Müller von Bichwil SG
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Dani W M
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Müller von Bichwil SG
Ich erarbeite den Stammbaum der Müller-Familie. Bürgerort ist Oberuzwil-Bichwil.
Franz Jakob Müller (7.6.1815 – 11.12.1846) wohnte mit Maria Anna Egger (13.1.1816 – 31.12.1872) in Mosnang. Der Vorfahre auf Müllers-Seite ist Franz Xaver Müller, finde aber hier keine weiteren Angaben.
Später Umzug nach Bütschwil, Heirat mit Hollensteins (Anna Maria Melania Hollenstein, 30.12.1837 – 27.8.1891) aus Mosnang (Kohlwies); eine Generation später Heirat mit Maria Ida Egli (Kirchberg, 14.08.1874 – 4.3.1952). Noch eine Generation später Umzug nach Herisau und dann St. Gallen und Heirat mit Anna Elisabeth Mäder (Mörschwil, 02.05.1907 – 02.11.1970).
Fragen:
- Wie wurden Bürgerrechte vergeben? Die Müllers lebten nie in Oberuzwil-Bichwil.
- Weiss Jemand etwas über Franz Xaver Müller (Daten, Wohnort) und dessen Frau Maria Hagmann?
- Weiss Jemand etwas über die Vorfahren von Joh. Georg Egli (Kirchberg, 5.6.1819 – 17.6.1887) und Josef Anton Rosenast (1790 - ???)
Stammbaum kann bei Detailfragen angehängt werden.
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urspr. Titel: Müller - Mosnang
Franz Jakob Müller (7.6.1815 – 11.12.1846) wohnte mit Maria Anna Egger (13.1.1816 – 31.12.1872) in Mosnang. Der Vorfahre auf Müllers-Seite ist Franz Xaver Müller, finde aber hier keine weiteren Angaben.
Später Umzug nach Bütschwil, Heirat mit Hollensteins (Anna Maria Melania Hollenstein, 30.12.1837 – 27.8.1891) aus Mosnang (Kohlwies); eine Generation später Heirat mit Maria Ida Egli (Kirchberg, 14.08.1874 – 4.3.1952). Noch eine Generation später Umzug nach Herisau und dann St. Gallen und Heirat mit Anna Elisabeth Mäder (Mörschwil, 02.05.1907 – 02.11.1970).
Fragen:
- Wie wurden Bürgerrechte vergeben? Die Müllers lebten nie in Oberuzwil-Bichwil.
- Weiss Jemand etwas über Franz Xaver Müller (Daten, Wohnort) und dessen Frau Maria Hagmann?
- Weiss Jemand etwas über die Vorfahren von Joh. Georg Egli (Kirchberg, 5.6.1819 – 17.6.1887) und Josef Anton Rosenast (1790 - ???)
Stammbaum kann bei Detailfragen angehängt werden.
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Wolf
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Re: Müller von Bichwil SG
Hallo Dani - zuerst einmal: willkommen im Forum!Dani W M hat geschrieben: Do 9. Okt 2025, 18:36 Ich erarbeite den Stammbaum der Müller-Familie. Bürgerort ist Oberuzwil-Bichwil.
[...]
Fragen:
- Wie wurden Bürgerrechte vergeben? Die Müllers lebten nie in Oberuzwil-Bichwil.
[...]
- Das Bürgerrecht erhält man zuerst einmal durch Geburt; später kann man auch ein anderes Bürgerrecht erwerben, evtl. auch zusätzlich.
- Frauen verloren (bis vor nicht allzu langer Zeit) bei Heirat ihr durch Geburt erworbenes Bürgerrecht und erhielten automatisch das des Ehemannes.
- Ein Bürgerrecht kann über Generationen weitergegeben werden, auch ohne Bezug zum Wohnort der Familien.
Laut der gedruckten Ausgabe des Familiennamenbuchs (Stand 1962) erwarb eine Linie Müller das Bürgerrecht von Bichwil [neu = Oberuzwil] im 19. Jahrhundert - in der Online-Version fehlt dieser Eintrag. Ob das ein Versehen war - oder ein Fehler der gedruckten Version behoben wurde, kann ich nicht sagen. Ich ändere den Thementitel einmal auf Müller von Bichwil.
Hast Du die Bürgerregister von Oberuzwil (einschl. Bichwil) schon durchgesehen (zwei frühe sind online)?
https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/1517760
https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/1517761
Bist Du ein direkter Nachkomme Müller (in männlicher Linie) - wenn ja: was ist Dein jetziger Bürgerort?
Erst einmal beste Grüsse - Wolf
Wolf Seelentag, St.Gallen
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Peter.D
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Re: Müller von Bichwil SG
Hallo Dani
Wann und in welchem Dokument hast du den ersten Müller mit Heimatort Bichwil gefunden?
Einbürgerungen in einer Gemeinde, ohne je dort gewohnt zu haben, gab es bis ins frühe 20. Jh. schon. Z.B. bei Heimatlosen oder bei Ausländern, die der Gemeinde dafür den Einkauf bezahlt haben. Für zahlreiche Gemeinden war das quasi ein Geschäftsmodell. Schau dir dazu als Beispiele unter vielen die Gemeinde Vendlincourt JU oder Russo TI im FNB an. Später wurde sowohl vom Bund wie auch den Kantonen eine Mindest-Niederlassungsdauer in der jeweiligen Gemeinde vorgeschrieben.
