Schärmeli in Büren an der Aare BE
Moderator: Wolf
-
ichbinesnur
- Beiträge: 15
- Registriert: Di 25. Dez 2007, 21:07
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Deutschland, Hessen
Hilfe aus der Schweiz erbeten
Hallo, benötige Hilfe.
Meine Mutter ist eine geborene Schermuly. Meines Wissens gibt es eine Eintragung im Staatsarchiv Solothurn aus dem Jahre 1584 Sebald Schermüli uß Fryberg, so gan Matzendorf gezogen.
Mein Ahn ist 1617 in Mengerskirchen eingewandert.
Jacob Schermeli von Büren aus dem Schweitzerland, Berner gepiets, ein Steinhauser und Wittmann.
Gibt es Ahnenforschungen in der Schweiz über Schermuly, Schermeli, Schermüli, Schermele ?
Danke für die Hilfe
Meine Mutter ist eine geborene Schermuly. Meines Wissens gibt es eine Eintragung im Staatsarchiv Solothurn aus dem Jahre 1584 Sebald Schermüli uß Fryberg, so gan Matzendorf gezogen.
Mein Ahn ist 1617 in Mengerskirchen eingewandert.
Jacob Schermeli von Büren aus dem Schweitzerland, Berner gepiets, ein Steinhauser und Wittmann.
Gibt es Ahnenforschungen in der Schweiz über Schermuly, Schermeli, Schermüli, Schermele ?
Danke für die Hilfe
-
Wolf
- Moderator
- Beiträge: 10582
- Registriert: Sa 21. Mai 2005, 17:05
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: St.Gallen, Schweiz
Schermuly, Schermeli, Schermüli, Schermele in der Schweiz?
Keine dieser Schreibweisen ist im Familiennamenbuch genannt - dafuer gibt es zwei mögliche Erklärungen: entweder ist der Name in der Zwischenzeit (vor 1935) in der Schweiz ausgestorben - oder die Schreibweise hat sich geändert - beides nach 400 Jahren durchaus plausibel.
Für eine geänderte Schreibweise kommen am ehesten Namen beginnend Germ... / Jerm... / Tscherm... in Betracht - und dafür finde ich nur ein einziges Beispiel: Jermolli sind seit vor 1800 Bürger von Sessa im Tessin - was allerdings nicht zur Herkunft "Berner gepiets" passt.
Für eine geänderte Schreibweise kommen am ehesten Namen beginnend Germ... / Jerm... / Tscherm... in Betracht - und dafür finde ich nur ein einziges Beispiel: Jermolli sind seit vor 1800 Bürger von Sessa im Tessin - was allerdings nicht zur Herkunft "Berner gepiets" passt.
Wolf Seelentag, St.Gallen
Mitglied der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Ostschweiz (GHGO) - https://www.ghgo.ch/
Eingesetzte Software: Ahnenforscher
Mitglied der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Ostschweiz (GHGO) - https://www.ghgo.ch/
Eingesetzte Software: Ahnenforscher
-
ichbinesnur
- Beiträge: 15
- Registriert: Di 25. Dez 2007, 21:07
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Deutschland, Hessen
Schermuly, Schermeli, Schermüli, Schermele in der Schweiz?
Besten Dank Herr Seelentag,
ist es möglich mit dem Staatsarchiv Solothurn Kontakt aufzunehmen und um Koie der Eintragungen zu bitten, oder muß eine Geneanologe eingeschaltet werden ?
Danke für Ihre Bemühungen,
mfG
Kurt Schramm
ist es möglich mit dem Staatsarchiv Solothurn Kontakt aufzunehmen und um Koie der Eintragungen zu bitten, oder muß eine Geneanologe eingeschaltet werden ?
Danke für Ihre Bemühungen,
mfG
Kurt Schramm
-
Kraehe
- Beiträge: 587
- Registriert: So 30. Apr 2006, 10:01
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Schweiz, Niederlande, Allgemein, Bern
Schermuly, Schermeli, Schermüli, Schermele in der Schweiz?
Guten Tag, Herr Schramm,
Der FN Schermele (mit und ohne accent aigu) kommt vor in der Niederlande. Herkunft mir bisher unklar. Kommt vor in in der Inseratensammlung bei www.cbg.nl, in der Ahnenliste Braber-Vos, in Gens Nostra, 1983, sehe unten, und im Telephonbuch.
Vielleicht ist es einmal interessant dieses Spur zu folgen.
Gruss, Bernard Krijbolder
Naam: Schermelé
Bron: 0912
J.L. Braber. Kwartierstaat Braber - Vos. Dreischor, 1983.
