Heubi von Treiten BE
Moderator: Wolf
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Alpöhi
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Re: Heubi von Treiten BE
Ja das hab ich mir fast gedacht, eigentlich mussten alle Hebammen ein Protokoll führen über Ihre Geburten, das "Hebammentagebuch" von dieser Frau Gurtner existiert aber im Stastsarchiv nicht....mist.... 
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Alpöhi
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Re: Heubi von Treiten BE
Hallo Peter
Habe nun auch diesen Eintrag im Staatsarchiv Bern " Heubi in Treiten 1835 - 1839 " geprüft Dabei handelt es sich lediglich um die Taufbestätigung der 2 unehelichen Kinder Rosina und Elisabeth von 1835 und 1839 das Kind von 1837 bleibt immernoch verschwunden.... leider...
LG Thomas
Habe nun auch diesen Eintrag im Staatsarchiv Bern " Heubi in Treiten 1835 - 1839 " geprüft Dabei handelt es sich lediglich um die Taufbestätigung der 2 unehelichen Kinder Rosina und Elisabeth von 1835 und 1839 das Kind von 1837 bleibt immernoch verschwunden.... leider...
LG Thomas
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Alpöhi
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Re: Heubi von Treiten BE
Auch die Bürgerrodel von Caroline und deren Eltern in Treiten sowie diejenigen von Franz Ludwig Morel in Collombier enthalten keinen Eintrag..... Ich muss mich wohl damit abfinden dass dieses Kind verschwunden bleibt und mein Verdacht für ein Vertragen leider immernoch besteht....
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Peter.D
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Re: Heubi von Treiten BE
Hallo Thomas
Der Verdacht, dass das Kind illegal ins Ausland verbracht wurde, verdichtet sich immer mehr. Allerdings verstehe ich noch nicht, wieso das Kind bei der Hebamme in Bern nicht aufgefallen ist.
Zu jener Zeit kamen viele uneheliche Kinder in Bern in der Entbindungsanstalt zur Welt. Hast du die Protokolle dieser Institution auch schon angesehen?
Denkbar wäre aber auch, dass das Kind nach der Taufe als Findelkind ausgesetzt wurde; im 18. Jh. gab es einige solcher Fälle in Bern (siehe z.B. hier). Auch zu den Findelkindern gibt es ein Protokoll.
Ich nehme an, dass du unterdessen auch die Gerichtsprotokolle von Bern und Erlach sowie die Protokolle des Sittengerichts von Treiten erfolglos durchsucht hast. Hat die Stadt Luzern zu jener Zeit ein Bürgerregister geführt? Das in Luzern damals für die Ahndung unehelicher Schwangerschaften zuständige (Polizei-) Gericht ist mir nicht bekannt.
Schliesslich kannst du aber auch noch den früheren Staatsarchivar des Kantons Schwyz anfragen, der sich ja mit der Problematik des Kindervertragens ausführlich beschäftigt hat. Er ist immer noch auf der Seite des StASZ aufgeführt.
Peter
Der Verdacht, dass das Kind illegal ins Ausland verbracht wurde, verdichtet sich immer mehr. Allerdings verstehe ich noch nicht, wieso das Kind bei der Hebamme in Bern nicht aufgefallen ist.
Zu jener Zeit kamen viele uneheliche Kinder in Bern in der Entbindungsanstalt zur Welt. Hast du die Protokolle dieser Institution auch schon angesehen?
Denkbar wäre aber auch, dass das Kind nach der Taufe als Findelkind ausgesetzt wurde; im 18. Jh. gab es einige solcher Fälle in Bern (siehe z.B. hier). Auch zu den Findelkindern gibt es ein Protokoll.
Ich nehme an, dass du unterdessen auch die Gerichtsprotokolle von Bern und Erlach sowie die Protokolle des Sittengerichts von Treiten erfolglos durchsucht hast. Hat die Stadt Luzern zu jener Zeit ein Bürgerregister geführt? Das in Luzern damals für die Ahndung unehelicher Schwangerschaften zuständige (Polizei-) Gericht ist mir nicht bekannt.
Schliesslich kannst du aber auch noch den früheren Staatsarchivar des Kantons Schwyz anfragen, der sich ja mit der Problematik des Kindervertragens ausführlich beschäftigt hat. Er ist immer noch auf der Seite des StASZ aufgeführt.
Peter
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Alpöhi
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Re: Heubi von Treiten BE
Hallo Peter
Ja die Protokolle habe ich alle geprüft, nichts gefunden.
Deine Letztgenannten werde ich noch mit dem Staatsarchiv Bern prüfen, danke für die Hinweise
Bei wem soll ich mich im Staatsarchiv Schwyz melden? ich finde da nichts auf der HP....
freundliche Grüsse Thomas
Ja die Protokolle habe ich alle geprüft, nichts gefunden.
