Gnägi von Schwadernau BE

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Gnägi von Schwadernau BE

Beitrag von kenagyd » Do 13. Jul 2017, 16:12

ACHTUNG: Dieses Thema wurde als "Gnägi im Kanton Aargau(?) begonnen, die Diskussionen drehen sich aber wahrscheinlich ausschliesslich um Gnägi von Schwadernau BE. Obwohl dies nicht ganz gesichert ist, wurde das Thema umbenannt und verschoben, um es von Themen zu anderen Gnägi-Geschlechtern abzugrenzen. Hier also bitte nur noch Gnägi diskutieren, die gesichert Bürger von Schwadernau waren - zu anderen Linien ggf. neue Theman starten.
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Ich suche meinem direkten Vorfahrer, Johannes Gnägi, der 1742 nach Nordamerika kam. Obwohl wir glauben, er sei in Aarau geboren, um 1720 finden wir mehr Leute mit seinem Nachnamen in Schwadernau (Bürglen Kirchenbücher). Vor einigen Jahren hat Reto Gnägi seine Genealogie im Internet unter www.gnaegi.org platziert. Die Seite wurde seitdem entfernt.
Es ist so schwer für mich, den Text der Kirchenbücher zu lesen, die ich lieber mit bestehenden Stammbäumen beginnen und vielleicht einen Schweizer Genealogen zu konsultieren.

Wir wissen, dass er ein Täufer war, und dass er einen Verwandten hatte, der 1708 nach Nordamerika kam. Wir wissen auch, dass wir mit der Gnägi-Familie verwandt sind, die in der oben erwähnten Genealogie aufgeführt ist. (Diese Information stammt aus DNA-Beweisen).

Kann mir jemand sagen, wo ich Genealogien für die Gnägi-Familie oder einen geeigneten Genealogisten finden kann?

David Kenagy



Walter
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Re: Gnägi

Beitrag von Walter » Do 13. Jul 2017, 16:45

kenagyd hat geschrieben: Do 13. Jul 2017, 16:12 Ich suche meinem direkten Vorfahrer, Johannes Gnägi, der 1742 nach Nordamerika kam. Obwohl wir glauben, er sei in Aarau geboren, um 1720 finden wir mehr Leute mit seinem Nachnamen in Schwadernau (Bürglen Kirchenbücher).
Gnägi ist eigentlich ein Berner Geschlecht!
Siehe den Auszug aus dem Familiennamenbuch (FNB).
Was hast Du noch für Angaben zu ihm, wer war seine Frau?
Gibt es Hinweise zu seinen Eltern?
Sterbeort, Sterbedatum usw.

FNB_Gnägi.png
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Re: Gnägi im Kanton Aargau(?)

Beitrag von Wolf » Do 13. Jul 2017, 17:32

kenagyd hat geschrieben: Do 13. Jul 2017, 16:12Vor einigen Jahren hat Reto Gnägi seine Genealogie im Internet unter www.gnaegi.org platziert. Die Seite wurde seitdem entfernt.
Im Internet-Archiv kannst Du alte Versionen noch einsehen:
https://web.archive.org/web/20110711151 ... ype=gedcom.
Wie zuverlässig die Seite ist, kann ich aber nicht sagen.

Bist Du sicher, dass Du mit dieser Linie (von Schwadernau) verwandt bist? Wenn ja, würde ich diesen Thread mit dem existierenden Thread zu der Linie zusammenführen.


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Re: Gnägi im Kanton Aargau(?)

Beitrag von kenagyd » Do 13. Jul 2017, 19:28

Ich bin mir sicher:
- dass ich von Johannes Gnägi abstammte, dass er am 21. September 1742 in Philadelphia eintrat, dass er ein Wiedertäufer war und dass seine erste Frau auf See gestorben ist. Ihr Name mag "Holden" gewesen sein, aber viele solcher Namen wurden durch englische Übersetzungen falsch geschrieben. Er steuerte das Schiff entweder in Rotterdam oder Deal (England).
- dass mein Y-Chromosom mit dem der Gnägi übereinstimmt, der (in den 1990er Jahren) seinen Stammbaum im Internet platziert hat. Weil seine Familie auf einen "Johannes", der 1720 geboren wurde, verweist, haben wir angenommen, dass unsere Abstammung in seine an diesem Punkt passt. Aber weil ich jetzt weiß, wie gewöhnlich Gnägi in der Schweiz ist, bin ich mir viel weniger sicher, worüber Johannes das ist. (Kenagy ist hier sehr ungewöhnlich).
- Mein Y-Chromosom stimmt auch mit Männern überein, die ihre Abstammung von einem Mann verfolgen, der 1708 einen anderen Teil Nordamerikas betrat. Der Name seiner Stadt (New Bern) gibt einen Hauch von der Bewohnergeschichte.

