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Re: Frauchiger von Eriswil BE
Gibt es bei der erwähnten Heirat des Hans Ulrich Frauchiger keine Ortsangabe?
Oder bei den Taufen seiner Kinder?
Helfen eventuell die Taufpaten der Kinder weiter (Geschwister des Vaters)?
Oder bei den Taufen seiner Kinder?
Helfen eventuell die Taufpaten der Kinder weiter (Geschwister des Vaters)?
LG, Walter
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Walter
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Re: Frauchiger von Eriswil BE
Das habe ich bei meiner Antwort leider übersehenMindergring hat geschrieben: Do 17. Apr 2025, 13:35 Taufzeugen des einzigen Kindes Hans Ulrich 15.11.1737 waren Hans Frauchiger, Andreas Schneider, Catharina Niederhuser?
Falls Uli Frauchiger und Barbara Niederhauser die Eltern sind könnte Hans der Bruder von Hans Ulrich sein. Aber reicht das als Beleg?
Gibt es eine weitere Heirat dieses Hans Ueli (dem Vater), ev. am 25.8.1741 mit Barbara Schütz? Findet man dort eventuell eine Ortsangabe? Kinder?
LG, Walter
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wkla
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Re: Frauchiger von Eriswil BE
Hallo «Mindergrind»,
Ausgangsperson ist der Hans Ulrich Frauchiger *8.11.1737 in Eriswil (Eriswil 3/ Seite 418).
Die Taufzeugen haben bei mir in der Vergangenheit schon oft geholfen die «richtigen» Eltern zu finden. Deshalb ist die Catharina Niederhuser schon ein wichtiges Indiz. Findest du auch einen Hans Frauchiger als Bruder des Hans Ulrich Frauchiger *4.3.1708? Gibt es noch mehr Angaben zu Ausgangsperson (weitere Ehen / Kinder / Sterbedatum?) mit weiteren Indizien?
Zur Qualität von Billeters Notizen kann ich nichts sagen, erlaube mir aber doch eine generelle Bemerkung zu Ahnenforschern früherer Generationen: Hut ab, was die geleistet haben! Mit Hilfe von Papier / Karteikarten und Bleistift oder Tinte haben die eine Unmenge von Daten (Kirchenbücher) von verschiedensten Standorten neu strukturiert. …Und heute können wir gemütlich auf dem Sofa mit wenigen Klicks die digitalisierten Bücher anschauen, in anderen Archiven / Stammbäumen suchen und bei einem Fehler in unseren Forschungen einfach mal die «Delete» Taste einsetzen.
Deshalb wundert es mich persönlich nicht, dass wir den heutigen Mitteln "Fehler" in solch alten Aufzeichnungen finden können. Aus diesem Grund sollte man auch diese Forschungsergebnisse wo nötig hinterfragen und verifizieren.
Gruss Walter
Ausgangsperson ist der Hans Ulrich Frauchiger *8.11.1737 in Eriswil (Eriswil 3/ Seite 418).
Die Taufzeugen haben bei mir in der Vergangenheit schon oft geholfen die «richtigen» Eltern zu finden. Deshalb ist die Catharina Niederhuser schon ein wichtiges Indiz. Findest du auch einen Hans Frauchiger als Bruder des Hans Ulrich Frauchiger *4.3.1708? Gibt es noch mehr Angaben zu Ausgangsperson (weitere Ehen / Kinder / Sterbedatum?) mit weiteren Indizien?
Zur Qualität von Billeters Notizen kann ich nichts sagen, erlaube mir aber doch eine generelle Bemerkung zu Ahnenforschern früherer Generationen: Hut ab, was die geleistet haben! Mit Hilfe von Papier / Karteikarten und Bleistift oder Tinte haben die eine Unmenge von Daten (Kirchenbücher) von verschiedensten Standorten neu strukturiert. …Und heute können wir gemütlich auf dem Sofa mit wenigen Klicks die digitalisierten Bücher anschauen, in anderen Archiven / Stammbäumen suchen und bei einem Fehler in unseren Forschungen einfach mal die «Delete» Taste einsetzen.
Deshalb wundert es mich persönlich nicht, dass wir den heutigen Mitteln "Fehler" in solch alten Aufzeichnungen finden können. Aus diesem Grund sollte man auch diese Forschungsergebnisse wo nötig hinterfragen und verifizieren.
Gruss Walter
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Mindergring
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Re: Frauchiger von Eriswil BE
Das hatte ich etwas später noch eingefügt, also wohl kein Überlesen deinerseits.Walter hat geschrieben: Fr 18. Apr 2025, 20:52Das habe ich bei meiner Antwort leider übersehenMindergring hat geschrieben: Do 17. Apr 2025, 13:35 Taufzeugen des einzigen Kindes Hans Ulrich 15.11.1737 waren Hans Frauchiger, Andreas Schneider, Catharina Niederhuser?
