Öhrle im Kanton Thurgau
Moderator: Wolf
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mj60758188
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Öhrle im Kanton Thurgau
Hat jemand Informationen zur Familie Öhrle (Oehrle) im Thurgau? Besonders Familienmitglieder, die zwischen 1850 und 1890 geboren wurden.
Ein Vorfahre von mir ist ein Öhrle aus dem Thurgau. Sie zogen um die Jahre 1910-1917 nach Konstanz. Ich weiß nichts über die Familie, bevor sie nach Deutschland gezogen ist.
Ich bin gespannt, ob das die gleiche Familie wie die Familie Öhrli (Oehrli) aus Bern ist.
Ein Vorfahre von mir ist ein Öhrle aus dem Thurgau. Sie zogen um die Jahre 1910-1917 nach Konstanz. Ich weiß nichts über die Familie, bevor sie nach Deutschland gezogen ist.
Ich bin gespannt, ob das die gleiche Familie wie die Familie Öhrli (Oehrli) aus Bern ist.
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Wolf
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Re: Öhrle im Kanton Thurgau
Laut Familiennamenbuch gibt es im Thurgau weder für Oehrle noch Oehrli einen Bürgerort im Thurgau - was natürlich nicht ausschliesst, dass Namensträger dort gelebt haben. Im Kanton Bern gibt es mehrere alte Oehrli-Linien. Alle im Familiennamenbuch genannten Oehrle stammen aus Deutschland und wurden erst im 20. Jhdt. eingebürgert - 1906 in Herisau AR, 1923 in Ennenda GL. Könnte es sich um eine deutsche Familie gehandelt haben, die nur vorübergehend in der Schweiz gelebt hat?
Was weisst Du denn sonst über die Familie? Namen, irgendwelche etwas genaueren Daten - und v.a., welche Quellen in Konstanz wurden denn schon ausgewertet?
Was weisst Du denn sonst über die Familie? Namen, irgendwelche etwas genaueren Daten - und v.a., welche Quellen in Konstanz wurden denn schon ausgewertet?
Wolf Seelentag, St.Gallen
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mj60758188
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Re: Öhrle im Kanton Thurgau
Ja, sie hieß Anna Mathilde Öhrle und wurde 1893 im Kanton Thurgau geboren. Ich erinnere mich nicht an den Dorfnamen. Die Familie ihres Mannes (Birkmaier) stammt aus Marbach am Neckar in Deutschland. Ich weiß von lebenden Verwandten, die sie kannten, dass sie Schweizerdeutsch sprach, nicht schwäbisch wie die Familie ihres Mannes. Sie lebten nach ihrer Heirat in Konstanz.
Ich weiß das aus ihren deutschen Volkszählungsinformationen. Es bezeichnet sie als Schweizerin, nicht als Deutsche.
Ich weiß das aus ihren deutschen Volkszählungsinformationen. Es bezeichnet sie als Schweizerin, nicht als Deutsche.
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Wolf
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Re: Öhrle im Kanton Thurgau
Danke für die Ergänzungen.
Wenn ich mich auf das Familiennamenbuch bezogen habe (ich habe auch die erste gedruckte Fassung vom 1940 kontrolliert), ist die genaue Aussage lediglich, das es um 1935 (Erfassung der Daten des Buchs von 1940) keine Oehrle mit Bürgerort in der Schweiz - und auch keine Oehrli im TG gab. Dafür gibt es mehrere plausible Erklärungen:
1) Die Familie hat zwar im Thurgau gelebt, aber kein Schweizer Bürgerrecht besessen.
2) Es bestand ein Schweizer Bürgerrecht, das aber vor 1935 erloschen ist - zumindest im TG.
Das Problem ist nur: wir haben mangels Bürgerort keinen Hinweis, wo im TG zu suchen wäre.
Das heutige Zivilstandswesen in der Schweiz wurde 1876 begründet - eine 1893 hier geborene Person wird also im Geburtsregister der Gemeinde eingetragen sein - aber welcher Gemeinde? Inzwischen gibt es zwar ein elektronisches Zentralregister - aber diese alten Daten sind dort nicht erfasst. Ohne weiteren Anhaltspunkt fällt mir deswegen nichts Anderes ein, als die Geburtsregister 1893 aller Thurgauer Gemeinden durchzusehen ... hmmm???
