Binggeli von Guggisberg BE

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mhmueller
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Beitrag von mhmueller » Fr 3. Aug 2007, 21:27

Irene hat geschrieben:BINCKLE Johannes Müller zu Guggisberg berner G.


Irene, hast du zu diesem Binckle, Johannes auch einen Hochzeitseintrag, wo er doch auch eine Tochter hat? (?)

Grüße Michael
Zuletzt geändert von Wolf am So 1. Apr 2012, 10:26, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: abgetrennt aus: Schweizer in Rheinland-Pfalz



Irene

Schweizer in Rheinland-Pfalz

Beitrag von Irene » Mo 6. Aug 2007, 20:38

Hallo Michael, leider nein, ich habe es so wiedergegeben, wie es Maurer Wilhelm schon abgeschrieben hat.
- Editiert von Wolf am 07.08.2007, 21:04 -



Irene

Schweizer in Rheinland-Pfalz

Beitrag von Irene » Di 7. Aug 2007, 13:39

Hallo Michael , ich habe doch mal im Familienbuch Contwig reingeschaut und folgendes gefunden (oben schon berichtigt),
BINCKLE Susanna war nicht * 1730 , sie oo am 02.11.1730
BRÜNISHOLZ Johann Conrad , ein Zimmermann ,Sohn von B. Christian ,Gerichtsmann zu
O,Auerbach

Binckle/Binckli Susanna war die Tocher des bei Heirat schon verstorbenen Binckle Johannes , Müller zu " Guckesberg"/Berner - Canton oo mit ?



Wolf
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Binggeli von Guggisberg BE

Beitrag von Wolf » Do 15. Nov 2007, 22:17

Im Zusammenhang mit nach Neuchâtel "ausgewanderten" Binggeli aus dem Kanton Bern wurde dort das Wappen der Binggeli von Guggisberg vorgestellt.

Weitere Diskussionen zu den Binggeli von Guggisberg bitte HIER in diesem Beitrag.


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Re: Binggeli von Guggisberg BE

Beitrag von macan » Sa 20. Aug 2011, 22:12

Hallo,

einer der Vorfahren meines Mannes hieß Peter Binggeli. Er wurde am 2. März 1704 in Guggisberg geboren. Seine Eltern waren Christen Binggeli und Elsbeth Burri. Nachdem sein Vater starb, verließ die Mutter die Schweiz und zog in den Steinthal Distrikt im Elsaß. Später verließen Peter und ev. weitere Binggelis diese Gegend um sich in Rotterdam nach den USA einzuschiffen.

Weiß jemand etwas über den Familiennamen Binggeli? Wo kommt dieser her? Weiß ev. jemand etwas mehr über die Geschichte der Binggelis in Guggisberg?

Grüßle
Andrea



ElisabethKludas
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Re: Schweizer in Rheinland-Pfalz

Beitrag von ElisabethKludas » Di 27. Mär 2012, 20:13

Guten Tag!

Wie schön, dass es dieses Forum gibt und ich gerade Mitglied werden konnte. Danke!

Auf der Suche nach Binggeli/Binckle (in verschiedensten Schreibweisen) in der Pfalz aus dem Schwarzenburgerland, Kanton Bern, Schweiz habe ich Ihren Eintrag über einen Müller Binkle in Contwig gesehen und möchte fragen, ob jemand weitere Informationen hat.

1735 war ein Schweizer Conrad Pinckley in Contwig Unterpächter auf der Neuen Mühle mit einem Vertrag über 20 Jahre. Seine Verpächter waren die Müller Jakob Weber und sein Schwager Nickel Zimmermann, deren Vorfahren den Namen nach auch aus der Schweiz eingewandert sein könnten.

Weiß jemand mehr über diesen Conrad Pinckley, ob er selbst aus der Schweiz kam oder seine Eltern, wer seine Eltern, Geschwister, Ehefrau (auch Trauzeugen) und Kinder (auch Taufpaten) waren?