Deine Letztgenannten werde ich noch mit dem Staatsarchiv Bern prüfen, danke für die Hinweise
Bei wem soll ich mich im Staatsarchiv Schwyz melden? ich finde da nichts auf der HP....
freundliche Grüsse Thomas
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Peter.D
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Re: Heubi von Treiten BE
Bei Dr. Erwin Horat, er ist auch der Autor der im Beitrag vom 13.2. genannten Arbeit über das Kindervertragen.
Peter
Peter
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Alpöhi
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Re: Heubi von Treiten BE
Hallo Peter
Ich glaube ich habe tatsächlich etwas im Stadtarchiv Luzern gefunden...
Am 06 Nov 1837 wurde in Luzern eine Elisabetha Berta Amrhyn getauft, als Eltern werden Peter Amrhyn und Catahrina Ronca angegeben. Peter war der Onkel von Leopold, also durchaus möglich dass er das uneheliche Kind angenommen hat....und wie bereits erwähnt und im Kt Bern auch praktiziert als eigenes eheliches Kind angegeben...?!?
Ich glaube ich habe tatsächlich etwas im Stadtarchiv Luzern gefunden...
Am 06 Nov 1837 wurde in Luzern eine Elisabetha Berta Amrhyn getauft, als Eltern werden Peter Amrhyn und Catahrina Ronca angegeben. Peter war der Onkel von Leopold, also durchaus möglich dass er das uneheliche Kind angenommen hat....und wie bereits erwähnt und im Kt Bern auch praktiziert als eigenes eheliches Kind angegeben...?!?
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Peter.D
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Re: Heubi von Treiten BE
Hallo Thomas
Der ältere Bruder aus erster Ehe des Vaters, Josef Franz Karl Amrhyn, hat im Mai 1836 in der katholischen Kirche in Bern eine Tochter taufen lassen. Als eidgenössischer Kanzler hatte er zweifellos auch gute Verbindungen zu Berner Persönlichkeiten. Dieses Taufdatum ist jedoch eindeutig zu früh - und das des anderen Bruders in Luzern scheint mir doch eher spät.
Rein theoretisch könnte es aber schon sein, dass das Kind ein paar Monate bei der Hebamme in Bern war und dann in die Familie des Onkels gebracht und in Luzern katholisch getauft wurde.
Peter
Der ältere Bruder aus erster Ehe des Vaters, Josef Franz Karl Amrhyn, hat im Mai 1836 in der katholischen Kirche in Bern eine Tochter taufen lassen. Als eidgenössischer Kanzler hatte er zweifellos auch gute Verbindungen zu Berner Persönlichkeiten. Dieses Taufdatum ist jedoch eindeutig zu früh - und das des anderen Bruders in Luzern scheint mir doch eher spät.
Rein theoretisch könnte es aber schon sein, dass das Kind ein paar Monate bei der Hebamme in Bern war und dann in die Familie des Onkels gebracht und in Luzern katholisch getauft wurde.
Peter
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Alpöhi
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Re: Heubi von Treiten BE
Der Pfarrer der das Kind im November 1837 getauft hat war ja ebenfalls ein Amrhyn, Xaver Amrhyn.... und das Geburtsdatum fehlt beim Eintrag möglich dass das Kind früher getauft wurde aber erst später eingetragen wurde, komischerweise fehlt das Geburtsdatum auch im Eheregister als Sie 1858 Otto Henne geheiratet hat....
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Peter.D
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Re: Heubi von Treiten BE
Das ist nun allerdings sehr verdächtig! Die Luzerner Kirchenbücher wurden ja zu jener Zeit bereits sehr sorgfältig und detailliert geführt. Das man bei einer derart prominenten Familie das Geburtsdatum eines Kindes nicht kennt oder nicht angibt, irritiert schon sehr.
Die ganze Story mahnt mich stark an Kaspar Hauser ...
Peter
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Alpöhi
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Re: Heubi von Treiten BE
Kaspar Hauser...???
Der Kreis würde sich insofern schliessen weil Otto Henne der Sohn von Johann Anton Henne war der wiederum Professor an der Uni Bern war und von dort Pfarrer Ricklin gekannt haben müsste....


Der Kreis würde sich insofern schliessen weil Otto Henne der Sohn von Johann Anton Henne war der wiederum Professor an der Uni Bern war und von dort Pfarrer Ricklin gekannt haben müsste....
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Peter.D
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Re: Heubi von Treiten BE
Wo war denn die Heirat Henne-Amrhyn 1858? Henne war ja Bürger von Sargans - und später Staatsarchivar in St. Gallen.
Peter
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Alpöhi
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