Hast Du denn den Heirtatseintrag? In Konstanz wird es doch eine Art Melderegister gegeben haben - ist dort vermerkt, wo die Familie herkam?
Wenn ich mich auf das Familiennamenbuch bezogen habe (ich habe auch die erste gedruckte Fassung vom 1940 kontrolliert), ist die genaue Aussage lediglich, das es um 1935 (Erfassung der Daten des Buchs von 1940) keine Oehrle mit Bürgerort in der Schweiz - und auch keine Oehrli im TG gab. Dafür gibt es mehrere plausible Erklärungen:
1) Die Familie hat zwar im Thurgau gelebt, aber kein Schweizer Bürgerrecht besessen.
2) Es bestand ein Schweizer Bürgerrecht, das aber vor 1935 erloschen ist - zumindest im TG.
Das Problem ist nur: wir haben mangels Bürgerort keinen Hinweis, wo im TG zu suchen wäre.
Das heutige Zivilstandswesen in der Schweiz wurde 1876 begründet - eine 1893 hier geborene Person wird also im Geburtsregister der Gemeinde eingetragen sein - aber welcher Gemeinde? Inzwischen gibt es zwar ein elektronisches Zentralregister - aber diese alten Daten sind dort nicht erfasst. Ohne weiteren Anhaltspunkt fällt mir deswegen nichts Anderes ein, als die Geburtsregister 1893 aller Thurgauer Gemeinden durchzusehen ... hmmm???
Hast Du denn den Heirtatseintrag? In Konstanz wird es doch eine Art Melderegister gegeben haben - ist dort vermerkt, wo die Familie herkam?
Wolf Seelentag, St.Gallen
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griffy
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Re: Öhrle im Kanton Thurgau
Für die Periode 1937‒1944 findet man in Lokalzeitungen aus Konstanz (bei digishelf.de) Spuren einer Mathilde Birkmaier geb. Oehrle.
Zum Beispiel Im Januar 1944 beim Tod des 60-jährigen Wilhelm Birkmaiers:
Wäre das die gesuchte Mathilde?
Zum Beispiel Im Januar 1944 beim Tod des 60-jährigen Wilhelm Birkmaiers:
Wäre das die gesuchte Mathilde?
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griffy
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Re: Öhrle im Kanton Thurgau
Auf Familysearch ist eine Ehe Ackeret-Oehrli in der Pfarrei Nussbaumen TG erfasst. Leider ohne weiteren Angaben. Vielleicht ein Anfangspunkt?Wolf hat geschrieben: Sa 22. Okt 2022, 12:40
Das Problem ist nur: wir haben mangels Bürgerort keinen Hinweis, wo im TG zu suchen wäre.
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Wolf
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Re: Öhrle im Kanton Thurgau
Oehrli deutet zwar eher auf eine Berner Linie hin - aber vielleicht sollte man das nicht sooo genau nehmen
. Den Heiratseintrag zu kontrollieren, wäre also durchaus interessant - leider hören die bei familysearch vorhandenen KB Nussbaumen 1829 auf. Was danach passiert ist, weiss ich nicht - aber zumindest zeitweise waren die Nussbaumer auch nach Stammheim ZH kirchgenössig - vielleicht liesse sich dort der Eintrag vom 27.12.1863 finden?
Wolf Seelentag, St.Gallen
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mj60758188
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Re: Öhrle im Kanton Thurgau
Vielen Dank für die Informationen. Die Heiratsurkunde aus Konstanz habe ich leider nicht. Ich nehme an, sie haben in Konstanz geheiratet, weil sie dort zusammen gelebt und ihr erstes Kind bekommen haben. Ich habe nur ihre deutsche Volkszählung aus den 1930er Jahren. Die Volkszählung weist ihren Geburtsort als Thurgau aus.
@griffy Ja! Wilhelm war ihr Ehemann, das ist sie also in dem Artikel.
Ich kann jedoch keine Informationen über ihre Eltern finden. Deshalb dachte ich, im Thurgau werde ich vielleicht fündig.
@griffy Ja! Wilhelm war ihr Ehemann, das ist sie also in dem Artikel.
Ich kann jedoch keine Informationen über ihre Eltern finden. Deshalb dachte ich, im Thurgau werde ich vielleicht fündig.