Ich glaube:
- er ist ungefähr 1720 geboren und vielleicht in Aarau. Weil seine Familie Wiedertäufer waren, sind wir nicht überrascht, dass mehrere Städte mit dem Gnägi-Namen verbunden sind oder dass er an einem unerwarteten Ort geboren worden sein könnte.
- er verließ Aarau (vielleicht Europa) im Jahre 1723 (im Alter von 3 Jahren). (Wenn ja, dann sollte es keine Schweizer Aufzeichnungen über den Tod seines Elternteils geben).

Ich weiß nicht:
- ob er seine Reise in England oder in Europa begann. Vergangene amerikanische Genealogen sahen, dass das Schiff von Deal kam, und nahm an, dass er in England lebte. Aber wir wissen, dass Deal ein kurzer Zwischenstopp für eine Reise war, die in Rotterdam begann.
- Wenn mein Ahne derselbe Johannes ist wie im Stammbaum, den ich erwähnt habe, dann waren seine Eltern Hans (1674-1750) und Barbara (Müller) Gnägi. Es gibt einen Rekord in Bürglen für die Heirat seiner Gransparenten, Benedicht und Elspeth (Rawyler).



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Re: Gnägi im Kanton Aargau(?)

Beitrag von kenagyd » Do 13. Jul 2017, 19:43

Es gibt eine Genealogie-Website, zu der ich beitragen: www.wikitree.com

Die Informationen werden kontinuierlich verbessert und haben Fehler, die wir zu finden und zu reparieren arbeiten. Aber ich empfehle, dass du es siehst, um zu sehen, was unser gegenwärtiges Verständnis ist.

Um die Website zu benutzen, geben Sie den Namen einer Person ein. Zu diesem Zweck geben Sie den Namen "Johannes Kenegy" ein. Dann folgen Sie den Links zu sehen, was wir wissen und was wir denken. Was wir wissen, sollte an Zitaten angehängt werden, aus denen das Wissen genommen wurde.



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Beitrag von Walter » Do 13. Jul 2017, 22:34

Den Hans Gnägi, geb. 1674 kann ich bestätigen, er wurde am 04.01.1674 in Bürglen getauft (Taufrodel 4, Seite 6), siehe Anhang.
Seine Eltern sind Bendicht Gnägi & Elsbeth Rawyler.
Beim Taufdatum steht "Schwadern.", diese Familie stammt also von Schwadernau.
Aber ob dieser Hans G. nun wirklich der Vater des 1742 nach Philadelphia ausgewanderten Johannes Gnägi ist ...

Bürglen_4-6_1674.png
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Re: Gnägi im Kanton Aargau(?)

Beitrag von kenagyd » Do 13. Jul 2017, 23:25

Vielen Dank!
Es gibt so viel mehr zu suchen. Obwohl die Kirchenbücher 'online' sind, kann ich die alte Schrift nicht lesen.
Wie finde ich einen Schweizer Genealogen oder Leute in der Schweiz, die sich auch für die Familie Gnägi interessieren? Ich interessiere mich für die Entwicklung einer transatlantischen Vereinigung für Menschen, die mit der Familie verbunden sind.



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Re: Gnägi im Kanton Aargau(?)

Beitrag von kenagyd » Do 13. Jul 2017, 23:37

Danke, Wolf stellte eine Verbindung zur alten Gnaegi-Website zur Verfügung. Ich konnte die Homepage sehen, aber nicht die Verbindungen, die es früher hatte. Wenn das alles vorhanden ist, verstehe ich. Aber wenn es möglich ist, wieder alle Informationen zu sehen, die da waren ...!

Obwohl ich nicht sicher bin, dass ich von den Gnägi-Familien in Schwadernau abstammte, denke ich, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass meine Vorfahren eine der Berner Städte waren, wie Walter vorschlug. Man muss viele Möglichkeiten untersuchen .... Aber DNA hat den Prozess sehr unterschiedlich gemacht. Ich bin sicherlich mit einem modernen Schweizer Mann verbunden, dessen Familie aus Schwadernau kam.



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Re: Gnägi im Kanton Aargau(?)