Peter
Wann und in welchem Dokument hast du den ersten Müller mit Heimatort Bichwil gefunden?
Einbürgerungen in einer Gemeinde, ohne je dort gewohnt zu haben, gab es bis ins frühe 20. Jh. schon. Z.B. bei Heimatlosen oder bei Ausländern, die der Gemeinde dafür den Einkauf bezahlt haben. Für zahlreiche Gemeinden war das quasi ein Geschäftsmodell. Schau dir dazu als Beispiele unter vielen die Gemeinde Vendlincourt JU oder Russo TI im FNB an. Später wurde sowohl vom Bund wie auch den Kantonen eine Mindest-Niederlassungsdauer in der jeweiligen Gemeinde vorgeschrieben.
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Wolf
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Re: Müller von Bichwil SG
Dieses Geschäftsmodell schien auch für einige Gemeinden im Kanton SG gegolten zu haben - ob Bichwil evtl. dazu gehört hat, weiss ich nicht.Peter.D hat geschrieben: Do 9. Okt 2025, 20:31Einbürgerungen in einer Gemeinde, ohne je dort gewohnt zu haben, gab es bis ins frühe 20. Jh. schon. Z.B. bei Heimatlosen oder bei Ausländern, die der Gemeinde dafür den Einkauf bezahlt haben. Für zahlreiche Gemeinden war das quasi ein Geschäftsmodell. Schau dir dazu als Beispiele unter vielen die Gemeinde Vendlincourt JU oder Russo TI im FNB an.
Im Staatsarchiv gibt es ein Verzeichnis der in das Kantonsbürgerrecht aufgenommenen Fremden für den Zeitraum 1804-1880 (ob mit "Fremden" nur Nicht-Schweizer gemeint sind oder auch Nicht-Kantonsbürger, weiss ich nicht). Zu vielen der Einbürgerungen liegen auch Akten (oft auszugsweise) im Staatsarchiv. Ein Besuch im Staatsarchiv könnte sich also lohnen - oder (bei grosser Entfernung) auch eine Anfrage, ob man etwas zu Müller und Bichwil findet. Das Problem ist: das Verzeichnis ist eine chronologische Liste - ein Namensindex dazu ist mir nicht bekannt - die Suche könnte also etwas länger dauern (und wird dann vom Staatsarchiv aus Zeitgründen vmtl. nicht gemacht), wenn kein Jahr bekannt ist.
Wolf Seelentag, St.Gallen
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Re: Müller von Bichwil SG
Ich habe gerade festgestellt, dass die Bürgerregister Oberuzwil-Bichwil separate Bände sind - beide leider noch nicht online, da die jüngsten Daten noch unter die Sperrfrist (100 Jahre) fallen. Im Staatsarchiv können die Bände (bzw. die Filme) aber eingesehen werden. Für einen Besuch im Staatsarchiv sollte man sich unbedingt anmelden und das Film-Lesegerät buchen: es gibt nur eines - und wenn da schon jemand sitzt, hat man Pech gehabt. Reservieren kann man jeweils halbtags (also Vor- und/oder Nachmittags.Wolf hat geschrieben: Do 9. Okt 2025, 19:42 Hast Du die Bürgerregister von Oberuzwil (einschl. Bichwil) schon durchgesehen (zwei frühe sind online)?
https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/1517760
https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/1517761
Wolf Seelentag, St.Gallen
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Dani W M
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Re: Müller von Bichwil SG
Danke für die diversen Antworten! Dazu folgendes:
• War schon zwei Mal im Staatsarchiv. Habe dort auf Filmspule ZLA 2b/58 - Oberuzwil (Bichwil, Niederglatt): Bürgerregister, wie auch in analogen Quellen die Müllers auf meiner Vaters Seite bis 1815 mit Bürgerort Oberuzwil-Bichwil gefunden. Ich selbst habe denselben Bürgerort. Älter als 1815 gibt es keine Einträge mehr (Müller Franz Xaver). Da muss ich wohl mit den Kirchenbüchern versuchen, was aber ohne Geburts- und Todesdatum eher ein Ding der Unmöglichkeit ist. Daher dort die Frage, ob Jemand mit Schwerpunkt Mosnang mal auf diesen Namen gestossen ist.
• Die zwei angegebenen Bürgerregister, welche online sind, hatten keine Angaben, leider.
• Das heisst, ich bin wirklich Bürger von Oberuzwil-Bichwil
• Dann bin ich durch 35 Tauf-, Ehe- und/oder Totenbücher gegangen und wurde zum Teil fündig (Mühlrüti, Mosnang, Kirchberg, Bütschwil).
• Ich stecke eigentlich in Mosnang fest, vorausgesetzt, dass die Müller-Seite auch vor 1815 dort lebten. Mosnang ist eben noch speziell, weil es mehrere Pfarrgemeinden gab. So habe ich Angaben von Mühlrüti wie auch Mosnang.
• Ich arbeite auch mit den (auch sehr hilfreichen) Personen der Mosnanger Chronikstube.
• Problem ist oft die Lesbarkeit der Kurrentschrift. Gibt es da SpezialistInnen?
• Und zur einfacheren Erklärbarkeit habe ich die bisherigen Resultate angehängt.
• Ihr seht, dass eine weitere Hilfe wohl sehr schwierig ist.