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Peter.D
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Re: Öhrle im Kanton Thurgau
Falls die Heirat tatsächlich in Konstanz stattfand, sollte der entsprechende Registereintrag wohl einfacher zu finden sein als die Geburt in irgendeiner der vielen Thurgauer Gemeinden. Da die 80-jährige Schutzfrist zweifellos abgelaufen ist, müsste sich das Register (Doppel) im Kreisarchiv Konstanz befinden, also beim Landratsamt. Es wäre natürlich hilfreich, wenn das ungefähre Heiratsdatum aufgrund anderer Publikationen (z.B. Einwohnermeldeamt, diese Akten aber im Stadtarchiv, dort evtl. auch die Erstschriften der Personenstandsregister) ungefähr eingegrenzt werden könnte.
Im Heiratseintrag wurde auch der Geburtsort beider Ehegatten festgehalten.
Peter
Im Heiratseintrag wurde auch der Geburtsort beider Ehegatten festgehalten.
Peter
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griffy
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Re: Öhrle im Kanton Thurgau
Falls das hilft, weitere Angaben zur Familie von Mathilde Oehrle auf Familysearch:
Mathilde Oehrle
⁎ (Thurgau ?) 27. 6. 1893
† Konstanz 22., ▭ 26. 4. 1954
∞ ... (ca. 1916) Karl Wilhelm Birkmaier
Mathilde Oehrle
⁎ (Thurgau ?) 27. 6. 1893
† Konstanz 22., ▭ 26. 4. 1954
∞ ... (ca. 1916) Karl Wilhelm Birkmaier
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Peter.D
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Re: Öhrle im Kanton Thurgau
Mit griffy's Fund und dem genauen Todesdatum wird es natürlich noch wesentlich einfacher: im Sterberegister wurde der Geburtsort ebenfalls festgehalten. Und die Schutzfrist für diese Register beträgt sogar nur 30 Jahre. Eventuell hilft da bereits eine direkte Anfrage in den beiden Archiven von Konstanz.
Peter
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mj60758188
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Re: Öhrle im Kanton Thurgau
Wie erhalte ich Zugang zu den Konstanzer Heiratsregistern? Ich wohne nicht in der Nähe der Stadt.
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mj60758188
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Re: Öhrle im Kanton Thurgau
Ich habe ein Update. Ich kontaktierte das Archiv des Kantons Thurgau und sie fanden Anna's Geburtsurkunde (geboren in Schmidshof) und die Niederlassungsbewilligung ihres Vaters. Die Familie lebte zuvor in Balingen, Deutschland. Dieses Dorf grenzt an Dürrwangen und Laufen an der Eyach. Ich habe gesehen, dass diese Dörfer die ersten Orte waren, an denen der Familienname Oehrle im 17. Jahrhundert vorkommt.
Stammen diese Oehrle aus den Oerhli-Familien von Bern/Zürich/Basel im 16. Jahrhundert? Die meisten Oehrli-Platten scheinen sich eher in Bern als in Zürich und Basel zu befinden.
Vielleicht sind sie in den Balingener Raum gezogen, weil er in der Nähe von Rottweil liegt? Rottweil war vor 1632 ein "Zugewandter Ort" der Schweiz. Das Bündnis wurde erst 1803/06 aufgelöst.
Stammen diese Oehrle aus den Oerhli-Familien von Bern/Zürich/Basel im 16. Jahrhundert? Die meisten Oehrli-Platten scheinen sich eher in Bern als in Zürich und Basel zu befinden.
Vielleicht sind sie in den Balingener Raum gezogen, weil er in der Nähe von Rottweil liegt? Rottweil war vor 1632 ein "Zugewandter Ort" der Schweiz. Das Bündnis wurde erst 1803/06 aufgelöst.
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rudi
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Re: Öhrle im Kanton Thurgau
mit den Oehrle von Laufen an der Eyach und Dürrwangen, beide in der Nähe von Balingen (damals Württemberg) habe ich mich eingehend befasst.
Die früheste nachweisbare Person ist ein Hans Oehrle, der ab ca. 1640 mit Maria Narr in Laufen/Eyach mindestens 5 Kinder hatte: Hans, Anna, Jakob, Thomas und Maria.
Die vielfach behauptete Abstammung von den Oerli in Saanen/Gstaad BE lässt sich vorläufig nicht nachweisen.