Beitrag von Wolf » Fr 14. Jul 2017, 09:01

kenagyd hat geschrieben: Do 13. Jul 2017, 23:37 Danke, Wolf stellte eine Verbindung zur alten Gnaegi-Website zur Verfügung. Ich konnte die Homepage sehen, aber nicht die Verbindungen, die es früher hatte.
Sorry - das hatte ich nicht kontrolliert: die WayBackMachine speichert sozusagen "screenshots" ab, Links zu statischen Seiten funktionieren auch - aber halt nicht, wenn Seiten dynamisch aus einer GedCom-Datenbank aufgebaut werden (und die nicht mehr online ist).

Besteht/bestand schon Kontakt zum Autor (Reto Gnägi) oder sollte man den suchen?
kenagyd hat geschrieben: Do 13. Jul 2017, 23:37Obwohl ich nicht sicher bin, dass ich von den Gnägi-Familien in Schwadernau abstammte, denke ich, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass meine Vorfahren eine der Berner Städte waren, wie Walter vorschlug. ... Ich bin sicherlich mit einem modernen Schweizer Mann verbunden, dessen Familie aus Schwadernau kam.
Dann lassen wir die Threads erst einmal separat: Threads zusammenzuführen, braucht nur ein paar Mausklicks - eine Aufspaltung, wenn die Diskussion erst einmal auseinandergelaufen ist, ist ungleich aufwendiger, manchmal praktisch unmöglich.


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Re: Gnägi im Kanton Aargau(?)

Beitrag von Walter » Fr 14. Jul 2017, 09:48

Wie sicher sind den die Angaben zur Mutter des Johannes Gnägi (Barbara Müller)?
So eine Familie kann ich in den KB von Bürglen nicht finden!
Allerdings heiratet dort am 27.07.1705 ein Hans Gnägi von Schwadernau eine Barbli (Barbara) Bangerter.
Das ist die erste Gnägi-Heirat in den KB von Bürglen nach dem Eheeintrag von Bendicht Gnägi & Elsbeth Rawyler am 31.01.1673.
Es gibt also zu dieser Zeit nicht so viele Gnägi in Schwadernau.


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Re: Gnägi im Kanton Aargau(?)

Beitrag von kenagyd » Fr 14. Jul 2017, 14:45

Wolf: Ich freue mich, dass Sie wissen, dass es Reto Gnägi war, der die Website gründete. Es ist auch er, dessen Y-Chromosom zu mir gehört. Ich habe gedreht versucht, einen E-Mail-Kontakt für ihn zu finden, und schickte Nachrichten. Es gab keine Antwort, also weiß ich nicht, ob er es vorzieht, nicht zu sprechen, oder einfach keine Nachricht erhalten. Sind die Leute in diesem Forum teilnehmen können, um ihn zu kontaktieren? Natürlich, wenn er allein gelassen werden möchte, würde ich das sicherlich respektieren.

Walter: Ich habe keinen Beweis für die Eltern von Johannes. Diese Annahme kommt von meinem Versuch, den Mann, der nach Nordamerika eintauchte, mit dem Stammbaum zu veröffentlichen, der von Reto veröffentlicht wurde. Sie haben meine genaue Frage identifiziert!

Vielleicht ist es hilfreich, dass es nur wenige Gnägi Familien gab ... weniger Puzzles ... aber weniger Hinweise auch.



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Re: Gnägi im Kanton Aargau(?)

Beitrag von Walter » Fr 14. Jul 2017, 17:16

David, Du brauchst für Deine Suche unbedingt einen sicheren Ausgangspunkt!
Heimatort, Eltern, Geburtsort, möglichst genaues Geburtsdatum usw.
Warum glaubst Du denn, dass er in Aarau geboren wurde? Mir erscheint das sehr unwahrscheinlich (aber natürlich nicht unmöglich).


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Re: Gnägi im Kanton Aargau(?)

Beitrag von kenagyd » Fr 14. Jul 2017, 18:43

Um ehrlich zu sein, wissen wir nicht, dass Johannes 1720 geboren wurde oder dass er aus Aarau kam. Diese Stadt kommt zu uns nur aus unzuverlässigen Familientraditionen. Eine ausführlichere Diskussion über ihren Ursprung stammt aus einem Buch, das 1988 von Eugene Kenaga veröffentlicht wurde. Der Buchtitel ist "Descendants of Johane Gnäge and John Kenege Sr. and Related Families". Es hat 535 Seiten und findet sich in Bibliotheken in ganz Amerika, aber es handelt sich in erster Linie um die Nachkommen und wenig über die Ursprünge von Johannes. Eugene schrieb, dass das 1720 Datum von Egeland (1972) und Kaufman (1937) kommt, aber keine weiteren Details über die Quellen dieser Aussagen.