Falls Uli Frauchiger und Barbara Niederhauser die Eltern sind könnte Hans der Bruder von Hans Ulrich sein. Aber reicht das als Beleg?![]()
Billeter dachte wohl auch an eine weitere Ehe und hat ihm noch eine Anna Meyer von Huttwil zugewiesen, Ehe am 27.6.1751. Diese finde ich nicht, vermutlich ein Erfassugsfehler vo Billeter. Denn am gleichen Datum gibt es eie Ehe eines Hans Uli Frauchiger mit einer Anna Weyermann von Huttwil:Walter hat geschrieben: Fr 18. Apr 2025, 20:52 Gibt es eine weitere Heirat dieses Hans Ueli (dem Vater), ev. am 25.8.1741 mit Barbara Schütz? Findet man dort eventuell eine Ortsangabe? Kinder?
- Hans Jakob 23.4.1752 auswärts?
- Anna 16.12.1753 Daniel Braun, Anna Leuenberger, Verena Zaugg
- A. Barbara 29.2.1756 Uli Vogler v. Eriswil, Anna Barbara Hess v. Eriswil, Catrina Steffen v. Eriswil
- Hans Uli 14.1.1759 Hans Uli Weyermann v. Huttwil, Caspar Vogler v. Eriswil, Anna Schmid v. Eriswil
- Cathr 30.8.1761 Ulli Nyffenegger v. Eriswil, Barbara Zender v. Eriswil, Catrina Eggimann v. Sumiswald
- Sus. 1.5.1763 Ulli Hess, Susanna Loosli, Anna Stauffer? v. Eriswil
- Sus. 12.11.1769 Ulli Frauchiger, Barbara Zender geb. Schmid, Anna Stauffer v. Eriswil
- Andreas 11.3.1742 auswärts?
- Hans Uli 8.3.1744 Uli Scheidegger v. Huttwil, Uli Ryser v. Eriswil, Madlena Schütz v. Sumiswald
- Hans Uli 19.9.1745 Wilhelm ?Wasser, Jacob Flückiger v. Dürrenroth, Catrina Blau? Stadthalterin zu Dürrennroth
- Caspar 25.2.1748 Caspar Loosli, Andreas Beck v. Rohrbach, Catrina Ryser v. Eriswil
- Cathr 17.8.1749 Peter Schütz v. Sumiswald Catrina Schütz v. Sumiswald,Catrina Ryser v. Eriswil
- Verena 4.6.1752 auswärts?
- Maria 3.3.1754 Friedrich Blau, ? Ruch Huttwil, Elisabeth Nyffenegger v. Eriswil
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Mindergring
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Re: Frauchiger von Eriswil BE
Ja genau, Hans Ulrich Frauchiger *4.3.1708 hat einen Bruder Hans. Im Gegensatz zu Hans Ulrich Frauchiger *15.3.1711, der war scheinbar das einzige Kind. und Hans Ulrich Frauchiger *4.3.1708 hatte auch eine Schwester Verena, die einen Andreas Mathys geheiratet hat und ein Hans Ulrich Frauchiger war bei der Taufe von Hans Uli Mathys am 13.2.1735 Taufzeuge. Das scheint mir schon recht dafür zu sprechen, dass Hans Ulrich Frauchiger *4.3.1708 der Vater von Hans Ulrich Frauchiger *8.11.1737 ist. Catharina Niederhauser werde ich mir nochmals anschauen.wkla hat geschrieben: Sa 19. Apr 2025, 04:54 Hallo «Mindergrind»,
Ausgangsperson ist der Hans Ulrich Frauchiger *8.11.1737 in Eriswil (Eriswil 3/ Seite 418).
Die Taufzeugen haben bei mir in der Vergangenheit schon oft geholfen die «richtigen» Eltern zu finden. Deshalb ist die Catharina Niederhuser schon ein wichtiges Indiz. Findest du auch einen Hans Frauchiger als Bruder des Hans Ulrich Frauchiger *4.3.1708? Gibt es noch mehr Angaben zu Ausgangsperson (weitere Ehen / Kinder / Sterbedatum?) mit weiteren Indizien?