Dani
• War schon zwei Mal im Staatsarchiv. Habe dort auf Filmspule ZLA 2b/58 - Oberuzwil (Bichwil, Niederglatt): Bürgerregister, wie auch in analogen Quellen die Müllers auf meiner Vaters Seite bis 1815 mit Bürgerort Oberuzwil-Bichwil gefunden. Ich selbst habe denselben Bürgerort. Älter als 1815 gibt es keine Einträge mehr (Müller Franz Xaver). Da muss ich wohl mit den Kirchenbüchern versuchen, was aber ohne Geburts- und Todesdatum eher ein Ding der Unmöglichkeit ist. Daher dort die Frage, ob Jemand mit Schwerpunkt Mosnang mal auf diesen Namen gestossen ist.
• Die zwei angegebenen Bürgerregister, welche online sind, hatten keine Angaben, leider.
• Das heisst, ich bin wirklich Bürger von Oberuzwil-Bichwil
• Dann bin ich durch 35 Tauf-, Ehe- und/oder Totenbücher gegangen und wurde zum Teil fündig (Mühlrüti, Mosnang, Kirchberg, Bütschwil).
• Ich stecke eigentlich in Mosnang fest, vorausgesetzt, dass die Müller-Seite auch vor 1815 dort lebten. Mosnang ist eben noch speziell, weil es mehrere Pfarrgemeinden gab. So habe ich Angaben von Mühlrüti wie auch Mosnang.
• Ich arbeite auch mit den (auch sehr hilfreichen) Personen der Mosnanger Chronikstube.
• Problem ist oft die Lesbarkeit der Kurrentschrift. Gibt es da SpezialistInnen?
• Und zur einfacheren Erklärbarkeit habe ich die bisherigen Resultate angehängt.
• Ihr seht, dass eine weitere Hilfe wohl sehr schwierig ist.
Dani
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Peter.D
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Re: Müller von Bichwil SG
Hallo Dani
In welcher Kirche wurde 1838 die Ehe Müller-Egger geschlossen und in welcher 1844 ihr Kind Jakob Friedrich getauft? Und wo wurder der Vater Franz Jakob 1815 getauft?
Es gibt auch eine bekannte Familie Müller von Mosnang - aber das hast du vermutlich auch schon überprüft.
Peter
In welcher Kirche wurde 1838 die Ehe Müller-Egger geschlossen und in welcher 1844 ihr Kind Jakob Friedrich getauft? Und wo wurder der Vater Franz Jakob 1815 getauft?
Es gibt auch eine bekannte Familie Müller von Mosnang - aber das hast du vermutlich auch schon überprüft.
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Wolf
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Re: Müller von Bichwil SG
Sehr gut - das hilft weiter beim Verständnis der Fragen.
Wenn ich es richtig verstehe, stammen alle frühen Angaben aus dem Bürgerregister Bichwil - korrekt? Die Bürgerregister sind bei frühen Daten eine Sekundärquelle (sie wurden ab 1835 angelegt), die anhand der Kirchenbücher kontrolliert werden sollte (ich habe schon zahlreiche Fehler gefunden). Leider ist es so, dass Ortsangaben oft fehlen, was die Kontrolle erschwert. Franz Jakob wurde 1815 nicht in Mosnang getauft (habe ich kontrolliert) [Korrektur] - aber Du hast ja auch schon in umliegenden Pfarreien erfolglos gesucht. Ist bekannt, wo die Heirat 1838 stattgefunden hat? Das entsprechende Ehebuch ist im Staatsarchiv ja leider nicht einmal gelistet, geschweige denn online zugänglich. Die Geburt von Jakob Friedrich am 3.4.1844 (Taufe 4.4.) findet sich dagegen im Taufbuch Mosnang. Als Vater wird Herr Weibel Franz Jakob Müller genannt, Pfister von Oberuzwil.
Wie weiter? Wenn ich es richtig verstehe, sind Franz Jakob Müller und Maria Anna Egger mit Heiratsdatum 1838 im Bürgerregister Bichwil aufgeführt. Diese Bürgerregister wurden aufgrund einer Weisung von 1834 so um 1835 angelegt: dabei wurde alle lebenden Ortsbürger erfasst - dieser Teil ist dankenswerterweise oft alphabetisch sortiert. Danach geht es chronologisch weiter - jeweils bei Heirat wurde der entsprechende Eintrag angelegt. 1838 scheint Franz Jakob Müller also Bürger von Bichwil gewesen zu sein: ist im Bürgerregister irgendein Hinweis auf eine Einbürgerung zu finden? Es könnte ja auch sein, dass sich schon der Vater hat einbürgern lassen - aber warum in Bichwil, wenn er doch (mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit) eine Mosnangerin geheiratet hat?
Das Folgende ist jetzt reine Spekulation! [stellt sich später als unzutreffend heraus] Haben Franz Xaver Müller und Maria Hagmann vielleicht im Ausland (Herkunftsland von Franz Xaver) vor 1815 geheiratet und Franz Jakob wurde im Ausland geboren. Erst danach ist die Familie in die Heimat der Ehefrau gezogen und hat sich hier (in Bichwil) einbürgern lassen? Wie gesagt - reine Spekulation - aber es könnte erklären, warum sich weder die Geburt 1815 noch Angaben zum Vater hier finden lassen [Korrektur]. Bei der Suche nach Einbürgerungsunterlagen könnte man also vielleicht 1815 beginnen.
