Krähenbuehl / Krayenbühl im Kanton Bern (Lesehilfen)

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Kraehe
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Krähenbuehl / Krayenbühl im Kanton Bern (Lesehilfen)

Beitrag von Kraehe » Mo 9. Feb 2009, 10:54

Werte Forumsmitglieder.

In der Anlage zwei Taufakten. Bei dem Taufakte (Kontra-Einschreibung) von Hans Rudolf Krayenbuhl kann ich nur ein Wort nicht entziffern. Vielleicht steht dort ...selig. War das Kind mittlerweile verstorben? Also, in der Leuthkirche zu Bern getauft ein .... Kind.

Bei Anna Barbara Krayenbuehl in interessieren mich die richtige Namen der Taufpaten. Johannes ...., Barbara Kamman, oder Gantmann??, Anna Zwygart?
Fuer eine Hilfe bin ich im Voraus schon dankbar.

Mit freundlichem Gruss,

Bernard Krijbolder
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Mark
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Beitrag von Mark » Mo 9. Feb 2009, 11:08

Bernard,
im unteren Eintrag heißt es bei Hans Rudolf "ein eheliches Kind"; die Taufpaten im ersten Eintrag waren Johannes Spring, Barbara Gantmann (?), Anna Zwygardt.
Übrigens die Namensform Zweygardt gab es auch in Württemberg mindestens seit dem Ende des 17. Jh.s.
Gruß, Mark



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Beitrag von Stephleuen » Mo 9. Feb 2009, 12:00

Ich lese beim Ersten Taufzettel,

1. nicht Krayenbuhl sondern Kreyenbüel

2. Taufpaten sind zum ersten Johannes Spring, Barbara Baumann und Anna Zwygart

Beim zweiten Zettel ist es nicht die Leutkirche sondern die Hauptkirche (Münster)

Als Zeugen werden aufgeführt Herr Hans Rudolf Würstenberger, Herr Vincenz Dinner als Landvogt von...., Frau Ester Wild eine geborene Michel

Gruss

Stephan Leuenberger



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Beitrag von Kraehe » Mo 9. Feb 2009, 12:39

Mark & Stephan,

Danke vielmal! Sie haben mich wenigstens fuer 2 grosse Fehler behuetet. Der Name Dinner = Vinzenz (von) Sinner. Der Name Zwygart stimmt sowieso, weil schon frueher Taufpatin bei der Familie in Grosshoechstetten. Barbara Baumann oder Gantmann? Der letzter Name kommt nicht vor im Familienbuch der Schweiz. Aber doch: Gartmann. In der Anlage schicke ich die Kontra-Einschreibung in Grosshoechstetten von Anna Barbara K. Dort spuere ich in den Namen Ein G und spaeter ein t? Oder? Bitte, betrachten Sie die Sache noch einmal fuer mich. Danke im Voraus.

Bernard
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Beitrag von Stephleuen » Mo 9. Feb 2009, 13:00

Ja in diesem Fall ist es eindeutig ein G aber ob es sich dabei um ein und dieselbe Person handelt wage ich zu bezweifeln. Könnte im zweiten Fall auch Gantenegger sein.

Sinner - von Sinner ja damit könnte ich mich auch einverstanden erklären. Für Bern macht Sinner mehr Sinn.

Da es nur um Taufzeugen geht würde ich damit keine Zeit verlieren. Das ist meiner Meinung nach sowieso nur Nebensache.

Nun 1717 hat es in Bern noch viele Namen gegeben oder zu mindest Schreibweisen die so nicht im schweizerischen Familiennamenbuch existent sind. In der Stadt Bern gibt es eine ganze Reihe von Familiennamen die längst ausgestorben sind oder heute anders geschrieben werden.

Oftmals haben die Regierenden Familien nach dem Einmarsch der französischen Truppen am 5.3.1798 ihrer Namen geändert weil sie verfolgt wurden. So konnten diese untertauchen.

Gruss

Stephan Leuenberger



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Beitrag von Kraehe » Mo 9. Feb 2009, 13:29

Danke Stephan,

Wegen der Geschichte unseres niederlaendisches Stammvaters K. haben die Taufpaten der Geschwister K. fuer mich eine gewisse Bedeutung. Deswegen versuche ich einige Verbindingen festzustellen. Uebrigens, bei Anna Barbara's Taufzeuge handelt es sich zweifellos um dieselbe Person. Die Frage ist nur ob der Pfarrer in Gr.h.stetten den gleichen Name aufgeschrieben hat als sein Kollega im Berner Muenster. Mit Phantasie zur ersten Hauptbuchstabe (verglichen mit alten schriftproben) kann man eben Hartman lesen. Jedemfalls, Dank fuer die empfundenen Hilfe!

