Die nicht sesshafte Familie Graf
Für nicht kantonsspezifische Fragen. Vos messages ne concernant pas spédifiquement un canton. For your non canton specific questions.
Moderator: Wolf
-
SebastienP
- Beiträge: 5
- Registriert: So 27. Jul 2025, 07:17
- Geschlecht: Männlich
Re: Die nicht sesshafte Familie Graf
Danke Peter für deine Antwort. Es kommt aus ein Dossier in:
https://www.ag.ch/staatsarchiv/suche/de ... ?ID=105074
Viel Dank!
https://www.ag.ch/staatsarchiv/suche/de ... ?ID=105074
Viel Dank!
-
Peter.D
- Beiträge: 2662
- Registriert: Sa 27. Feb 2010, 17:53
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Schweiz, Zürich
Re: Die nicht sesshafte Familie Graf
Merci Wolf, ausgerechnet in Aarau ...
Aber Sébastien kann ja mal im Staatsarchiv Aargau anfragen, ob sie ihm einen Scan erstellen. Meist verlangen sie aber, dass man persönlich vorbeikommt.
Ich schau morgen noch im Katalog des Bundesarchivs, ob es eventuell dort auch noch Akten zu diesem Paar gibt. Dort könnte Sébastien jedenfalls einen kostenlosen Scan bestellen.
Peter
Aber Sébastien kann ja mal im Staatsarchiv Aargau anfragen, ob sie ihm einen Scan erstellen. Meist verlangen sie aber, dass man persönlich vorbeikommt.
Ich schau morgen noch im Katalog des Bundesarchivs, ob es eventuell dort auch noch Akten zu diesem Paar gibt. Dort könnte Sébastien jedenfalls einen kostenlosen Scan bestellen.
Peter
-
Säntis
- Beiträge: 4250
- Registriert: Di 15. Mär 2011, 09:27
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Schaffhausen, Schweiz
Re: Die nicht sesshafte Familie Graf
Grüezi Sebastien,
1844, 1846 und 1859 Josef Wendelin/Karl Joseph Wendelin Graf, vermählt mit Christine Steudelinger/Stäudelinger, in Bohlingen/Nussbaumen.
1828-1859 Elisabeth Graf und ihre Kinder in Bohlingen, Schwester des Karl Josef Wendelin Graf.
Dazu die Beiträge:
• in diesem Thread vom 28.10.2016, 07.10.2023, 07.10.2023, 10.10.2023, 28.07.2025 und 05.07.2026.
• im Thread Graf von Bohlingen, Konstanz, vom 07.10.2023 und 07.10.2023.
Die Siedlungsplätze Nussbaumen in der Schweiz:
• Patrick Zehnder, Obersiggenthal, auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
Die politische Gemeinde Obersiggenthal des Kantons Aargau umfasst Kirchdorf (AG), Nussbaumen, Rieden sowie die Weiler Tromsberg, Ebnet und Hertenstein.
Die seit 1956 selbständige römisch-katholische Pfarrei Nussbaumen war vorher ein Teil der römisch-katholischen Pfarrei Kirchdorf.
• Verena Rothenbühler, Hüttwilen, auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
Die seit 1997 bestehende politische Gemeinde Hüttwilen des Kantons Thurgau wurde aus der bis 1996 bestehenden ehemaligen Munizipalgemeinde Hüttwilen gebildet. Diese umfasste die ehemaligen Ortsgemeinden Hüttwilen (inklusive Kalchrain), Nussbaumen und Uerschhausen, die 1851 von der Munizipalgemeinde Eschenz abgetrennt wurden.
Erich Trösch, Nussbaumen, auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
Die ehemalige Ortsgemeinde Nussbaumen gehörte 1803-51 (ab 1812 mit Steinegg) zur Munizipalgemeinde Eschenz, nach deren Teilung bis 1996 zur Munizipalgemeinde Hüttwilen und gehört heute zur politischen Gemeinde Hüttwilen des Kantons Thurgau.
Die seit 1823 selbständige evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Nussbaumen war vorher ein Teil der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Stammheim.
[Die Katholiken von Nussbaumen gehören zur römisch-katholischen Pfarrei Hüttwilen.]
• Thomas Hanimann, Bülach (Gemeinde), auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
Die politische Gemeinde Bülach des Kantons Zürich umfasst Bülach, das Dorf Niederflachs sowie die Weiler Heimgarten am Rinsberg, Eschenmosen (seit 1919, vorher Teil der Gemeinde Winkel) und Nussbaumen.
Zur evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Bülach gehören heute Bachenbülach, Hochfelden, Höri, Winkel [und Nussbaumen].
Der erste nachreformatorische römisch-katholische Gottesdienst im Zürcher Unterland wurde 1882 im Gasthof Rössli in Bülach abgehalten. Die katholische Kirche wurde 1902 geweiht. 1943 konstituierte sich die römisch-katholische Kirchgemeinde Bülach.
Auch eine Einsicht in die Kirchenbücher von Kirchdorf mit Nussbaumen, Kanton Aargau, im Staatsarchiv Aargau, sowie Bohlingen, seit 1957 Stadtteil von Singen am Hohentwiel, könnte allenfalls weiterführende Erkenntnisse zu dieser Familie bringen.
Säntis
1844, 1846 und 1859 Josef Wendelin/Karl Joseph Wendelin Graf, vermählt mit Christine Steudelinger/Stäudelinger, in Bohlingen/Nussbaumen.
1828-1859 Elisabeth Graf und ihre Kinder in Bohlingen, Schwester des Karl Josef Wendelin Graf.
Dazu die Beiträge:
• in diesem Thread vom 28.10.2016, 07.10.2023, 07.10.2023, 10.10.2023, 28.07.2025 und 05.07.2026.
• im Thread Graf von Bohlingen, Konstanz, vom 07.10.2023 und 07.10.2023.
Die Siedlungsplätze Nussbaumen in der Schweiz:
• Patrick Zehnder, Obersiggenthal, auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
Die politische Gemeinde Obersiggenthal des Kantons Aargau umfasst Kirchdorf (AG), Nussbaumen, Rieden sowie die Weiler Tromsberg, Ebnet und Hertenstein.
Die seit 1956 selbständige römisch-katholische Pfarrei Nussbaumen war vorher ein Teil der römisch-katholischen Pfarrei Kirchdorf.
• Verena Rothenbühler, Hüttwilen, auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
Die seit 1997 bestehende politische Gemeinde Hüttwilen des Kantons Thurgau wurde aus der bis 1996 bestehenden ehemaligen Munizipalgemeinde Hüttwilen gebildet. Diese umfasste die ehemaligen Ortsgemeinden Hüttwilen (inklusive Kalchrain), Nussbaumen und Uerschhausen, die 1851 von der Munizipalgemeinde Eschenz abgetrennt wurden.
Erich Trösch, Nussbaumen, auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
Die ehemalige Ortsgemeinde Nussbaumen gehörte 1803-51 (ab 1812 mit Steinegg) zur Munizipalgemeinde Eschenz, nach deren Teilung bis 1996 zur Munizipalgemeinde Hüttwilen und gehört heute zur politischen Gemeinde Hüttwilen des Kantons Thurgau.
Die seit 1823 selbständige evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Nussbaumen war vorher ein Teil der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Stammheim.
[Die Katholiken von Nussbaumen gehören zur römisch-katholischen Pfarrei Hüttwilen.]