Wir wissen von einer möglichen Tochter dieses Conrad
Elisabetha BÜNCKLI
von Hohenecken
konf. 1750 in Contwig

und von einem möglichen Verwandten
Ulrich BINKELE
aus der Schweiz (Guggisberg/BE?)
in Niederhausen
*(1659)
+1716.6.3. in Niederhausen
2. oo 1708.29.6. in Contwig mit
Maria N
Wwe. v. Heinrich ENGEL
Gemeinsmann in Winterbach
* (1663)
+1723 April in Winterbach

Mit einer amerikanischen Binkele-Familienforschergruppe suche ich die Binggeli-Vorfahren von zwei frühen Binckle-Auswanderern aus der Pfalz:

Wir suchen nach den Eltern (und Geschwistern, wenn möglich) von Johannes (Hans) Binggeli/Binkley, der um 1700, wie wir glauben, entweder in der Pfalz oder in Guggisberg/Wahlern, Kanton Bern, Schweiz, geboren wurde. Er starb am 4. Mai 1749 in Lampeter Township, Lancaster County, Pennsylvania. Er heiratete Barbara Landis, entweder als er in der Pfalz lebte oder nachdem er während der frühen 1700er Jahre nach Amerika eingewandert war, das Datum dafür ist unsicher. Wir wissen, dass er 1737 von seinem Schwiegervater Felix Landis 200 acres Land kaufte, zu dem eine Mühle gehörte. Dieses Land war die nördliche Hälfte der 400 acres, die Felix 1718 kaufte und die zum London Tract, Lampeter Township, Lancaster County, Pennsylvania gehörten. Die überlieferte Familiengeschichte sagt, dass „John der Pionier in der Pfalz Müller war“, was dazu passt, dass er die Tochter eines Müllers heiratete.

Von Hans Michael Pingley, der 1735 mit dem Schiff Billander Oliver aus der Pfalz nach Amerika kam, vermuten wir, dass sein Vater Hans aus dem Schwarzenburgerland, Kanton Bern, Schweiz in die linksrheinische Pfalz kam, können aber bisher den Vater Hans nicht zuordnen zu einer der Binggeli-Familien im Schwarzenburgerland (Guggisberg, Wahlern). Daten von
Hans Michael Binkley,
vor 12 JUN 1712 in Mörsbach,
Taufe 12 JUN 1712 Lambsborn,
+nach 27 MAR 1775 in Pennsylvania,
Erste Kommunion in Lambsborn 21 April (Ostern) 1726, "Johann Michael Binckel, Hanß Binckels Sohn von Mörsbach".

Kann uns jemand weiterhelfen? Das wäre ganz super!!!

Elisabeth
2012.03.27.



Walter
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Re: Schweizer in Rheinland-Pfalz

Beitrag von Walter » Di 27. Mär 2012, 21:25

Hallo Elisabeth
Bei http://www.familysearch.org findet man folgende Angaben:

Johannes Binggeli
Birth: About 1695 Guggisberg, Bern
Death: 04 MAY 1749
Father: Christien Binggeli
Mother: Elisabeth Burri
(4 Kinder)

und weiter:
Christian Binggeli
Spouse: Elisabeth Burri
Marriage: 20 OCT 1693 Guggisberg, Bern

Es sind bei Familysearch noch weitere Daten zu finden.
Diese Angaben sollten aber in den Originalquellen überprüft werden.

Gruss, Walter


LG, Walter

ElisabethKludas
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Re: Schweizer in Rheinland-Pfalz

Beitrag von ElisabethKludas » Mi 28. Mär 2012, 21:34

Hallo Walter,

herzlichen Dank für die schnelle Antwort! Die beiden genannten Binggeli/Binkele gehören zu zwei Brüdern, die ebenfalls, aber über das Elsass nach Amerika ausgewandert sind. Die Binkele-Familienforschergruppe nennt sie Peter the Moravian und Johannes Senior. Dieser Johannes ist nicht identisch (aber verwandt) mit dem, den wir jetzt suchen.

Wir sind dabei, wie Sie empfehlen, Familysearch.org abzusuchen und damit noch nicht fertig. Wir hoffen, dort noch was zu finden oder von Nutzern dieses Forums vielleicht doch noch eine heiße Info zu bekommen!