Bron:
G.N. 1975.
Der FN Schermele (mit und ohne accent aigu) kommt vor in der Niederlande. Herkunft mir bisher unklar. Kommt vor in in der Inseratensammlung bei www.cbg.nl, in der Ahnenliste Braber-Vos, in Gens Nostra, 1983, sehe unten, und im Telephonbuch.
Vielleicht ist es einmal interessant dieses Spur zu folgen.
Gruss, Bernard Krijbolder
Naam: Schermelé
Bron: 0912
J.L. Braber. Kwartierstaat Braber - Vos. Dreischor, 1983.
Bron:
G.N. 1975.
-
Wolf
- Moderator
- Beiträge: 10582
- Registriert: Sa 21. Mai 2005, 17:05
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: St.Gallen, Schweiz
Kontakt Staatsarchiv Solothurn
Ich würde es auf jeden Fall einmal probieren: http://www.so.ch/staatskanzlei/staatsarchiv.htmlOriginal von ichbinesnur
... ist es möglich mit dem Staatsarchiv Solothurn Kontakt aufzunehmen und um Kopie der Eintragungen zu bitten ...
Wolf Seelentag, St.Gallen
Mitglied der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Ostschweiz (GHGO) - https://www.ghgo.ch/
Eingesetzte Software: Ahnenforscher
Mitglied der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Ostschweiz (GHGO) - https://www.ghgo.ch/
Eingesetzte Software: Ahnenforscher
-
Thomas
- Beiträge: 1375
- Registriert: Mi 26. Apr 2006, 11:04
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Schweiz, Zürich
Schermuly, Schermeli, Schermüli, Schermele in der Schweiz?
Im Zürcher Glückshafenrodel von 1504 wird ein Jacob Schuirmel von Turggen uss den Ellsis by Kollmer, der Glasträger erwähnt. Gemeint ist Türkheim im Elsass bei Colmar. Friedrich Hegi, Transkriptor des Rodels, interpretierte den Namen Schuirmel als Scheuermann bzw. Schürmann, alt verbürgert an zahlreichen Orten in der Schweiz. Vielleicht lohnt sich die Suche in diese Richtung
Gruss
Thomas
Gruss
Thomas
Thomas Illi, Wolfhausen
-
ichbinesnur
- Beiträge: 15
- Registriert: Di 25. Dez 2007, 21:07
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Deutschland, Hessen
Scharmeli, Schermuly, Schermeli, Schermüli, Schermele in der Schweiz?
Danke für die Anregungen.
Meine Recherchen sind soweit gediehen, daß die Schreibweise in der Schweiz sich in Schaermeli, also mit ae verwandelt hat. Hier gibt es auch Personen in Matzdorf, wie ich dem Internet entnehme. Vielleicht kann mir das weiterhelfen.
Danke nochmals. Ich glaube ich bin auf der richtigen Spur, denn das kann kein Zufall sein.
Gruss
Kurt
Meine Recherchen sind soweit gediehen, daß die Schreibweise in der Schweiz sich in Schaermeli, also mit ae verwandelt hat. Hier gibt es auch Personen in Matzdorf, wie ich dem Internet entnehme. Vielleicht kann mir das weiterhelfen.
Danke nochmals. Ich glaube ich bin auf der richtigen Spur, denn das kann kein Zufall sein.
Gruss
Kurt
-
Wolf
- Moderator
- Beiträge: 10582
- Registriert: Sa 21. Mai 2005, 17:05
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: St.Gallen, Schweiz
Schärmeli von Matzendorf SO
Ooops - diese Alternative hatte ich hatte ich übersehen.
Laut Familiennamenbuch sind die Schärmeli seit vor 1800 nur in Matzendorf SO verbürgert; 1866 erwarb eine Familie von dort das Bürgerrecht von Solothurn SO.
Laut Familiennamenbuch sind die Schärmeli seit vor 1800 nur in Matzendorf SO verbürgert; 1866 erwarb eine Familie von dort das Bürgerrecht von Solothurn SO.
Wolf Seelentag, St.Gallen
Mitglied der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Ostschweiz (GHGO) - https://www.ghgo.ch/
Eingesetzte Software: Ahnenforscher
Mitglied der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Ostschweiz (GHGO) - https://www.ghgo.ch/
Eingesetzte Software: Ahnenforscher
-
Thomas
- Beiträge: 1375
- Registriert: Mi 26. Apr 2006, 11:04
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Schweiz, Zürich
Schärmeli von Matzendorf SO
In der Matrikeledition der Universität Zürich findet sich der Eintrag eines Ferdinand Schärmeli, von Matzendorf SO, geboren 1849, Sohn von Urs Sch. der ab dem Wintersemester 1871 bis zum 12.11.1874 in Zürich Medizin studierte. Bei diesem Namensträger wird die Schreibweise alternativ auch SCHAERMELY angegeben.