• Thomas Hanimann, Bülach (Gemeinde), auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
Die politische Gemeinde Bülach des Kantons Zürich umfasst Bülach, das Dorf Niederflachs sowie die Weiler Heimgarten am Rinsberg, Eschenmosen (seit 1919, vorher Teil der Gemeinde Winkel) und Nussbaumen.
Zur evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Bülach gehören heute Bachenbülach, Hochfelden, Höri, Winkel [und Nussbaumen].
Der erste nachreformatorische römisch-katholische Gottesdienst im Zürcher Unterland wurde 1882 im Gasthof Rössli in Bülach abgehalten. Die katholische Kirche wurde 1902 geweiht. 1943 konstituierte sich die römisch-katholische Kirchgemeinde Bülach.
Auch eine Einsicht in die Kirchenbücher von Kirchdorf mit Nussbaumen, Kanton Aargau, im Staatsarchiv Aargau, sowie Bohlingen, seit 1957 Stadtteil von Singen am Hohentwiel, könnte allenfalls weiterführende Erkenntnisse zu dieser Familie bringen.
Säntis
-
Säntis
- Beiträge: 4250
- Registriert: Di 15. Mär 2011, 09:27
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Schaffhausen, Schweiz
Re: Die nicht sesshafte Familie Graf
Grüezi Lesende,
Belege zu den Graf von Bettnang, Bohlingen und Weiler:
1764 Wiederbesetzung der erledigten Stabhalterstelle in Horn mit Anton Graf von Weiler.
Dokument im Generallandesarchiv Karlsruhe, Signatur 229 Nr. 46212
1778-1781 Abzahlung des von Anton Graf zu Weiler an das Kloster Feldbach (Schweiz) schuldigen Kapitals.
Dokument im Generallandesarchiv Karlsruhe, Signatur 229 Nr. 111027
Am 16.05.1796 vermählten sich der ledige Josef Schmid von Ramsen und die ledige Notburga Graff von Weiler, Pfarrei Horn.
Ehebuch der katholischen Pfarrei Ramsen, Kanton Schaffhausen in der Schweiz.
Am 16.05.1809 vermählten sich der ledige Jakob Schmid, Bauer, Franzensohn von Ramsen, am 19.07.1774 geboren, und die ledige Annamaria Graf von Bettnang, ? von Bohlingen, am 04.01.1787 geboren. Trauzeugen: Johann Schmid, lediger Bruder des Bräutigams, und Johann Graf von Bettnang, Bruder der Braut.
Ehebuch der katholischen Pfarrei Ramsen, Kanton Schaffhausen in der Schweiz.
1844 und 1859 Prüfung der Heimatverhältnisse des Josef Wendelin Graf und seiner Ehefrau Christine, geborene Steudelinger, sowie der Crescentia Graf in Bohlingen.
Dokument im Staatsarchiv Freiburg, Signatur A 89/1 Nr. 274
Fromme Stiftungen, in Anzeigeblatt für die Erzdiöcese Freiburg (Beilage zum Freiburger katholischen Kirchenblatt.), IV. Jahrgang, Nro. 11, Freiburg, den 18. Juli 1860.
Seite 50: 1860 Anton Graf von Bettnang stiftete in den Kirchenfond Weiler 72 fl. zu zwei Anniversarien für sich und seine erste Ehefrau Elisabetha Beum.
Digitalisat auf einer Webseite von Erzdiözese Freiburg.
Quellen zu Bettnang, Bohlingen und Weiler:
Vor 02.02.1617 Verzeichnis der Leibeigenen des Konstanzer Domkapitels in Bankholzen, Bettnang, Bohlingen, Ramsen, Singen, Überlingen am Ried und Rielasingen.
Dokument im Generallandesarchiv Karlsruhe, Signatur 5 Nr. 2592
1872-1873 Gemarkungsübersichtsplan von Bettnang und Weiler.
Dokument im Generallandesarchiv Karlsruhe, Signatur H-1 Nr. 2049
Erwin Keller, Die Kirche in Bankholzen[/url], in Hegau-Jahrbuch, Band 34, 1977.
Seite 218: Am 22.03.1816 kamen Bettnang mit 35 Seelen und Bankholzen mit 194 Seelen von der Pfarrei Bohlingen sowie Iznang mit 215 Seelen von der Pfarrei Horn zur neu erhobenen Pfarrei Weiler mit 154 Seelen. Auch Weiler gehörte bisher zur Pfarrei Horn. 1829 wird auch Bankholzen zur Pfarrei erhoben.
Digitalisat auf einer Webseite des Hegau Geschichtsverein e.V.
Erik Roth, Bettnang, Gemeinde Moos : Ein „erhaltenswerter Ortsteil von geschichtlicher Bedeutung“, in Denkmalpflege in Baden-Württemberg : Nachrichtenblatt der Landesdenkmalpflege, 31. Jahrgang, Heft 2/2002.
Seite 105-106: 1701 bestand Bettnang aus 4, 1808 aus 6 Häusern. Auf dem Gemarkungsplan von 1872 sind 10 Höfe dargestellt.
Link zum PDF auf einer Webseite des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg.
Wolfgang Thiem, Historische Ortskerne : Gesamtanlagen in Baden-Württemberg, in Arbeitshefte Landesamt für Denkmalpflege, Band 23, 2016, 2. Auflage 2017.
Seite 58 und 59: Bettnang ein Ortsteil von Weiler in der Gemeinde Moos.
Inhaltsverzeichnis auf einer Webseite des Katalogs der Deutschen Nationalbibliothek.
Verwandtschaft der Graf von Bettnang:
Aufgrund der Kleinheit von Bettnang dürften die am 16.05.1809 genannten Annamaria Graf und Johann Graf von Bettnang sowie der 1860 genannte Anton Graf von Bettnang mit dem am 29.01.1748 im Beitrag vom 04.07.2026 genannten Johann Graff von Bettnang verwandt sein.
Säntis
Belege zu den Graf von Bettnang, Bohlingen und Weiler:
1764 Wiederbesetzung der erledigten Stabhalterstelle in Horn mit Anton Graf von Weiler.
Dokument im Generallandesarchiv Karlsruhe, Signatur 229 Nr. 46212
1778-1781 Abzahlung des von Anton Graf zu Weiler an das Kloster Feldbach (Schweiz) schuldigen Kapitals.
Dokument im Generallandesarchiv Karlsruhe, Signatur 229 Nr. 111027
Am 16.05.1796 vermählten sich der ledige Josef Schmid von Ramsen und die ledige Notburga Graff von Weiler, Pfarrei Horn.
Ehebuch der katholischen Pfarrei Ramsen, Kanton Schaffhausen in der Schweiz.
Am 16.05.1809 vermählten sich der ledige Jakob Schmid, Bauer, Franzensohn von Ramsen, am 19.07.1774 geboren, und die ledige Annamaria Graf von Bettnang, ? von Bohlingen, am 04.01.1787 geboren. Trauzeugen: Johann Schmid, lediger Bruder des Bräutigams, und Johann Graf von Bettnang, Bruder der Braut.
Ehebuch der katholischen Pfarrei Ramsen, Kanton Schaffhausen in der Schweiz.
1844 und 1859 Prüfung der Heimatverhältnisse des Josef Wendelin Graf und seiner Ehefrau Christine, geborene Steudelinger, sowie der Crescentia Graf in Bohlingen.
Dokument im Staatsarchiv Freiburg, Signatur A 89/1 Nr. 274
Fromme Stiftungen, in Anzeigeblatt für die Erzdiöcese Freiburg (Beilage zum Freiburger katholischen Kirchenblatt.), IV. Jahrgang, Nro. 11, Freiburg, den 18. Juli 1860.