Eugen schreibt: "Er wurde 1720 im Kanton Bern geboren." Er schrieb, dass die Leute dieses Nachnamens in Nidau, Ipsach, Bellmund, Schwadernau, Tauffelen und Hochstetten, Steffisburg, Oberbipp, Luischerz, Heimberg, Bienne, Bern, Burglen, Neuville, Eriz, Sumiswald, Schupfen, Brugg, Sutz und Ossingen lebten.

"Es war ein Hans Gnägi unter der Liste der Mennoniten in Montbeliard, Frankreich im Jahre 1723. Ein Mann mit dem gleichen Namen war in der Boehl mennonitischen Gemeinde in der Nähe von Heidelberg im Jahre 1716 und zog nach Mutterstadt innerhalb des Jahres." Eugene sagt, dass Johannes (mein Vorfahr) "von Heidelberg nach England gewandert war, bevor er nach Pennsylvania kam" (sein Haus in Pennsylvania steht immer noch). Bedeutet dies, dass Johannes Vater Hans genannt wurde, oder ist das ein entfernter Verwandter?

Eugene wusste, dass ein Johann Gnägi am 17. Mai 1720 nach Benedikt und Maria (Streichenberg) Gnägi von Schwadernau geboren wurde. Eugene traf den ehemaligen Präsidenten der Schweiz (Rudolf Gnägi), der ihm sagte, dass dieser Johann einen Bruder namens Benedicht hatte, der Rudolph Gnägis Vorfahren war. Das ist wichtig, denn Johannes kam ohne Eltern oder Brüder. Er muss zum Erwachsenenalter in Europa gewachsen sein, wahrscheinlich in der Nähe der Stadt, wo seine Eltern begraben sind. Es ist üblich, den Beweis für das Leben eines Menschen nur bei Geburt, Ehe und Tod zu finden. Der Nachweis der Johannes, deren Vater und Bruder Benedicht genannt wurden, wäre hilfreich.

Da wir wissen, dass ich mit Reto verwandt bin und wenn er mit Rudolph verwandt ist, sollte eine gründliche Überprüfung ihres Stammbaums mehr Klarheit bieten. Das einzige Werkzeug, das wir jetzt haben, das Eugene 1988 nicht hatte, ist DNA.



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Re: Gnägi im Kanton Aargau(?)

Beitrag von Wolf » Fr 14. Jul 2017, 20:00

kenagyd hat geschrieben: Fr 14. Jul 2017, 14:45 Wolf: Ich freue mich, dass Sie wissen, dass es Reto Gnägi war, der die Website gründete. Es ist auch er, dessen Y-Chromosom zu mir gehört. Ich habe gedreht versucht, einen E-Mail-Kontakt für ihn zu finden, und schickte Nachrichten. Es gab keine Antwort, also weiß ich nicht, ob er es vorzieht, nicht zu sprechen, oder einfach keine Nachricht erhalten.
Woher stammt die Mailadresse ... über das (jetzt nicht mehr funktionierende) javascript der alten Webseite?
Kam eine Bounce-Meldung ... oder einfach keine Antwort? Falls diese Adresse nicht mehr gültig ist, hätte eine Bounce-Meldung kommen sollen ... aber man kann sich nicht sicher darauf verlassen.
Laut https://www.whois.com/whois/gnaegi.org gehört die Domäne einem Reto Gnägi in Degersheim (St.Gallen) ... dort ist auch eine Mailadresse angegeben. Die Regisrtierung läuft derzeit noch bin zum 30.7.2017.
Das ist auch der einzige Reto Gnägi, der im CH-Telephonbuch steht: https://tel.search.ch/degersheim/hinter ... cia-gnaegi

Beste Grüsse - Wolf


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Re: Gnägi im Kanton Aargau(?)