Gruss
Thomas
Gruss
Thomas
Thomas Illi, Wolfhausen
-
ichbinesnur
- Beiträge: 15
- Registriert: Di 25. Dez 2007, 21:07
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Deutschland, Hessen
CD Nr. 5020 w/Schärmeli aus Büren vormals von Matzendorf BE
Guten Tag,
wer hat Zugriff auf die nachfolgende CD ?
Büren an der Aare 1549–1875, 1 CD (Nr. 5020) Kirchenbücher
Mein Ahn ist 1617 in Mengerskirchen/ Deutschland eingewandert.
Jacob Schermeli von Büren aus dem Schweitzerland, Berner gepiets, ein Steinhauser und Wittmann. Er verstarb 1632 dort.
Ich vermute wegen Witmann und Todesjahr, daß er nicht mehr ganz jung war.
Also vielleicht um die 1570-1580 geboren.
Darf man mir Daten liefern oder muß ich einen Geneanologen einschalten.
Danke und ein schönes neues Jahr für alle Mitforumisten
Kurt Schramm
- Editiert von Wolf am 30.12.2007, 13:24 -
wer hat Zugriff auf die nachfolgende CD ?
Büren an der Aare 1549–1875, 1 CD (Nr. 5020) Kirchenbücher
Mein Ahn ist 1617 in Mengerskirchen/ Deutschland eingewandert.
Jacob Schermeli von Büren aus dem Schweitzerland, Berner gepiets, ein Steinhauser und Wittmann. Er verstarb 1632 dort.
Ich vermute wegen Witmann und Todesjahr, daß er nicht mehr ganz jung war.
Also vielleicht um die 1570-1580 geboren.
Darf man mir Daten liefern oder muß ich einen Geneanologen einschalten.
Danke und ein schönes neues Jahr für alle Mitforumisten
Kurt Schramm
- Editiert von Wolf am 30.12.2007, 13:24 -
-
Wolf
- Moderator
- Beiträge: 10582
- Registriert: Sa 21. Mai 2005, 17:05
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: St.Gallen, Schweiz
Schärmeli in Büren an der Aare BE
Kirchenbuchdaten (vor 1875) sind keinerlei Datenschutzbeschränkungen ausgesetzt - bleibt nur zu hoffen, dass ein Forumsleser diese (nicht ganz billige) CD hat.
Wolf Seelentag, St.Gallen
Mitglied der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Ostschweiz (GHGO) - https://www.ghgo.ch/
Eingesetzte Software: Ahnenforscher
Mitglied der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Ostschweiz (GHGO) - https://www.ghgo.ch/
Eingesetzte Software: Ahnenforscher
-
Walter
- Supporter 2022
- Beiträge: 3556
- Registriert: Mi 30. Nov 2005, 09:36
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Schweiz, Region Basel
Schärmeli in Büren an der Aare BE
Die Kirchenbücher von Büren BE und Matzendorf SO wurden von den Mormonen auf Mikrofilmen erfasst und können in den entsprechenden Forschungszentren bestellt und eingesehen werden.
In Hessen (D) gibt es solche Zentren in Darmstadt, Frankfurt, Friedrichsdorf, Hanau, Kassel, Langen, Wetterau, Wetzlar und Wiesbaden.
Beste Grüsse
Walter Stauffenegger
- Editiert von Wolf am 30.12.2007, 13:22 -
In Hessen (D) gibt es solche Zentren in Darmstadt, Frankfurt, Friedrichsdorf, Hanau, Kassel, Langen, Wetterau, Wetzlar und Wiesbaden.
Beste Grüsse
Walter Stauffenegger
- Editiert von Wolf am 30.12.2007, 13:22 -
LG, Walter
-
ichbinesnur
- Beiträge: 15
- Registriert: Di 25. Dez 2007, 21:07
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Deutschland, Hessen
Schärmeli in Büren an der Aare BE
Hallo,
ich möchte es nicht versäumen, diesem Forum und seinem Moderator meinen Dank auszusprechen.
Die Infos, die ich über Ihre Vermittlung und Hinweise erreicht habe, alle Achtung
( und das in der kurzen Zeit )
Nur jedem zu empfehlen,
Kurt Schramm
ich möchte es nicht versäumen, diesem Forum und seinem Moderator meinen Dank auszusprechen.