Seite 50: 1860 Anton Graf von Bettnang stiftete in den Kirchenfond Weiler 72 fl. zu zwei Anniversarien für sich und seine erste Ehefrau Elisabetha Beum.
Digitalisat auf einer Webseite von Erzdiözese Freiburg.
Quellen zu Bettnang, Bohlingen und Weiler:
Vor 02.02.1617 Verzeichnis der Leibeigenen des Konstanzer Domkapitels in Bankholzen, Bettnang, Bohlingen, Ramsen, Singen, Überlingen am Ried und Rielasingen.
Dokument im Generallandesarchiv Karlsruhe, Signatur 5 Nr. 2592
1872-1873 Gemarkungsübersichtsplan von Bettnang und Weiler.
Dokument im Generallandesarchiv Karlsruhe, Signatur H-1 Nr. 2049
Erwin Keller, Die Kirche in Bankholzen[/url], in Hegau-Jahrbuch, Band 34, 1977.
Seite 218: Am 22.03.1816 kamen Bettnang mit 35 Seelen und Bankholzen mit 194 Seelen von der Pfarrei Bohlingen sowie Iznang mit 215 Seelen von der Pfarrei Horn zur neu erhobenen Pfarrei Weiler mit 154 Seelen. Auch Weiler gehörte bisher zur Pfarrei Horn. 1829 wird auch Bankholzen zur Pfarrei erhoben.
Digitalisat auf einer Webseite des Hegau Geschichtsverein e.V.
Erik Roth, Bettnang, Gemeinde Moos : Ein „erhaltenswerter Ortsteil von geschichtlicher Bedeutung“, in Denkmalpflege in Baden-Württemberg : Nachrichtenblatt der Landesdenkmalpflege, 31. Jahrgang, Heft 2/2002.
Seite 105-106: 1701 bestand Bettnang aus 4, 1808 aus 6 Häusern. Auf dem Gemarkungsplan von 1872 sind 10 Höfe dargestellt.
Link zum PDF auf einer Webseite des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg.
Wolfgang Thiem, Historische Ortskerne : Gesamtanlagen in Baden-Württemberg, in Arbeitshefte Landesamt für Denkmalpflege, Band 23, 2016, 2. Auflage 2017.
Seite 58 und 59: Bettnang ein Ortsteil von Weiler in der Gemeinde Moos.
Inhaltsverzeichnis auf einer Webseite des Katalogs der Deutschen Nationalbibliothek.
Verwandtschaft der Graf von Bettnang:
Aufgrund der Kleinheit von Bettnang dürften die am 16.05.1809 genannten Annamaria Graf und Johann Graf von Bettnang sowie der 1860 genannte Anton Graf von Bettnang mit dem am 29.01.1748 im Beitrag vom 04.07.2026 genannten Johann Graff von Bettnang verwandt sein.
Säntis
-
Peter.D
- Beiträge: 2662
- Registriert: Sa 27. Feb 2010, 17:53
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Schweiz, Zürich
Re: Die nicht sesshafte Familie Graf
Nein, in Rheinau, das auch nach der Zugehörigkeit zu Zürich 1803 mehrheitlich katholisch blieb. Das ebenfalls merheitlich katholische Dietikon zählt aber wohl nicht mehr zum Unterland.Säntis hat geschrieben: Di 7. Jul 2026, 11:20 Der erste nachreformatorische römisch-katholische Gottesdienst im Zürcher Unterland wurde 1882 im Gasthof Rössli in Bülach abgehalten.
Peter
-
Säntis
- Beiträge: 4250
- Registriert: Di 15. Mär 2011, 09:27
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Schaffhausen, Schweiz
Re: Die nicht sesshafte Familie Graf
Grüezi Peter,
im Beitrag vom 07.07.2026 sind die 3 Siedlungsplätze Nussbaumen in der Schweiz aufgeführt, weil noch nicht klar ist, welches Nussbaumen in den Belegen von 1844, 1846 und 1859 zu Josef Wendelin/Karl Joseph Wendelin Graf, vermählt mit Christine Steudelinger/Stäudelinger, gemeint ist.
Da Josef Wendelin/Karl Joseph Wendelin Graf und seine Familie römisch-katholisch gewesen sein dürften stellt sich die Frage, zu welchen römisch-katholischen Pfarreien die 3 Nussbaumen im 19. Jahrhundert gehörten.
Bei Nussbaumen in der politischen Gemeinde Bülach besteht diesbezüglich eine Unsicherheit.
Da Dietikon und Rheinau gemäss den folgenden Quellen nicht zum Zürcher Unterland gehören, ist die Aussage im Artikel Bülach (Gemeinde) des Historischen Lexikons wohl richtig, dass der erste nachreformatorische römisch-katholische Gottesdienst im Zürcher Unterland 1882 im Gasthof Rössli in Bülach abgehalten wurde.
Schweizer Regionen auf einer Webseite von Schweizer Community.
Zürcher Unterland auf einer Webseite von Wikipedia.
Säntis
im Beitrag vom 07.07.2026 sind die 3 Siedlungsplätze Nussbaumen in der Schweiz aufgeführt, weil noch nicht klar ist, welches Nussbaumen in den Belegen von 1844, 1846 und 1859 zu Josef Wendelin/Karl Joseph Wendelin Graf, vermählt mit Christine Steudelinger/Stäudelinger, gemeint ist.
Da Josef Wendelin/Karl Joseph Wendelin Graf und seine Familie römisch-katholisch gewesen sein dürften stellt sich die Frage, zu welchen römisch-katholischen Pfarreien die 3 Nussbaumen im 19. Jahrhundert gehörten.
Bei Nussbaumen in der politischen Gemeinde Bülach besteht diesbezüglich eine Unsicherheit.
Da Dietikon und Rheinau gemäss den folgenden Quellen nicht zum Zürcher Unterland gehören, ist die Aussage im Artikel Bülach (Gemeinde) des Historischen Lexikons wohl richtig, dass der erste nachreformatorische römisch-katholische Gottesdienst im Zürcher Unterland 1882 im Gasthof Rössli in Bülach abgehalten wurde.
Schweizer Regionen auf einer Webseite von Schweizer Community.
Zürcher Unterland auf einer Webseite von Wikipedia.
Säntis
-
Peter.D
- Beiträge: 2662
- Registriert: Sa 27. Feb 2010, 17:53
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Schweiz, Zürich
Re: Die nicht sesshafte Familie Graf
Aufgrund des Eintrags im Scope des Aargauer Staatsarchivs vermute ich stark, dass es sich um Nussbaumen in der Pfarrei Kirchdorf AG handelt. In den Protokollen der Tagsatzung erscheint diese Heimatlosenangelegenheit nicht, die beteiligten Kantone und möglicherweise das Grossherzogtum Baden haben sich somit wahrscheinlich gütlich geeinigt, ohne Intervention des Vororts und ohne Schiedsgericht.
Ich werde voraussichtlich im September wieder einmal das StAAG besuchen und schaue mir dann auch gleich dieses Dossier an - falls nicht jemand sonst aus dem Forum schon vorher dazu kommt.
Peter
Ich werde voraussichtlich im September wieder einmal das StAAG besuchen und schaue mir dann auch gleich dieses Dossier an - falls nicht jemand sonst aus dem Forum schon vorher dazu kommt.
