Jüngerich in Brilon

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hhg
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Jüngerich in Brilon

Beitrag von hhg » Fr 29. Jan 2016, 09:50

Ludwig Jüngerich ist um 1803/1804 geboren, angeblich in Brilon. 1821 wandert er mit seinem ?Vater? Michael nach Amerika aus. Sein späterer Lebensweg ist bekannt, auch diverse Internet-Infos.

Danke vorab für alle Tipps zu Nachforschungsmöglichkeiten!



Dietrich
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Re: Jüngerich in Brilon

Beitrag von Dietrich » Sa 7. Mai 2016, 12:11

SCHADE, DASS WEDER EIN NAME DEN BEITRAG SCHMÜCKT, NOCH EINE ANREDE UND GRUSSFORMEL.
DAS KANN ICH AUCH ! ANONYMUS



hhg
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Re: Jüngerich in Brilon

Beitrag von hhg » Sa 7. Mai 2016, 18:29

Sehr geehrter Herr Klein,

meinen verbindlichsten Dank für diesen wertvollen Hinweis! Ich bitte um Nachsicht für meine "knappe" Art, die ganz sicher nicht unhöflich gemeint ist.

Meinerseits finde ich es eher umständlich, zwischen mehrfachen freundlichen Begrüssungs- und Abschiedszeilen dem Verlauf eines Themas zu folgen. Auch lege ich wenig Wert darauf, mit vollem Namen im Internet präsent zu sein.

Bei Bedarf schicken Sie mir doch einfach eine PN, dann beantworte ich Ihnen gerne persönliche Fragen zu meiner Person.

Mit freundlichen Grüssen

hhg



Dietrich
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Re: Jüngerich in Brilon

Beitrag von Dietrich » Sa 7. Mai 2016, 19:25

Hallo hhg,

danke für die Antwort. Ich weiss bei einer Korrespondenz gerne, mit wem ich es zu tun habe und nenne auch meinen Namen oder Benutzernamen.

Zum Thema Ludwig JÜNGERICH aus Brilon, *um 1802/03, sein Vater Michael J., Auswanderung nach Amerika um 1821. Es geht aus der Frage leider nicht hervor, was bekannt ist.

Auf jeden Fall waren die JÜNGERICH/GÜNGERICH amische Mennoniten bzw. mennonitischer Abstammung und stammen aus Heimberg bei Thun in der Schweiz. Ich selbst habe mennonitische Vorfahren (FN Otto). Da die amischen Mennoniten im 18. Jhdt. keine eigenen KB hatten und auch nur die Erwachsenentaufe mit 18 - 20 Jahren kannten, wurden meist nur die Sterbefälle in den evangelischen KB vermerkt. Aus diesen Gründen ist es oft schwierig, etwas Genaues über die Abstammung zu sagen. Bei mir blieb es trotz großer Anstrengungen
bei der mennon. Forschung auch nur beim Wahrscheinlichen.
Lit.: Guth, Hermann " Die Mennoniten in Waldeck und Wittgenstein" in: Geschichtsblätter für Waldeck, Arolsen 1985, 73. Band.
Evtl. kann eine Anfrage bei der Mennonitischen Forschungsstelle in Weiherhof/Pfalz weiter helfen.

Schönen Gruß
Dietrich Klein



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Re: Jüngerich in Brilon

Beitrag von hhg » So 8. Mai 2016, 08:50

Sehr geehrter Herr Klein,

das Forum bietet einige Möglichkeiten bezüglich gegenseitigem Kennenlernen oder Präsentation des eigenen Forschungsinteresses.

An dieser Stelle geht es aber konkret um besagten Ludwig Jüngerich in Brilon. Ein Zusammenhang zu den von Guth beschriebenen Zweigen, oder Mennoniten überhaupt, ist völlig unklar.

Für einen allgemeinen Austausch über Täuferfamilien bin ich immer offen, das wäre aber per eMail oder PN sinnvoller.

Danke für Ihr Interesse

hhg



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Re: Jüngerich in Brilon bzw. Brackwede

Beitrag von hhg » So 19. Mai 2019, 18:15

Zwischenzeitlich haben sich solide verifizierbare Infos ergeben: Ludwig war Sohn eines Michael Jüngerich und dessen erster Ehefrau ?Wilhelmine? Sommer. In USA amerikanisierte er seinen Namen zu Louis Christian Jungerich, bei Interesse an seinen Nachkommen und Gewistern bitte PN.

An dieser Stelle eher interessant, dass Brilon wohl nur kurzeitiger Aufenthaltsort seines Vaters war. Die in Deutschland verbliebene Rest-Familie, nämlich die Mutter (wiederverehelichte Geiger), ein Bruder Johannes (geb. 1799, heiratet Johanna Wilhelmine Kley) und eine Schwester "Dorchen" (geb. um 1805, heiratet Peter Schöttler o. ä.) leben später in Brackwede, Nachkommen in Rheda. Ab etwa 1865 bis 1884 ist eine davon abstammende Jüngerich-Familie in Verviers in Belgien ansässig, die nach dem Tod des Vaters wieder in die Bielefelder Gegend zieht.