Gruesse, Bernard



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Beitrag von Mark » Mo 9. Feb 2009, 14:02

Bernard,
Baumann hieß die Taufpatin in keinem Fall, dies zeigt schon im ersten Attachment der Vergleich zum Erstbuchstaben ihres Vornamens.
Um Familien mit häufig gleichen Vor- und Familiennamen besser unterscheiden zu können, sind solche Taufpaten eine zusätzliche Hilfe, da vielfach dieselben Personen mit dem Patenamt beauftragt wurden. In kritischen Fällen, wo es zwei oder drei Familien am Ort gab, bei denen die Väter die gleichen Namen trugen und ihre Frauen, meist nur mit Vornamen genannt, ebenfalls die gleichen, damals eben gängigen Vornamen hatten, kommt dem Vergleich der Taufpaten eine entscheidende Rolle in der Genealogie zu.
Ich denke auch, daß man es hier bei beiden Taufen mit denselben Personen zu tun hat.
Gruß, Mark



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Beitrag von Walter » Mo 9. Feb 2009, 15:12

Hallo Bernard

Im Eintrag von Grosshöchstetten würde ich den Namen als Gantman lesen. Das Ende lässt sich aber nicht so genau definieren, es könnte durchaus auch Gantmann heissen. Dachte kurz an Gäumann von Oberthal, aber das T in der Mitte scheint mir eindeutig.
Im Berner-Eintrag erscheint mir dieses T allerdings als nachträglich "eingeflickt". Dort ist aber der 2. Buchstabe eindeutig ein A, der 3. könnte in Bern eben auch ein U sein (wegen der kleinen Bogenlinie darüber, diese gehört aber eher zum eingeflickten T). Hier ist aber die Endung -mann eindeutig, wegen dem Verdoppelungsstrich über dem N.
Taucht dieser Name noch in anderem Zusammenhang auf?

Beste Grüsse


LG, Walter

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Beitrag von Kraehe » Mo 9. Feb 2009, 16:30

Danke Stephan, Mark & Walter, die die ausgezeichnete Unterstuetzung! Ich halte vorlaufig Gantmann an fuer die Transkription. Dieser Name habe ich noch niemals gesehen. Ihre Hilfe bringt mir auch noch etwas neues bei der Suche nach der Heirat der Eltern. Aber, das steht auf einem anderen blatt.

Gruesse,

Bernard



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Lesehilfe

Beitrag von Kraehe » Mo 23. Jul 2018, 15:26

Guten Tag, liebe Forscherfreunde,

Ich hoffe, dass jemand mir helfen kann mit einer Transkription der anliegenden 3 Ausschnitte aus den Registern von Ruederswil (BE). In der Anlage: "Peter Kräijenbül der chilch von (?) Höchstetten, mitt …………. Anna Zaugg (Zougg)" , 6 Oktober 1651, Eheregister Rüderswil und zwei andere Ausschnitte aus Kirchenregister von Rüderswil. Danke vielmal im Voraus. Bernard K.
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Re: Lesehilfe

Beitrag von Walter » Mo 23. Jul 2018, 16:12

Kraehe hat geschrieben: Mo 23. Jul 2018, 15:26 ... "Peter Kräijenbül der chilch von (?) Höchstetten, mitt …………. Anna Zaugg (Zougg)"
Bei der Heirat von 1651 lese ich:
Peter Kreyenbül der Kilchhöri
Höchstetten, mitt ?günstigung ...
Anna Zougg


LG, Walter

Renato
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Re: Lesehilfe

Beitrag von Renato » Mo 23. Jul 2018, 16:32

Walter hat geschrieben: Mo 23. Jul 2018, 16:12 mitt ?günstigung ...
mit Vergünstigung

Das steht zum Teil auch in anderen Einträgen, was das aber bedeutet, weiss ich nicht genau. Vielleicht mit dem Vorrecht, dass es keine drei Verkündigungen gab?