Du frägst auch nach Rosenast. Für eine Detaildiskussion sollte ein neues Thema angelegt werden (ausser es geht um die Rosenast von Rufi), da wir immer nur ein Geschlecht in einem Thema diskutieren. Bei Verbindungen (z.B. durch Heirat) können die Themen verlinkt werden.
Wenn ich es richtig verstehe, stammen alle frühen Angaben aus dem Bürgerregister Bichwil - korrekt? Die Bürgerregister sind bei frühen Daten eine Sekundärquelle (sie wurden ab 1835 angelegt), die anhand der Kirchenbücher kontrolliert werden sollte (ich habe schon zahlreiche Fehler gefunden). Leider ist es so, dass Ortsangaben oft fehlen, was die Kontrolle erschwert. Franz Jakob wurde 1815 nicht in Mosnang getauft (habe ich kontrolliert) [Korrektur] - aber Du hast ja auch schon in umliegenden Pfarreien erfolglos gesucht. Ist bekannt, wo die Heirat 1838 stattgefunden hat? Das entsprechende Ehebuch ist im Staatsarchiv ja leider nicht einmal gelistet, geschweige denn online zugänglich. Die Geburt von Jakob Friedrich am 3.4.1844 (Taufe 4.4.) findet sich dagegen im Taufbuch Mosnang. Als Vater wird Herr Weibel Franz Jakob Müller genannt, Pfister von Oberuzwil.
Wie weiter? Wenn ich es richtig verstehe, sind Franz Jakob Müller und Maria Anna Egger mit Heiratsdatum 1838 im Bürgerregister Bichwil aufgeführt. Diese Bürgerregister wurden aufgrund einer Weisung von 1834 so um 1835 angelegt: dabei wurde alle lebenden Ortsbürger erfasst - dieser Teil ist dankenswerterweise oft alphabetisch sortiert. Danach geht es chronologisch weiter - jeweils bei Heirat wurde der entsprechende Eintrag angelegt. 1838 scheint Franz Jakob Müller also Bürger von Bichwil gewesen zu sein: ist im Bürgerregister irgendein Hinweis auf eine Einbürgerung zu finden? Es könnte ja auch sein, dass sich schon der Vater hat einbürgern lassen - aber warum in Bichwil, wenn er doch (mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit) eine Mosnangerin geheiratet hat?
Das Folgende ist jetzt reine Spekulation! [stellt sich später als unzutreffend heraus] Haben Franz Xaver Müller und Maria Hagmann vielleicht im Ausland (Herkunftsland von Franz Xaver) vor 1815 geheiratet und Franz Jakob wurde im Ausland geboren. Erst danach ist die Familie in die Heimat der Ehefrau gezogen und hat sich hier (in Bichwil) einbürgern lassen? Wie gesagt - reine Spekulation - aber es könnte erklären, warum sich weder die Geburt 1815 noch Angaben zum Vater hier finden lassen [Korrektur]. Bei der Suche nach Einbürgerungsunterlagen könnte man also vielleicht 1815 beginnen.
Kirchenbücher sind tatsächlich oft schwer zu entziffern - Du kannst aber gerne hier auch um Lesehilfe bitten. Bei online zugänglichen Quellen bitte den Link angeben (keinen Screenshot) - gerade bei schwer lesbaren Handschriften ist es oft sehr hilfreich, blättern zu können.Dani W M hat geschrieben: Fr 10. Okt 2025, 12:17 • Problem ist oft die Lesbarkeit der Kurrentschrift. Gibt es da SpezialistInnen?
Du frägst auch nach Rosenast. Für eine Detaildiskussion sollte ein neues Thema angelegt werden (ausser es geht um die Rosenast von Rufi), da wir immer nur ein Geschlecht in einem Thema diskutieren. Bei Verbindungen (z.B. durch Heirat) können die Themen verlinkt werden.
Wolf Seelentag, St.Gallen
Mitglied der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Ostschweiz (GHGO) - https://www.ghgo.ch/
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Dani W M
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Re: Müller von Bichwil SG
Ich danke Peter D. und Wolf herzlich für die Angaben und spannenden Gedanken!
Taufe von Jakob Friedrich Müller 1844 in Mosnang schon von Wolf angegeben. Verstehe nicht ganz "Als Vater wird Herr Weibel Franz Jakob Müller genannt, Pfister von Oberuzwil". Das ist aber nicht der leibliche Vater?
Franz Jakob Müller und Geburtsdatum habe ich aus dem Bürgerregister Oberuzwil. Eine Taufe habe ich nicht gefunden (nicht im Taufbuch ZVA 12.1390 Mosnang). Ableben 1846 fand ich im Totenbuch Mosnang, S. 87 (Staatsarchiv SG ZVA 12.1252).
Die Heirat am 18.1.1838 fand ich nur im Bürgerregister, aber noch in keiner Kirchendokumentation. Ich suche da noch, weil ich dann ev. Angaben über die Eltern finden könnte.
Lesehilfe: Im Bürgerregistereintrag (pdf-Kopie von der Filmspule) ist die Herkunft von Anna Maria Egger schwer zu lesen. Den Wohnort des Paares lese ich als Bruggen, Mosnang. Die Chronikstube Mosnang kennt aber einen solchen Ort nicht. Und die Stammeltern sind Franz Xaver Müller und Maria ?? Hagmann (?).