Peter
-
SebastienP
- Beiträge: 5
- Registriert: So 27. Jul 2025, 07:17
- Geschlecht: Männlich
Re: Die nicht sesshafte Familie Graf
Danke Peter, es ist sehr nett.Peter.D hat geschrieben: Sa 18. Jul 2026, 17:19 Aufgrund des Eintrags im Scope des Aargauer Staatsarchivs vermute ich stark, dass es sich um Nussbaumen in der Pfarrei Kirchdorf AG handelt. In den Protokollen der Tagsatzung erscheint diese Heimatlosenangelegenheit nicht, die beteiligten Kantone und möglicherweise das Grossherzogtum Baden haben sich somit wahrscheinlich gütlich geeinigt, ohne Intervention des Vororts und ohne Schiedsgericht.
Ich werde voraussichtlich im September wieder einmal das StAAG besuchen und schaue mir dann auch gleich dieses Dossier an - falls nicht jemand sonst aus dem Forum schon vorher dazu kommt.
Peter
-
Peter.D
- Beiträge: 2662
- Registriert: Sa 27. Feb 2010, 17:53
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Schweiz, Zürich
Re: Die nicht sesshafte Familie Graf
Ich konnte unterdessen das Dossier DIA.A/0032/01 im Staatsarchiv Aargau durchsehen. Daraus ergibt sich im Wesentlichen:
Karl Joseph Wendelin Graf (vulgo: Siechensepp, Bollingersepp) wurde am 20.10.1776 in Mellingen AG getauft, als Sohn von Benedikt Graf und Anna Maria Mülenherr (?). Die Eltern waren verheiratete Fahrende. Joseph heiratete ca. 1803 in Rom Christine Stäudelinger, die angab, ein Soldatenkind zu sein und ihr Geburtsjahr und ihre Eltern nicht zu kennen. Die Heirat in Rom konnte ohne Papiere erfolgen, nur auf Ehrenwort dass all ihre Angaben korrekt seien. Das Ehepaar betätigte sich als fahrende Zeinenmacher, Sägenschleifer und Stricker.
Joseph Graf beging 1808 und 1809 zahlreiche Einbrüche und Diebstähle im Aargau und im Kanton Zürich, teilweise mit seinem jüngeren Bruder Christian Graf, teilweise mit dem 1810 in Zürich hingerichteten Melchior Dürr und dessen Bande. Joseph wurde 1810 vom Zürcher Malefizgericht zu 20 Jahren Kettenstrafe und zu den damals wieder üblichen entehrenden Nebenstrafen verurteilt; der Todesstrafe war er im Gegensatz zu Dürr nur entgangen, weil er auch Delikte gestanden hatte, die ihm die Polizei nicht hatte nachweisen können. Nach vollständiger Verbüssung der Strafe entliessen ihn die Zürcher Behörden 1830 mit Kleidern, Laufpass und Reisegeld, damit er in seiner angeblichen Heimatgemeinde Bohlingen (heute Teil der Stadt Singen) Papiere beschaffen konnte. Das war vermutlich aber nicht passiert oder jedenfalls nicht erfolgreich.
Ungefähr 1843 wurde das Ehepaar Graf-Stäudelinger in völlig verlumpten und nicht mehr arbeitsfähigem Zustand von den Aargauer Behörden aufgegriffen und von der kantonalen Armenkommission wiederholt unterstützt. Im März 1844 entschied der Aargauer Kleine Rat, das Ehepaar aus dem Kanton wegzuweisen. Der Amtsstatthalter von Baden und die Armenkommission erachteten dies aber aufgrund des schlechten Gesundheitszustands von Joseph Graf als nicht tragbar und die Armenkommission schloss mit einem Wettinger Bürger einen Mietvertrag für die Unterbringung des Ehepaars ab. Joseph Graf starb jedoch bereits am 30.6.1845 und wurde am 2.7.1845 in Wettingen beerdigt. Christine Stäudelinger wurde darauf ins Grossherzogtum Baden ausgewiesen. Die Aargauer Behörden hatten vor dem Tod von Joseph Graf offensichtlich bereits mit den badischen Behörden Verhandlungen über eine mögliche Abschiebung des Ehepaars aufgenommen, die aber in diesem Dossier nicht vermerkt sind. Die Akten im Staatsarchiv Freiburg i.Br., von Säntis bereits früher erwähnt, sollten dazu aber Auskunft geben können. Es ist jedoch bekannt, dass auch die damaligen badischen Behörden die Heimatbestätigungen ähnlich restriktiv handhabten wie die Schweizer Kantone.
Beim Verhör 1844 im Aargau gab Joseph Graf an, dass sie 5 gemeinsame Kinder gehabt hätten, die aber seines Wissens unterdessen alle verstorben seien. Zu den Geburtsorten dieser Kinder gab Joseph die folgenden Orte ohne Datum an: Einsiedeln, Liechtenstein (Zwillinge), Schwabenland und Muri AG. Diese Geburten müssen ziemlich sicher vor 1810 erfolgt sein.
Der Hinweis auf Nussbaumen im Katalog des StAAG ist irreführend. So weit ich das feststellen konnte, wurden in Nussbaumen AG lediglich Medikamente für den schwer kranken Joseph Graf auf Kosten der Armenkommission bezogen. Geheiratet hat das Paar nach eigener Aussage vor der Armenkommission jedenfalls in Rom. Ohne Papiere wäre das damals im Aargau auch gar nicht mehr möglich gewesen.
Peter
Karl Joseph Wendelin Graf (vulgo: Siechensepp, Bollingersepp) wurde am 20.10.1776 in Mellingen AG getauft, als Sohn von Benedikt Graf und Anna Maria Mülenherr (?). Die Eltern waren verheiratete Fahrende. Joseph heiratete ca. 1803 in Rom Christine Stäudelinger, die angab, ein Soldatenkind zu sein und ihr Geburtsjahr und ihre Eltern nicht zu kennen. Die Heirat in Rom konnte ohne Papiere erfolgen, nur auf Ehrenwort dass all ihre Angaben korrekt seien. Das Ehepaar betätigte sich als fahrende Zeinenmacher, Sägenschleifer und Stricker.
Joseph Graf beging 1808 und 1809 zahlreiche Einbrüche und Diebstähle im Aargau und im Kanton Zürich, teilweise mit seinem jüngeren Bruder Christian Graf, teilweise mit dem 1810 in Zürich hingerichteten Melchior Dürr und dessen Bande. Joseph wurde 1810 vom Zürcher Malefizgericht zu 20 Jahren Kettenstrafe und zu den damals wieder üblichen entehrenden Nebenstrafen verurteilt; der Todesstrafe war er im Gegensatz zu Dürr nur entgangen, weil er auch Delikte gestanden hatte, die ihm die Polizei nicht hatte nachweisen können. Nach vollständiger Verbüssung der Strafe entliessen ihn die Zürcher Behörden 1830 mit Kleidern, Laufpass und Reisegeld, damit er in seiner angeblichen Heimatgemeinde Bohlingen (heute Teil der Stadt Singen) Papiere beschaffen konnte. Das war vermutlich aber nicht passiert oder jedenfalls nicht erfolgreich.
