Chorgericht - Manuale digitalisieren, Ratschläge

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Miss Marple
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Chorgerichtsmanuale digitalisieren, Ratschläge

Beitrag von Miss Marple » Mo 16. Jun 2008, 20:28

Grüessech allerseits,

bin erst kürzlich auf dieses wirklich interessante Forum gestossen. Und bevor ich in Anfängerfallen tappe, würde ich gerne Ratschläge von Euch einholen.

Meine Absicht: diverse Chorgerichtsmanuale von 1656 - 1870 zu digitalisieren, d.h. jede Seite mit digitaler Spiegelreflexkamera und Tischstativ abfotografieren, ohne Blitzlicht.

Transliterieren: bisher habe ich den Originaltext als Jpeg-Datei in Word eingefügt und anschliessend transliteriert.
Namen werden fett hervorgehoben und am Schluss in einem Index erfasst.

Gibt es bessere Vorgehensweisen? Worauf muss ich besonders achten?

Es wäre schade für die Arbeit, wenn ich gleich zu Anfang etwas "verbocke".

Vielen Dank für Eure Anregungen


l. Gruss

christine

Nico
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Chorgerichtsmanuale digitalisieren, Ratschläge

Beitrag von Nico » Di 17. Jun 2008, 08:48

Hallo Christine,

warum Abfotographieren? Wieso scanst Du sie nicht einfach ein uns speicherst sie als pdf-Datei ab?

Gruß,
Nico


Nico

Miss Marple
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Chorgericht - Manuale digitalisieren, Ratschläge

Beitrag von Miss Marple » Di 17. Jun 2008, 09:25

Lieber Nico,

meine Scanererfahrungen gehen dahin, dass ein guter Scan ewig dauert, dazu kommt, dass ich den Manualen nicht die Rücken "brechen" möchte. Also, Fotografieren geht schneller und scheint mir für die Dokumente am schonendsten.

Danke für Deine Antwort


l. Gruss

christine

Thomas
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Chorgericht - Manuale digitalisieren, Ratschläge

Beitrag von Thomas » Di 17. Jun 2008, 09:41

Das Klosterarchiv Einsiedeln hat meines Wissens grosse Erfahrungen mit dem Digitalisieren alter Dokumentbände. Sicher ist dort Rat erhältlich, besonders auch, was den schonenden Umgang mit den Originalen betrifft. Vom Scannen würde ich jedenfalls dringend abraten.

Gruss

Thomas


Thomas Illi, Wolfhausen

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Beitrag von Kraehe » Di 17. Jun 2008, 10:28

Guten Tag,

Ich moechte an dieser Diskussion gerne zufuegen, wass ich schon Jahrzehnten behaupte, naemlich das diese wichtige genealogische Quellen Alle inventarisiert und -ohne ausnahme- digitalisiert werden und zunaechst besser zugaenglich gemacht fuer ein breiteres Publikum. m.E. eine schoene Aufgabe fuer die SGFF c.q. die regionale genealogische Gesellschaften oder die Heimatvereine. Diese auszuarbeiten wuerde dabei eine wunderbare Lizenziatsarbeit fuer Geschichtestudenten (sic!).

Die Originellen sollte man auch manchmal besser schuetzen..... So sah ich letztes Jahr -zu meinem Erstaunen- ein Teil der Manualen von Langnau i.E. aus dem 17. Jahrhundert unter hellem Lampenlicht in einer Vitrine ins Lokalmuseum! Ich hoffe dass Viele von Ihnen meine Bitte zur Diskussion mitnehmen nach ihren genealogischen oder Heimatverein. Damit diese Quelle besser benutzt werden kann und praeserviert wird fuer spaetere Generationen.

Danke fuer Ihre Mitarbeit und herzliche Gruesse aus den Niederlanden.


Bernard Krijbolder



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Beitrag von amslehan01 » Di 17. Jun 2008, 14:34

Ich würde in der höchstmöglichen Auflösung aufnehmen und dann aber im TIF Format abspeichern. Gute Papierausdrucke könnten
im OCR Modus eingescannt werden (Text dann bearbeitbar) und als PDF abgelegt werden.

