Schärmeli in Büren an der Aare BE

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ichbinesnur
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Hilfe aus der Schweiz erbeten

Beitrag von ichbinesnur » Di 25. Dez 2007, 21:13

Hallo, benötige Hilfe.
Meine Mutter ist eine geborene Schermuly. Meines Wissens gibt es eine Eintragung im Staatsarchiv Solothurn aus dem Jahre 1584 Sebald Schermüli uß Fryberg, so gan Matzendorf gezogen.
Mein Ahn ist 1617 in Mengerskirchen eingewandert.
Jacob Schermeli von Büren aus dem Schweitzerland, Berner gepiets, ein Steinhauser und Wittmann.
Gibt es Ahnenforschungen in der Schweiz über Schermuly, Schermeli, Schermüli, Schermele ?
Danke für die Hilfe



Wolf
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Schermuly, Schermeli, Schermüli, Schermele in der Schweiz?

Beitrag von Wolf » Mi 26. Dez 2007, 00:50

Keine dieser Schreibweisen ist im Familiennamenbuch genannt - dafuer gibt es zwei mögliche Erklärungen: entweder ist der Name in der Zwischenzeit (vor 1935) in der Schweiz ausgestorben - oder die Schreibweise hat sich geändert - beides nach 400 Jahren durchaus plausibel.

Für eine geänderte Schreibweise kommen am ehesten Namen beginnend Germ... / Jerm... / Tscherm... in Betracht - und dafür finde ich nur ein einziges Beispiel: Jermolli sind seit vor 1800 Bürger von Sessa im Tessin - was allerdings nicht zur Herkunft "Berner gepiets" passt.


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ichbinesnur
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Schermuly, Schermeli, Schermüli, Schermele in der Schweiz?

Beitrag von ichbinesnur » Mi 26. Dez 2007, 12:14

Besten Dank Herr Seelentag,

ist es möglich mit dem Staatsarchiv Solothurn Kontakt aufzunehmen und um Koie der Eintragungen zu bitten, oder muß eine Geneanologe eingeschaltet werden ?

Danke für Ihre Bemühungen,

mfG
Kurt Schramm



Kraehe
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Schermuly, Schermeli, Schermüli, Schermele in der Schweiz?

Beitrag von Kraehe » Mi 26. Dez 2007, 13:46

Guten Tag, Herr Schramm,

Der FN Schermele (mit und ohne accent aigu) kommt vor in der Niederlande. Herkunft mir bisher unklar. Kommt vor in in der Inseratensammlung bei www.cbg.nl, in der Ahnenliste Braber-Vos, in Gens Nostra, 1983, sehe unten, und im Telephonbuch.

Vielleicht ist es einmal interessant dieses Spur zu folgen.

Gruss, Bernard Krijbolder


Naam: Schermelé
Bron: 0912
J.L. Braber. Kwartierstaat Braber - Vos. Dreischor, 1983.
Bron:
G.N. 1975.



Wolf
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Kontakt Staatsarchiv Solothurn

Beitrag von Wolf » Mi 26. Dez 2007, 14:42

Original von ichbinesnur
... ist es möglich mit dem Staatsarchiv Solothurn Kontakt aufzunehmen und um Kopie der Eintragungen zu bitten ...
Ich würde es auf jeden Fall einmal probieren: http://www.so.ch/staatskanzlei/staatsarchiv.html


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Schermuly, Schermeli, Schermüli, Schermele in der Schweiz?

Beitrag von Thomas » Mi 26. Dez 2007, 19:19

Im Zürcher Glückshafenrodel von 1504 wird ein Jacob Schuirmel von Turggen uss den Ellsis by Kollmer, der Glasträger erwähnt. Gemeint ist Türkheim im Elsass bei Colmar. Friedrich Hegi, Transkriptor des Rodels, interpretierte den Namen Schuirmel als Scheuermann bzw. Schürmann, alt verbürgert an zahlreichen Orten in der Schweiz. Vielleicht lohnt sich die Suche in diese Richtung

Gruss

Thomas


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Scharmeli, Schermuly, Schermeli, Schermüli, Schermele in der Schweiz?

Beitrag von ichbinesnur » Mi 26. Dez 2007, 19:57

Danke für die Anregungen.
Meine Recherchen sind soweit gediehen, daß die Schreibweise in der Schweiz sich in Schaermeli, also mit ae verwandelt hat. Hier gibt es auch Personen in Matzdorf, wie ich dem Internet entnehme. Vielleicht kann mir das weiterhelfen.