Die "wilde" Idee mit Zuzug aus dem "Ausland" und späterer Einbürgerung tönt spannend. Aber eben, warum Bichwil? Ich versuche hier noch mehr herauszufinden. Im Bürgerregisterientrag sehe ich da keinen Hinweis.
Ich bleibe dran und bedanke mich nochmals.
Taufe von Jakob Friedrich Müller 1844 in Mosnang schon von Wolf angegeben. Verstehe nicht ganz "Als Vater wird Herr Weibel Franz Jakob Müller genannt, Pfister von Oberuzwil". Das ist aber nicht der leibliche Vater?
Franz Jakob Müller und Geburtsdatum habe ich aus dem Bürgerregister Oberuzwil. Eine Taufe habe ich nicht gefunden (nicht im Taufbuch ZVA 12.1390 Mosnang). Ableben 1846 fand ich im Totenbuch Mosnang, S. 87 (Staatsarchiv SG ZVA 12.1252).
Die Heirat am 18.1.1838 fand ich nur im Bürgerregister, aber noch in keiner Kirchendokumentation. Ich suche da noch, weil ich dann ev. Angaben über die Eltern finden könnte.
Lesehilfe: Im Bürgerregistereintrag (pdf-Kopie von der Filmspule) ist die Herkunft von Anna Maria Egger schwer zu lesen. Den Wohnort des Paares lese ich als Bruggen, Mosnang. Die Chronikstube Mosnang kennt aber einen solchen Ort nicht. Und die Stammeltern sind Franz Xaver Müller und Maria ?? Hagmann (?).
Die "wilde" Idee mit Zuzug aus dem "Ausland" und späterer Einbürgerung tönt spannend. Aber eben, warum Bichwil? Ich versuche hier noch mehr herauszufinden. Im Bürgerregisterientrag sehe ich da keinen Hinweis.
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Re: Müller von Bichwil SG
Frage vorneweg: aus welchem Bürgerregister exakt (Signaturnummer) ist der Eintrag Franz Jakob Müller (1815-1846) oo Maria Anna Egger - Oberuzwil oder Oberuzwil-Bichwil? Ich lese da:
Stammeltern: Franz Xaver Müller & Maria ... Hagmann - siehe Sterbeeintrag 1846
Eltern: Müller Franz Jakob
Ehefrau: Maria Anna Egger von Bietingen, Herzogthum Baden (da gibt es zwei, beide im Kreis Konstanz)
Kinder (u.a.): Jakob Friedrich, * 03.04.1844
Bemerkung: Wohnhaft in Bruggen (der kleine Zusatz darüber könnte Mosnang lauten - da bin ich aber sehr unsicher).
Ein zu Mosnang gehörendes Bruggen finde ich auch nicht - das nächste dürfte in Kirchberg sein. In Ganterschwil gibt es ein Brugglis. Vielleicht ist es aber auch nur der Hinweise auf eine Brücke in der Nähe des Wohnhauses "am Dorfbach"(?).
Wohnort 1844: Dorfbach in hier (also Mosnang).
Sterbeeintrag 1846: Franz Jakob Müller, Weibel des Untergerichts; Vizevermittler; Schulrath; Ehemann ... / als sein Vater wird Franz Xaver angegeben - ebenfalls Pfister "in hier" - als Mutter Maria Katharina(!) Hagmann von Winkeln.
Stammeltern: Franz Xaver Müller & Maria ... Hagmann - siehe Sterbeeintrag 1846
Eltern: Müller Franz Jakob
Ehefrau: Maria Anna Egger von Bietingen, Herzogthum Baden (da gibt es zwei, beide im Kreis Konstanz)
Kinder (u.a.): Jakob Friedrich, * 03.04.1844
Bemerkung: Wohnhaft in Bruggen (der kleine Zusatz darüber könnte Mosnang lauten - da bin ich aber sehr unsicher).
Was ist das Problem? Der (zumindest laut Taufbuch leibliche) Vater ist Franz Jakob Müller, von Beruf Pfister (Bäcker) von Oberuzwil, der nebenher auch das Amt des Weibels innehatte.Dani W M hat geschrieben: Fr 10. Okt 2025, 20:55Taufe von Jakob Friedrich Müller 1844 in Mosnang schon von Wolf angegeben. Verstehe nicht ganz "Als Vater wird Herr Weibel Franz Jakob Müller genannt, Pfister von Oberuzwil". Das ist aber nicht der leibliche Vater?
Ein zu Mosnang gehörendes Bruggen finde ich auch nicht - das nächste dürfte in Kirchberg sein. In Ganterschwil gibt es ein Brugglis. Vielleicht ist es aber auch nur der Hinweise auf eine Brücke in der Nähe des Wohnhauses "am Dorfbach"(?).
Wohnort 1844: Dorfbach in hier (also Mosnang).
Sterbeeintrag 1846: Franz Jakob Müller, Weibel des Untergerichts; Vizevermittler; Schulrath; Ehemann ... / als sein Vater wird Franz Xaver angegeben - ebenfalls Pfister "in hier" - als Mutter Maria Katharina(!) Hagmann von Winkeln.
Wolf Seelentag, St.Gallen
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Dani W M
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Re: Müller von Bichwil SG
Hallo Wolf
Ich sehe, ich muss mich da noch mehr mit der Kurrentschrift befassen! Danke.
