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usagi
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Beitrag von usagi » So 31. Okt 2010, 08:25

Hallo,



Diese Bemerkung steht beim Sterbeeintrag einer Person (Frau) im Jahre 1814 im KB.

Dies scheint kein Latein von Cicero zu sein, denn ein Lateinlehrer konnte mir keine Übersetzung/Interpretation geben.

Was könnte die Bedeutung dieser Bemerkung sein?

Gruß
Gerhard



le_tisserand
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Beitrag von le_tisserand » So 31. Okt 2010, 08:35

Guten Morgen!

Cremati scheint mir von "cremo" zu kommen (brennen). Hilfreich wäre der ganze Sterbeeintrag, dann könnte man aus der Struktur erkennen, ob es sich zB um eine Todesursache handeln muss oä.


LG Alexander

usagi
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Beitrag von usagi » Do 4. Nov 2010, 10:27

Hallo,

schon mal danke für die Antwort. Ich werde versuchen an das Original zu kommen. Bisher habe ich nur eine Abschrift aus zweiter Hand.

Gruß
Gerhard



le_tisserand
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Beitrag von le_tisserand » Do 4. Nov 2010, 10:37

Hallo Gerhard!

Stell doch mal von der Abschrift den ganzen Text rein, vielleicht kann man dann schon was sagen. Einen Lesefehler wollte ich gar nicht unterstellen ;-)


LG Alexander

Aspis
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Beitrag von Aspis » Do 4. Nov 2010, 12:26

Cremati = kremiert ? distillatoris = konserviert ??


Gruss Theo

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MIG
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Beitrag von MIG » Do 4. Nov 2010, 16:15

Bei aller Ernsthaftigkeit, manchmal bringen einen auch ungewöhnliche Assoziationen weiter.

Hier eine solche um die Synapsen neu zu formieren:

Cremati Distillatoris : Kann das ein Hinweis darauf sein, dass die gute Frau beim Destillieren (also Schnapsbrennen) verbrannt ist oder als Hausfrau etwas weniger spektakulär beim konservieren sprich Einkochen von Obst o.ä.

Dies zu überprüfen, braucht es weitere Infos über die Lebensumstände der Frau.

Liebe Grüsse


Michael Steuer

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Beitrag von Aspis » Do 4. Nov 2010, 19:24

Nein, das denke ich nicht. Eher kremiert und die Urne "gut aufbewahrt" würde ich deuten.

Sonst müsste ich meinen weit ausschweifenden Gedanken nachgeben und sagen die Frau wurde in der Universität in "Spiritus eingelegt" - -

Die Frage ist, ob die Abschrift stimmt.

Ich könnte aber auch total falsch liegen ..
- Editiert von Aspis am 05.11.2010, 10:48 -


Gruss Theo

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Beitrag von usagi » So 7. Nov 2010, 20:56

Hallo an Alle,

die Kreativität ist beeindruckend und führt vielleicht auf die richtige Spur. Allerdings wird das Ergebnis doch Spekulation bleiben, denn eine eindeutige Bedeutung scheint ja nicht zu haben.

In einer weiteren Mail werde ich den Auszug der Abschrift ins Forum stellen. Da ich mit der Prozedur des "Reinstellens" keine Erfahrung habe, werde ich das getrennt von diesem Bericht machen.

Einige Erklärungen zu den Lebensumständen der Gestorbenen:
Sie lebte im tiefen katholischen Saarland und war die Ehefrau eines für die Verhältnisse des Dorfes, in dem sie wohnte, relativ wohlhabenden Bauern.
Die Anmerkungen von Michael Steuer verlangen folgende Erläuterungen: ein Nachkomme der Familie war Schnapsbrenner bis in die 70-iger Jahre des letzten Jahrhunderts. Das Gebäude der Brennerei - etwa 40 Meter vom Wohnhaus der Verstorbenen entfernt - ist allerdings noch nicht auf einer Karte von 1840 eingetragen, wurde also später erbaut. Im Haus, in dem die Verstorbene wohnte, fand ich ein dünnes Büchlein aus dem Jahre 1910, das das Schnapsbrennen erläutert. Zwischen dem Todesjahr der Verstorbenen (1814) und den gefundenen Spuren des Schnapsbrennens liegen zwar viele Jahre, doch Früchte gab es sicherlich schon damals genügend auf den Wiesen ums Dorf, und das Wissen wurde von einer Generation auf die nächste übertragen. Ob diese Indizien genügen, um zu sagen, ist damit erklärt?

Gruß
Gerhard



usagi
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Beitrag von usagi » So 7. Nov 2010, 21:08

Hier der Anhang:
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Aspis
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Beitrag von Aspis » So 7. Nov 2010, 23:17

Jetzt muss ich eine Kehrtwendung um 180 ° machen. So, wie es aussieht, wurde auf dem Hof damals schon destilliert (Schnaps gebrannt). Ich denke, das ist die Lösung. Zuerst von Generation zu Generation weiter gegeben und später aufgeschrieben.
Aber da kommt nun der Punkt mit dem Alter. Die Frau, die wahrscheinlich diese Arbeit neben dem Haushalt machte, während der Mann sich um Acker und Vieh kümmerte, starb mit 41 Jahren. Deshalb könnte es sein, dass ein Unfall passiert ist. Dies ist wiederum eine Vermutung.
Vielleicht müsste man in der Geschichte der Ortschaft suchen, ob das Haus evt. abgebrannt ist.


Gruss Theo

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Beitrag von eritro » Fr 12. Nov 2010, 21:36

Darf ich als «Laie» fragen, woher der Ausschnitt stammt? Aus einer genealogischen Karteikarte?

eritro



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