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Re: Lesehilfe

Beitrag von Kraehe » Mo 23. Jul 2018, 18:03

Walter und Renato, Danke! In der Anlage sieht man auch diese Ausdrueckung. Weiter bin interessiert zu wissen, wie die Transkription ueber Christen Kraijenbul von Juli auf diese Seite lautet.. Danke nochmals. Bernard
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Walter
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Re: Lesehilfe

Beitrag von Walter » Mo 23. Jul 2018, 19:35

Kraehe hat geschrieben: Mo 23. Jul 2018, 18:03 ... Weiter bin interessiert zu wissen, wie die Transkription ueber Christen Kraijenbul von Juli auf diese Seite lautet..
Ich lese:
? July sind
Christen Kräyenbül
alt Landseckelmeyster und
Barbara Äschbacher(in?)
zu Louperswyl yngesägnet worden.


Hinter der Klammer steht noch: zu Wyt(en)bach
damit ist vermutlich Wittenbach bei Lauperswil gemeint.

In Lauperswil ist diese Heirat mit Datum vom 10.08.1648 eingetragen (Rodel 3, Seite 329, siehe Anhang)

Lauperswil_3-329.png
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LG, Walter

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Re: Lesehilfe

Beitrag von Peter.D » Mo 23. Jul 2018, 19:41

Die Vergünstigung könnte sich, wie Renato geschrieben hat, auf den Erlass einer oder mehrerer Eheverkündigungen, aber auch einer anderen Heiratsvoraussetzung beziehen, wie z.B. das Mindestalter oder den Verwandtschaftsgrad. In all diesen Fällen musste gemäss Ehegerichtssatzungen aber das Obere Ehegericht auf Antrag des Pfarrers und Chorgerichts eine Ausnahmebewilligung erteilen. Inwieweit deren Akten im StABE noch vorhanden sind, habe ich nicht überprüft.

Peter



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Re: Lesehilfe

Beitrag von Kraehe » Di 24. Jul 2018, 09:59

Werte Walter, Renato und Peter D. Ich wuerde es sehr schaetzen, wenn Sie auch noch die beide andere Anhaenge meines Berichtes mal versuchen zu transkribieren. Herzlichen Dank1 Guss, Bernard



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Re: Lesehilfe

Beitrag von Walter » Mi 25. Jul 2018, 08:09

Kraehe hat geschrieben: Di 24. Jul 2018, 09:59 ... Ich wuerde es sehr schaetzen, wenn Sie auch noch die beide andere Anhaenge meines Berichtes mal versuchen zu transkribieren.
Bei der Taufe von 1634 lese ich:

13. July
Ein Thochter getouft noie Anna
Parentes { Uli Zoug / Margreth Arm
Testes { Uli Brächbül / Margreth Löuenberg(er) / Verena Altshus


Am 13. Juli wurde also eine Anna getauft, ihre Eltern waren Uli Zaugg und Margreth Arm.
Diese haben am 4. Oktober 1630 in Rüderswil geheiratet, "beide von Rüderswyl" (Eherodel 3, Seite 223)


LG, Walter

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Re: Lesehilfe

Beitrag von Kraehe » Mi 25. Jul 2018, 09:32

Recht herzlich Dank, Walter!



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Re: Lesehilfe

Beitrag von Walter » Mi 25. Jul 2018, 19:48

Und auch noch die Taufe von 1657:

den 1. Marty
Peter Inf.
P. Peter Kräyenbüel von Rüed(er)swyl / Anni Zaug
T. Hans Thommi / Peter Wyland / Trini(?) Kreyenbüel


Am 1. März 1657 wurde also ein Peter getauft, seine Eltern waren Peter Krähenbühl von Rüderswil und Anna Zaugg.


LG, Walter

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Re: Lesehilfe

Beitrag von Kraehe » Mi 25. Jul 2018, 21:14

Perfekt, Walter! Danke. Leider sieht es so aus, dass ich dieses Jahr nicht nach Zaeziwil reise. Sonst, haettest du wenigstens ein Bier verdient! Gruss, Bernard



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Re: Lesehilfe

Beitrag von Renato » Mi 25. Jul 2018, 23:39

Walter hat geschrieben: Mi 25. Jul 2018, 19:48 Trini(?) Kreyenbüel
Leni (=Magdalena)?