Auf jeden Fall beeindruckend, ja! Ich wünschte ich hätte auch ein bisschen was von Billeters Produktivität, ich verfange mich gleich in Einzelfällenwkla hat geschrieben: Sa 19. Apr 2025, 04:54 Zur Qualität von Billeters Notizen kann ich nichts sagen, erlaube mir aber doch eine generelle Bemerkung zu Ahnenforschern früherer Generationen: Hut ab, was die geleistet haben! Mit Hilfe von Papier / Karteikarten und Bleistift oder Tinte haben die eine Unmenge von Daten (Kirchenbücher) von verschiedensten Standorten neu strukturiert. …Und heute können wir gemütlich auf dem Sofa mit wenigen Klicks die digitalisierten Bücher anschauen, in anderen Archiven / Stammbäumen suchen und bei einem Fehler in unseren Forschungen einfach mal die «Delete» Taste einsetzen.
Deshalb wundert es mich persönlich nicht, dass wir den heutigen Mitteln "Fehler" in solch alten Aufzeichnungen finden können. Aus diesem Grund sollte man auch diese Forschungsergebnisse wo nötig hinterfragen und verifizieren.
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Walter
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Re: Frauchiger von Eriswil BE
Dieser Andreas wurde in Dürrenroth getauft, siehe Taufrodel 4 von Eriswil, Seite 39.Mindergring hat geschrieben: Sa 19. Apr 2025, 11:18 Dann gäbe es noch die von dir erwähte Ehe mit Barbara Schütz mit diesen Kindern:
- Andreas 11.3.1742 auswärts?
Leider ohne zusätzliche Hinweise zur Herkunft des Vaters.
LG, Walter
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Mindergring
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Re: Frauchiger von Eriswil BE
Billeter weist dem Hans Uhli Frauchiger, der 27.6.1751 Anna Weyermann geheiratet hat, die Eltern Hans Frauchiger und Elisabeth Schärer zu; deren Hans Uhli ist am 17.3.1726 getauft worden -> Heiratsalter 25 Jahre.
Der Hans Uhli, der am 25.8.1741 Barbara Schütz heiratete, wird den Eltern Uhli Frauchiger und Elisabeth Jost zugewiesen; deren Hans Uhli wurde am 25.10.1715 getauft -> Heiratsalter 25 Jahre.
Diese Zuweisungen machen vom Heiratsalter her auf jeden Fall Sinn. Es ist aber festzustellen, dass unterschiedliche Hans Uhlis zu dieser Zeit in den Kirchenbüchern nicht genauer identifiziert wurden.
Der Hans Uhli, der am 25.8.1741 Barbara Schütz heiratete, wird den Eltern Uhli Frauchiger und Elisabeth Jost zugewiesen; deren Hans Uhli wurde am 25.10.1715 getauft -> Heiratsalter 25 Jahre.
Diese Zuweisungen machen vom Heiratsalter her auf jeden Fall Sinn. Es ist aber festzustellen, dass unterschiedliche Hans Uhlis zu dieser Zeit in den Kirchenbüchern nicht genauer identifiziert wurden.
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Re: Frauchiger von Eriswil BE
Hans Ulrich Frauchiger, der Vater von Hans Ulrich *1737 muss früh gestorben sein, da Susanna Aeschbacher am 16.2.1742 einen Uhli Christen in Affoltern geheiratet hat. Es wurden fünf Kinder in Eriswil getauft, bei den ersten beiden Kindern (Catrina 27.1.1743 und Barbara 8.12.1743) ist Catrina Niederhauser als Taufzeugin aufgeführt, wie schon bei der Taufe von Hans Ulrich 1737.
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Re: Frauchiger von Eriswil BE
Ein Argument dafür dass Billeter hier richtig lag könnte noch das Bürgerrecht Wyssachen/Wyssachengraben sein. Wyssachengraben existiert als politische Gemeinde seit 1847, die Trennung des Armenwesens erfolte aber schon früher (https://hls-dhs-dss.ch/articles/000556/2013-11-28/). Ab 1794 finden sich Ehen mit dem Hinweis auf Wyssachengraben. Die Nachkommen "meines" Hans Ulrich Frauchiger hatten das Bürgerrecht in Wyssachen. Ebenso wie alle übrigen Frauchiger, die von den Kindern von Uli Frauchiger und Maria Murgenthaler abstammmen (Josef geboren 1704, Andreas geboren 1708). Weiss jemand, wie das damals vonstatten ging mit der Zuordnung des Bürgerrechts bei der Abtrennung von Wyssachengraben von Eriswil? Wurden bspw. allen Frauchiger die zu einem bestimmten Zeitpunkt auf dem Boden von Wyssachengraben wohnten das Bürgerrecht Wyssachengraben gegeben? Die übrigen Frauchiger mit Bürgerrecht Wyssachengraben lassen sich auf die Nachkommen von Christian Frauchiger und Verena Dubach zurückführen (Niklaus geboren 1676, Christian geboren 1678, Andreas geboren 1683). Christian Frauchiger und Verena Dubach wohnten in Schwändi/Schwendi, was offenbar bis 1888 zu Wyssachengraben gehörte (https://hls-dhs-dss.ch/articles/000556/2013-11-28/).Mindergring hat geschrieben: Do 17. Apr 2025, 13:35
Gemäss Billeter ist mein Vorfahr Hans Ulrich Frauchiger (erste Ehe mit Susanna Aeschbacher 3. August 1735) am 15.3.1711 geboren worden als Sohn von Uli Frauchiger und Maria Murgenthaler (wohnhaft im Oberdorf).