Beitrag von Walter » So 16. Jul 2017, 11:06

kenagyd hat geschrieben: Fr 14. Jul 2017, 18:43 Eugene wusste, dass ein Johann Gnägi am 17. Mai 1720 nach Benedikt und Maria (Streichenberg) Gnägi von Schwadernau geboren wurde. Eugene traf den ehemaligen Präsidenten der Schweiz (Rudolf Gnägi), der ihm sagte, dass dieser Johann einen Bruder namens Benedicht hatte, der Rudolph Gnägis Vorfahren war. Das ist wichtig, denn Johannes kam ohne Eltern oder Brüder. Er muss zum Erwachsenenalter in Europa gewachsen sein, wahrscheinlich in der Nähe der Stadt, wo seine Eltern begraben sind. Es ist üblich, den Beweis für das Leben eines Menschen nur bei Geburt, Ehe und Tod zu finden. Der Nachweis der Johannes, deren Vater und Bruder Benedicht genannt wurden, wäre hilfreich.
Im Totenrodel Nr. 15 von Bürglen BE findet man auf Seite 158 folgenden Eintrag (ganz unten):

Octobris 2. (1781)
Hans Gnnägi(?) ?: Schwadernau
alt 61 Jahr. begraben d(en) 4 ten
ejusdem.


Dieser Hans Gnägi(?) wäre dann wohl der am 12. May 1720 in Bürglen getaufte Johannes G.

Bürglen_15-158_†1781.png
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Re: Gnägi im Kanton Aargau(?)

Beitrag von kenagyd » So 16. Jul 2017, 20:19

Ja, jetzt glaube ich, dass dieser Johannes nicht meinem Vorvater ist. Sicherlich eine andere Stadt, vielleicht Aarau, und vielleicht nicht als Kind getauft.



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Re: Auswanderungen und Einwanderungen Kanton Bern

Beitrag von stanwicher » Mi 26. Apr 2023, 16:38

Dieser Beitrag (und ein paar folgende) wurden urspr. unter Quellen: Auswanderungen und Einwanderungen Kanton Bern publiziert und wurden mit dem existierenden Thema zu Gnägi zusammengeführt.
================================


Ich hänge meine Frage mal hier dran;
Weiss jemand etwas zu einer bernischen Auswanderung im Jahre 1742? Ein Ahne, Johannes Gnägi, ist damals nach Philadelphia, Provinz Pennsylvania emigriert. Was waren damals Auswanderungsgründe? Täufer? Wenige Jahre später wird er in den Unterlagen als Grund- und Mühlenbesitzer geführt. Gestorben in Pennsylvania.
-------------------
Anmerkung Mod.: ein Johannes Gnägi wurd unter Gnägi von Schwadernau diskutiert.



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Re: Auswanderungen und Einwanderungen Kanton Bern

Beitrag von hhg » Do 27. Apr 2023, 10:20

Familien in meinem Fokus sind ab ca. 1720 in Pennsylvania dokumentiert, eindeutig aus dem Kanton Bern stammende Täufer, aber leider ohne konkreten Nachweis, ob sie von dort oder erst nach einer Zwischenstation entlang des Rheins ausgewandert sind.

Statt lange über mein grobes Bild zu monologisieren: Ausser dem Konflikt der Anabaptisten mit der Obrigkeit waren sicher auch die Übervölkerung des Berner Kerngebiets mit entsprechenden sozialen Gefälle ein Grund für die Abwanderung. Weshalb Pennsylvania die Hoffnung auf ein besseres und freieres Leben bot erklärt sich mit William Penns Holy Experiment, in dessen Hintergrund europäische Einwanderer irgendwann regelrecht angeworben wurden.

Gnaegy in Pennsylvania haben mehrfach täuferischen Ehepartner (Hochstettler, Miller) geheiratet. Die erste mir bekannte Hochzeit war aber erst 1792, und ob es Zusammenhänge mit "deinem" Johannes gibt ist ebenso wahrscheinlich wie nicht. Tatsache ist, dass es früh eine deutschsprachige Community gab, in der offensichtlich die sich in viele Richtungen verzweigende Religionszugehörigkeit weniger war als die kulturellen europäischen Wurzeln.



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Re: Auswanderungen und Einwanderungen Kanton Bern

Beitrag von bstahly » Fr 28. Apr 2023, 18:32

Das 1742 ankommende Schiff „Francis and Elizabeth“ ist an Forschern mit täuferischen Wurzeln gut bekannt. Auf der Schiffsliste, taucht Johannes Gnägis Unterschrift mit einer Reihe von bekannten Wiedertäufern auf. Ob das bedeutsam ist, weiß ich nicht.

Die Mehrheit der Wiedertäufer auf diesem Schiff wanderten von der Pfalz oder Elsaß aus, obwohl sie Schweizer Familiennamen tragen. Die Lage damals für Wiedertäufer in der Pfalz war nicht sehr sehr schlimm, im Vergleich z. B. wie früher im Berner Gebiet. Ihre Religion wurde toleriert, sie wurden nicht ins Gefängnis geworfen, und nicht ausgeführt. Doch mussten Wiedertäufer oftmals jährliches Geld bezahlen, um in dem Gebiet zu leben und arbeiten. Wiedertäufer waren oftmals sehr arm, wie der Rest der Bauernschaft. Das Landboden war in den Händen der Adelfamilien oder der Kirche.