Danke nochmals. Ich glaube ich bin auf der richtigen Spur, denn das kann kein Zufall sein.

Gruss
Kurt



Wolf
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Schärmeli von Matzendorf SO

Beitrag von Wolf » Mi 26. Dez 2007, 20:20

Ooops - diese Alternative hatte ich hatte ich übersehen.
Laut Familiennamenbuch sind die Schärmeli seit vor 1800 nur in Matzendorf SO verbürgert; 1866 erwarb eine Familie von dort das Bürgerrecht von Solothurn SO.


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Schärmeli von Matzendorf SO

Beitrag von Thomas » Do 27. Dez 2007, 11:50

In der Matrikeledition der Universität Zürich findet sich der Eintrag eines Ferdinand Schärmeli, von Matzendorf SO, geboren 1849, Sohn von Urs Sch. der ab dem Wintersemester 1871 bis zum 12.11.1874 in Zürich Medizin studierte. Bei diesem Namensträger wird die Schreibweise alternativ auch SCHAERMELY angegeben.

Gruss

Thomas


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CD Nr. 5020 w/Schärmeli aus Büren vormals von Matzendorf BE

Beitrag von ichbinesnur » So 30. Dez 2007, 11:59

Guten Tag,
wer hat Zugriff auf die nachfolgende CD ?

Büren an der Aare 1549–1875, 1 CD (Nr. 5020) Kirchenbücher

Mein Ahn ist 1617 in Mengerskirchen/ Deutschland eingewandert.

Jacob Schermeli von Büren aus dem Schweitzerland, Berner gepiets, ein Steinhauser und Wittmann. Er verstarb 1632 dort.

Ich vermute wegen Witmann und Todesjahr, daß er nicht mehr ganz jung war.
Also vielleicht um die 1570-1580 geboren.

Darf man mir Daten liefern oder muß ich einen Geneanologen einschalten.

Danke und ein schönes neues Jahr für alle Mitforumisten

Kurt Schramm
- Editiert von Wolf am 30.12.2007, 13:24 -



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Schärmeli in Büren an der Aare BE

Beitrag von Wolf » So 30. Dez 2007, 12:35

Kirchenbuchdaten (vor 1875) sind keinerlei Datenschutzbeschränkungen ausgesetzt - bleibt nur zu hoffen, dass ein Forumsleser diese (nicht ganz billige) CD hat.


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Schärmeli in Büren an der Aare BE

Beitrag von Walter » So 30. Dez 2007, 13:03

Die Kirchenbücher von Büren BE und Matzendorf SO wurden von den Mormonen auf Mikrofilmen erfasst und können in den entsprechenden Forschungszentren bestellt und eingesehen werden.
In Hessen (D) gibt es solche Zentren in Darmstadt, Frankfurt, Friedrichsdorf, Hanau, Kassel, Langen, Wetterau, Wetzlar und Wiesbaden.

Beste Grüsse
Walter Stauffenegger
- Editiert von Wolf am 30.12.2007, 13:22 -


LG, Walter

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Schärmeli in Büren an der Aare BE

Beitrag von ichbinesnur » So 30. Dez 2007, 13:33

Hallo,

ich möchte es nicht versäumen, diesem Forum und seinem Moderator meinen Dank auszusprechen.

Die Infos, die ich über Ihre Vermittlung und Hinweise erreicht habe, alle Achtung
( und das in der kurzen Zeit )

Nur jedem zu empfehlen,

Kurt Schramm



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Schärmeli in Büren an der Aare BE

Beitrag von ichbinesnur » Di 1. Jan 2008, 19:59

Schade leider doch nicht :

w/Büren an der Aare.
In Beantwortung Ihrer Anfrage muss ich Ihnen mitteilen, dass die Mormonen unsere Pfarreiregister nicht mikroverfilmt haben. Das Staatsarchiv hat dies in Eigenregie und auf eigene Kosten unternommen und stellt die Einsichtnahme der Filme im Mikrofilmlesesaal kostenlos zu Verfügung. Bedingung ist einzig, dass Sie sich ein Lesegerät vorgängig reservieren lassen



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Kirchenbücher Büren an der Aare BE

Beitrag von Wolf » Di 1. Jan 2008, 20:52

Hmmm ... da hat man Ihnen einen (Berner) Bären aufgebunden - siehe Mikrofilmkatalog der Mormonen.