Allerdings stammte er auch nicht aus Laufen. Jedoch halte ich eine Einwanderung aus der Schweiz während des noch tobenden Kriegs (1618-1648) für sehr unwahrscheinlich. Es gibt auch in anderen Regionen Württembergs vor dem 30-jährigen Krieg den Familiennamen Oehrlin oder Ehrlin/Erlin.
Der Familienname seiner Ehefrau "Narr" deutet auf eine Herkunft von Laufen und Umgebung.
Mich würde Annas Geburtsurkunde bzw des Vaters NL-Bewilligung interessieren wegen des Hinweises auf die Herkunft der Familie. Diese Auswanderer würde ich gern zuordnen können. Kannst du diese Urkunde hier hochladen?
Die früheste nachweisbare Person ist ein Hans Oehrle, der ab ca. 1640 mit Maria Narr in Laufen/Eyach mindestens 5 Kinder hatte: Hans, Anna, Jakob, Thomas und Maria.
Die vielfach behauptete Abstammung von den Oerli in Saanen/Gstaad BE lässt sich vorläufig nicht nachweisen.
Allerdings stammte er auch nicht aus Laufen. Jedoch halte ich eine Einwanderung aus der Schweiz während des noch tobenden Kriegs (1618-1648) für sehr unwahrscheinlich. Es gibt auch in anderen Regionen Württembergs vor dem 30-jährigen Krieg den Familiennamen Oehrlin oder Ehrlin/Erlin.
Der Familienname seiner Ehefrau "Narr" deutet auf eine Herkunft von Laufen und Umgebung.
Mich würde Annas Geburtsurkunde bzw des Vaters NL-Bewilligung interessieren wegen des Hinweises auf die Herkunft der Familie. Diese Auswanderer würde ich gern zuordnen können. Kannst du diese Urkunde hier hochladen?
Schwerpunkte meiner Forschung sind meine Vorfahren aus Württemberg:
Zollernalbkreis zwischen Balingen und Albstadt, altes Amt Tuttlingen, Gebiet der Freien Reichsstadt Ulm
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mj60758188
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Re: Öhrle im Kanton Thurgau
Danke für die Information! Woher in Württemberg stammen die Familien Oehrlin/Ehrlin?
Ich habe die NL-Bewilligung beigefügt, aber die Datei für die Geburtsurkunde ist zu groß.
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Nachtrag: Geburtsurkunde (umformatiert).[/color]
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Nachtrag: Geburtsurkunde (umformatiert).[/color]
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rudi
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Re: Öhrle im Kanton Thurgau
Die Oehrle/Ehrlin/Erlin-Fundorte in Württemberg weiss ich nicht mehr auswendig. Die Forschungen sind 10 Jahre her und vielleicht habe ich noch Notizen. Da ich aber nirgends eine Verbindung nach Laufen zu dem Hans Oehrle nachweisen konnte, hatten sie keine direkte Bedeutung.
Die NL-Bewilligung von 1887 gibt noch nicht viel her; wenn ich den Namen richtig lese, heisst er "J.G. Oehrle". Gemäss der Familientradition wäre das am ehesten ein Johann Georg, was aber zuerst zu beweisen wäre.
Als Bürgerort ist Pfeffingen angegeben; das lag auch im Amt Balingen, etwas weiter weg und höher gelegen als Laufen a.d.Eyach.
Interessant wäre noch der Heimatschein, der gemäss dieser NL-Bewilliungskorrespondenz "noch einzuholen sei". Vielleicht ist der ja noch im Staatsarchiv TG vorhanden.
In Pfeffingen (Württ.) gab es seit 1786 eine Oehrle-Linie, die mit dem Weber Friedrich Oehrle (1763-1829) begann; er stammte aus Laufen/Eyach. Das Bürgerrecht von Pfeffingen hat dieser Friedrich und seine Kinder und Enkel erworben.
In dieser Linie finde ich aber bis jetzt keinen passenden J.G. Oehrle, der möglicherweise ins Thurgau ausgewandert wäre und zeitlich passen könnte.
Ich schicke dir meine E-Mail-Adresse per pm (personal message), damit sie hier nicht im Forum publiziert wird. Dann kannst du mir die Geburtsurkunde damit schicken; das ist etwas toleranter bezüglich Grösse als das Forum.