Die Infos, die ich über Ihre Vermittlung und Hinweise erreicht habe, alle Achtung
( und das in der kurzen Zeit )
Nur jedem zu empfehlen,
Kurt Schramm
-
ichbinesnur
- Beiträge: 15
- Registriert: Di 25. Dez 2007, 21:07
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Deutschland, Hessen
Schärmeli in Büren an der Aare BE
Schade leider doch nicht :
w/Büren an der Aare.
In Beantwortung Ihrer Anfrage muss ich Ihnen mitteilen, dass die Mormonen unsere Pfarreiregister nicht mikroverfilmt haben. Das Staatsarchiv hat dies in Eigenregie und auf eigene Kosten unternommen und stellt die Einsichtnahme der Filme im Mikrofilmlesesaal kostenlos zu Verfügung. Bedingung ist einzig, dass Sie sich ein Lesegerät vorgängig reservieren lassen
w/Büren an der Aare.
In Beantwortung Ihrer Anfrage muss ich Ihnen mitteilen, dass die Mormonen unsere Pfarreiregister nicht mikroverfilmt haben. Das Staatsarchiv hat dies in Eigenregie und auf eigene Kosten unternommen und stellt die Einsichtnahme der Filme im Mikrofilmlesesaal kostenlos zu Verfügung. Bedingung ist einzig, dass Sie sich ein Lesegerät vorgängig reservieren lassen
-
Wolf
- Moderator
- Beiträge: 10582
- Registriert: Sa 21. Mai 2005, 17:05
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: St.Gallen, Schweiz
Kirchenbücher Büren an der Aare BE
Hmmm ... da hat man Ihnen einen (Berner) Bären aufgebunden - siehe Mikrofilmkatalog der Mormonen.
Wolf Seelentag, St.Gallen
Mitglied der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Ostschweiz (GHGO) - https://www.ghgo.ch/
Eingesetzte Software: Ahnenforscher
Mitglied der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Ostschweiz (GHGO) - https://www.ghgo.ch/
Eingesetzte Software: Ahnenforscher
-
rrodrigomartinez
- Beiträge: 3
- Registriert: So 15. Jun 2008, 13:47
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Deutschland, Rheinland-Pfalz
Schärmeli in Büren an der Aare BE
EIn paar kleine Einwürfe zu Schermuly(Schärmeli)
Der Mengerskicher Steinmetz ist auch mein Thema, da ältester Vorfahr.
Aus dem über den Maler Peter Schermuly von Mosebach geschriebenen Buch entnehme ich folgende Gerüchteküche:
Schweiz, ja, davor Lucca (Toskana). Wie Mosebach darauf kommt, weiss ich nicht, fest steht lediglich eine ausgeprägte Steinindustrie/Handwerkerschaft in Oberitalien und der Toskana, sowie, daß die Ausbildung zum Steinmetz im Mittelalter ausgeprägte Reisetätigkeit beinhaltete und langwierig war. Was auch dafür spricht, dass der nach Hessen eingewanderte Schermuly älter war, als er hier auftauchte (Da Meister).
Um Lucca findet man übrigens Jermoli (schwierige Suche wegend dem allgegenwärtigen Supermarkt) und Germelli. Vielleicht käme ganz ganz früher auch Gemarelli = Steinschneider in Betracht.
Der Mengerskicher Steinmetz ist auch mein Thema, da ältester Vorfahr.
Aus dem über den Maler Peter Schermuly von Mosebach geschriebenen Buch entnehme ich folgende Gerüchteküche:
Schweiz, ja, davor Lucca (Toskana). Wie Mosebach darauf kommt, weiss ich nicht, fest steht lediglich eine ausgeprägte Steinindustrie/Handwerkerschaft in Oberitalien und der Toskana, sowie, daß die Ausbildung zum Steinmetz im Mittelalter ausgeprägte Reisetätigkeit beinhaltete und langwierig war. Was auch dafür spricht, dass der nach Hessen eingewanderte Schermuly älter war, als er hier auftauchte (Da Meister).
Um Lucca findet man übrigens Jermoli (schwierige Suche wegend dem allgegenwärtigen Supermarkt) und Germelli. Vielleicht käme ganz ganz früher auch Gemarelli = Steinschneider in Betracht.
-
ichbinesnur
- Beiträge: 15
- Registriert: Di 25. Dez 2007, 21:07
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Deutschland, Hessen
Schärmeli in Büren an der Aare BE
Toll ein ganz neuer Aspekt in der Forschung. Danke dafür.
Können Sie mir mehr über das Buch mitteilen. Wo ist es zu beziehen, oder kann man Kopie dieser Ausführungen bekommen ?