Grüsse aus Zug



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Beitrag von Wolf » Di 17. Jun 2008, 16:49

Zusammenfassung und persönlicher Kommentar:

1. Scannen ist nicht möglich: selbst wenn keine Bindung beschädigt würde, würde das grelle Licht des Scannes die Originale beeinträchtigen; nicht umsonst ist bei diesen Dokumenten in der Regel auch Photokopieren nicht erlaubt. Bleibt nur Abphotographieren - heute sinnvollerweise mit einer guten Digitalkamera. Neben einem Stativ ist ein Buchhalter empfehlenswert: ein V-förmig ausgeschnittener Schaumgummi, der das Buch halb geöffnet stabil hält; so bleiben die Seiten einigermassen flach, nicht gewölbt wie bei einem ganz aufgeschlagenen gebundenen Buch. Evtl. reichen auch 2 Schaumgummikeile - vmtl. einfach etwas weniger reproduzierbar.

2. Abspeichern im RAW-Format (wie das bei den meisten Kameras heisst) oder TIFF (oder BMP oder PSD - die mir bei Kameras aber noch nie über den Weg gelaufen sind) - auf keinen Fall JPEG! Jpeg komprimiert die Daten - salopp ausgedrückt: wirft einen Teil der Daten weg - und jedesmal, wenn man ein jpeg aufruft und neu abspeichert geht wieder Qualität verloren. Man kann für einen bestimmten Zweck (z.B. Versand per Mail) durchaus die Dateigrösse durch Jpeg-Komprimierung reduzieren (je nach Vorlage kann auch GIF effektiver sein!) - aber die Originale immer in einem nicht komprimierten (BMP) oder verlustfrei komprimierten (TIFF) Format abspeichern.

3. Ich fürchte, das mit dem OCR wird nicht funktionieren: zumindest ist mir noch kein OCR-Programm über den Weg gelaufen, das Handschriften des 17./18. Jahrhunderts auch nur halbwegs sauber erkennt. Oft genug hat man ja als geübter Leser alter Handschriften grösste Probleme.


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Artikel Computergenealogie

Beitrag von Wolf » Di 17. Jun 2008, 16:54

Titelthema - Digitalisierung: Digitalkamera statt Scanner

... könnte auch ein paar sinnvolle Hinweise beinhalten.


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Beitrag von Meibu » Di 17. Jun 2008, 18:44

Hallo zusammen
Ich möchte euch probieren zu erklären wie ich meine Übersetzungen bewerkstellige.
Ich Fotografiere die Manuale, lade die Photos im JEPG. Format in einen Ordner den ich vorher beschreibe. Nun kann ich in dem Ordner auf das Foto klicken. Jetzt erscheint bei mir das Foto in der Windos Bild und Faxanzeige. Nun drücke ich oben rechts auf "verkleinern". Jetzt öffne ich das Worddokument in dem ich die Übersetzung schreiben will und drücke oben rechts ebenfalls auf "verkleinern". Nun kann ich hin und her wechseln zwischen dem Worddokument und dem Foto und kann das Foto vergrössern oder verkleinern wie es mir passt, damit ich die Schrift besser lesen kann und habe im unteren teil das Worddokument in das ich jedes Wort für Wort übersetzen kann. (Es tönt komplizierter als es ist). Scanen oder Photokopieren würde ich nicht emphelen, da die Hitze dem Papier die Feuchtigkeit entzieht und dadurch brüchig wird.
Viel vergnügen beim ausprobieren wünscht Euch

Meibu


Mit vielen Grüssen aus Basel

Christof Meissburger

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Beitrag von Miss Marple » Di 17. Jun 2008, 21:10

Hallo zusammen,

vielen Dank für die vielen Tipps, Ratschläge und Links. Durch ganz alles konnte ich mich noch nicht durchlesen, aber es kristallisiert sich doch mein weiteres Vorgehen heraus. Scanner fällt definitiv aus erwähnten Negativgründen weg. Fotografiert wird im Raw+Jpeg-Format mit Übertischstativ. Transliteriert wie Meibu das beschreibt oder im Wechsel mit Photoshop und Word. Noch nicht ganz klar ist, wie und welche Daten (Aufnahmenr., Manualnr., Seite, Namen, Datum, Ereignisse) in der Datenbank z.B. Access ich erfasst werden sollen.