Ungefähr 1843 wurde das Ehepaar Graf-Stäudelinger in völlig verlumpten und nicht mehr arbeitsfähigem Zustand von den Aargauer Behörden aufgegriffen und von der kantonalen Armenkommission wiederholt unterstützt. Im März 1844 entschied der Aargauer Kleine Rat, das Ehepaar aus dem Kanton wegzuweisen. Der Amtsstatthalter von Baden und die Armenkommission erachteten dies aber aufgrund des schlechten Gesundheitszustands von Joseph Graf als nicht tragbar und die Armenkommission schloss mit einem Wettinger Bürger einen Mietvertrag für die Unterbringung des Ehepaars ab. Joseph Graf starb jedoch bereits am 30.6.1845 und wurde am 2.7.1845 in Wettingen beerdigt. Christine Stäudelinger wurde darauf ins Grossherzogtum Baden ausgewiesen. Die Aargauer Behörden hatten vor dem Tod von Joseph Graf offensichtlich bereits mit den badischen Behörden Verhandlungen über eine mögliche Abschiebung des Ehepaars aufgenommen, die aber in diesem Dossier nicht vermerkt sind. Die Akten im Staatsarchiv Freiburg i.Br., von Säntis bereits früher erwähnt, sollten dazu aber Auskunft geben können. Es ist jedoch bekannt, dass auch die damaligen badischen Behörden die Heimatbestätigungen ähnlich restriktiv handhabten wie die Schweizer Kantone.
Beim Verhör 1844 im Aargau gab Joseph Graf an, dass sie 5 gemeinsame Kinder gehabt hätten, die aber seines Wissens unterdessen alle verstorben seien. Zu den Geburtsorten dieser Kinder gab Joseph die folgenden Orte ohne Datum an: Einsiedeln, Liechtenstein (Zwillinge), Schwabenland und Muri AG. Diese Geburten müssen ziemlich sicher vor 1810 erfolgt sein.
Der Hinweis auf Nussbaumen im Katalog des StAAG ist irreführend. So weit ich das feststellen konnte, wurden in Nussbaumen AG lediglich Medikamente für den schwer kranken Joseph Graf auf Kosten der Armenkommission bezogen. Geheiratet hat das Paar nach eigener Aussage vor der Armenkommission jedenfalls in Rom. Ohne Papiere wäre das damals im Aargau auch gar nicht mehr möglich gewesen.
Peter
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
-
Säntis
- Beiträge: 4250
- Registriert: Di 15. Mär 2011, 09:27
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Schaffhausen, Schweiz
Re: Die nicht sesshafte Familie Graf
Grüezi Peter,
vielen Dank für die Bekanntmachung der Forschungsergebnisse aus dem Dossier "Streitige und schweizerische Heimatlose 1805-1852", Staatsarchiv Aargau, Signatur DIA.A/0032/01
1846 Karl Joseph Wendelin Graf und seine angeblichen Ehefrau Christine Stäudelinger in Nussbaumen (mit einem Schreiben in hebräischer Schrift).
Hast du das Schreiben in hebräischer Schrift auch fotografiert und wenn ja, könntest du dieses gelegentlich in diesem Thread einstellen?
Säntis
vielen Dank für die Bekanntmachung der Forschungsergebnisse aus dem Dossier "Streitige und schweizerische Heimatlose 1805-1852", Staatsarchiv Aargau, Signatur DIA.A/0032/01
1846 Karl Joseph Wendelin Graf und seine angeblichen Ehefrau Christine Stäudelinger in Nussbaumen (mit einem Schreiben in hebräischer Schrift).
Hast du das Schreiben in hebräischer Schrift auch fotografiert und wenn ja, könntest du dieses gelegentlich in diesem Thread einstellen?
Säntis
-
Peter.D
- Beiträge: 2662
- Registriert: Sa 27. Feb 2010, 17:53
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Schweiz, Zürich
Re: Die nicht sesshafte Familie Graf
Das ist ein interessanter Nebenaspekt. Das angeblich hebräische Dokument ist von links nach rechts beschriftet und enthält auch verbundene Zeichen. Beides spricht gegen hebräische Handschrift. Ich hatte zunächst vermutet, dass es sich um eine frühe Gabelsberger Steno handelt, die um 1840 bereits von Gerichts- und Parlamentsschreibern genutzt worden war. Der Gabelsberger Stenographieverein in München hat diese Annahme jedoch nach Prüfung verworfen und zweifelt überhaupt daran, dass es sich um Stenographie handelt. Daraufhin habe ich gemäss Empfehlung aus München eine Anfrage an die "Forschungs- und Ausbildungsstätte für Kurzschrift und Textverarbeitung in Bayreuth E. V." gerichtet; eine Antwort steht noch aus. Der stellvertretende Zürcher Staatsarchivar konnte die Schrift auch nicht einordnen, hat mir aber empfohlen, das Religionswissenschaftliche Seminar an der theologischen Fakultät in Zürich anzufragen, falls Bayreuth auch nicht weiterhelfen kann.Säntis hat geschrieben: Di 22. Sep 2026, 08:44 Hast du das Schreiben in hebräischer Schrift auch fotografiert und wenn ja, könntest du dieses gelegentlich in diesem Thread einstellen?
Google KI konnte das Dokument zwar richtig dem Staatsarchiv Aargau zuordnen - wohl aufgrund der Signatur auf dem Dossier-Umschlag - bezeichnete die Schrift jedoch als alte deutsche Handschrift ...
Ich habe nur die erste Seite fotografiert. Peter
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
-
Säntis
- Beiträge: 4250
- Registriert: Di 15. Mär 2011, 09:27
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Schaffhausen, Schweiz
Re: Die nicht sesshafte Familie Graf
Grüezi Peter,
Aktualisierte Genealogie auf der Grundlage der Beiträge vom 22.12.2015, 27.12.2018, 07.10.2023, 22.10.2023, 24.10.2023, 09.12.2023, 20.06.2026, 29.06.2026, 04.07.2026 , 09.07.2026 und 20.09.2026.
1 Johann Graff, von Bettnang, in Wisholtz [Wiesholz, Kanton Schaffhausen],
vermählt mit Elisabeth Maÿer, am 30.09.1764 gestorben in Wissholtz [Wiesholz, in der katholischen Pfarrei Ramsen, Kanton Schaffhausen] und am 01.10.1764 beerdigt in Ramsen, uxor des Johann Graff.
Zwischen 1729-47 nicht im Ehebuch der katholischen Pfarrei Ramsen, Kanton Schaffhausen:
Prioritär müsste man für diese Zeit das Ehebuch der Pfarrei Horn einsehen.
Weiler mit Bettnang gehörte, bis es 1816 zur Pfarrei erhoben wurde, zur Pfarrei Horn.
Diese Familie dürfte sich nur kurze Zeit in Ramsen aufgehalten haben und Johann Graff wird nach dem Tod seiner Ehefrau Elisabeth Maÿer weggezogen sein.
Kinder:
Zwischen 1739-76 nur die folgenden Kinder im Taufbuch der katholischen Pfarrei Ramsen, Kanton Schaffhausen.
1.1 Benedikt, am 11.10.1746 getauft in Ramsen, soll um 1801/1802 in Pfullendorf gestorben sein.
1.2 Franciscus Salesius, am 29.01.1748 getauft in Ramsen.
1.3 Maria Barbara, am 18.10.1750 getauft in Ramsen.
1.1 Benedikt Graf/Graff, "Sichenchriste", Korbmacher und Spengler, Vagabund, Leprosi von Bollingen, ? ?????, von Ramsen in der Schweiz, am 11.10.1746 getauft in Ramsen, soll um 1801/1802 in Pfullendorf gestorben sein,
vermählt in Ard [Arth] Kanton Schwyz mit Anna Maria/Maria Monika Müller/Millherr/Mülenherr (?), soll in Bohlingen geboren und um 1816 in Bohlingen gestorben sein, uneheliche Tochter eines Baumsetzers von Engelswies.
Diese Ehe wurde später für nichtig erklärt.
Verheiratete Fahrende.