Aber könnte er nicht auch als Sohn von Uli Frauchiger und Barbara Niederhauser (wohnhaft im Grünenboden) am 4.3.1708 zur Welt gekommen sein? Billeter hat diesem Hans Ulrich keine Ehe zugewiesen.
Die Totenrodel von Eriswil gehen nur bis 1769 zurück und ich vermute dass Hans Ulrich früher gestorben ist.
Taufzeugen des einzigen Kindes Hans Ulrich 15.11.1737 waren Hans Frauchiger, Andreas Schneider, Catharina Niederhuser?
Falls Uli Frauchiger und Barbara Niederhauser die Eltern sind könnte Hans der Bruder von Hans Ulrich sein. Aber reicht das als Beleg?
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Mindergring
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Re: Frauchiger von Eriswil BE
Kann das jemand entziffern? Eheeintrag von Ulrich Frauchiger und Verena Fiechter, scheint um ein voreheliches Kind zu gehen, mit Referenz auf ein Chorgerichtsmanual. Hat jemand Zugang zu diesem Chorgerichtsmanual (vermutlich Trachselwald?).
Hier der Taufeintrag kurze Zeit vorher:
Was könnte "Parentiales" hinter dem Namen des Taufzeugen Hans Jordi hier bedeuten? Um diese Zeit wurden bei den Taufzeugen eigentlich keine Verwandtschaftsbeziehungen angegeben.
Hier der Taufeintrag kurze Zeit vorher:
Was könnte "Parentiales" hinter dem Namen des Taufzeugen Hans Jordi hier bedeuten? Um diese Zeit wurden bei den Taufzeugen eigentlich keine Verwandtschaftsbeziehungen angegeben.
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Peter.D
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Re: Frauchiger von Eriswil BE
Hinter den beiden Namen steht nicht Parentiales, sondern Parochiales, d.h. dass die jeweilige Person aus der Kirchgemeinde selbst stammt.
Hans wurde vor der Ehe geboren. Daher musste nach damaliger Ehegerichtssatzung das Obere Ehegericht in Bern die Heirat bewilligen. Das lokale Chorgericht war lediglich Untersuchungsinstanz. Sowohl die Strafen für vorehelichen Verkehr wie auch Ehebewilligungen mussten dagegen vom Oberen Ehegericht in Bern ausgesprochen werden. Falls niemand auf dem Forum das Chorgerichtsmanual von Eriswil besitzt, müsstest du daher im StABE das Urteil nachschlagen. Die Protokolle sind nicht online, aber durch alphabetische Register gut auffindbar. Das führt auch schneller zum Ziel, wenn die zuständige Kirchgemeinde unklar ist. Wie kommst du auf Trachselwald?
Peter
Hans wurde vor der Ehe geboren. Daher musste nach damaliger Ehegerichtssatzung das Obere Ehegericht in Bern die Heirat bewilligen. Das lokale Chorgericht war lediglich Untersuchungsinstanz. Sowohl die Strafen für vorehelichen Verkehr wie auch Ehebewilligungen mussten dagegen vom Oberen Ehegericht in Bern ausgesprochen werden. Falls niemand auf dem Forum das Chorgerichtsmanual von Eriswil besitzt, müsstest du daher im StABE das Urteil nachschlagen. Die Protokolle sind nicht online, aber durch alphabetische Register gut auffindbar. Das führt auch schneller zum Ziel, wenn die zuständige Kirchgemeinde unklar ist. Wie kommst du auf Trachselwald?
Peter
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Mindergring
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Re: Frauchiger von Eriswil BE
Merci Peter, da war ich auf der falschen Fährte bezüglich Parentiales/Parochiales. Ich habe bisher noch nicht mit Chorgerichtsmanualen gearbeitet und bin fälschlicherweise davon ausgegangen dass Eriswil kein eigenes Chorgericht hatte.Peter.D hat geschrieben: Sa 14. Jun 2025, 15:56 Hinter den beiden Namen steht nicht Parentiales, sondern Parochiales, d.h. dass die jeweilige Person aus der Kirchgemeinde selbst stammt.