Wenn ich Eure Hilfe bei schwierigen Textpassagen wieder beanspruchen dürfte.....?

Nochmals vielen Dank an Alle
und nun - auf ins Vergnügen ;-)


l. Gruss

christine

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Beitrag von amslehan01 » Do 19. Jun 2008, 07:28

Zum Thema Digitalisieren hier noch eine Neuigkeit, siehe Anlage. Damit lassen sich 2 und 3-D Obijekte innert Sekunden
einscannen.

Grüsse aus Zug



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Beitrag von Miss Marple » Do 19. Jun 2008, 08:57

Hallo amslehan01,

wenn die Ausrüstung zum Dokumentedigitalisieren noch fehlt, ist das sicher eine interessante Variante und überlegenswert.
Zu Reprozwecken benutze ich ein umfunktioniertes s/w-Vergrösserungsgerät: Grundplatte mit Säule, Vergrösserungskopf durch Stativkopf mit Schnellkupplung für Kamera ersetzt, Arbeitsberich von ca. 25cm - 75cm + Canon SLR 400D 10 Megapixel. Kann natürlich gewicht- und grössenmässig nicht mit dem "Dokument Kamera Scanner Presenter" mithalten. Aber danke für den Hinweis, wusste nicht, dass es diese spezielle Einrichtung gibt.


l. Gruss

christine

Kuni

Chorgericht - Manuale digitalisieren, Ratschläge

Beitrag von Kuni » Do 19. Jun 2008, 14:37

Guten Tag,
Noch vor etwa acht Jahren wurde das Digitalisieren von Dokumenten als zeitlich „nicht haltbares Kopieren“ abgetan. Man sprach noch ausschließlich von Mikrofilm.
Trotzdem begann ich bereits damals, diverse Bestände mit Digitalkameras abzulichten. Ich wollte mir einfach die mühevollen Besuche in den Archiven ersparen und mir die Inhalte in der warmen Stube mittels Bildschirm vor Augen führen.
Heute kann ich sagen, dass über 100.000 digitalisierte Archivseiten über meine Speicherkarten gingen und via CD-Rom auf den Bildschirmen so mancher Genealogen wieder zu finden sind. Es hat sich dazu eine Methodik entwickelt.
Beispiel:
Suche ich Daten in einem Taufbuch, so fotografiere ich gleich das gesamte Taufbuch. Suche ich Einzeldokumente in einer Schachtel, so fotografiere ich die gesamte Schachtel durch.
Kameras mit etwa 5 Megapixel haben sich dazu als ideal erwiesen. Fotografiert wird mit einem großen Stativ samt Auslegerhalterung. Es wird ausnahmslos geblitzt! Dazu hole ich mir zuerst von der Archivleitung die mündliche Genehmigung.
Beim Fotografieren sollte man zu zweit sein, der eine blättert, der andere fotografiert. So sind an einem Nachmittag ohne weiteres etwa 1000 Aufnahmen zu schaffen.
Zum Dateiformat ist festzustellen:
Bilder werden von Kameras im Normalfall als JPEG zur Verfügung gestellt. Und zwar ohne komprimiert zu werden und ohne Verluste. Die fotografierten Bilder werden als erstes auf CDR gesichert. Anschließend werden sie kopiert und bearbeitet. Dazu erhalten sie mittels Fotoshop zuerst eine Seitennummer, sofern sich diese nicht schon als meist handschriftliche Angabe auf dem Dokument befindet. Mittels Helligkeit und Kontrastverstellung werden die Bilder verbessert. Schlecht leserliche Schriftzüge werden auf diese Weise wieder lesbar.
Abschließend werden die Bilder per Stapelverarbeitung optimiert:
1 x mit maximaler Auflösung für Druck,
1 x mit mittlerer Auflösung für den Hausgebrauch und
1x mit minimaler Auflösung fürs WEB.
Das Bildformat bleibt nach wie vor JPEG. Von einer ungewollten weiteren Komprimierung und Verlusten kann keine Rede sein, solange man seinem Bildbearbeitungsprogramm keine diesbezüglichen Befehle erteilt.
Die Normalausführung mit mittlerer Auflösung wird auf CDR gebrannt. Das erste Exemplar geht direkt (gratis) an das Archiv zurück und bildet auf diese Weise die Basis für eine weitere ersprießliche Zusammenarbeit.
Anschließend werden die gesamten Inhalte gelesen und ein grobes Inhaltsverzeichnis erstellt, das publiziert wird. Beispiel für solche Verzeichnisse:
http://www.dornbirner-geschichtswerkstatt.com/ (Inventare)
Es hat sich gezeigt, dass diese Vorgangsweise von Gruppen begeistert wahrgenommen wird. Die Dateien verbreiten sich weiter. Man hat also Archivinhalte aus der „Physikalischen Isolation“ geholt, wie man so schön sagt. Das Forschungstempo beschleunigt sich massiv.