Beide waren im Leprosen- oder Siechenhaus in Bohlingen geduldet.
6 Kinder, von denen 1844 Elisabetha, Katharina und Josef noch lebten:
1.1.1 Karl Joseph Wendelin, am 20.10.1776 getauft in Mellingen AG, am 30.06.1845 gestorben und am 02.07.1845 beerdigt in Wettingen.
1.1.2 Jakob Benedikt Irenäus/Jakob Benedikt/Jakob, am 12.08.1778 getauft in Sursee, am 23.07.1842 gestorben in Bohlingen, Landkreis Konstanz, Baden-Württemberg.
1.1.3 Mögliche Tochter Annamaria:
Am 16.05.1809 vermählten sich der ledige Jakob Schmid, Bauer, Franzensohn von Ramsen, am 19.07.1774 geboren, und die ledige Annamaria Graf von Bettnang, ? von Bohlingen, am 04.01.1787 geboren. Trauzeugen: Johann Schmid, lediger Bruder des Bräutigams, und Johann Graf von Bettnang, Bruder der Braut.
Ehebuch der katholischen Pfarrei Ramsen, Kanton Schaffhausen in der Schweiz.
1.1.4 Anna Maria Elisabeth/Elisabeth, am 06.03.1791 getauft in Hitzkirch, Korbmacherin, 1844 die 3 Kinder Rosa, am 18.12.1824 geboren, Apolonia und Konrad.
1.1.5 Ignaz/ Nazi, "Siechennazi", nannte sich auch Johann Klee, Beihälter der Monica Wiesenfath von Spaichingen.
1843-1844 im Zuchthaus in Zürich zu 15 Jahren verurteilt ist, Bruder des alten "Siechenchristen Jakob".
Monika N.N., Stiefschwester des Johannes Wiesenfath, "Staglihans", 1843-1844 48 Jahre alt.
Auch Beihälter der Josepha Kunigunda Lenz, frühere Konkubine des Gauners Engeler von Bernhardszell.
1.1.6 Johann Graf, 1868 gestorben in Arquata Scrivia im Piemont, Fabricante Ambulante, Witwer der Anna Maria Dietsch.
Es dürfte sich um den "Siechenchristen Hans" handeln, Beihälter der Magdalena Axt und der Anna Maria Pfaus.
Magdalena, 1843-1844 Beihälterin des Lorenz Pfaus, läuft aber abwechselnd auch mit Johann Graf, "Siechenhanns". Magdalena, Tochter der Katharina Axt, führte auch die falschen Namen Katharina Stäudi und Catharina Agthin aus Thyrol, 1843-1844 52 Jahre alt, Beihälterin des Johannes Wiesenfath.
Allenfalls identisch mit:
Am 16.05.1809 vermählten sich der ledige Jakob Schmid, Bauer, Franzensohn von Ramsen, am 19.07.1774 geboren, und die ledige Annamaria Graf von Bettnang, ? von Bohlingen, am 04.01.1787 geboren. Trauzeugen: Johann Schmid, lediger Bruder des Bräutigams, und Johann Graf von Bettnang, Bruder der Braut.
Ehebuch der katholischen Pfarrei Ramsen, Kanton Schaffhausen in der Schweiz.
1.1.7 Christian.
1.1.8 Elisabetha (von Dallendorf?), geboren in Gelflingen, getauft in Hitzkirch im Kanton Luzern, laut Angabe von Jakob Benedikt Graf.
Diese soll nicht verwechselt werden mit der anderen Elisabetha Graf?! Ihre Mutter soll Margaretha Berger, Landstreicherin, 1825 gestorben in Radolfzell, sein.
1.1.9 Maria Katharina/Katharina, von Wattwyl, in Bischoffszell, vermählt im Kanton Graubünden mit Johann Georg/Georg Flotsch, Heimatloser, unehelich geboren in Katzensteig bei Bischofszell, am 30.10.1822 der Ortsgemeinde Halden bei Bischofszell zur einstweiligen Duldung zugewiesen.
1844 Witwe des Johann Georg Flotsch.
1.1.1 Karl Joseph Wendelin/ Josef Wendelin/Joseph Graf, "Siechensepp" und "Bollingersepp", Korbmacher, Sägenschleifer, Stricker und Zeinenmacher, angebliche Heimatgemeinde Bohlingen, am 20.10.1776 getauft in Mellingen AG, am 30.06.1845 gestorben und am 02.07.1845 beerdigt in Wettingen, ca. 1803 vermählt in Rom/in der Welschen Schweiz, St. Ruche (?) mit Christine Stäudelinger/Steudelinger, die angab, ein Soldatenkind zu sein und ihr Geburtsjahr und ihre Eltern nicht kenne.
Älterer Bruder des Christian Graf.
Nach 1844 wurde Christine Stäudelinger von den Aargauer Behörden ins Grossherzogtum Baden ausgewiesen.
Kinder:
1844 gab Joseph Graf an, dass seine 5 gemeinsamen Kinder in Einsiedeln, Liechtenstein (Zwillinge), Schwabenland und Muri AG geboren wurden, aber seines Wissens unterdessen alle verstorben seien.
1844 und 1859 werden Josef Wendelin Graf und seiner Ehefrau Christine Steudelinger bei der Prüfung von Heimatverhältnissen in Baden-Württemberg genannt.
1.1.2 Jakob Benedikt Irenäus/Jakob Benedikt/Jakob Graf, "Siechenchristen Jakob", Geschirrhändler, Kessler, Kratenmacher, Löther, Spengler und Zeinenmacher, geduldet in Bollingen, Bürger zu Bollingen bei Radolfzell, Vagabund, am 12.08.1778 getauft in Sursee, am 23.07.1842 gestorben in Bohlingen, Landkreis Konstanz, Baden-Württemberg,
allenfalls vermählt in Lauerz.
Beihälter der Anna Maria/Maria Anna/Maria König (nannte sich auch Kohlbrunner oder Beck), von Lauchingen, geboren um 1783 in Oberlauchringen, Landkreis Waldshut, Baden-Württemberg, am 18.12.1836 gestorben in Unterlauchringen, Landkreis Waldshut, Baden-Württemberg,
Ehemann der N.N. Beck oder Kohlbrunner aus Fischingen im Kanton Thurgau, die zeitweise mit 6 Kindern das Heimatrecht in Oberlauchringen hatte, wurde aber etwa 1834 nach Appenzell abgeschoben.
Bruder des Ignaz Graf, 1843-1844 im Zuchthaus in Zürich zu 15 Jahren verurteilt.
Kinder:
Alle Kinder eingeteilt in Lauchingen im Bezirksamts Waldshut.
1.1.2.1 Creszentia Graf, "Siechenkisten Cresenz", 1814 geboren, 1843-1844 30 Jahre alt, gab sich 1837 für eine Bündenmannin aus, duldungsgenössig in Lauchingen im Oberamt Waldshut, gibt sich als schweizerische Heimatlose aus, eingebürgert in Sattel, Beihälterin des Cyprian März, 1843-1844 31 Jahre alt, Sohn der Katharina Axt von Taubmergen und des Bürstenbinders Broldi von Stetten an der Höllsteig im Fürstentum Hechingen, Kamerad des Joseph Graf mit dem falschen Namen Beck.
5 ausserehliche Kinder die sie mit Cyprian Axt erzeugte, in verschiedene Gemeinde des Kantons Schwyz eingebürgert wurden.
Allenfalls identisch mit der 1844 und 1859 bei der Prüfung von Heimatverhältnissen in Baden-Württemberg genannten Crescentia Graf in Bohlingen.