Der Bürgerregistereintrag ist aus der Filmspule "Staatsarchiv St. Gallen, ZLA 2b/58 - Oberuzwil (Bichwil, Niederglatt): Bürgerregister, Bd A Niederglatt (kath.) und Bichwil (kath.) und Bd B Bichwil (kath.)", spezifisch aus dem Band B.
Ich sehe, ich muss mich da noch mehr mit der Kurrentschrift befassen! Danke.
Der Bürgerregistereintrag ist aus der Filmspule "Staatsarchiv St. Gallen, ZLA 2b/58 - Oberuzwil (Bichwil, Niederglatt): Bürgerregister, Bd A Niederglatt (kath.) und Bichwil (kath.) und Bd B Bichwil (kath.)", spezifisch aus dem Band B.
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Re: Müller von Bichwil SG
https://www.familysearch.org/de/tree/pedigree/landscape/LTB1-PNX (Family Search, d.h. ohne Gewähr)
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Peter.D
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Re: Müller von Bichwil SG
Die Heirat ist tatsächlich 1809 in Mosnang registriert. Aber was steht hinter Müller ex Bxxxx?
Peter
Es ist das Bietingen an der Grenze zur Schweiz, seit 1974 Ortsteil von Gottmadingen. Die Taufe ist hier beurkundet.Wolf hat geschrieben: Fr 10. Okt 2025, 23:54 Bietingen, Herzogthum Baden (da gibt es zwei, beide im Kreis Konstanz)
Peter
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Re: Müller von Bichwil SG
Und die Taufe am 7. Juli 1815 in Mosnang ist ebenfalls korrekt. Leider ohne weitere Angaben zur Herkunft oder Bürgerschaft.
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DST
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Re: Müller von Bichwil SG
Im Totenbuch von Mosnang, 29. Wintermonat 1860, beerdigt am 2. Christmonat wurde der Bürgerort 'Oberuzwil' bestätigt.
Franz Xaver Adelrich Müller war Bäcker und Salzauswäger.
Das Alter ist mit 75 Jahren, 11 Monaten und 28 Tagen angegeben. Solche präzisen Angaben sind oft glaubwürdig. Es würde auf eine Geburt oder eine Taufe am 2. Dezember 1784 schliessen lassen. Dieses Datum ist denn auch angegeben.
Eltern: Franz Xaver Müller, Wagner in Bruggen und Barbara "Schmelzenbach" [?]. (Bruggen war übrigens auch das gesuchte Wort im Ehebuch.)
In Bruggen ist denn auch die Taufe zu finden. Dort heisst er jedoch Franz Xaver Ulrich! Die Mutter wird 'Anna Barbara Schmalzbachin' genannt. Diese Anna Barbara Schmälzbachin wurde am 6. Januar 1800 in St. Gallen Kräzern beerdigt.
Franz Xaver Adelrich Müller war Bäcker und Salzauswäger.
Das Alter ist mit 75 Jahren, 11 Monaten und 28 Tagen angegeben. Solche präzisen Angaben sind oft glaubwürdig. Es würde auf eine Geburt oder eine Taufe am 2. Dezember 1784 schliessen lassen. Dieses Datum ist denn auch angegeben.
Eltern: Franz Xaver Müller, Wagner in Bruggen und Barbara "Schmelzenbach" [?]. (Bruggen war übrigens auch das gesuchte Wort im Ehebuch.)
In Bruggen ist denn auch die Taufe zu finden. Dort heisst er jedoch Franz Xaver Ulrich! Die Mutter wird 'Anna Barbara Schmalzbachin' genannt. Diese Anna Barbara Schmälzbachin wurde am 6. Januar 1800 in St. Gallen Kräzern beerdigt.
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Zuletzt geändert von DST am Sa 11. Okt 2025, 10:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Müller von Bichwil SG
Könnte das Brugen heissen - das gesuchte Bruggen?Peter.D hat geschrieben: Sa 11. Okt 2025, 08:20 Die Heirat ist tatsächlich 1809 in Mosnang registriert. Aber was steht hinter Müller ex Bxxxx?
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Dani W M
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Re: Müller von Bichwil SG
Super, was da alles zusammenkommt!
@DST: Der Hinweis auf den Stammbaum in familysearch ist super und sieht erschreckend passend aus. Gehe dem noch nach.
@Peter D.: Danke für die Ortskorrektur.
Bei Bruggen frage ich mich langsam, ob da nicht das Bruggen bei St. Gallen gemeint ist, zumal die Mutter Anna Barbara Schmälzbachin in Kräzeren begraben wurde. Würde heissen, dass irgendwann der Franz Xaver (Alderich/Ulrich?) Müller nach Mosnang zog. Mutet komisch an, aber möglich.
@DST: Der Hinweis auf den Stammbaum in familysearch ist super und sieht erschreckend passend aus. Gehe dem noch nach.
@Peter D.: Danke für die Ortskorrektur.
Bei Bruggen frage ich mich langsam, ob da nicht das Bruggen bei St. Gallen gemeint ist, zumal die Mutter Anna Barbara Schmälzbachin in Kräzeren begraben wurde. Würde heissen, dass irgendwann der Franz Xaver (Alderich/Ulrich?) Müller nach Mosnang zog. Mutet komisch an, aber möglich.