Danke bis hierhin und Ihnen viel Forscherglück weiter!
Elisabeth



eritro
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Re: Schweizer in Rheinland-Pfalz

Beitrag von eritro » Sa 31. Mär 2012, 23:22

Irene hat geschrieben:Hallo Michael , ich habe doch mal im Familienbuch Contwig reingeschaut und folgendes gefunden (oben schon berichtigt),
BINCKLE Susanna war nicht * 1730 , sie oo am 02.11.1730
BRÜNISHOLZ Johann Conrad , ein Zimmermann ,Sohn von B. Christian ,Gerichtsmann zu
O,Auerbach

Binckle/Binckli Susanna war die Tocher des bei Heirat schon verstorbenen Binckle Johannes , Müller zu " Guckesberg"/Berner - Canton oo mit ?
Der Familienname Brünisholz stammt übrigens aus der gleichen Gegend (Amt Schwarzenburg, Kanton Bern, sowie im benachbarten Kanton Freiburg verburgert, vgl. Familiennamenbuch der Schweiz).


PS.: Zu Binggeli gibt es in diesem Forum verschiedene Beiträge (Suche verwenden)!

eritro



G.F.
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Re: Binggeli von Guggisberg BE

Beitrag von G.F. » So 1. Apr 2012, 14:43

Hallo Elisabeth, hallo Andrea,

1.
m.W. stammen alle Binggeli im Westrich und dem angrenzenden Saarland ab von:

Hans B. *9.9.1627 Guggisberg (CH)
(S.v. Simon B. *3.10.1590 oo Christina Zand *20.10.1605)
oo
Barbara Kienast *um 1629 (CH)
(T.v. Hans K. oo Barbara Binder)

Johann Michael B. *12.6.1712 Mörsbach (Reg. 1. ev. KB Lamsborn) war ein Nachfahre (wahrscheinlich Enkel) dieses Paares.

M.W. ist keiner dieser Binggli = Binckle vor 1780 in die USA ausgewandert.

2.
Die USA-Auswanderer "Binggeli = Binckley" stammen m.W. aus der Familie:
(sie sind mit den Pfalzauswanderern Binggeli 3 Generationen zurück verwandt)

Christian B. *10.10.1669 Guggisberg +1713 Guggisberg
(S.v. Peter B. oo Magdalena SPRING)
oo20.10.1693 Guggisberg
Elisabeth BURRI *11.4.1669 Guggisberg + 1711

Kinder: ausgewandert nach USA
1. Hans "Hance" *25.3.1694 Guggisberg +4.5.1749 Cumru Twp., Berks Co., Pennsylvenia USA
oo Margarethe Wissenbach *7.11.1697 Guggisberg
2. Johannes *1695 Guggisberg + 1757 Lampeter Twp, Lancaster, Pa. USA
oo Anna Barbara Landis
7. Peter *2.3.1704 Guggisburg +20.8.1793 Bethania, Rowan Co. (now Forsythe Co.), NC , USA
oo 2.2.1725 Steinthal, Alsace (F)
Anna Maria Werle *28.10.1704 Steinthal, Alsace (F), +9.1748 Codorus, York, North Carolina (USA)
14 kinder 1725-1746
11. Hans Michael *um 1712 Guggisburg +27.3.1775 Heidelberg Twp, Berks, Pa., USA
oo Mary Juliana MARX *um 1715

Ich kann nicht sagen, ob diese Angaben zuverlässig sind, da sie sich zum Teil auf Internetquellen beziehen.
In der Regel halte ich sehr viel von "überlieferter Familiengeschichte, die hier sagt, dass „John der Pionier in der Pfalz Müller war“. Weiterhin widerspricht meinen Angaben auch Dein: "Hans Michael Pingley, der 1735 mit dem Schiff Billander Oliver aus der Pfalz nach Amerika kam, wenn er nicht seine Ehefrau M.J. Marx in der Pfalz geheiratet hat.
Seine Schwester Anna *7.1.1703 soll oo1723 Andre Sommer aus dem Elsaß geheiratet haben.