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Beitrag von rrodrigomartinez » So 15. Jun 2008, 13:56

EIn paar kleine Einwürfe zu Schermuly(Schärmeli)

Der Mengerskicher Steinmetz ist auch mein Thema, da ältester Vorfahr.

Aus dem über den Maler Peter Schermuly von Mosebach geschriebenen Buch entnehme ich folgende Gerüchteküche:

Schweiz, ja, davor Lucca (Toskana). Wie Mosebach darauf kommt, weiss ich nicht, fest steht lediglich eine ausgeprägte Steinindustrie/Handwerkerschaft in Oberitalien und der Toskana, sowie, daß die Ausbildung zum Steinmetz im Mittelalter ausgeprägte Reisetätigkeit beinhaltete und langwierig war. Was auch dafür spricht, dass der nach Hessen eingewanderte Schermuly älter war, als er hier auftauchte (Da Meister).

Um Lucca findet man übrigens Jermoli (schwierige Suche wegend dem allgegenwärtigen Supermarkt) und Germelli. Vielleicht käme ganz ganz früher auch Gemarelli = Steinschneider in Betracht.



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Beitrag von ichbinesnur » So 15. Jun 2008, 19:26

Toll ein ganz neuer Aspekt in der Forschung. Danke dafür.

Können Sie mir mehr über das Buch mitteilen. Wo ist es zu beziehen, oder kann man Kopie dieser Ausführungen bekommen ?



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Beitrag von rrodrigomartinez » So 15. Jun 2008, 22:23

Original von ichbinesnur
Toll ein ganz neuer Aspekt in der Forschung. Danke dafür.

Können Sie mir mehr über das Buch mitteilen. Wo ist es zu beziehen, oder kann man Kopie dieser Ausführungen bekommen ?
Also der Autor heisst Martin Mosebach, Münchner Schriftsteller. Das Buch sollte lauten "Der Maler Peter Schermuly" (mit dem der Autor offenbar eng befreundet war). Bezugsquellen kenne ich nicht, habe allerdings ein PDF aus dem Internet downloaden können, quasi eine Bucheinleitung, die auch, ich denke, die einzigen älteren biographischen Daten des Buchs hergibt, plus ein paar Bilder des Malers.

Meines Wissens sollte "Schermuly" eine deutsche Namensschreibweise sein, die impliziert, daß alle (niederländischen, britischen, amerikanischen) Schermuly auf den auch von Ihnen genannten Steinmetzmeister zurückgehen.

Ich bin auf Schermuly durch einige verquere Familienkolportationen seitens meiner Großmutter gekommen, deren Mutter eine Henriette Schermuly aus Niedernhausen war.

So zb. auf die wohl irreführende Angabe, der Urgroßvater habe noch "Französisch" gesprochen. Letzteres bringt mich nur auf die Idee eines Zusammenhangs mit Peter Schermuly, dessen Großmutter (nicht Schermuly) "Lothringerin gewesen sei (Mosebach).

Ein weiterer interessanter Mensch ist ein Onkel meiner Großmutter, der in Giessen "Stadtverbot(??) bekommen habe, nach Amsterdam ausgewandert, und bei Besuchen ihr Geldgeschenke von 100 Mark gemacht habe (um den ersten Weltkrieg herum = ein mittleres Monatseinkommen). Dazu noch eine ausgeprägte Streitbarkeit dieser Erblinie, sowie ein regelmässiges Erreichen hohen Alters (90-100 Jahre), das hat mich interessiert (Ist nicht Jakob Schermuly bereits recht alt (für seine Zeit) geworden?).

Meine sonstigen Schermuly-Infos stammen aus den Nenderother Kirchenbüchern, offen im Internet, Google-Suche (auch Schermuli mit i), sowie aus einer sehr vollständigen Firmenchronik des Baustoffhandels Schermuly aus Vilmar, welche komplett bis zum ersteinwandernden Steinmetz runterreicht - aber die kennen Sie wohl.

Lucca ist nicht verifiziert, aber Oberitalien und Toskana sollten stimmen....Jermoli, Germogli, Germelli - und italienishce Baumeister waren ja auf der ganzen Welt unterwegs.

Ich würde mich freuen, wenn jemand den Sprung über die Alpen schafft.

Kennt jemand das Steinmetzzeichen des Jakob Schermuly? Das könnte helfen.