Hans wurde vor der Ehe geboren. Daher musste nach damaliger Ehegerichtssatzung das Obere Ehegericht in Bern die Heirat bewilligen. Das lokale Chorgericht war lediglich Untersuchungsinstanz. Sowohl die Strafen für vorehelichen Verkehr wie auch Ehebewilligungen mussten dagegen vom Oberen Ehegericht in Bern ausgesprochen werden. Falls niemand auf dem Forum das Chorgerichtsmanual von Eriswil besitzt, müsstest du daher im StABE das Urteil nachschlagen. Die Protokolle sind nicht online, aber durch alphabetische Register gut auffindbar. Das führt auch schneller zum Ziel, wenn die zuständige Kirchgemeinde unklar ist. Wie kommst du auf Trachselwald?
Peter
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Debra Palmer
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Re: Frauchiger von Eriswil BE
Mindergring hat geschrieben: Sa 14. Jun 2025, 10:51 Kann das jemand entziffern? Eheeintrag von Ulrich Frauchiger und Verena Fiechter, scheint um ein voreheliches Kind zu gehen, mit Referenz auf ein Chorgerichtsmanual. ...
HelloPeter.D hat geschrieben: Sa 14. Jun 2025, 15:56 ... Hans wurde vor der Ehe geboren. Daher musste nach damaliger Ehegerichtssatzung das Obere Ehegericht in Bern die Heirat bewilligen. Das lokale Chorgericht war lediglich Untersuchungsinstanz. Sowohl die Strafen für vorehelichen Verkehr wie auch Ehebewilligungen mussten dagegen vom Oberen Ehegericht in Bern ausgesprochen werden. ...
I think these two images of the "Chorgerichtsmanuale Eriswil BE" are the correct ones - see below.
(copies from familysearch)
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Peter.D
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Re: Frauchiger von Eriswil BE
Vielen Dank, Debra, das sind genau die richtigen Seiten.
Ich fasse den wesentlichen Inhalt zusammen:
Vreni Fiechter bestritt lange, schwanger zu sein, meldete sich dann aber Ende Februar 1738 beim Chorgericht und bezeichnete Ueli Frauchiger als Vater. Er habe sie seit Juni 1737 regelmässig "beschlafen". Ueli gab zwar zu, die Vreni abends besucht zu haben, es sei dabei aber nicht zum Geschlechtsverkehr gekommen. Er bezeichnete Vreni sogar als Dirne, die es mit anderen Männern trieb. Einen Reinigungseid wollte er jedoch noch nicht ablegen. Anlässlich der Geburt wurde daher wie damals in solchen Fällen üblich ein Verhör (Geniessverhör) durchgeführt, an dem auch der beschuldigte Ueli teilnehmen musste. Vreni beharrte auch in den Wehen auf Uelis Vaterschaft, worauf er unverhofft erklärte, dass er die Vreni heiraten wolle. Für das lange Leugnen beider verhängte das Chorgericht eine Busse.
Das Urteil des Oberen Chorgerichts (auch Oberes Ehegericht) in Bern ist nicht ausdrücklich genannt. Wie bereits oben erwähnt, befinden sich diese Protokolle im StABE.
Peter
Ich fasse den wesentlichen Inhalt zusammen:
Vreni Fiechter bestritt lange, schwanger zu sein, meldete sich dann aber Ende Februar 1738 beim Chorgericht und bezeichnete Ueli Frauchiger als Vater. Er habe sie seit Juni 1737 regelmässig "beschlafen". Ueli gab zwar zu, die Vreni abends besucht zu haben, es sei dabei aber nicht zum Geschlechtsverkehr gekommen. Er bezeichnete Vreni sogar als Dirne, die es mit anderen Männern trieb. Einen Reinigungseid wollte er jedoch noch nicht ablegen. Anlässlich der Geburt wurde daher wie damals in solchen Fällen üblich ein Verhör (Geniessverhör) durchgeführt, an dem auch der beschuldigte Ueli teilnehmen musste. Vreni beharrte auch in den Wehen auf Uelis Vaterschaft, worauf er unverhofft erklärte, dass er die Vreni heiraten wolle. Für das lange Leugnen beider verhängte das Chorgericht eine Busse.
Das Urteil des Oberen Chorgerichts (auch Oberes Ehegericht) in Bern ist nicht ausdrücklich genannt. Wie bereits oben erwähnt, befinden sich diese Protokolle im StABE.
Peter
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