Ernst MÜLLER in Kirchberg/Jagst

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Pablo2019
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Ernst MÜLLER in Kirchberg/Jagst

Beitrag von Pablo2019 » Mi 28. Jan 2026, 12:41

Hallo zusammen,

ich suche Informationen über Ernst MÜLLER, * 17.10.1919 Durbach/Baden, S. v. Küchenchef Georg M. und seiner Frau Ottilie BADER.

Die Familie zog 1922 nach Kirchberg an der Jagst, wo Ernst erst die Volksschule, dann die Schlossschule besucht und auch mindestens bis zum 2. Weltkrieg gelebt hat.

Ich habe beim Büchermarkt Kirchberg einen alten Atlas aus 1931 erstanden, in dem ich den Lebenslauf von Ernst fand und möchte über ihn eine kleine Geschichte schreiben.

Bin für jede Info dankbar und grüße herzlich aus dem Schwäbisch-Fränkischen Wald,

Pablo



Spargel
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Re: Ernst MÜLLER in Kirchberg/Jagst

Beitrag von Spargel » Sa 31. Jan 2026, 11:36

Hallo Pablo,

Georg Ernst Müller stammt aus Karlsruhe-Durlach.
https://www.ancestry.de/search/collecti ... cessSource

Seine Eltern waren
Georg Friedrich Müller und Ottilia Bader
und heirateten am 09.05.1916 in Durlach.
https://www.ancestry.de/imageviewer/col ... pId=133171

Er wurde am 05.09.1886 in Karlsruhe geboren und starb am 26.03.1940 in Grafeneck Schloß
Sie wurde 28.08.1881 in Kirchberg a. d. Jagst geboren und starb am 15 Dec 1962 in Kirchberg.

Gruß
Joachim


Gesucht werden die Vorfahren von Andreas Michler *um 1714,
kathol. Lehrer und Gerichtsschreiber in Fürth/Odenwald, Weinheim bei Alzey und Mannheim-Seckenheim

Pablo2019
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Re: Ernst MÜLLER in Kirchberg/Jagst

Beitrag von Pablo2019 » Do 26. Mär 2026, 19:59

Update vom 26.03.2026:

Ernst Müller hat 1938 in Kirchberg Abitur gemacht und dann in Heilbronn eine kaufmännische Lehre absolviert. 1940 meldete er sich freiwillig bei der Waffen SS, war auch im Kriegseinsatz und wurde nach eigenem Bekunden 5x verwundet.
Nach Kriegsende wurde er von den Amerikanern gefangengenommen, kam in amerikanische Kriegsgefangenschaft und wurde am 20. Juni 1946 interniert.
Seine erste Entnazifizierung 1947 endete mit der Einstufung als "Minderbelasteter" (Gruppe III). Nach seiner Entlassung aus der Internierung betrieb er ein Zweitverfahren, das ihn 1948 in Gruppe IV (Mitläufer) einstufte. Wenig später fiel er unter die Jugendamnestie!
Im Spruchkammerverfahren hat er 45 "Persilscheine" vorgelegt, die alle wie von einander abgeschrieben wirken: durchweg als höflich, anständig und hilfsbereit beschrieben ... tja, und mit Uniform habe man ihn nie gesehen ...
Er hat zumindest 1948 noch in Kirchberg/Jagst bei seiner Mutter gelebt. Danach verliert sich (vorerst) seine Spur ...



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