Ein Verwandte von mir war auch auf diesem Schiff. Er war 16 Jahr alt, und wanderte ohne Eltern oder Geschwister nach Pennsylvania aus. Obwohl seine Eltern Wiedertäufer gewesen waren, ich bezweifle, daß seine Auswanderungsgründe mit Religion zu tun hatten. Ich vermute, seine Gründe am meisten wirtschaftlich waren. (Oder vielleicht suchte er Abenteuer.) Natürlich Auswanderer im 18. Jahrhundert nach Pennsylvania gemischte Auswanderungsgründe hatten, aber ein Hauptgrund war vielleicht oftmals wirtschaftlich. Immer eine Minderheit, es war den Wiedertäufern auch wichtig eine gleichgesinnte Kirchgemeinde zu haben.


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Re: Auswanderungen und Einwanderungen Kanton Bern

Beitrag von stanwicher » Fr 28. Apr 2023, 20:01

bstahly hat geschrieben: Fr 28. Apr 2023, 18:32 Das 1742 ankommende Schiff „Francis and Elizabeth“ ist an Forschern mit täuferischen Wurzeln gut bekannt. Auf der Schiffsliste, taucht Johannes Gnägis Unterschrift mit einer Reihe von bekannten Wiedertäufern auf. Ob das bedeutsam ist, weiß ich nicht.
Hast du davon eventuell eine Kopie/Photo?

Gemäss der Dokumentation welche ich über FamilySearch gefunden und verknüpft habe, wanderte er am 21. September 1742, zunächst nach Deal (England) aus, von Rotterdam. Bereits 1747 besass er Ländereien welche bis 1762 auf über 750 Acres anwuchsen (Bethel Township, PA). Er heiratete zweimal. 1740 Mary Holden (aus UK), zwei Kinder. Um 1744 heiratete er in Pennsylvania eine Magdalena Yoder (ursprünglich Joder aus Steffisburg, 1723 geboren), zehn Kinder. Den Namen Yoder verbinde ich eigentlich mit den Amish? Kann mir jemand helfen weitere Dokumente zu Johannes Gnägi (respektive John Gnaegy) zu finden? Gibt es in der Zeit Nachweise ob er US-Bürger wurde oder ob seine Nachfahren in einem Bürgerkrieg gekämpft haben?

Wenn er als 'charter member' mit Unterschrift erscheint, dann nehme ich an dass er in 'wichtig' war.



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Re: Gnägi im Kanton Aargau(?)

Beitrag von stanwicher » Fr 28. Apr 2023, 20:16

kenagyd hat geschrieben: Fr 14. Jul 2017, 18:43 Der Buchtitel ist "Descendants of Johane Gnäge and John Kenege Sr. and Related Families". Es hat 535 Seiten und findet sich in Bibliotheken in ganz Amerika, aber es handelt sich in erster Linie um die Nachkommen und wenig über die Ursprünge von Johannes. Eugene schrieb, dass das 1720 Datum von Egeland (1972) und Kaufman (1937) kommt, aber keine weiteren Details über die Quellen dieser Aussagen.
Kann mir jemand sagen wo ich eine Kopie dieses Buches bekommen könnte?
kenagyd hat geschrieben: Fr 14. Jul 2017, 18:43 Eugene wusste, dass ein Johann Gnägi am 17. Mai 1720 nach Benedikt und Maria (Streichenberg) Gnägi von Schwadernau geboren wurde. Eugene traf den ehemaligen Präsidenten der Schweiz (Rudolf Gnägi), der ihm sagte, dass dieser Johann einen Bruder namens Benedicht hatte, der Rudolph Gnägis Vorfahren war. Das ist wichtig, denn Johannes kam ohne Eltern oder Brüder. Er muss zum Erwachsenenalter in Europa gewachsen sein, wahrscheinlich in der Nähe der Stadt, wo seine Eltern begraben sind. Es ist üblich, den Beweis für das Leben eines Menschen nur bei Geburt, Ehe und Tod zu finden. Der Nachweis der Johannes, deren Vater und Bruder Benedicht genannt wurden, wäre hilfreich.
Auf FamilySearch habe ich eine Verbindung gefunden und verknüpft. Der Auswanderer Johannes Gnägi (1742-1772) war angeblich ein Sohn von Johannes Jakob Gnägi (1681-1757) und der Maria (geborene Strychenbert/Strychenbart). Grossvater des Johannes war ein Bendicht Gnägi und Verena Hiltbrunner. Als Herkunft war bereits Tägertschi BE angegeben. Fehler des Forschers?