1.1.2.2 Hs. Georg, 1825 geboren in Bettmaringen, Oberamt Bonndorf.
1.1.2.3 Nothburga/Bürge, 1819/1821 geboren in Lutter, Haut Rhin, Elsass.
1.1.2.4 Katharina, 1816 geboren in Kirchgerten bei Freiburg im Breisgau.
1.1.2.5 Joseph, 1811 geboren in Ginzgen, Oberamt Jestetten.
1.1.2.6 Johannes Graf, "Siechen-Christen-Hans" und "Siechenhans", 1807 geboren in St. Blasien, von Lauchingen 1843-1844 38 Jahre alt, Beihälter der Maria Anna Pfaus, ca. 45 Jahre alt, mehrere
Kinder von Maria Anna Pfaus. Schwager des Cyprian März oder Broldi.
Maria Anna Pfaus, die Schwester des Niklaus Görgis oder Lorenz Pfaus und der Anna, Beihälterin des Geörg Bertrand oder Johannes Fischknecht und der N.N.
Urschel war die Mutter des Girgis und die Schwiegermutter des "Siechenhans".
Säntis
Aktualisierte Genealogie auf der Grundlage der Beiträge vom 22.12.2015, 27.12.2018, 07.10.2023, 22.10.2023, 24.10.2023, 09.12.2023, 20.06.2026, 29.06.2026, 04.07.2026 , 09.07.2026 und 20.09.2026.
1 Johann Graff, von Bettnang, in Wisholtz [Wiesholz, Kanton Schaffhausen],
vermählt mit Elisabeth Maÿer, am 30.09.1764 gestorben in Wissholtz [Wiesholz, in der katholischen Pfarrei Ramsen, Kanton Schaffhausen] und am 01.10.1764 beerdigt in Ramsen, uxor des Johann Graff.
Zwischen 1729-47 nicht im Ehebuch der katholischen Pfarrei Ramsen, Kanton Schaffhausen:
Prioritär müsste man für diese Zeit das Ehebuch der Pfarrei Horn einsehen.
Weiler mit Bettnang gehörte, bis es 1816 zur Pfarrei erhoben wurde, zur Pfarrei Horn.
Diese Familie dürfte sich nur kurze Zeit in Ramsen aufgehalten haben und Johann Graff wird nach dem Tod seiner Ehefrau Elisabeth Maÿer weggezogen sein.
Kinder:
Zwischen 1739-76 nur die folgenden Kinder im Taufbuch der katholischen Pfarrei Ramsen, Kanton Schaffhausen.
1.1 Benedikt, am 11.10.1746 getauft in Ramsen, soll um 1801/1802 in Pfullendorf gestorben sein.
1.2 Franciscus Salesius, am 29.01.1748 getauft in Ramsen.
1.3 Maria Barbara, am 18.10.1750 getauft in Ramsen.
1.1 Benedikt Graf/Graff, "Sichenchriste", Korbmacher und Spengler, Vagabund, Leprosi von Bollingen, ? ?????, von Ramsen in der Schweiz, am 11.10.1746 getauft in Ramsen, soll um 1801/1802 in Pfullendorf gestorben sein,
vermählt in Ard [Arth] Kanton Schwyz mit Anna Maria/Maria Monika Müller/Millherr/Mülenherr (?), soll in Bohlingen geboren und um 1816 in Bohlingen gestorben sein, uneheliche Tochter eines Baumsetzers von Engelswies.
Diese Ehe wurde später für nichtig erklärt.
Verheiratete Fahrende.
Beide waren im Leprosen- oder Siechenhaus in Bohlingen geduldet.
6 Kinder, von denen 1844 Elisabetha, Katharina und Josef noch lebten:
1.1.1 Karl Joseph Wendelin, am 20.10.1776 getauft in Mellingen AG, am 30.06.1845 gestorben und am 02.07.1845 beerdigt in Wettingen.
1.1.2 Jakob Benedikt Irenäus/Jakob Benedikt/Jakob, am 12.08.1778 getauft in Sursee, am 23.07.1842 gestorben in Bohlingen, Landkreis Konstanz, Baden-Württemberg.
1.1.3 Mögliche Tochter Annamaria:
Am 16.05.1809 vermählten sich der ledige Jakob Schmid, Bauer, Franzensohn von Ramsen, am 19.07.1774 geboren, und die ledige Annamaria Graf von Bettnang, ? von Bohlingen, am 04.01.1787 geboren. Trauzeugen: Johann Schmid, lediger Bruder des Bräutigams, und Johann Graf von Bettnang, Bruder der Braut.
Ehebuch der katholischen Pfarrei Ramsen, Kanton Schaffhausen in der Schweiz.
1.1.4 Anna Maria Elisabeth/Elisabeth, am 06.03.1791 getauft in Hitzkirch, Korbmacherin, 1844 die 3 Kinder Rosa, am 18.12.1824 geboren, Apolonia und Konrad.
1.1.5 Ignaz/ Nazi, "Siechennazi", nannte sich auch Johann Klee, Beihälter der Monica Wiesenfath von Spaichingen.
1843-1844 im Zuchthaus in Zürich zu 15 Jahren verurteilt ist, Bruder des alten "Siechenchristen Jakob".
Monika N.N., Stiefschwester des Johannes Wiesenfath, "Staglihans", 1843-1844 48 Jahre alt.
Auch Beihälter der Josepha Kunigunda Lenz, frühere Konkubine des Gauners Engeler von Bernhardszell.
1.1.6 Johann Graf, 1868 gestorben in Arquata Scrivia im Piemont, Fabricante Ambulante, Witwer der Anna Maria Dietsch.
Es dürfte sich um den "Siechenchristen Hans" handeln, Beihälter der Magdalena Axt und der Anna Maria Pfaus.
Magdalena, 1843-1844 Beihälterin des Lorenz Pfaus, läuft aber abwechselnd auch mit Johann Graf, "Siechenhanns". Magdalena, Tochter der Katharina Axt, führte auch die falschen Namen Katharina Stäudi und Catharina Agthin aus Thyrol, 1843-1844 52 Jahre alt, Beihälterin des Johannes Wiesenfath.
Allenfalls identisch mit:
Am 16.05.1809 vermählten sich der ledige Jakob Schmid, Bauer, Franzensohn von Ramsen, am 19.07.1774 geboren, und die ledige Annamaria Graf von Bettnang, ? von Bohlingen, am 04.01.1787 geboren. Trauzeugen: Johann Schmid, lediger Bruder des Bräutigams, und Johann Graf von Bettnang, Bruder der Braut.
Ehebuch der katholischen Pfarrei Ramsen, Kanton Schaffhausen in der Schweiz.
1.1.7 Christian.
1.1.8 Elisabetha (von Dallendorf?), geboren in Gelflingen, getauft in Hitzkirch im Kanton Luzern, laut Angabe von Jakob Benedikt Graf.
Diese soll nicht verwechselt werden mit der anderen Elisabetha Graf?! Ihre Mutter soll Margaretha Berger, Landstreicherin, 1825 gestorben in Radolfzell, sein.
1.1.9 Maria Katharina/Katharina, von Wattwyl, in Bischoffszell, vermählt im Kanton Graubünden mit Johann Georg/Georg Flotsch, Heimatloser, unehelich geboren in Katzensteig bei Bischofszell, am 30.10.1822 der Ortsgemeinde Halden bei Bischofszell zur einstweiligen Duldung zugewiesen.