mir freundlichen Grüßen



Wolf
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Beitrag von Wolf » Do 19. Jun 2008, 19:07

Original von Kuni
Bilder werden von Kameras im Normalfall als JPEG zur Verfügung gestellt. Und zwar ohne komprimiert zu werden und ohne Verluste.
Tut mir leid, Dir widersprechen zu müssen: JPEG ist prinzipiell nicht verlustfrei - hier eine kurze Einführung . Was Du bei JPEG einstellen kannst, ist lediglich, wie stark komprimiert wird, also wie gross die Qualitätsverluste sind - aber selbst mit maximaler Qualität = minimaler Komprimierung wird JPEG nicht verlustfrei!


Wolf Seelentag, St.Gallen
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Kuni

Chorgericht - Manuale digitalisieren, Ratschläge

Beitrag von Kuni » Do 19. Jun 2008, 22:12

Um es etwas verständlicher zu erklären:
Meine Kamera könnte mir Bilder als TIFF in absolut unkomprimierter Weise zur Verfügung stellen. Ein Bild hätte etwa 15 MB. Wie 99 % aller Fotografen fotografiere ich aber im JPEG-Modus.
Dies bedeutet, dass die Kamera bereits beim Fotografieren das Bild auf etwa 5% der fotografierten maximal möglichen Datenmenge komprimiert. Ein Bild hat nun weniger al 1 MB. Die Kompprimierung ist vom menschlichen Auge noch lange nicht erkennbar. Auf diese Weise gelangen die Bilder so auf die Festplatte, wie es die meisten von uns gewohnt sind. Abgespeichert werden die Bilder erst nach der Bearbeitung. Die dort auftretenden Verluste sind kaum messbar, die Bildqualität ist sogar für Buchdruck ausreichend. Ohne weitere Komprimierung haben auf diese Weise über 1000 Bilder auf einer CDR Platz, weitere Verluste sind danach nicht mehr möglich.
Ich wünsche allen, die ihre Dokumente auf TIFF fotografieren, bearbeiten und abspeichern wollen, viel Glück. Der Inhalt einer CDR, der nur aus wenigen Bildern mit einer Mammutdatenmenge bestehen wird, wird schlichtweg unhandlich, unverkäuflich und kontraproduktiv sein.
mfg



