Stensbeck von Riesbach ZH
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Stinnesbeck
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Stensbeck von Riesbach ZH
Hallo zusammen,
am 31.12.1865 wurde Charles STENSBECK in Riesbach, ZH geboren, aber am 14.1.1866 in Dinslaken (Deutschland) am Geburtsort seines Vaters katholisch getauft. Der Vater Franz Joseph war zu diesem Zeitpunkt noch nicht eingebürgert, seine Frau Amalia KOCH war wohl Schweizer Bürgerin.
Kennt jemand objektive Gründe, warum jemand über 600 km weit reist, um sein Kind taufen zu lassen? Gab es im Umkreis keine katholischen Kirchen, oder war es Ausländern verwehrt, dort seine Kinder taufen zu lassen? Welche Staatsbürgerschaft hatte zu dieser Zeit ein in der Schweiz geborenes Kind?
Herzliche Grüße
Hans Peter Stinnesbeck
am 31.12.1865 wurde Charles STENSBECK in Riesbach, ZH geboren, aber am 14.1.1866 in Dinslaken (Deutschland) am Geburtsort seines Vaters katholisch getauft. Der Vater Franz Joseph war zu diesem Zeitpunkt noch nicht eingebürgert, seine Frau Amalia KOCH war wohl Schweizer Bürgerin.
Kennt jemand objektive Gründe, warum jemand über 600 km weit reist, um sein Kind taufen zu lassen? Gab es im Umkreis keine katholischen Kirchen, oder war es Ausländern verwehrt, dort seine Kinder taufen zu lassen? Welche Staatsbürgerschaft hatte zu dieser Zeit ein in der Schweiz geborenes Kind?
Herzliche Grüße
Hans Peter Stinnesbeck
Zuletzt geändert von Wolf am Mo 18. Jul 2016, 10:34, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: urspr. Titel: Stensbeck aus Riesbach ZH
Grund: urspr. Titel: Stensbeck aus Riesbach ZH
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hood
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Re: Stensbeck aus Riesbach ZH
hallo
könnte es nicht auch so gewesen sein, dass der Vater einen Brief nach Hause gesendet hat und der Pfarrer es in Dinslaken eingetragen hat? In Filisur GR hat der Pfarrer von Salis Mitte des 19. Jahrhundert regelmäßig Kinder nachträglich eingetragen. So hat er zum Beispiel von einem Zuckerbäcker der in Prag gelebt hat mitten in einem Jahr drei Kinder nacheinander eingetragen, die drei Jahre auseinander geboren wurden. Im Kirchenbuch gibt es noch andere Beispiele nachträglicher Eintragungen.
gruss
könnte es nicht auch so gewesen sein, dass der Vater einen Brief nach Hause gesendet hat und der Pfarrer es in Dinslaken eingetragen hat? In Filisur GR hat der Pfarrer von Salis Mitte des 19. Jahrhundert regelmäßig Kinder nachträglich eingetragen. So hat er zum Beispiel von einem Zuckerbäcker der in Prag gelebt hat mitten in einem Jahr drei Kinder nacheinander eingetragen, die drei Jahre auseinander geboren wurden. Im Kirchenbuch gibt es noch andere Beispiele nachträglicher Eintragungen.
gruss
urs schocher, "haimweh bünder" 
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Wolf
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Re: Stensbeck von Riesbach ZH
Zu Riesbach: urspr. eine eigenständige Gemeinde wurde Riesbach 1893 zur Stadt Zürich eingemeindet.
Zu Stensbeck: gemäss Familiennamenbuch 1940 (Erfassung um 1935) erwarben Stensbeck im 19.Jhdt. das Bürgerrecht der Stadt Zürich (vor 1893 wären sie Bürger von Riesbach geworden, aber dann automatisch eben Zürich zugeteilt). In der aktuellen Ausgabe (Erfassung 1962) wird Stensbeck nicht mehr genannt - die Linie dürfte also zwischen 1935 und 1962 erloschen sein bzw. Nachkommen haben das Züricher Bürgerrecht nicht aufrecht erhalten.
Ein Kind erhielt bei Geburt das Bürgerrecht des Vaters (hat nichts mit der Taufe zu tun) - wenn der Vater aber später eingebürgert wurde, kann man wohl davon ausgehen, dass die ganze Familie eingebürgert wurde.
Zürich war damals sicher vorwiegend reformiert - sicher gab es aber katholische Pfarreien wesentlich näher als Dinslaken, wo das Kind hätte getauft werden können. Ob die Taufe vielleicht aus familiären Gründen in Dinslaken stattfand (falls es sich beim Eintrag im Taufbuch nicht nur um eine Mitteilung einer auswärtigen Taufe handelt, was hood als Möglichkeit nennt), kann ich natürlich nicht sagen.
Zu Stensbeck: gemäss Familiennamenbuch 1940 (Erfassung um 1935) erwarben Stensbeck im 19.Jhdt. das Bürgerrecht der Stadt Zürich (vor 1893 wären sie Bürger von Riesbach geworden, aber dann automatisch eben Zürich zugeteilt). In der aktuellen Ausgabe (Erfassung 1962) wird Stensbeck nicht mehr genannt - die Linie dürfte also zwischen 1935 und 1962 erloschen sein bzw. Nachkommen haben das Züricher Bürgerrecht nicht aufrecht erhalten.
Ein Kind erhielt bei Geburt das Bürgerrecht des Vaters (hat nichts mit der Taufe zu tun) - wenn der Vater aber später eingebürgert wurde, kann man wohl davon ausgehen, dass die ganze Familie eingebürgert wurde.
Zürich war damals sicher vorwiegend reformiert - sicher gab es aber katholische Pfarreien wesentlich näher als Dinslaken, wo das Kind hätte getauft werden können. Ob die Taufe vielleicht aus familiären Gründen in Dinslaken stattfand (falls es sich beim Eintrag im Taufbuch nicht nur um eine Mitteilung einer auswärtigen Taufe handelt, was hood als Möglichkeit nennt), kann ich natürlich nicht sagen.
Wolf Seelentag, St.Gallen
Mitglied der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Ostschweiz (GHGO) - https://www.ghgo.ch/
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Stinnesbeck
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Re: Stensbeck von Riesbach ZH
Hallo zusammen,
vielen Dank für die erhellenden Antworten. Auf einen Taufeintrag auf briefliche Anzeige wäre ich nicht gekommen; so muss ich mir den Eintrag wohl doch noch im Original anschauen.
Franz Joseph Stensbeck ist 1876 in Riesbach eingebürgert worden, so geht es aus der "Landrechtsertheilung" des Kantons Zürich vom 30.9.1876 hervor (dankenswerterweise online).
Mittlerweile habe ich auch die Züricher Bürgerbücher 1904, 1911 und 1926 gefunden, wo nur noch Karl Jakob mit Familie aufgeführt wird.
Noch 1946 hat er aus Belgien (81 jährig) einen Antrag auf Ersatz der Kriegsschäden gestellt, er war also wahrscheinlich noch bis zu seinem Tod Staatsbürger der Schweiz.
Zwei Fragen hätte ich noch:
1. Kann ich bei den Bürgerbüchern zu Riesbach mit ähnlich vielen Informationen rechnen, wie bei den Züricher Büchern?
2. Karl Jakob wurde in Deutschland noch 1902 wegen Entziehung der Wehrpflicht per Haftbefehl gesucht. Hätte er wohlmöglich in beiden Ländern dienen müssen?
Viele Grüße
Hans Peter Stinnesbeck
vielen Dank für die erhellenden Antworten. Auf einen Taufeintrag auf briefliche Anzeige wäre ich nicht gekommen; so muss ich mir den Eintrag wohl doch noch im Original anschauen.
Franz Joseph Stensbeck ist 1876 in Riesbach eingebürgert worden, so geht es aus der "Landrechtsertheilung" des Kantons Zürich vom 30.9.1876 hervor (dankenswerterweise online).
Mittlerweile habe ich auch die Züricher Bürgerbücher 1904, 1911 und 1926 gefunden, wo nur noch Karl Jakob mit Familie aufgeführt wird.
Noch 1946 hat er aus Belgien (81 jährig) einen Antrag auf Ersatz der Kriegsschäden gestellt, er war also wahrscheinlich noch bis zu seinem Tod Staatsbürger der Schweiz.
Zwei Fragen hätte ich noch:
1. Kann ich bei den Bürgerbüchern zu Riesbach mit ähnlich vielen Informationen rechnen, wie bei den Züricher Büchern?
2. Karl Jakob wurde in Deutschland noch 1902 wegen Entziehung der Wehrpflicht per Haftbefehl gesucht. Hätte er wohlmöglich in beiden Ländern dienen müssen?
Viele Grüße
Hans Peter Stinnesbeck
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Peter.D
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Re: Stensbeck von Riesbach ZH
Im Stadtarchiv (nicht Staatsarchiv) befinden sich Familienbücher von Riesbach bis 1892. Diese Bücher enthalten natürlich viel mehr Angaben als die halboffiziellen, gedruckten Bürgerbücher der Stadt Zürich.
Der Sohn wurde höchstwahrscheinlich zusammen mit dem Vater eingebürgert. Dabei verlor er nach damaligem Recht die deutsche Staatsbürgerschaft und war auch nicht mehr dienstpflichtig in Deutschland. Möglicherweise hat er aber irgendeine Meldefrist in Deutschland übersehen oder die militärischen Behörden wussten nicht, dass er unterdessen nur noch Schweizer war.
Mit Italien gab es noch im Zweiten Weltkrieg zahlreiche solche Anstände, vor allem mit Schweizern, die seit langem in Italien wohnten.
Frage noch von mir: hast du die gedruckten Bürgerbücher von 1904, 1911 und 1926 irgendwo als e-Book gefunden?
Peter
Der Sohn wurde höchstwahrscheinlich zusammen mit dem Vater eingebürgert. Dabei verlor er nach damaligem Recht die deutsche Staatsbürgerschaft und war auch nicht mehr dienstpflichtig in Deutschland. Möglicherweise hat er aber irgendeine Meldefrist in Deutschland übersehen oder die militärischen Behörden wussten nicht, dass er unterdessen nur noch Schweizer war.
Mit Italien gab es noch im Zweiten Weltkrieg zahlreiche solche Anstände, vor allem mit Schweizern, die seit langem in Italien wohnten.
Frage noch von mir: hast du die gedruckten Bürgerbücher von 1904, 1911 und 1926 irgendwo als e-Book gefunden?
Peter
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Stinnesbeck
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Re: Stensbeck von Riesbach ZH
Vielen herzlichen Dank für die Infos.
Die letzten Bürgerbücher von Zürich findest Du hier:
1904: http://www.e-rara.ch/zuz/content/titleinfo/7970249
1911: http://www.e-rara.ch/zuz/content/titleinfo/8000327
1926: http://www.e-rara.ch/zuz/content/titleinfo/7984863
Hans Peter
Die letzten Bürgerbücher von Zürich findest Du hier:
1904: http://www.e-rara.ch/zuz/content/titleinfo/7970249
1911: http://www.e-rara.ch/zuz/content/titleinfo/8000327
1926: http://www.e-rara.ch/zuz/content/titleinfo/7984863
Hans Peter
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Re: Stensbeck von Riesbach ZH
Peter.D hat geschrieben:Im Stadtarchiv (nicht Staatsarchiv) befinden sich Familienbücher von Riesbach bis 1892. Diese Bücher enthalten natürlich viel mehr Angaben als die halboffiziellen, gedruckten Bürgerbücher der Stadt Zürich.
Ich habe den Eindruck, dass es hier Missverständnisse gibt: Ihr sprecht von völlig unterschiedlichen Quellen - auch wenn die Namen ähnlich klingen.Stinnesbeck hat geschrieben:Die letzten Bürgerbücher von Zürich findest Du hier: ...
Die gedruckten "Bürgerbücher" sind ein zeitlich eingeschränkter Extrakt der "Familienbücher" (oft auch als Familienregister oder Bürgerregister bezeichnet) mit reduzierten Daten. Einige Bürgerbücher sind online abrufbar - die von Peter genannten Familienbücher sind Manuskripte im Stadtarchiv, m.W. (zumindest noch) nicht digitalisiert und deswegen nicht online einsehbar.
Wolf Seelentag, St.Gallen
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Stinnesbeck
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Re: Stensbeck von Riesbach ZH
Ich hatte diese Bücher im Sinn:
Bürgerbuch Riesbach, 1876-1892 (Dossier)
https://amsquery.stadt-zuerich.ch/query ... ?ID=437282
Hans Peter
Bürgerbuch Riesbach, 1876-1892 (Dossier)
https://amsquery.stadt-zuerich.ch/query ... ?ID=437282
Hans Peter
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Peter.D
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Re: Stensbeck von Riesbach ZH
Ja, das sind auch die, welche ich meinte. Wie Wolf schon schrieb, sind das Manuskripte, die weder gedruckt wurden noch online verfügbar sind.
Peter
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Re: Stensbeck von Riesbach ZH
Das Ergebnis in Sachen "Ferntaufe" möchte ich nicht für mich behalten, denn inzwischen habe ich die originalen Taufeinträge von Dinslaken einsehen lassen.
Es war tatsächlich so, dass alle sechs Einträge von 1858 bis 1866 im KB Dinslaken auf Grund der Meldungen der katholischen Pfarrer KÄHLIN und REINHARD aus Zürich (St. Peter) vorgenommen wurden. Auch die Paten stammten fast alle aus der Schweiz. Ich gehe also mal davon aus, dass diese Taufen dann auch im Kirchenbuch von St. Peter dokumentiert sind.
Bei der Transkription durch FamilySearch wurde dann teilweise aus dem Datum der Meldung ein Todesdatum interpretiert...
Nach wie vor kann ich allerdings den Grund für ein solches Vorgehen nicht erkennen.
Viele Grüße
Hans Peter (Stinnesbeck)
Es war tatsächlich so, dass alle sechs Einträge von 1858 bis 1866 im KB Dinslaken auf Grund der Meldungen der katholischen Pfarrer KÄHLIN und REINHARD aus Zürich (St. Peter) vorgenommen wurden. Auch die Paten stammten fast alle aus der Schweiz. Ich gehe also mal davon aus, dass diese Taufen dann auch im Kirchenbuch von St. Peter dokumentiert sind.
Bei der Transkription durch FamilySearch wurde dann teilweise aus dem Datum der Meldung ein Todesdatum interpretiert...
Nach wie vor kann ich allerdings den Grund für ein solches Vorgehen nicht erkennen.
Viele Grüße
Hans Peter (Stinnesbeck)
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Peter.D
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Re: Stensbeck von Riesbach ZH
Hallo Hans Peter
Die Taufeinträge befinden sich vermutlich in den katholischen Taufbüchern der Stadt Zürich. St. Peter war aber protestantisch, die katholische Pfarrei hiess später St. Peter und Paul, die entsprechende Kirche wurde aber erst 1873 gebaut. Pfarrer Reinhard war jedenfalls der Hauptpfarrer der damaligen katholischen Gemeinde.
Das Stadtarchiv in Zürich kann dir die Einträge eventuell heraussuchen.
Peter
Die Taufeinträge befinden sich vermutlich in den katholischen Taufbüchern der Stadt Zürich. St. Peter war aber protestantisch, die katholische Pfarrei hiess später St. Peter und Paul, die entsprechende Kirche wurde aber erst 1873 gebaut. Pfarrer Reinhard war jedenfalls der Hauptpfarrer der damaligen katholischen Gemeinde.
Das Stadtarchiv in Zürich kann dir die Einträge eventuell heraussuchen.