Offen bleiben derzeit folgende Fragen
- Zweite Heirat, ca 1820 bis 1825 der ?Wilhelmine? (geb. Sommer) Jüngerich mit einem Doktor Geiger
angeblich in Brackwede
- Heirat der Dorothea/Theodora Jüngerich, geb. um 1805, mit Peter Schöttler (o. ä.)
angeblich in Rheda
Diverse Familienereignisse sind in evangelischen Kirchenbüchern verzeichnet, diese beiden Heiraten konnte ich bei ARCHION nicht lokalisieren.

Interessant wäre weiterhin, ob für eine Auswanderung um 1821 nach USA in Westfalen Recherchemöglichkeiten bestehen, z. B. Passanträge, landesherrliche Genehmigungen, ...

Speziell zu Brilon noch eine Frage für Orts- und Heimatgeschichtskundige: Ludwigs Vater Michael Jüngerich wird als Oekonom bezeichnet. Im Zusammenhang mit anderen Umständen wäre naheliegend, dass er um1800 Pächter eines Gutshofes in oder um Brilon war. Welche Güter bzw. adeligen oder klerikalen Grundherren kämen dafür in Frage?

Vielen Dank vorab für euere Gedanken!



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Re: Jüngerich in Brilon

Beitrag von hhg » Mi 19. Aug 2020, 16:15

Neue Erkenntnis: Ludwig Jüngerich wurde im Haus Tinne geboren, (laut Wikipedia) ein von-Gaugreb'sches Herrschaftshaus, 1717 auf dem Gelände der früheren Burg Oberalme erbaut, und um 1800 offenbar Pachtobjekt von Ludwigs Eltern Michael und Wilhelmine (Sommer) Jüngerich. 1821 kam es zu einem Besitzerwechsel, eventuell war das auch der Grund für die Auswanderung nach USA.

Meine vorangegangene Frage nach einem entsprechenden Pachtgut wäre somit geklärt. Nach wie vor aktuell bin ich auf der Suche zu "Heimatkundigen" in/um Brilon, besonders zu Hinweisen, wo eventuell Pachtverträge oder ähnlich Unterlagen aus dieser Zeit der Adelsfamilie von Gaugreben archiviert sein könnten ...

Danke für alle Tipps!



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Re: Jüngerich in Brilon

Beitrag von flossie » Sa 31. Mai 2025, 08:02

Hallo hhg,

durch Zufall bin ich auf diesen Forums-Beitrag gestoßen. Ist das Thema noch aktuell oder können wir uns kurz dazu austauschen?

Ich habe Interesse an der Herkunft eines Herrn Josef Jüngerich, dem man der großen Jüngerich-Familie aus Waldeck bzw. Wittgenstein wohl nicht zuordnen kann und der Ende des 18. Anfang des 19. Jahrhunderts auf dem Gut Bruchhausen (Olsberg) tätig war. Denn eventuell waren meine Vorfahren mit dem Familiennamen Meyer, die zuvor wohl auch kurze Zeit in Feudingen/ Wittgenstein gelebt hatten, mit ihm nach Bruchhausen an den Steinen gekommen. Diese waren Pächter des damaligen Gutsherrn und wie Josef Jüngerich Mennoniten.

Hier ist einmal ein Link.

Eine kurze Rückmeldung wäre nett. Vielen Dank!



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Re: Jüngerich in Brilon

Beitrag von flossie » Sa 31. Mai 2025, 08:03




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Re: Jüngerich in Brilon

Beitrag von hhg » Sa 31. Mai 2025, 09:40

Hallo Flossie,
bin derzeit nur eingschränkt online, deshalb verspätet: Die Jüngerich-Sippe in Brilon meine ich halbwegs zu durchschauen, einen Bezug zu der Linie in Feudingen sehe ich nicht - was natürlich nicht viel besagt. Tatsache ist dass es zu dem FN in Waldeck und Wittgenstein viele Hypothesen gibt, leider nur wenige nachprüfbare Quellen zum Nachweis von genealogischen Zusammnhängen. Bin dazu immer an Austausch interessiert!

Mit dem verlinkten Artikel kann ich auf den ersten Blick nicht viel anfangen, ausser einigen Gutsherren-Namen (z. B. von Gaugreb). Bis Ende nächster Woche müsste ich dich noch vertrösten, dann schicke ich meine eMail-Adresse per PN - kannst mir natürlich auf dem gleiche Weg deine schicken, dann melde ich mich eventuell schon früher.

Bis dann!



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Re: Jüngerich in Brilon

Beitrag von flossie » So 1. Jun 2025, 09:41

Hallo hhg,

schön, dass Interesse an einem Austausch besteht. Es eilt auch nicht. Ich bin neu hier und muss mich erst einmal schlau machen, wie man außerhalb des Forums Kontakt aufnehmen kann, also z.B. E-Mails teilen kann. Und wofür PN steht ...

VG



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Re: Jüngerich in Brilon

Beitrag von hhg » So 1. Jun 2025, 09:55

PN geht gaaaanz einfach: Nur auf den Mitgliedsnamen klicken (für mich hhg), dann erscheint Seite mit dem Mitglieds-Profil. Private Nachricht senden öffnet ein Textfeld.
Ich schicke dir gleich eine PN mit meiner Mail-Adresse, da solltest du gleich eine Benachrichtigung vom Forum per eMail erhalten ...



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