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DST
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Re: Müller von Bichwil SG
Ja, damit ist das Bruggen in St. Gallen gemeint (ich hatte dort ja den Link auf das Taufbuch 1784 hinterlegt).
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Peter.D
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Re: Müller von Bichwil SG
Diese Familie Müller hatte also bis mindestens 1809 das Bürgerrecht von Bruggen bzw. der damaligen Gemeinde Straubenzell. Im zivilen Bürgerregister der 1830er-Jahre ist dann aber Oberuzwil-Bichwil der Heimatort. Wieso? Hat die Familie dort länger gelebt, bevor sie definitiv nach Mosnang kam? Die Kinder von 1811 bis 1819 wurden aber in Mosnang getauft. Da blieb also nicht viel Zeit für einen Umzug nach Bichwil. Eigenartig.
Bei den Einbürgerungen im Staatsarchiv dürfte das kaum zu klären sein, da das Landrecht (Kantonsbürgerrecht) ja offenbar nicht geändert hat. Vielleicht gibt es in Oberuzwil dazu noch Dokumente. Interessant wäre auch noch der Eheeintrag von 1838. Aber das entsprechende Buch ist für Mosnang mindestens nicht online verfügbar. Denkbar wäre auch noch ein Vermerk im zivilen Bürgerregister von Straubenzell, das aber ebenfalls nicht online ist.
Peter
Bei den Einbürgerungen im Staatsarchiv dürfte das kaum zu klären sein, da das Landrecht (Kantonsbürgerrecht) ja offenbar nicht geändert hat. Vielleicht gibt es in Oberuzwil dazu noch Dokumente. Interessant wäre auch noch der Eheeintrag von 1838. Aber das entsprechende Buch ist für Mosnang mindestens nicht online verfügbar. Denkbar wäre auch noch ein Vermerk im zivilen Bürgerregister von Straubenzell, das aber ebenfalls nicht online ist.
Peter
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Dani W M
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Re: Müller von Bichwil SG
Danke Peter.
Somit kommt es auf die zwei Punkte, die ich schon von Beginn weg versucht habe, weiter zu verfolgen:
-> Das Bürgerrecht Oberuzwil-Bichwil. Werde versuchen, vor Ort noch etwas zu erfahren. Sollte mit der relativ detaillierten Ausgangslage nun eher möglich sein.
-> Die Eheschliessung von 1838, die offenbar schwer zu finden ist. Vielleicht suche ich einfach am falschen Ort. Ziviles Bürgerregister von Straubenzell schaue ich im Staatsarchiv oder ev. im Stadtarchiv nach.
Hier im Forum sind bis jetzt so viele hilfreiche andere Hinweise gefallen. Irgendwann kann ich dann die Linien ziehen.
Somit kommt es auf die zwei Punkte, die ich schon von Beginn weg versucht habe, weiter zu verfolgen:
-> Das Bürgerrecht Oberuzwil-Bichwil. Werde versuchen, vor Ort noch etwas zu erfahren. Sollte mit der relativ detaillierten Ausgangslage nun eher möglich sein.
-> Die Eheschliessung von 1838, die offenbar schwer zu finden ist. Vielleicht suche ich einfach am falschen Ort. Ziviles Bürgerregister von Straubenzell schaue ich im Staatsarchiv oder ev. im Stadtarchiv nach.
Hier im Forum sind bis jetzt so viele hilfreiche andere Hinweise gefallen. Irgendwann kann ich dann die Linien ziehen.
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Wolf
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Re: Müller von Bichwil SG
Das Ehebuch Mosnang ab 1832 ist nicht nur nicht online - es ist beim Staatsarchiv nicht einmal gelistet! Ich nehme deswegen einmal an, dass es sich noch in der Pfarrei befindet: vielleicht dort einmal anfragen.Dani W M hat geschrieben: Sa 11. Okt 2025, 18:25-> Die Eheschliessung von 1838, die offenbar schwer zu finden ist.
Wolf Seelentag, St.Gallen
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Markus
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Re: Müller von Bichwil SG
Hier der Eheeintrag vom 18. Juni 1838 in Mosnang:
Dieses Buch liegt im Pfarrarchiv von Mosnang.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Markus Frick, Unterbazenheid
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Dani W M
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Re: Müller von Bichwil SG
Dank des Hinweises von «DST» vom 11,10.2025 konnte der Geburtsort von Franz Xaver Alderich Müller ausfindig gemacht werden https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/ ... er_page=11. Ich habe mich nun ganz auf Bruggen/Krätzeren konzentriert und die Geschwister von ihm gefunden (sh. angehängtes Dokument).
Auch zeigte sich, dass nach dem Tod der ersten Frau des Vaters Franz Xaver Müller (Anna Barbara Schmelzenbach am 6.1.1800 in Kräzern https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/ ... r_page=171 offenbar ca. 1801 eine zweite Frau in sein Leben trat, um mit ihr mindestens 5 weitere Kinder zu haben https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/ ... er_page=24.
1) Zu dieser zweiten Frau habe ich mehrere Fragen:
- Wie liest sich ihr Name: Carolina Balduin? Das Geschlecht finde ich nicht als Familienname.
- Ist es dieselbe Frau, welche am 9.5.1828 stirbt?
- Aus dem Totenbuch-Eintrag ZVA 12.808 https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/ ... er_page=14 werde ich nicht ganz schlau:
o Stirbt hier mit 51 Jahren dieselbe Carolina Baldauf (?? Was steht hinter dem Namen) an Typhus?
o Was bedeutet der Eintrag darunter von Franz Xaver Müller? Stirbt er am gleichen Tag an Gallfieber? Und ist das (wohl) derselbe Franz Xaver Müller aus Ober-Krätzeren?
2) Zur noch nicht gelösten Frage des Bürgerorts Oberuzwil könnte folgender Eintrag ein Hinweis sein, dass die Müllers schon im 18. Jahrhundert von dort Bürger waren, auch wenn sie in Krätzern (Bruggen) lebten):
Im Totenbuch erscheint am 1.4.1839 https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/ ... er_page=35 der Eintrag zum Ableben eines Johannes Ulrich Müller (26.12.1758 – 1.4.1839), wohnhaft in Kräzern mit Ortsbürgerschaft Oberuzwil. Mit Fantasie könnte man sagen, dass dies ev. ein Bruder von Franz Xaver Müller (habe dessen Geburtsdatum noch nicht gefunden) war. Vielleicht ist das aber nur Wunschdenken. Leider geben die älteren Taufbücher keine Hinweise auf den Bürgerort. Gemäss dem Straubenzeller Buch von Ernst Ziegler waren die Müllers wohl kein Bürger-Geschlecht. Als Taufpaten fand ich jedoch solche wie Akermann oder Dürrmüller. Jedwelcher Hinweis ist willkommen.
Dani W M
Auch zeigte sich, dass nach dem Tod der ersten Frau des Vaters Franz Xaver Müller (Anna Barbara Schmelzenbach am 6.1.1800 in Kräzern https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/ ... r_page=171 offenbar ca. 1801 eine zweite Frau in sein Leben trat, um mit ihr mindestens 5 weitere Kinder zu haben https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/ ... er_page=24.
1) Zu dieser zweiten Frau habe ich mehrere Fragen:
- Wie liest sich ihr Name: Carolina Balduin? Das Geschlecht finde ich nicht als Familienname.
- Ist es dieselbe Frau, welche am 9.5.1828 stirbt?
- Aus dem Totenbuch-Eintrag ZVA 12.808 https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/ ... er_page=14 werde ich nicht ganz schlau:
o Stirbt hier mit 51 Jahren dieselbe Carolina Baldauf (?? Was steht hinter dem Namen) an Typhus?
o Was bedeutet der Eintrag darunter von Franz Xaver Müller? Stirbt er am gleichen Tag an Gallfieber? Und ist das (wohl) derselbe Franz Xaver Müller aus Ober-Krätzeren?
2) Zur noch nicht gelösten Frage des Bürgerorts Oberuzwil könnte folgender Eintrag ein Hinweis sein, dass die Müllers schon im 18. Jahrhundert von dort Bürger waren, auch wenn sie in Krätzern (Bruggen) lebten):
Im Totenbuch erscheint am 1.4.1839 https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/ ... er_page=35 der Eintrag zum Ableben eines Johannes Ulrich Müller (26.12.1758 – 1.4.1839), wohnhaft in Kräzern mit Ortsbürgerschaft Oberuzwil. Mit Fantasie könnte man sagen, dass dies ev. ein Bruder von Franz Xaver Müller (habe dessen Geburtsdatum noch nicht gefunden) war. Vielleicht ist das aber nur Wunschdenken. Leider geben die älteren Taufbücher keine Hinweise auf den Bürgerort. Gemäss dem Straubenzeller Buch von Ernst Ziegler waren die Müllers wohl kein Bürger-Geschlecht. Als Taufpaten fand ich jedoch solche wie Akermann oder Dürrmüller. Jedwelcher Hinweis ist willkommen.
Dani W M
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Dani W M
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Re: Müller von Bichwil SG
Und hier noch die zusammengestellten Daten:
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Dani W M
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Re: Müller von Bichwil SG
Bürgerort Oberuzwil wohl gelöst: Es braucht keine Einbürgerung. Die Müller-Familie mit bis jetzt ältestem Mitglied Franz Xaver Adelrich (Ulrich) Müller (1758 - 1839) war wohl schon von je her Bürger von Oberuzwil https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/ ... er_page=35, wohnhaft in Kräzeren (Bruggen SG). Daher hatten dann auch die Söhne Franz Xaver Adelrich (Umzug nach Mosnang) und Franz Jakob das Bürgerrecht von Oberuzwil.
Franz Xaver Ulrich Müller hatte drei Mal geheiratet (Schmelzenbach, Baldauf, Hasler).
--> Vielleicht hat Jemand noch Hinweise auf dessen Eltern (Johannes Müller [ca. 1735] und Maria Anna Heuberger), ev. auch Kräzeren, Bruggen.
Franz Xaver Ulrich Müller hatte drei Mal geheiratet (Schmelzenbach, Baldauf, Hasler).
--> Vielleicht hat Jemand noch Hinweise auf dessen Eltern (Johannes Müller [ca. 1735] und Maria Anna Heuberger), ev. auch Kräzeren, Bruggen.
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Dani W M
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Re: Müller von Bichwil SG
Wer kann mir helfen, dan Namen der Ehefrau von Johannes Müller (Elisabeth ......) https://dls.staatsarchiv.sg.ch/records/ ... er_page=66zu entziffern.
Danke
Dani
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Dani
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Dani W M
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