Arden
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Schärmeli in Büren an der Aare BE

Beitrag von Arden » Di 26. Aug 2008, 14:55

I am searching my great grandfather Johann Heinrich Schermuly, born 8-8-1839 in (Prussia, Bavaria, ?) He came to the USA before 1861 because he fought in the Civil War and lived in Brooklyn, NY. I believe that he was Evangelical Lutheran. I would like to find out where he was born and his parents and siblings names and possibly when he emigrated to the USA. Thank you in advance for your help.



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Beitrag von ichbinesnur » Fr 19. Feb 2010, 09:36

Hallo,
habe mal wieder einen Versuch in Richtung Italien/Südtirol gestartet. Leider nach meiner Meinung negativ. Auch der Hinweis ins Sachsenland für mich fraglich. Erst von ? nach Sachsen, dann in die Schweiz, dann der Sohn wieder zurück nach Deutschland ?
Vielleicht hat einer eine Idee ?

Schreiben aus Bozen:

Sehr geehrter Herr Schramm,

haben Sie besten Dank für Ihre ausführliche Anfrage.

Freiberg in Südtirol ist, wie Sie richtig angeben, ein kleiner Weiler auf etwa 1150 m Seehöhe, der heute zur Gemeinde Kastelbell-Tschars im Untervinschgau (unweit Meran) gehört. Ich habe mir heute Morgen die Namenregister zu den nicht ganz bis 1600 zurückreichenden Taufbüchern angeschaut, ein Familiennamen Schermuly (in allen von Ihnen angegebenen Schreibvarianten) kommt dort leider nicht vor. Ich würde also eine Wanderungsbewegung aus dem mittelitalienischen Raum über das Etschtal in die Eidgenossenschaft eher ausschließen.
Auch der Taufname Sebald macht mich etwas stutzig, er verweist, das habe ich Ihnen gestern am Telefon mitgeteilt, in der Regel auf den mittelfränkischen Raum und speziell auf Nürnberg, wo Sebald ja einer der Stadtpatrone war. Aber das schließt natürlich nicht aus, dass er nicht auch anderswo vergeben wurde. Bei Freiberg würde ich weniger an Fribourg oder Freiburg im Breisgau, sondern instinktiv an Freiberg in Sachsen (Kr. Mittelsachsen) denken, das auch als wichtiges Bergbauzentrum Beziehungen zu Nürnberg unterhielt, vielleicht eröffnen sich da auch für Ihre Fragestellung neue Zusammenhänge.

Mit allen guten Wünschen für Ihre weiteren Forschungen

Dr. Gustav Pfeifer

stv. Direktor



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Schärmeli in Büren an der Aare BE

Beitrag von ichbinesnur » Fr 19. Nov 2010, 11:03

Hallo,
war mal wieder in Sachen Schermuly unterwegs. Diesmal im Hessischen Hauptstaatsarchiv in Wiesbaden.
Leider muß ich den Romantikern unter den Schermulyforschern im Bereich Beruf unseres Ahnen aus Dillhausen eine Illusion nehmen. Wenn meine Vermutungen und Recherchen richtig sind, war unser M= Meister, leider kein Steinmetz , wie gern berichtet wurde, sondern ein "Steinhauer". Wie in Wikipedia nachzulesen ist, ist das eine Vorstufe zur weiteren Bearbeitung durch einen Steinmetz. Der Steinhauer schlug den Stein in den Brüchen.
Durch mich nicht beweisbar, aber dadurch dokumentiert, dass in den Rechnungen der Handwerkerschaft in den infragekommenden Jahren immer wieder ein "Meister Jacob" genannt wird.
Dieser Meister hat viele Arbeiten gemacht, aber keine Steimetzarbeiten, somit ist auch kein entsprechendes Zeichen zu ermitteln. Er baute einen Schafstall und andere Nutzbauten. Also eigentlich ein ganz normaler Maurer , wie man vielleicht heute sagen würde.
Oder gibt es andere Recherchen, von denen wir Kenntnis nehmen könnten ?



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Re: Schärmeli in Büren an der Aare BE

Beitrag von rrodrigomartinez » So 17. Sep 2023, 14:33

Ich weiß nicht 'mal, ob ich hier die Funktionen richtig beherrsche.

Jedenfalls, meine seinerzeitigen Einlassungen Jermoli etc. sind wohl eher abwegig.