Es ist also noch vieles offen, aber zumindest ein roter Faden erkennbar.

Gruss

Georg



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Re: Binggeli von Guggisberg BE

Beitrag von ElisabethKludas » Mi 20. Jun 2012, 22:45

Hallo Georg,

vielen herzlichen Dank für Deine Informationen, die ich umgehend der amerikanischen Gruppe zuleite, die zu den ausgewanderten Binkleys und zu denen im Elsass und im Zweibrückerland einen großen Datenpool haben.

Ich war davon ausgegangen, dass ich eine e-mail-Nachricht bekommen, wenn eine neue Antwort eingegangen ist. Das scheint nicht der Fall zu sein. Habe heute eher zufällig nochmal auf diese Seite geschaut.

Also ersten Dank und herzlichen Gruß
Elisabeth



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Re: Binggeli von Guggisberg BE

Beitrag von ElisabethKludas » Fr 22. Jun 2012, 21:44

Lieber Georg,

nach dem Datencheck der amerikanischen Binkley können wir bestätigen, dass noch vieles offen und ein gewisser roter Faden sichtbar ist. Ein paar Anmerkungen so weit uns das möglich ist:

Hans B. *9.9.1627 Guggisberg (CH)
(S.v. Simon B. *3.10.1590 oo Christina Zand *20.10.1605)
oo
Barbara Kienast *um 1629 (CH)
(T.v. Hans K. oo Barbara Binder)
Es gibt 18 Hans Binggelis, die 1651 im Alter von 18-30 Jahren waren und grundsätzlich als Ehemann der Barbara Kienast in Frage kommen. Leider wissen wir nicht, welcher Hans es war, haben aber Zweifel, dass er der Sohn von Simon B oo Christina Zand war.

Johann Michael B. *12.6.1712 Mörsbach (Reg. 1. ev. KB Lamsborn) ist kein Nachfahre des og. Paares, wie DNA-Untersuchungen nahelegen.

Christian B. *10.10.1669 Guggisberg +1713 Guggisberg
(S.v. Peter B. oo Magdalena SPRING)
oo20.10.1693 Guggisberg
Elisabeth BURRI *11.4.1669 Guggisberg + 1711
Wir vermuten, dass
2. Johannes *1695 Guggisberg + 1757 Lampeter Twp, Lancaster, Pa. USA
oo Anna Barbara Landis
von Peter B. oo Magdalena Spring abstammt und er möglicherweise ein Vetter 2. Grades zu
11. Hans Michael *um 1712 Guggisburg +27.3.1775 Heidelberg Twp, Berks, Pa., USA
oo Mary Juliana MARX *um 1715
ist. Leider haben wir dafür bislang keinen Beleg gefunden.

Die beiden anderen genannten Kinder zählen wir nicht zu den Nachfahren von Peter B. und Magdalena Spring. Nach DNA-Untersuchungen treffen deren Vorfahren erst mehrere Generationen weiter zurück zusammen.

Es bleibt, wie Du sagst, weiter vieles offen - also jedenfalls herzlichen Dank für Deine Nachricht!

Elisabeth



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Re: Binggeli von Guggisberg BE

Beitrag von G.F. » Sa 23. Jun 2012, 02:04

ElisabethKludas hat geschrieben:Lieber Georg,

nach dem Datencheck der amerikanischen Binkley können wir bestätigen, dass noch vieles offen und ein gewisser roter Faden sichtbar ist. Ein paar Anmerkungen so weit uns das möglich ist:

Wir vermuten, dass
2. Johannes *1695 Guggisberg + 1757 Lampeter Twp, Lancaster, Pa. USA
oo Anna Barbara Landis
von Peter B. oo Magdalena Spring abstammt und er möglicherweise ein Vetter 2. Grades zu

Es bleibt, wie Du sagst, weiter vieles offen - also jedenfalls herzlichen Dank für Deine Nachricht!