Können Sie mir mehr über das Buch mitteilen. Wo ist es zu beziehen, oder kann man Kopie dieser Ausführungen bekommen ?
-
rrodrigomartinez
- Beiträge: 3
- Registriert: So 15. Jun 2008, 13:47
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Deutschland, Rheinland-Pfalz
Schärmeli in Büren an der Aare BE
Also der Autor heisst Martin Mosebach, Münchner Schriftsteller. Das Buch sollte lauten "Der Maler Peter Schermuly" (mit dem der Autor offenbar eng befreundet war). Bezugsquellen kenne ich nicht, habe allerdings ein PDF aus dem Internet downloaden können, quasi eine Bucheinleitung, die auch, ich denke, die einzigen älteren biographischen Daten des Buchs hergibt, plus ein paar Bilder des Malers.Original von ichbinesnur
Toll ein ganz neuer Aspekt in der Forschung. Danke dafür.
Können Sie mir mehr über das Buch mitteilen. Wo ist es zu beziehen, oder kann man Kopie dieser Ausführungen bekommen ?
Meines Wissens sollte "Schermuly" eine deutsche Namensschreibweise sein, die impliziert, daß alle (niederländischen, britischen, amerikanischen) Schermuly auf den auch von Ihnen genannten Steinmetzmeister zurückgehen.
Ich bin auf Schermuly durch einige verquere Familienkolportationen seitens meiner Großmutter gekommen, deren Mutter eine Henriette Schermuly aus Niedernhausen war.
So zb. auf die wohl irreführende Angabe, der Urgroßvater habe noch "Französisch" gesprochen. Letzteres bringt mich nur auf die Idee eines Zusammenhangs mit Peter Schermuly, dessen Großmutter (nicht Schermuly) "Lothringerin gewesen sei (Mosebach).
Ein weiterer interessanter Mensch ist ein Onkel meiner Großmutter, der in Giessen "Stadtverbot(??) bekommen habe, nach Amsterdam ausgewandert, und bei Besuchen ihr Geldgeschenke von 100 Mark gemacht habe (um den ersten Weltkrieg herum = ein mittleres Monatseinkommen). Dazu noch eine ausgeprägte Streitbarkeit dieser Erblinie, sowie ein regelmässiges Erreichen hohen Alters (90-100 Jahre), das hat mich interessiert (Ist nicht Jakob Schermuly bereits recht alt (für seine Zeit) geworden?).
Meine sonstigen Schermuly-Infos stammen aus den Nenderother Kirchenbüchern, offen im Internet, Google-Suche (auch Schermuli mit i), sowie aus einer sehr vollständigen Firmenchronik des Baustoffhandels Schermuly aus Vilmar, welche komplett bis zum ersteinwandernden Steinmetz runterreicht - aber die kennen Sie wohl.
Lucca ist nicht verifiziert, aber Oberitalien und Toskana sollten stimmen....Jermoli, Germogli, Germelli - und italienishce Baumeister waren ja auf der ganzen Welt unterwegs.
Ich würde mich freuen, wenn jemand den Sprung über die Alpen schafft.
Kennt jemand das Steinmetzzeichen des Jakob Schermuly? Das könnte helfen.
-
Arden
- Beiträge: 2
- Registriert: Di 26. Aug 2008, 14:36
- Wohnort: USA, NY
Schärmeli in Büren an der Aare BE
I am searching my great grandfather Johann Heinrich Schermuly, born 8-8-1839 in (Prussia, Bavaria, ?) He came to the USA before 1861 because he fought in the Civil War and lived in Brooklyn, NY. I believe that he was Evangelical Lutheran. I would like to find out where he was born and his parents and siblings names and possibly when he emigrated to the USA. Thank you in advance for your help.
-
ichbinesnur
- Beiträge: 15
- Registriert: Di 25. Dez 2007, 21:07
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Deutschland, Hessen
Schärmeli in Büren an der Aare BE
Hallo,
habe mal wieder einen Versuch in Richtung Italien/Südtirol gestartet. Leider nach meiner Meinung negativ. Auch der Hinweis ins Sachsenland für mich fraglich. Erst von ? nach Sachsen, dann in die Schweiz, dann der Sohn wieder zurück nach Deutschland ?
Vielleicht hat einer eine Idee ?
Schreiben aus Bozen:
Sehr geehrter Herr Schramm,
haben Sie besten Dank für Ihre ausführliche Anfrage.