1844 Witwe des Johann Georg Flotsch.
1.1.1 Karl Joseph Wendelin/ Josef Wendelin/Joseph Graf, "Siechensepp" und "Bollingersepp", Korbmacher, Sägenschleifer, Stricker und Zeinenmacher, angebliche Heimatgemeinde Bohlingen, am 20.10.1776 getauft in Mellingen AG, am 30.06.1845 gestorben und am 02.07.1845 beerdigt in Wettingen, ca. 1803 vermählt in Rom/in der Welschen Schweiz, St. Ruche (?) mit Christine Stäudelinger/Steudelinger, die angab, ein Soldatenkind zu sein und ihr Geburtsjahr und ihre Eltern nicht kenne.
Älterer Bruder des Christian Graf.
Nach 1844 wurde Christine Stäudelinger von den Aargauer Behörden ins Grossherzogtum Baden ausgewiesen.
Kinder:
1844 gab Joseph Graf an, dass seine 5 gemeinsamen Kinder in Einsiedeln, Liechtenstein (Zwillinge), Schwabenland und Muri AG geboren wurden, aber seines Wissens unterdessen alle verstorben seien.
1844 und 1859 werden Josef Wendelin Graf und seiner Ehefrau Christine Steudelinger bei der Prüfung von Heimatverhältnissen in Baden-Württemberg genannt.
1.1.2 Jakob Benedikt Irenäus/Jakob Benedikt/Jakob Graf, "Siechenchristen Jakob", Geschirrhändler, Kessler, Kratenmacher, Löther, Spengler und Zeinenmacher, geduldet in Bollingen, Bürger zu Bollingen bei Radolfzell, Vagabund, am 12.08.1778 getauft in Sursee, am 23.07.1842 gestorben in Bohlingen, Landkreis Konstanz, Baden-Württemberg,
allenfalls vermählt in Lauerz.
Beihälter der Anna Maria/Maria Anna/Maria König (nannte sich auch Kohlbrunner oder Beck), von Lauchingen, geboren um 1783 in Oberlauchringen, Landkreis Waldshut, Baden-Württemberg, am 18.12.1836 gestorben in Unterlauchringen, Landkreis Waldshut, Baden-Württemberg,
Ehemann der N.N. Beck oder Kohlbrunner aus Fischingen im Kanton Thurgau, die zeitweise mit 6 Kindern das Heimatrecht in Oberlauchringen hatte, wurde aber etwa 1834 nach Appenzell abgeschoben.
Bruder des Ignaz Graf, 1843-1844 im Zuchthaus in Zürich zu 15 Jahren verurteilt.
Kinder:
Alle Kinder eingeteilt in Lauchingen im Bezirksamts Waldshut.
1.1.2.1 Creszentia Graf, "Siechenkisten Cresenz", 1814 geboren, 1843-1844 30 Jahre alt, gab sich 1837 für eine Bündenmannin aus, duldungsgenössig in Lauchingen im Oberamt Waldshut, gibt sich als schweizerische Heimatlose aus, eingebürgert in Sattel, Beihälterin des Cyprian März, 1843-1844 31 Jahre alt, Sohn der Katharina Axt von Taubmergen und des Bürstenbinders Broldi von Stetten an der Höllsteig im Fürstentum Hechingen, Kamerad des Joseph Graf mit dem falschen Namen Beck.
5 ausserehliche Kinder die sie mit Cyprian Axt erzeugte, in verschiedene Gemeinde des Kantons Schwyz eingebürgert wurden.
Allenfalls identisch mit der 1844 und 1859 bei der Prüfung von Heimatverhältnissen in Baden-Württemberg genannten Crescentia Graf in Bohlingen.
1.1.2.2 Hs. Georg, 1825 geboren in Bettmaringen, Oberamt Bonndorf.
1.1.2.3 Nothburga/Bürge, 1819/1821 geboren in Lutter, Haut Rhin, Elsass.
1.1.2.4 Katharina, 1816 geboren in Kirchgerten bei Freiburg im Breisgau.
1.1.2.5 Joseph, 1811 geboren in Ginzgen, Oberamt Jestetten.
1.1.2.6 Johannes Graf, "Siechen-Christen-Hans" und "Siechenhans", 1807 geboren in St. Blasien, von Lauchingen 1843-1844 38 Jahre alt, Beihälter der Maria Anna Pfaus, ca. 45 Jahre alt, mehrere
Kinder von Maria Anna Pfaus. Schwager des Cyprian März oder Broldi.
Maria Anna Pfaus, die Schwester des Niklaus Görgis oder Lorenz Pfaus und der Anna, Beihälterin des Geörg Bertrand oder Johannes Fischknecht und der N.N.
Urschel war die Mutter des Girgis und die Schwiegermutter des "Siechenhans".
Säntis
-
Peter.D
- Beiträge: 2662
- Registriert: Sa 27. Feb 2010, 17:53
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Schweiz, Zürich
Re: Die nicht sesshafte Familie Graf
Hallo Säntis, woher stammt der Hinweis auf die Ehe in der Welschen Schweiz? Tatsächlich hat Joseph Graf im Verhör durch die Aargauer Armenkommission ausgesagt, dass er mit seiner Beihälterin zur Hochzeit nach Rom gereist sei.Säntis hat geschrieben: Fr 2. Okt 2026, 09:24 1.1.1 Karl Joseph Wendelin/ Josef Wendelin/Joseph Graf, "Siechensepp" und "Bollingersepp", Korbmacher, Sägenschleifer, Stricker und Zeinenmacher, angebliche Heimatgemeinde Bohlingen, am 20.10.1776 getauft in Mellingen AG, am 30.06.1845 gestorben und am 02.07.1845 beerdigt in Wettingen, ca. 1803 vermählt in Rom/in der Welschen Schweiz, St. Ruche (?) mit Christine Stäudelinger
Ich hatte lange Zweifel, ob die zahlreichen "römischen Ehen" der Heimatlosen tatsächlich in Rom geschlossen wurden. Das war ja zur damaligen Zeit eine nicht ungefährliche Weltreise. Zudem wurde der Begriff nachweislich auch für Heiraten in viel näheren Pfarreien verwendet, zahlreiche in San Vittore im unteren Misox oder in Magliaso im Tessin, aber auch im Kanton Schwyz. Die Pfarrer verlangten eine nicht geringe Gebühr, damit sie die nach 1800 meist nicht legalen Trauungen durchführten. In der Folge mussten diese Kantone später die so getrauten Heimatlosen und ihre Nachkommen oft als Bürger aufnehmen. Tessin hat dann hohe Bussen für solche Pfarrer eingeführt.
Allerdings befinden sich in den Dossiers des Heimatlosen-Beauftragten J.J. Trachsler einige Bescheinigungen über tatsächlich im Vatikan abgeschlossene Ehen. Diejenige für das Ehepaar Huser-Beyland von 1845 habe ich früher mal beispielshaft kopiert. Peter
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
-
Säntis
- Beiträge: 4250
- Registriert: Di 15. Mär 2011, 09:27
- Geschlecht: Männlich
- Wohnort: Schaffhausen, Schweiz
Re: Die nicht sesshafte Familie Graf
Grüezi Peter,
vielen Dank für den Beitrag.
Die Aussage zur Ehe in der Welschen Schweiz, St. Ruche (?), habe ich von Steph im Beitrag vom 07.10.2023 ungeprüft übernommen.
Säntis
vielen Dank für den Beitrag.
Die Aussage zur Ehe in der Welschen Schweiz, St. Ruche (?), habe ich von Steph im Beitrag vom 07.10.2023 ungeprüft übernommen.
Säntis
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste

