Lesehilfe: David Baumgartner von wo?

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Astacus

Lesehilfe: David Baumgartner von wo?

Beitrag von Astacus » Di 21. Sep 2010, 09:30

Hallo zusammen!
Im Taufeintrag meines Ur-Urgrossvaters, findet sich als Taufpate, ein David Baumgartner, dessen Beruf/Status und Wohn-/ Heimatort ich nicht lesen kann.

David Baumgartner Lehemann(?) von H...h.. bad.. (?)

Danke für eure Hilfe
Andreas
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annette

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Beitrag von annette » Di 21. Sep 2010, 10:30

Könnte es etwas mit Horrenbach zu tun haben?

Gruss Annette



Astacus

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Beitrag von Astacus » Di 21. Sep 2010, 10:49

Hallo Annette
Du meinst Horrenbach-Buchen? Irgendwie fehlt mir dann das "b" bei Horrenbach und und Buchen schreibt man ohne "d"... Ich würde sehr, sehr gerne Herzogenbuchsee lesen..., dies würde einiges erklären..., aber eben...



annette

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Beitrag von annette » Di 21. Sep 2010, 14:26

"Horren", finde ich, ist ziemlich klar zu erkennen. Die beiden Buchstaben zwischen "Horren" und "baaden", könnte das vielleicht eine der damals so beliebten Abkürzungen sein und "bach" heissen?? Es könnte aber auch ein "pf" sein... oder etwas ganz anderes. Was es mit dem "baaden" auf sich hat, ist mir nicht klar. "buchsee" kann ich mit dem besten Willen nicht erkennen.
Aber die Schriftexperten hier im Forum finden's bestimmt heraus!
Gruss
Annette



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Beitrag von Stephleuen » Di 21. Sep 2010, 16:51

Es wäre noch gut zu wissen aus welchem Buch dieser Eintrag stammt - Kirchgemeinde?

Beste Grüsse

Stephan Leuenberger



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Beitrag von Astacus » Di 21. Sep 2010, 17:11

@Stephan:
Der Eintrag stammt aus der KG Wichtrach, es ist die Taufe meines UR-Urgrossvaters. (*05.11.1834 - +08.11.1914)

@Annette:
"buchsee" kann ich eben auch nicht erkennen, Willen hin oder her... :-)

Gruss Andreas



Walter
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Beitrag von Walter » Di 21. Sep 2010, 17:22

Der Schreiber schreibt die Buchstaben r, n und e sehr ähnlich (siehe auch bei Baumgartner).
So könnte man auch Herren (sch) baaden lesen, wenn das einen Sinn ergeben würde 8-)
Sicher ist der Buchstabe vor baaden ein h (siehe bei Lehenmann).

Walter


LG, Walter

Astacus

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Beitrag von Astacus » Di 21. Sep 2010, 17:42

War er ein Baumgartner v. Obersiggenthal, Herrsch Baden...? Passt auch nicht richtig.... Die Grafschaft Baden, gab es nur bis 1798...



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Beitrag von Stephleuen » Di 21. Sep 2010, 18:08

Ich lese Herrenschwanden in der KIrchgemeinde Kirchlindach

Beste Grüsse

Stephan Leuenberger



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Beitrag von Astacus » Di 21. Sep 2010, 18:54

Nun lese ich auch Herrenschwanden... :-) Das als "b" getarnte "w", war wohl der Knackpunkt. Besten Dank für die Lesehilfe!
Gehe ich recht in der Annahme, dass ein Lehemann ein Grundbesitzer war, der seine Ländereien verpachtet hatte und auf diese Weise seinen Unterhalt bestritt?

Andreas



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Beitrag von Stephleuen » Di 21. Sep 2010, 19:02

Ein Lehemann ist ein Pächter eines Bauerngutes.

Beste Grüsse

Stephan Leuenberger



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Beitrag von Astacus » Di 21. Sep 2010, 19:12

Dieser Ausdruck ist mir vorher noch nicht aufgefallen, ich glaube gar, dass er mir zum ersten Mal begegnet ist. Dass der Familienname Lehmann auf den Status des Pächters zurückgeht, ist mir schon bekannt. Gibt es auch einen Ausdruck für den Grundbesitzer?
Gruss Andreas



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Beitrag von Stephleuen » Di 21. Sep 2010, 19:51

Das mittelalterliche Lehenrecht beinhaltet eine ganze Reihe von Begriffen, Ausdrücken und Fachausdrücken. Allein das Lehensrecht hier zu erklären sprengt den Rahmen dieses Thread.

Ich werde versuchen im Bord "Artikel" so bald es meine Zeit erlaubt etwas über das Lehensrecht zu verfassen.

Beste Grüsse

Stephan Leuenberger



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