Freiberg in Südtirol ist, wie Sie richtig angeben, ein kleiner Weiler auf etwa 1150 m Seehöhe, der heute zur Gemeinde Kastelbell-Tschars im Untervinschgau (unweit Meran) gehört. Ich habe mir heute Morgen die Namenregister zu den nicht ganz bis 1600 zurückreichenden Taufbüchern angeschaut, ein Familiennamen Schermuly (in allen von Ihnen angegebenen Schreibvarianten) kommt dort leider nicht vor. Ich würde also eine Wanderungsbewegung aus dem mittelitalienischen Raum über das Etschtal in die Eidgenossenschaft eher ausschließen.
Auch der Taufname Sebald macht mich etwas stutzig, er verweist, das habe ich Ihnen gestern am Telefon mitgeteilt, in der Regel auf den mittelfränkischen Raum und speziell auf Nürnberg, wo Sebald ja einer der Stadtpatrone war. Aber das schließt natürlich nicht aus, dass er nicht auch anderswo vergeben wurde. Bei Freiberg würde ich weniger an Fribourg oder Freiburg im Breisgau, sondern instinktiv an Freiberg in Sachsen (Kr. Mittelsachsen) denken, das auch als wichtiges Bergbauzentrum Beziehungen zu Nürnberg unterhielt, vielleicht eröffnen sich da auch für Ihre Fragestellung neue Zusammenhänge.
Mit allen guten Wünschen für Ihre weiteren Forschungen
Dr. Gustav Pfeifer
stv. Direktor
habe mal wieder einen Versuch in Richtung Italien/Südtirol gestartet. Leider nach meiner Meinung negativ. Auch der Hinweis ins Sachsenland für mich fraglich. Erst von ? nach Sachsen, dann in die Schweiz, dann der Sohn wieder zurück nach Deutschland ?
Vielleicht hat einer eine Idee ?
Schreiben aus Bozen:
Sehr geehrter Herr Schramm,
haben Sie besten Dank für Ihre ausführliche Anfrage.
Freiberg in Südtirol ist, wie Sie richtig angeben, ein kleiner Weiler auf etwa 1150 m Seehöhe, der heute zur Gemeinde Kastelbell-Tschars im Untervinschgau (unweit Meran) gehört. Ich habe mir heute Morgen die Namenregister zu den nicht ganz bis 1600 zurückreichenden Taufbüchern angeschaut, ein Familiennamen Schermuly (in allen von Ihnen angegebenen Schreibvarianten) kommt dort leider nicht vor. Ich würde also eine Wanderungsbewegung aus dem mittelitalienischen Raum über das Etschtal in die Eidgenossenschaft eher ausschließen.
Auch der Taufname Sebald macht mich etwas stutzig, er verweist, das habe ich Ihnen gestern am Telefon mitgeteilt, in der Regel auf den mittelfränkischen Raum und speziell auf Nürnberg, wo Sebald ja einer der Stadtpatrone war. Aber das schließt natürlich nicht aus, dass er nicht auch anderswo vergeben wurde. Bei Freiberg würde ich weniger an Fribourg oder Freiburg im Breisgau, sondern instinktiv an Freiberg in Sachsen (Kr. Mittelsachsen) denken, das auch als wichtiges Bergbauzentrum Beziehungen zu Nürnberg unterhielt, vielleicht eröffnen sich da auch für Ihre Fragestellung neue Zusammenhänge.
Mit allen guten Wünschen für Ihre weiteren Forschungen
Dr. Gustav Pfeifer
stv. Direktor
-
ichbinesnur
- Beiträge: 15
- Registriert: Di 25. Dez 2007, 21:07
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Deutschland, Hessen
Schärmeli in Büren an der Aare BE
Hallo,
war mal wieder in Sachen Schermuly unterwegs. Diesmal im Hessischen Hauptstaatsarchiv in Wiesbaden.
Leider muß ich den Romantikern unter den Schermulyforschern im Bereich Beruf unseres Ahnen aus Dillhausen eine Illusion nehmen. Wenn meine Vermutungen und Recherchen richtig sind, war unser M= Meister, leider kein Steinmetz , wie gern berichtet wurde, sondern ein "Steinhauer". Wie in Wikipedia nachzulesen ist, ist das eine Vorstufe zur weiteren Bearbeitung durch einen Steinmetz. Der Steinhauer schlug den Stein in den Brüchen.
Durch mich nicht beweisbar, aber dadurch dokumentiert, dass in den Rechnungen der Handwerkerschaft in den infragekommenden Jahren immer wieder ein "Meister Jacob" genannt wird.