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Re: Lesehilfe

Beitrag von Kraehe » Do 26. Jul 2018, 10:03

Danke auch Ihnen, Renato. Momentan ist weniger wichtig, entweder Trini oder Leni. Ich habe die Grossbuchstaben mit "Schulpraxis" von dezember 1988 verglichen und neige auch nach einer "T". Jedemfalls, ohne die Hilfe meiner Forscherfreunde war ich nicht sehr weit gekommen. Ich versuche momentan ein sehr altes und kompliziertes genealogisch Raetsel aufzuklaeren, von Interesse fuer alle unsere Kraehenbuehl (etc.)-Verwandte Mennonitischer Glaubens, in Deutschland und in der V.S. Ich weiss nicht ob es mir gelingen wird, aber Dank Ihnen ist wieder eine Schritt gemacht. Die alte Schriften der Schweiz lesen gehoert fuer mich als Niederlaender nicht zu den einfachsten Aufgaben!



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Re: Lesehilfe

Beitrag von Walter » Do 26. Jul 2018, 10:19

Kraehe hat geschrieben: Do 26. Jul 2018, 10:03 Danke auch Ihnen, Renato. Momentan ist weniger wichtig, entweder Trini oder Leni. Ich habe die Grossbuchstaben mit "Schulpraxis" von dezember 1988 verglichen und neige auch nach einer "T". Jedemfalls, ohne die Hilfe meiner Forscherfreunde war ich nicht sehr weit gekommen. Ich versuche momentan ein sehr altes und kompliziertes genealogisch Raetsel aufzuklaeren, von Interesse fuer alle unsere Kraehenbuehl (etc.)-Verwandte Mennonitischer Glaubens, in Deutschland und in der V.S. Ich weiss nicht ob es mir gelingen wird, aber Dank Ihnen ist wieder eine Schritt gemacht. Die alte Schriften der Schweiz lesen gehoert fuer mich als Niederlaender nicht zu den einfachsten Aufgaben!
Hallo Bernard
Auch wenn momentan unwichtig, ich stimme Renato zu, die Taufzeugin heisst Leni.
Sieh auf der nächsten Seite die Taufe der Margaretha Otzenberger, hier gibt es einen Taufzeugen Peter Lüthi, dieses "L" ist fast gleich wie bei "Leni".

Kannst du uns etwas zum erwähnten Krähenbühl-Rätsel sagen?

Übrigens, ich bin kein Biertrinker ;)

Beste Grüsse in die Niederlande
Walter

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LG, Walter

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Re: Lesehilfe

Beitrag von Kraehe » Do 26. Jul 2018, 10:53

Hallo Walter. Ganz klar! Danke. Das Krähenbühl-Rätsel ist in Essenz ob das Ehepaar Peter Krähenbühl - Anna Zaugg
Stifter war der hiesigen Mennonitengemeinde Weierhof (Pfalz, Deutschland), laut Erbleihbrief von 1682. Darueber wurde Jahrzehnten spekuliert, aber bewiesen wurde das m.E. nicht. Dieses Ehepaar hat wie ueblich eine Reihe von Kindern, drei getauft in Grosshoechstetten und vermutlich in Ruederswil (oder Umgebung). Als Anhaenge: der erbleichte Erbleihbrief und Transkiption.

Herzlich, Bernard

P.S.: Du koennst das virtuelles Bier natuerlich tauschen!
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Zuletzt geändert von Kraehe am Do 26. Jul 2018, 11:20, insgesamt 2-mal geändert.



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Re: Lesehilfe

Beitrag von Kraehe » Do 26. Jul 2018, 11:00

Ohne Worte:
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Re: Lesehilfe

Beitrag von Walter » Do 26. Jul 2018, 21:28

Kraehe hat geschrieben: Do 26. Jul 2018, 10:53 ... Das Krähenbühl-Rätsel ist in Essenz ob das Ehepaar Peter Krähenbühl - Anna Zaugg
Stifter war der hiesigen Mennonitengemeinde Weierhof (Pfalz, Deutschland), laut Erbleihbrief von 1682.
Hallo Bernard
Gibt es denn verlässliche Hinweise, dass die Frau des Peter Krähenbühl in Weierhof Anna Zaugg hiess?


LG, Walter

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Re: Lesehilfe

Beitrag von hhg » Fr 27. Jul 2018, 08:14

Soweit mir bekannt gibt es keinen konkreten Hinweis auf den Mädchennamen Zaugg, und zur Herkunft von Peter Krehbiel auf dem Weiherhof widersprechen sich Angaben.

In der "Chronik des Pfrimmerhofs" liest man
Jost Krehbiel kam 1670-1672, ewta 18-jährig, mit zwei älteren Brüdern, nämlich Peter, etwa 30 Jahre alt, und Ulrich, etwa 26 Jahre alt, aus der Schweiz ... ...Peter Krehbiel übernahm den Weierhof ...