Habe auch schon gedacht ob es eine Verbindung zum Bundespräsidenten Gnägi gibt, die ist wohl vorhanden wenn auch 7. Generationen zurück.



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Re: Gnägi von Schwadernau BE

Beitrag von bstahly » Fr 28. Apr 2023, 21:35

Diese „Schiffsliste“ ist tatsächlich eine Liste von Ausländern (d.h., nicht britisch), die bei ihrer Ankunft in Philadelphia dem britischen König einen Eid leisteten. Nur erwachsene Männer haben den Eid geleistet.

Johannes Gnägi ist in der vierten Zeile, links. Christian Joder, angeblich Vater von Magdalena Joder (Yoder) ist in der ersten Zeile.

Die Joders auf diesem Schiff sind „the Amish Yoders“ genannt.

Johannes Gnägi könnte kein US-Bürger geworden sein—es gab damals keine USA. Pennsylvania war eine Provinz von Großbritannien. Es wurde US-Bundesstaat in 1787.

IMG_0648.jpeg
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Beitrag von Walter » Fr 28. Apr 2023, 21:59

stanwicher hat geschrieben: Fr 28. Apr 2023, 20:16 Auf FamilySearch habe ich eine Verbindung gefunden und verknüpft. Der Auswanderer Johannes Gnägi (1742-1772) war angeblich ein Sohn von Johannes Jakob Gnägi (1681-1757) und der Maria (geborene Strychenbert/Strychenbart). Grossvater des Johannes war ein Bendicht Gnägi und Verena Hiltbrunner. Als Herkunft war bereits Tägertschi BE angegeben. Fehler des Forschers?
Die Eltern des am 12. Mai 1720 in Bürglen getauften Johannes Gnägi waren Bendicht Gnägi (von Schwad.) & Maria Strichenberg (Taufrodel 5, Seite 77 ganz unten)

Bürglen_5-77_1720.png

Die gleichen Eltern tauften am 26. April 1716 in Bürglen auch einen Bendicht (Taufrodel 5, Seite 55)

Bürglen_5-55_1716.png
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Re: Gnägi von Schwadernau BE

Beitrag von Walter » Mo 1. Mai 2023, 11:07

Walter hat geschrieben: Fr 28. Apr 2023, 21:59 Die Eltern des am 12. Mai 1720 in Bürglen getauften Johannes Gnägi waren Bendicht Gnägi (von Schwad.) & Maria Strichenberg (Taufrodel 5, Seite 77 ganz unten)
Bei der ersten in Bürglen BE eingetragenen Taufe dieses Ehepaares gibt es noch einige Angaben zur Ehefrau:

d(en) 30. Augusti 1710 ist ein Kind
getauft word(en) zu Arburg.
Par.
Bendicht Gnägi von Schwadernau
Maria Strichenberg von Arburg

(usw.)

Bürglen_5-273_1710.png

Aarburg (heute Kanton Aargau) gehörte von 1415 bis 1798 zu Bern.
Vermutlich wurde die Ehe von Bendicht Gnägi & Maria Strichenberg (heute Steichenberg) vor 1710 im damals bernischen Aarburg geschlossen.

Die Angaben bei Familysearch mit der Geburt 18.02.1720 in Tägertschi (KG Münsingen) ist mir ein Rätsel, wie auch die falschen Angaben zum Vater :shock:
Die Taufe vom 12.05.1720 in Bürglen BE ist dort dann wieder korrekt notiert worden.
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stanwicher
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Re: Gnägi von Schwadernau BE

Beitrag von stanwicher » Di 2. Mai 2023, 00:42

Walter hat geschrieben: Mo 1. Mai 2023, 11:07 Die Angaben bei Familysearch mit der Geburt 18.02.1720 in Tägertschi (KG Münsingen) ist mir ein Rätsel, wie auch die falschen Angaben zum Vater :shock:
Die Taufe vom 12.05.1720 in Bürglen BE ist dort dann wieder korrekt notiert worden.
Ich denke dass dort ein Forscher (wohl aus den USA, weil alles war auf Englisch) sich verschrieben hat. Ich konnte mit einem Kenagy aus Pennsylvania Kontakt aufnehmen, welcher sich umfassend mit der Forschung befasst hat. Johannes' Haus in Pennsylvania scheint auch noch zu stehen.