Dieser Meister hat viele Arbeiten gemacht, aber keine Steimetzarbeiten, somit ist auch kein entsprechendes Zeichen zu ermitteln. Er baute einen Schafstall und andere Nutzbauten. Also eigentlich ein ganz normaler Maurer , wie man vielleicht heute sagen würde.
Oder gibt es andere Recherchen, von denen wir Kenntnis nehmen könnten ?
war mal wieder in Sachen Schermuly unterwegs. Diesmal im Hessischen Hauptstaatsarchiv in Wiesbaden.
Leider muß ich den Romantikern unter den Schermulyforschern im Bereich Beruf unseres Ahnen aus Dillhausen eine Illusion nehmen. Wenn meine Vermutungen und Recherchen richtig sind, war unser M= Meister, leider kein Steinmetz , wie gern berichtet wurde, sondern ein "Steinhauer". Wie in Wikipedia nachzulesen ist, ist das eine Vorstufe zur weiteren Bearbeitung durch einen Steinmetz. Der Steinhauer schlug den Stein in den Brüchen.
Durch mich nicht beweisbar, aber dadurch dokumentiert, dass in den Rechnungen der Handwerkerschaft in den infragekommenden Jahren immer wieder ein "Meister Jacob" genannt wird.
Dieser Meister hat viele Arbeiten gemacht, aber keine Steimetzarbeiten, somit ist auch kein entsprechendes Zeichen zu ermitteln. Er baute einen Schafstall und andere Nutzbauten. Also eigentlich ein ganz normaler Maurer , wie man vielleicht heute sagen würde.
Oder gibt es andere Recherchen, von denen wir Kenntnis nehmen könnten ?
-
rrodrigomartinez
- Beiträge: 3
- Registriert: So 15. Jun 2008, 13:47
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Deutschland, Rheinland-Pfalz
Re: Schärmeli in Büren an der Aare BE
Ich weiß nicht 'mal, ob ich hier die Funktionen richtig beherrsche.
Jedenfalls, meine seinerzeitigen Einlassungen Jermoli etc. sind wohl eher abwegig.
Was ist neu: Wasserschaden, dabei fiel mir ein Foto meiner Urgroßmutter, Susanne Schermuly, Niedershausen in die Hände, und setzte einen Denkprozess in Gang.
Blutgruppe meiner Mutter, beide Faktoren rezessiv, als bis in "Urzeiten" rueckverfokgbar, 0-negativ. Bedeutet, Jacob muss 1617 die gleiche gehabt haben ... bedeutet auch, wegen der Abstoßungsreaktion bei zweiten Kindern aufwärts, wenn der Vater rhesus-plus ist, eine verminderte Kinderzahl vermutlich. 0-negativ sind in Europa 6 Prozent der Bevölkerung. Mathematiker vor, was bedeutet der Erhalt zweier rezessiver Faktoren über 8 oder 10 Generationen?
Jedenfalls, meine seinerzeitigen Einlassungen Jermoli etc. sind wohl eher abwegig.
Was ist neu: Wasserschaden, dabei fiel mir ein Foto meiner Urgroßmutter, Susanne Schermuly, Niedershausen in die Hände, und setzte einen Denkprozess in Gang.
Blutgruppe meiner Mutter, beide Faktoren rezessiv, als bis in "Urzeiten" rueckverfokgbar, 0-negativ. Bedeutet, Jacob muss 1617 die gleiche gehabt haben ... bedeutet auch, wegen der Abstoßungsreaktion bei zweiten Kindern aufwärts, wenn der Vater rhesus-plus ist, eine verminderte Kinderzahl vermutlich. 0-negativ sind in Europa 6 Prozent der Bevölkerung. Mathematiker vor, was bedeutet der Erhalt zweier rezessiver Faktoren über 8 oder 10 Generationen?
-
Jenny.Schermuly
- Beiträge: 1
- Registriert: Fr 8. Aug 2025, 09:41
- Geschlecht: Weiblich
Re: Schärmeli in Büren an der Aare BE
Hallo Herr Schramm,
haben Sie noch etwas über Jacob Schermele herausfinden können? Wie ich bei myheritage herausgefunden habe, bin ich eine Nachfahrin von ihm (11. Generation). Über myheritage konnte ich noch einiges über ihn und die nachfolgenden Generationen herausfinden. Vielleicht haben Sie ja Interesse an einem Austausch?
VG Jenny Schermuly
haben Sie noch etwas über Jacob Schermele herausfinden können? Wie ich bei myheritage herausgefunden habe, bin ich eine Nachfahrin von ihm (11. Generation). Über myheritage konnte ich noch einiges über ihn und die nachfolgenden Generationen herausfinden. Vielleicht haben Sie ja Interesse an einem Austausch?
