Marischijlana
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MIG
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Marischijlana
Kennt jemand den folgenden Begriff
Maris chijlana (der Abstand ist auch im Original, kann aber genausogut zusammengehören)
Der Begriff steht im Ehebuch Wittenbach 1762 hinter dem namen der Braut Angelina Wirth.
Daher vermute ich, es handelt sich um einen Ortsnamen. Nur wie heisst der Ort heute?
Der nächste Ort aus der Liste wäre: Elisabeth Oswaldin ex Rotzenwijl
Liebe Grüsse
Michael
Maris chijlana (der Abstand ist auch im Original, kann aber genausogut zusammengehören)
Der Begriff steht im Ehebuch Wittenbach 1762 hinter dem namen der Braut Angelina Wirth.
Daher vermute ich, es handelt sich um einen Ortsnamen. Nur wie heisst der Ort heute?
Der nächste Ort aus der Liste wäre: Elisabeth Oswaldin ex Rotzenwijl
Liebe Grüsse
Michael
Michael Steuer
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animei
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Marischijlana
Hallo Michael,
wir sind hier in der Schweiz, richtig? Also Rotzenwijl ist wohl Rotzenwil nördlich von Wittenbach. Kann es sich bei Marischijlana nicht um einen Lesefehler handeln? Dort in der Nähe liegt Mörschwil.
Gruß
Anita
wir sind hier in der Schweiz, richtig? Also Rotzenwijl ist wohl Rotzenwil nördlich von Wittenbach. Kann es sich bei Marischijlana nicht um einen Lesefehler handeln? Dort in der Nähe liegt Mörschwil.
Gruß
Anita
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dosis
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Bedeutung des Rufnamens "Brosin"
Hallo Danubius
In unserer Schweizer Mundart heisst steht die Abkürzung "Brosi" für den Rufnamen Ambrosius.
Liebe Grüsse
Doris
In unserer Schweizer Mundart heisst steht die Abkürzung "Brosi" für den Rufnamen Ambrosius.
Liebe Grüsse
Doris
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dosis
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Marischijlana
Entschuldigung: da ist was schief gelaufen....
Ich wollte Antwort geben auf dieses Maris Chijlana:
möglicherweise ist es ein Lesefehler, es könnte heissen
maritalis = lat. ehelich
Diese Frau könnte schon einmal verheiratet gewesen sein und daher nicht ihren ledigen Namen, sondern den des ehemaligen Ehemannes tragen.
Oft hat es in alten Akten auch Ausdrücke, die nur der Spur nach lateinisch sind, man schrieb es so, wie man es aussprach und wer nicht kundig war, sprach es eben falsch aus....
Ich wollte Antwort geben auf dieses Maris Chijlana:
möglicherweise ist es ein Lesefehler, es könnte heissen
maritalis = lat. ehelich
Diese Frau könnte schon einmal verheiratet gewesen sein und daher nicht ihren ledigen Namen, sondern den des ehemaligen Ehemannes tragen.
Oft hat es in alten Akten auch Ausdrücke, die nur der Spur nach lateinisch sind, man schrieb es so, wie man es aussprach und wer nicht kundig war, sprach es eben falsch aus....
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MIG
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Marischijlana
Danke für euer mitdenken.
Ich wohne zwar in der Nähe, aber an diesem Rotzenwil bin ich noch nicht vorbeikommen, liegt abseits meiner Fahrwege. Aber gefunden habe ich es.
Zu Marischijlana (habe z.Z.keine Digitalisierte Form)
Der komplette Eintrag lautet:
2.8.1762 Hon Juv. Josephus Buamann Wittenbaciensis et pud. V° Angelina Wirthin Maris chijlana
Daher und weil bei anderen zeitnahen Einträgen die Herkunft nur angebeben ist, wenn wer von Auswärts stammt, gehe ich von einem Ortsnamen aus.
Evtl. heisst es auch chijlann : Der letzte Buchstabe lässt sich als a oder n lesen.
Mörschwil kam mir als erstes in den Sinn, heisst auf lateinisch jedoch Maurini vilare und wird an anderer Stelle bereits in der Form Mörschwil benutzt. Allerdings ist Wirth ein Mörschwiler Geschlecht......
Des Rätsels Lösung hat sich gefunden:
Es muss sich um Mörschwil handeln. Einige Seiten weiter heisst es "Sebastian Behrli Marischwilanus". Beerli ist ebenfalls ein Mörschwiler Geschlecht. Da ging wohl irgendwo ein w verloren.....
- Editiert von MIG am 31.08.2010, 08:50 -
Ich wohne zwar in der Nähe, aber an diesem Rotzenwil bin ich noch nicht vorbeikommen, liegt abseits meiner Fahrwege. Aber gefunden habe ich es.
Zu Marischijlana (habe z.Z.keine Digitalisierte Form)
Der komplette Eintrag lautet:
2.8.1762 Hon Juv. Josephus Buamann Wittenbaciensis et pud. V° Angelina Wirthin Maris chijlana
Daher und weil bei anderen zeitnahen Einträgen die Herkunft nur angebeben ist, wenn wer von Auswärts stammt, gehe ich von einem Ortsnamen aus.
Evtl. heisst es auch chijlann : Der letzte Buchstabe lässt sich als a oder n lesen.
Mörschwil kam mir als erstes in den Sinn, heisst auf lateinisch jedoch Maurini vilare und wird an anderer Stelle bereits in der Form Mörschwil benutzt. Allerdings ist Wirth ein Mörschwiler Geschlecht......
Des Rätsels Lösung hat sich gefunden:
Es muss sich um Mörschwil handeln. Einige Seiten weiter heisst es "Sebastian Behrli Marischwilanus". Beerli ist ebenfalls ein Mörschwiler Geschlecht. Da ging wohl irgendwo ein w verloren.....
- Editiert von MIG am 31.08.2010, 08:50 -
Michael Steuer
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Markus
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Marischijlana
Die kath. Einwohner der Gemeinde Muolen verteilen sich auf 4 Kirchgemeinden. Der Weiler Rotzenwil gehört zur kath. Kirchgemeinde Sitterdorf.
Markus Frick, Unterbazenheid
Mitglied der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Ostschweiz (GHGO) - https://www.ghgo.ch
Eingesetzte Software: Ages, Stammbaumdrucker, FTM, Heredis 2026
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MIG
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Marischijlana
Wenn in der Aussprache damals aus Mörschwil ein Meerschwil wurde, dann der Wittenbacher Pfarrer das vielleicht formkorrekt latinisiert haben und aus dem Meer ein Mare gemacht haben......
Wenn die damals kreativ waren, sind wir es heute auch
Gruss
Wenn die damals kreativ waren, sind wir es heute auch
Gruss
Michael Steuer
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