Grosshöchststetten wird im Hintergrund eines anderen Krehbiel-Zweiges genannt (Hans oo Anna Haldimann), deren Sohn Peter Krehbiel ist angeblich 1665 in Vechigen geboren und verstorben am 20 Feb 1749 in Treschklingen, Baden (demnach nicht identisch mit dem im November 1725 auf dem Weierhof verstorbenen Peter).

Im Zusammenhang mit der Erbteilung am 29.12.1725 nach dem Ableben von Peter Krehbiel auf dem Weierhof kursiert, dieser wäre der Sohn von Peter aus Zäziwyl und einer Anna NN. Ob die Erbteilung tatsächlich Anhaltspunkte über Eltern und schweizer Herkunftsort des Verstorbenen enthält? Vielleicht hat Bernard eine Idee, wo man nach entsprechenden Dokumenten suchen kann ...



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Re: Lesehilfe

Beitrag von Kraehe » Fr 27. Jul 2018, 10:22

Werter HHG und lieber Walter, Ich suche gerade nach konkreten Hinweise und ueberpruefe Hypothesen. Die Chronik des Pfrimmerhof besitze ich leider nicht (waere noch interessant fuer Aufnahme in meiner Bibliographie der K. Bitte, sehe Anlage.). Bekannt ist dass die Brueder K. erst als Temporalbestaender ab ca. 1670 in Gaugrehweiler gearbeitet haben. Sie wurden dort auch materiel unterstuetzt durch Niederlaendischen Glaubensgenossen. Jost K. vom Pfrimmerhof, hat diesen Hof 1709 uebernommen und war vermutlich ein juengerer Bruder von Peter, koennte aber auch einen Sohn oder Neffe gewesen sein. (Auch das Ehepaar Hans K. -Anna Haldimann und Treschklingen bleibt -mit anderen- im Hintergrund von Interesse)

Ich glaube wir sollen uns nicht nur auf Zaziwil (und dem Hof K.) richten, sondern auf die ganze Kirchgemeinde Grosshoechstetten, weil bei den drei Taufen in der Kirche von Grosshoechstetten hat er Pfarrer erwaehnt, dass Peter K. und Anna Zaugg auf Blasen wohnte. Das waren einige Bauernhoefe in Oberthal.


Gruss, Bernard
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Re: Lesehilfe

Beitrag von Walter » Fr 27. Jul 2018, 11:19

Kraehe hat geschrieben: Fr 27. Jul 2018, 10:22 Ich glaube wir sollen uns nicht nur auf Zaziwil (und dem Hof K.) richten, sondern auf die ganze Kirchgemeinde Grosshoechstetten, weil bei den drei Taufen in der Kirche von Grosshoechstetten hat er Pfarrer erwaehnt, dass Peter K. und Anna Zaugg auf Blasen wohnte. Das waren einige Bauernhoefe in Oberthal.
Hallo Bernard

Hast Du schon das Chorgerichtsmanual von Grosshöchstetten durchsucht, diese Aufzeichnungen beginnen ja 1668! Ich habe die Dateien auf meinem Rechner.

Übrigens, bei der Taufe der Leni (Magdalena) lese ich "zu Lenzligen", ist aber leider sehr unleserlich.


LG, Walter

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Re: Lesehilfe

Beitrag von Kraehe » Fr 27. Jul 2018, 12:02

Hallo Walter. du bist mir eine grosse Hilfe. Jetzt lese ich bei Leni auch Lenzligen (also Zaeziwil). Es gab auch ein K.-Hof dort (und Stuffenegger auch, erinnere ich mich). Bei Leni war noch meine Gedanken: vielleicht steht dort von Ruederswil. Aber nein.

Bei der Tauf von Christen in Gr.h.St. am 22.11.1663 steht bei einem der Taufpaten, auch Christen, etwas ueber Blasen; bei der Tauf von Niclaus in Gr.H.St am 25.7.1669 steht eindeutig Blasen geschrieben. Ich vermute jetzt, dass das Ehepaar -vielleicht wegens ihres Glaubens- oft von Wohnstatt geaendert sind und bei Familie gewohnt haben.

Von der Chorgerichtsmanuale habe ich damals nur das von Herrn Peter Michel transkribierten Teil durchgenommen. Die Originellen sind fuer mich keineswegs leserlich.

Gruss, Bernard



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