Peter
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Stinnesbeck
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Re: Stensbeck von Riesbach ZH
Vielen Dank für die Infos zur kath. Kirche.
Vom Stadtarchiv Zürich habe ich mittlerweile positive Antworten aus dem Bürgerbuch Riesbach und den Einwohnerkontrollunterlagen (VI.RB.C.51.) bekommen. Und zwar Geburts- und Sterbedaten, sowie Wohnungen von Franz Joseph STENSBECK und seiner Frau Amalia KOCH.
Nicht dabei waren leider die Heiratsdaten, das Paar war schon vor den Zuzug im Januar 1858 verheiratet. Die erste (dokumentierte) Tochter wurde Februar 1858 in Riesbach geboren. Da ich davon ausgehe, dass die Heirat nicht in Deutschland stattfand, muss ich mich wohl über die Ehefrau vorantasten.
Amalie KOCH, geb. am 12. April 1827 (Ort unklar) war die Tochter von Jakob KOCH von Sommeri (Thurgau) und Regula ZELLER von Zürich. Die Hochzeit der Eltern 1820 in Niedersommeri wird bei FamilySearch gelistet und in Zürich in der "Schweizerische monats-chronik" aufgeführt. Die Mutter Regula ist in den Züricher Bürgerbüchern von 1819 bis 1834 unter ihrem Vater Hans Rudolf Zeller (*1775) aufgeführt, ab 1821 mit dem Namen KOCH, aber ohne Erwähnung des Ehemannes.
Die Geburt eines Bruders (Franz Alois Robert) findet sich 1823 bei FamilySearch, die "Schweizerische monats-chronik" führt weder Amalie, noch den Bruder.
Also in Sommeri suchen? Dazu neuen Thread unter Thurgau anlegen?
Vielen Dank und Grüße
Hans Peter (Stinnesbeck)
Vom Stadtarchiv Zürich habe ich mittlerweile positive Antworten aus dem Bürgerbuch Riesbach und den Einwohnerkontrollunterlagen (VI.RB.C.51.) bekommen. Und zwar Geburts- und Sterbedaten, sowie Wohnungen von Franz Joseph STENSBECK und seiner Frau Amalia KOCH.
Nicht dabei waren leider die Heiratsdaten, das Paar war schon vor den Zuzug im Januar 1858 verheiratet. Die erste (dokumentierte) Tochter wurde Februar 1858 in Riesbach geboren. Da ich davon ausgehe, dass die Heirat nicht in Deutschland stattfand, muss ich mich wohl über die Ehefrau vorantasten.
Amalie KOCH, geb. am 12. April 1827 (Ort unklar) war die Tochter von Jakob KOCH von Sommeri (Thurgau) und Regula ZELLER von Zürich. Die Hochzeit der Eltern 1820 in Niedersommeri wird bei FamilySearch gelistet und in Zürich in der "Schweizerische monats-chronik" aufgeführt. Die Mutter Regula ist in den Züricher Bürgerbüchern von 1819 bis 1834 unter ihrem Vater Hans Rudolf Zeller (*1775) aufgeführt, ab 1821 mit dem Namen KOCH, aber ohne Erwähnung des Ehemannes.
Die Geburt eines Bruders (Franz Alois Robert) findet sich 1823 bei FamilySearch, die "Schweizerische monats-chronik" führt weder Amalie, noch den Bruder.
Also in Sommeri suchen? Dazu neuen Thread unter Thurgau anlegen?
Vielen Dank und Grüße
Hans Peter (Stinnesbeck)
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Re: Stensbeck von Riesbach ZH
Für eine Diskussion "Koch von Obersommeri TG" (es gibt auch einen Bürgerort Niedersommeri - aber nicht für Koch) auf jeden Fall einen neuen Thread anlegenStinnesbeck hat geschrieben:Also in Sommeri suchen? Dazu neuen Thread unter Thurgau anlegen?
Die beiden Threads zu den Ehepartnern können ja verlinkt werden.
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