Hat jemand Angaben zu Maria Strichenberg (Streichenberg) aus Aarburg? Das Geschlecht scheint ebenda bis 1570 belegt.



hhg
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Re: Gnägi von Schwadernau BE

Beitrag von hhg » Di 2. Mai 2023, 09:34

denkbare Erklärung: Das Geburtsdatum stammt aus einer Familienbibel, oder wurde nach Todesalter rückgerechnet. Die Taufe fand zeitversetzt statt.

Ebenso wahrscheinlich: Der Taufeintrag ist nur ein nach Namen und Alter passender Datenzwilling, nicht der gesuchte Pennsylvania-Einwanderer.

Nach dem zitierten Buch Descendants of Johane Gnäge and John Kenege Sr. and Related Families scheint die Familie täuferischen Hintergrund zu haben - demnach gute Frage, ob die Geburt von Johannes überhaupt gemeldet/eingetragen wurde. Im vorangegangenen Beitrag von kenagyd vom 14.7.2017 ist auf unsichere Familientraditionen und die sich auf früheren Publikationen anderer Autoren berufenden Infos hingewiesen. Und die diversen anderen Orte mit frühen Nachweisen des Familiennamen. Mehrere davon häufig in täuferischem Zusammenhang erwähnt - wohingegen ein Zwischenstation in England und erster Ehe mit einer Holden nicht recht in mein Bild anabaptistischer Genealogien passt. Aber möglich ist natürlich alles ...



Walter
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Re: Gnägi von Schwadernau BE

Beitrag von Walter » Di 2. Mai 2023, 09:54

hhg hat geschrieben: Di 2. Mai 2023, 09:34 Ebenso wahrscheinlich: Der Taufeintrag ist nur ein nach Namen und Alter passender Datenzwilling, nicht der gesuchte Pennsylvania-Einwanderer.
Es gibt in Tägertschi (Kirchgemeinde Münsingen) im fraglichen Zeitraum keine solche Taufe, ja überhaupt keine Gnägi-Taufen.


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Re: Gnägi von Schwadernau BE

Beitrag von Walter » Mi 3. Mai 2023, 12:57

Walter hat geschrieben: Mo 1. Mai 2023, 11:07 Die Angaben bei Familysearch mit der Geburt 18.02.1720 in Tägertschi (KG Münsingen) ist mir ein Rätsel, wie auch die falschen Angaben zum Vater :shock:
In Nidau BE findet man mit diesem Datum (18.02.1720) die Taufe von einem Hans Gnägi (Taufrodel 7, Seite 224)
Dessen Eltern sind Bentz G. (von Bellmund) & Elsbeth Löffel
Aber eine Beziehung zu Tägertschi kann ich nicht erkennen

Nidau_7-224_1720.png
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hhg
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Re: Gnägi von Schwadernau BE

Beitrag von hhg » Mi 3. Mai 2023, 14:37

... tag-genaues Geburtsdatum - und Nidau war eines der frühen Zielorte für Täufer aus der Bern-Thuner Gegend (u. a. in Die Geschichte der Bernischen Täufer erwähnt) ... scheint mir die bislang heisseste Spur ...



rspaetig
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Re: Gnägi von Schwadernau BE

Beitrag von rspaetig » So 28. Jan 2024, 19:25

Dass es keine Gnägis in der KG Münsingen zu jener Zeitgab, ist nicht korrekt.
Das Ehepaar Hans Gnägi-Barbara Müller (Heiratsort unbekannt) haben ab 1696 folgende Kinder in Münsingen taufen lassen:
- 1696-12-13 Magdalena
- 1698-08-17 Christian
- 1700-10-13 Barbara
- 1703-04-22 Hans I
- 1704-08-17 Hans II
- 1707-07-31 Katharina
- 1710-02-23 Daniel

und auch vor 1696 gab es in Münsingen einige "Gnägi" - Einträge.

zudem war diese Gegend ziemlich "täuferisch" das hat aus meiner Sicht mehr Potential als die Schwadernau-Linie (wobei ich annehme dass auch die Vorfahren dieser Gnägis aus dem Seeland kommen werden.)
Ich werde noch ein wenig in dieser Gegend weiter graben ;-).

Anzumerken bleibt noch die Ehe von Bendicht Gnägi und Maria Streichenberg hat am 28.3.1710 in Bolligen stattgefunden.



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