VG Jenny Schermuly
-
Peter.D
- Beiträge: 2662
- Registriert: Sa 27. Feb 2010, 17:53
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Schweiz, Zürich
Re: Schärmeli in Büren an der Aare BE
Vom katholischen Matzendorf ins reformierte Büren a.A. und von dort später ins katholische (?) Mengerskirchen - und das noch während des 30-jährigen Kriegs? Das ist zwar nicht ausgeschlossen, insbesondere für gesuchte Handwerker, aber doch eher ungewöhnlich.
Erscheinen die Schärmeli überhaupt in den heute online verfügbaren Kirchenbüchern von Büren a.A.?
Peter
Erscheinen die Schärmeli überhaupt in den heute online verfügbaren Kirchenbüchern von Büren a.A.?
Peter
-
Walter
- Supporter 2022
- Beiträge: 3556
- Registriert: Mi 30. Nov 2005, 09:36
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Schweiz, Region Basel
Re: Schärmeli in Büren an der Aare BE
Im Taufrodel 1 von Büren a.A. (1549-1577) finde ich ab 1570 keine Schärmeli, auch nicht bei den Taufzeugen. Vielleicht muss man bei dieser alten Suche auch Büren SO mit einbeziehen?Peter.D hat geschrieben: Fr 8. Aug 2025, 17:49 Erscheinen die Schärmeli überhaupt in den heute online verfügbaren Kirchenbüchern von Büren a.A.?
LG, Walter
-
Peter.D
- Beiträge: 2662
- Registriert: Sa 27. Feb 2010, 17:53
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Schweiz, Zürich
Re: Schärmeli in Büren an der Aare BE
Merci Walter fürs Nachschauen.
Im ursprünglichen Beitrag stand eben explizit "Berner Gebiets", möglicherweise aus einem Kirchenbuch:
Peter
Im ursprünglichen Beitrag stand eben explizit "Berner Gebiets", möglicherweise aus einem Kirchenbuch:
Ob der Autor von 2007 das Forum noch verfolgt? Und etwas zur Quelle schreiben kann?ichbinesnur hat geschrieben: Di 25. Dez 2007, 21:13 Mein Ahn ist 1617 in Mengerskirchen eingewandert.
Jacob Schermeli von Büren aus dem Schweitzerland, Berner gepiets, ein Steinhauser und Wittmann.
Peter
-
Walter
- Supporter 2022
- Beiträge: 3556
- Registriert: Mi 30. Nov 2005, 09:36
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Schweiz, Region Basel
Re: Schärmeli in Büren an der Aare BE
Auf meiner "Ehen-CD" finde ich keine Ehemänner mit diesem FN. Büren a.A. ist aber auf meiner Datei noch nicht erfasst (erst 2021), vielleicht hat jemand eine neuere Ehen-Datei.
In Bern habe ich bei den Ausburgern die Taufe einer Barbara Schermeli gefunden (siehe Anhang). Rodel 552 (1577-1628), Seite 165, Jahr 1610. Kann das jemand genauer entziffern?
In Bern habe ich bei den Ausburgern die Taufe einer Barbara Schermeli gefunden (siehe Anhang). Rodel 552 (1577-1628), Seite 165, Jahr 1610. Kann das jemand genauer entziffern?
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
LG, Walter
-
Peter.D
- Beiträge: 2662
- Registriert: Sa 27. Feb 2010, 17:53
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Schweiz, Zürich
Re: Schärmeli in Büren an der Aare BE
Hallo Walter
In Bern waren die Ausburger nicht auswärtswohnende Bürger wie in vielen anderen Kantonen, sondern Bürger anderer Gemeinden, Kantone oder Ausländer, die in der jeweiligen Kirchgemeinde lebten oder sich mindestens gerade dort aufhielten. Leider sehe ich aber in deinem interessanten Fund aus der Stadt Bern gerade keinen Herkunftsort. In späteren Ausburger-Registern ist die Heimat der Ausburger dagegen regelmässig verzeichnet.
Peter
In Bern waren die Ausburger nicht auswärtswohnende Bürger wie in vielen anderen Kantonen, sondern Bürger anderer Gemeinden, Kantone oder Ausländer, die in der jeweiligen Kirchgemeinde lebten oder sich mindestens gerade dort aufhielten. Leider sehe ich aber in deinem interessanten Fund aus der Stadt Bern gerade keinen Herkunftsort. In späteren Ausburger-Registern ist die Heimat der Ausburger dagegen regelmässig verzeichnet.
Peter
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: Walter und 2 Gäste