Was ist neu: Wasserschaden, dabei fiel mir ein Foto meiner Urgroßmutter, Susanne Schermuly, Niedershausen in die Hände, und setzte einen Denkprozess in Gang.

Blutgruppe meiner Mutter, beide Faktoren rezessiv, als bis in "Urzeiten" rueckverfokgbar, 0-negativ. Bedeutet, Jacob muss 1617 die gleiche gehabt haben ... bedeutet auch, wegen der Abstoßungsreaktion bei zweiten Kindern aufwärts, wenn der Vater rhesus-plus ist, eine verminderte Kinderzahl vermutlich. 0-negativ sind in Europa 6 Prozent der Bevölkerung. Mathematiker vor, was bedeutet der Erhalt zweier rezessiver Faktoren über 8 oder 10 Generationen?



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Re: Schärmeli in Büren an der Aare BE

Beitrag von Jenny.Schermuly » Fr 8. Aug 2025, 09:48

Hallo Herr Schramm,

haben Sie noch etwas über Jacob Schermele herausfinden können? Wie ich bei myheritage herausgefunden habe, bin ich eine Nachfahrin von ihm (11. Generation). Über myheritage konnte ich noch einiges über ihn und die nachfolgenden Generationen herausfinden. Vielleicht haben Sie ja Interesse an einem Austausch?

VG Jenny Schermuly



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Re: Schärmeli in Büren an der Aare BE

Beitrag von Peter.D » Fr 8. Aug 2025, 17:49

Vom katholischen Matzendorf ins reformierte Büren a.A. und von dort später ins katholische (?) Mengerskirchen - und das noch während des 30-jährigen Kriegs? Das ist zwar nicht ausgeschlossen, insbesondere für gesuchte Handwerker, aber doch eher ungewöhnlich.

Erscheinen die Schärmeli überhaupt in den heute online verfügbaren Kirchenbüchern von Büren a.A.?

Peter



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Re: Schärmeli in Büren an der Aare BE

Beitrag von Walter » So 10. Aug 2025, 16:55

Peter.D hat geschrieben: Fr 8. Aug 2025, 17:49 Erscheinen die Schärmeli überhaupt in den heute online verfügbaren Kirchenbüchern von Büren a.A.?
Im Taufrodel 1 von Büren a.A. (1549-1577) finde ich ab 1570 keine Schärmeli, auch nicht bei den Taufzeugen. Vielleicht muss man bei dieser alten Suche auch Büren SO mit einbeziehen?


LG, Walter

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Re: Schärmeli in Büren an der Aare BE

Beitrag von Peter.D » So 10. Aug 2025, 18:17

Merci Walter fürs Nachschauen.

Im ursprünglichen Beitrag stand eben explizit "Berner Gebiets", möglicherweise aus einem Kirchenbuch:
ichbinesnur hat geschrieben: Di 25. Dez 2007, 21:13 Mein Ahn ist 1617 in Mengerskirchen eingewandert.
Jacob Schermeli von Büren aus dem Schweitzerland, Berner gepiets, ein Steinhauser und Wittmann.
Ob der Autor von 2007 das Forum noch verfolgt? Und etwas zur Quelle schreiben kann?

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Re: Schärmeli in Büren an der Aare BE

Beitrag von Walter » So 10. Aug 2025, 19:24

Auf meiner "Ehen-CD" finde ich keine Ehemänner mit diesem FN. Büren a.A. ist aber auf meiner Datei noch nicht erfasst (erst 2021), vielleicht hat jemand eine neuere Ehen-Datei.

In Bern habe ich bei den Ausburgern die Taufe einer Barbara Schermeli gefunden (siehe Anhang). Rodel 552 (1577-1628), Seite 165, Jahr 1610. Kann das jemand genauer entziffern?

Bern_BXIII 552 S.165.jpg
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LG, Walter

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Re: Schärmeli in Büren an der Aare BE

Beitrag von Peter.D » Mo 11. Aug 2025, 17:45

Hallo Walter

In Bern waren die Ausburger nicht auswärtswohnende Bürger wie in vielen anderen Kantonen, sondern Bürger anderer Gemeinden, Kantone oder Ausländer, die in der jeweiligen Kirchgemeinde lebten oder sich mindestens gerade dort aufhielten. Leider sehe ich aber in deinem interessanten Fund aus der Stadt Bern gerade keinen Herkunftsort. In späteren Ausburger-Registern ist die Heimat der Ausburger dagegen regelmässig verzeichnet.

Peter



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