MisteR33

Chorgericht - Manuale digitalisieren, Ratschläge

Beitrag von MisteR33 » Sa 18. Okt 2008, 13:33

Hallo an Alle!
sowohl, als auch!
Bitte, stärker vernetzen:
http://forum.genealogy.net/
...
Verein für Computergenealogie (CompGen): Dejavu-Format (soll besonders praktisch sein); wenn die Daten öffentlich, dann dort bitte einstellen(!); dort wird mit Exell gearbeitet; ich fände Access besser - Sun-Star-Office finde ich grausam, beste Reclame für: wenn gratis, muß es nicht funktionieren! bei CompGen sind viele Dinge sehr kompliziert (für mich?!), es werden Ortsnummern benötigt (sehr stressig) und nur komplette Datensätze eingespeichert; aber schaut es euch an - nehmt euch Zeit!
http://wiki-de.genealogy.net/Hauptseite
http://foko.genealogy.net
...
http://www.verwandt.de (nur weil es neu und voller Pannen ist - ist es noch nicht schlecht; vielleicht wird es ein gutes Anfangssystem(?); man kann die weniger interessierte Verwandschaft einfacher zur Mitarbeit mobilisieren!!! da sie nur per E-Mail nach Einladung sich einloggen und dann schauen ob man noch etwas vergessen hat; ich fände es dann gut, wenn ich eine *öffentliche* und eine geschlossene Forschung betreiben könnte, denn es gibt auch Verwandte, welche keine Lußt auf die Wahrheit haben und dadurch alles durcheinander bringen.)
auch daß es zu 80% kommerziell sein könnte, muß nicht das Problem sein. Verwandt.de brüstet sich mit seiner Internationalität - stimmt bisher nicht, denn ich behersche kein Polnisch; es wäre dann schon sinnvoll, eine multilinguale (Schrift und Sprache, ~120 bis ~800 Sprachen weltweit) Menu-Oberfläche an-zu-bieten; es gibt leider nur die Telefonbucheinträge-Namensverteilung - wäre schön, wenn man den Namen, weltweit und zu so ziehmlich jedem Datumsstand abrufen könnte!!
...
Dokumentensicherheit:
1) alte Dokumente in ihrer Qualität erhalten; möglichst nicht erwärmen/mit Ultra-Violettem-Licht quälen - meines Wissens gibt es keinen UV-freien Blitz, aber evtl ist die Einwirk-Intensität geringer als bei aufwändigen Beläuchtungsmethoden(?).
2) CDR, DVD: bitte auf die Lackart achten(!), denn wenn der Lack sich in die Disc frist und die Daten zerstört: alle Arbeit umsonst! auch: eine gute CD, bei guter Lagerung nur etwa 12 bis 20 Jahre haltbar ist - dazu kommt noch die Problematik, der *Format-Stabilität*, also wielange kann ich mit handels-üblichen Geräten/Software die Daten lesen!
3) Festplatten (HDD) sind preiswert und relativ-sicher; Gefahren: Magnet(Feld)empfindlichkeit (Kontrolle Floghafen, Radaranlagen, örtliche Einwirkungen: Verstärker/Grafikkarte), Spherics (Sonnenwind-/Magnet-Stürme).
4) Speicherkarten (USB-Sticks, ...), Datenlesbarkeit, wie bei 2) und magnetische Problematik, wie bie 3)!
5) Hoch-Qualitäts-Repliken-Drucke (nicht rein optische, sondern auf die Haltbarkeit achtende Verfahren.)!!!
6) optische alt/neu Repliken für die museale Ausstellung (aber was das alles kostet, selbst wenn niemand Lohn/Honorar verlangt!?).
...
Möchte hier niemandem die Laune verderben! und verlange auch nicht, daß ihr ehrenamtlich euch kaput-arbeitet!
...
Aber: sowohl, als auch, ist meines Erachtens die sicherste Methode (@Kuni: gute Verteidigung und drei Qualitäten, sieht doch sehr gut aus. Wenn Du Dir dann mal den CompGen ansiehst-?!- falls Du nicht in erster Linie kommerziel arbeitest; falls doch können gegebenenfalls Deine Nachlässe: CompGen kompatibel sein-?!?!)!!
...
Wenn OCR, die Handschriften-Lese-Software aus den 80er-Jahren ist, die war *lernfähig*!! also, nach etwa 100 *Buchstaben* Markierungen, wurde dieser Buchstabe auch in der abartigsten Weise erkannt. Zudem erkennt diese Software: Absätze, Sätze und Wörter - auch wenn bei diesen nicht die einzelnen Buchstaben/Zeichen erkannt werden, kann dies von Vorteil sein.
...
Okay,viel Spaß und *rennt* doch einmal pro Woche durch die unterschiedlichsten Communities, um dort ganz nebenher und unaufdringlich, für das Thema (Altsprachen, Altmundarten, Alt(hand)schriften, Reisen und Photographieren, Computeraufarbeitung: abschreiben, in verschiedenen Datei-Formate zaubern und an möglichst vielen Stellen ablegen) neugierig zu machen, zu interessieren; es ist egal, welches Basisthema, die Community hat, man schreibt in seinen Blog, auf der Profilseite, als Signatur (E-Mail, PM, GB, Thread) was man so tut, vielleicht auch mit Begeisterung und so kann man Leute anstecken.
Nicht zu optimistisch sein - weite Teile meiner Vorfahren, haben nur mündlich gering überliefert! und man kann wegen der Daten-komplexität und dem Ausfüllstreß schnell genug haben (Flinte in*s Korn werfen!). :)



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