Die NL-Bewilligung von 1887 gibt noch nicht viel her; wenn ich den Namen richtig lese, heisst er "J.G. Oehrle". Gemäss der Familientradition wäre das am ehesten ein Johann Georg, was aber zuerst zu beweisen wäre.
Als Bürgerort ist Pfeffingen angegeben; das lag auch im Amt Balingen, etwas weiter weg und höher gelegen als Laufen a.d.Eyach.
Interessant wäre noch der Heimatschein, der gemäss dieser NL-Bewilliungskorrespondenz "noch einzuholen sei". Vielleicht ist der ja noch im Staatsarchiv TG vorhanden.
In Pfeffingen (Württ.) gab es seit 1786 eine Oehrle-Linie, die mit dem Weber Friedrich Oehrle (1763-1829) begann; er stammte aus Laufen/Eyach. Das Bürgerrecht von Pfeffingen hat dieser Friedrich und seine Kinder und Enkel erworben.
In dieser Linie finde ich aber bis jetzt keinen passenden J.G. Oehrle, der möglicherweise ins Thurgau ausgewandert wäre und zeitlich passen könnte.
Ich schicke dir meine E-Mail-Adresse per pm (personal message), damit sie hier nicht im Forum publiziert wird. Dann kannst du mir die Geburtsurkunde damit schicken; das ist etwas toleranter bezüglich Grösse als das Forum.
Schwerpunkte meiner Forschung sind meine Vorfahren aus Württemberg:
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mj60758188
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Re: Öhrle im Kanton Thurgau
Sein Name war tatsächlich Johann Georg. Die Geburtsurkunde wurde inzwischen nachgetragen. Ich muss auch sagen, dass die Familie in Winterthur gelandet ist.
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rudi
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Re: Öhrle im Kanton Thurgau
Ob er nun Johann oder Johann Georg Oehrle hiess, können wir im Moment offen lassen und beide Varianten verfolgen. Bei den mir bekannten Oehrle in Pfeffingen (Amt Balingen) finde ich beide Varianten nicht.
Die Mutter der Mathilde, Maria Anna Alber stammte also auch aus dem Königreich Württemberg, und zwar aus Nusplingen (Amt Spaichingen), das liegt südlich von Balingen und war traditionell katholisches Gebiet im Gegensatz zum Amt Balingen.
Es ist davon auszugehen, dass die beiden schon in Württemberg heirateten und dann gemeinsam in den Thurgau auswanderten (Annahme!).
Dann müsstest du als Nächstes diese Heirat finden.
Die Mutter der Mathilde, Maria Anna Alber stammte also auch aus dem Königreich Württemberg, und zwar aus Nusplingen (Amt Spaichingen), das liegt südlich von Balingen und war traditionell katholisches Gebiet im Gegensatz zum Amt Balingen.
Es ist davon auszugehen, dass die beiden schon in Württemberg heirateten und dann gemeinsam in den Thurgau auswanderten (Annahme!).
Dann müsstest du als Nächstes diese Heirat finden.
Schwerpunkte meiner Forschung sind meine Vorfahren aus Württemberg:
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mj60758188
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Re: Öhrle im Kanton Thurgau
Ich glaube, sie waren evangelisch, weil ihre Tochter auf ihrer Sterbeurkunde als solche gekennzeichnet ist. Bisher konnte ich Johanns Heiratsurkunde nicht finden. Vielleicht habe ich mehr Glück, Albers Familie zu finden.
Interessanterweise lebte auch Ohrles Schwiegersohn Karl Wilhelm Birkmaier vor dem Ersten Weltkrieg in der Schweiz. Er wurde in Marbach am Neckar geboren, als Wohnort wird jedoch Lausanne angegeben, als er von der bayerischen Armee eingezogen wurde. War es üblich, dass Familien zwischen Baden-Württemberg und der Schweiz umzogen?
Interessanterweise lebte auch Ohrles Schwiegersohn Karl Wilhelm Birkmaier vor dem Ersten Weltkrieg in der Schweiz. Er wurde in Marbach am Neckar geboren, als Wohnort wird jedoch Lausanne angegeben, als er von der bayerischen Armee eingezogen wurde. War es üblich, dass Familien zwischen Baden-Württemberg und der Schweiz umzogen?
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