Elisabeth

Guten Abend Elisabeth,

habe Dir mal im Anhang "meine Stammfolgen" etwas übersichtlicher zusammengestellt - ohne Anspruch auf DNA-Sicherheit.

Vielleicht sind ja der Hans Michael B. und der Johann Michael B. identisch??? Dann würde die DNA Analyse passen und es würde erklären, warum ich in den saarl. OFBs keine Ehe für den Johann Michael gefunden habe.

Für wenig wahrscheinlich halte ich es, dass Johannes *1695 Guggisberg + 1757 Lampeter Twp, Lancaster, Pa. USA
oo Anna Barbara Landis ein Sohn von Peter B.*1631 oo Magdalena Spring * 1639 ist, eher ein Enkel.

Letztlich werden wir nicht umhinkommen auf Daten in Familienbüchern usw. zurückzugreifen. Ist Dir die Arbeitsgemeinschaft für Saarl. Familienkunde (ASF) bekannt? In Ausgabbe 11/2011 S. 488 ist eine Abhandlung über die BINCKLE zu finden.

Lieben Gruss
Georg
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Re: Binggeli von Guggisberg BE

Beitrag von G.F. » Sa 23. Jun 2012, 02:07

und hier noch der Johannes BINCKLE
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.



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Re: Binggeli von Guggisberg BE

Beitrag von ElisabethKludas » Sa 23. Jun 2012, 12:23

Hallo Georg,

Deine 4 Abstammungsdarstellungen habe ich gespeichert, herzlichen Dank! Ich hab sie noch nicht genauer gecheckt, nur gesehen, dass sie die Binkele aus dem Elsass und die aus dem Zweibrückerland vermischen - wie es alle gängigen Darstellungen tun, die im Internet zu finden sind. Die beiden Familienzweige wurden von der amerikanischen Gruppe sorgfältig untersucht und auf Grund von DNA-Analysen sortiert.

Mit diesem Link kommst Du auf die Homepage bei rootsweb, wo Du alle Daten einsehen kannst, auch mit Quellenangaben:
http://wc.rootsweb.ancestry.com/cgi-bin ... &recno=856

Hans Michael und Johannes the Pioneer sind möglicherweise Cousins und es gab einen Christian Binkele, belegt auf Immelhäuserhof in 1728, der möglicherweise ein Bruder von Johannes ist. Alle drei könnten Enkel von Peter B. oo Magdalena Spring sein.

Aber wie gesagt, es fehlen bisher Belege für die Vermutung und die DNA-Proben lassen bisher eine engere Eingrenzung nicht zu.

Falls Du einen männlichen sicheren Nachfahren des zweibrückischen Hans Michael (also nicht zu der mit Wehrli assoziierten Familie gehörig) im Saarland oder in Rheinland-Pfalz kennst, gäbe es vielleicht die Möglichkeit einer weiteren DNA-Analyse.

Das genannte Buch kenne ich leider nicht. Wenn es auf den bisher im Internet bekannten Daten basiert, wird es uns nicht weiterhelfen. Falls eigene Quellen-Recherchen zugrunde liegen, würde ich mich interessieren, wie ich es einsehen oder beschaffen könnte.

Wir hatten gehofft, über geneal-forum Kenntnis von weiteren Quellen zu den Binggeli-Familien zu bekommen. Bisher sieht es nicht danach aus, dass andere weitere Quellen gefunden haben. Aber was nicht ist, kann noch werden.

Herzliche Grüße und viel Spaß beim checken der rootsweb-Daten
Elisabeth



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Re: Binggeli von Guggisberg BE

Beitrag von G.F. » Sa 23. Jun 2012, 12:54

Hallo Elisabeth,

Die ASF (Arbeitsgemeinschaft für saarl. Familienkunde) findest Du im Internet unter:
http://www.asf-saargenealogie.de

Den Artikel "Schweizer aus dem Kanton Bern im Saarpfalz-Kreis" v. Günther Stopka findest Du in ASF Bd 11/2011 S. 466 ff.

Der ASF wird Dir bestimmt gerne einen Kontakt zu dem Autor vermitteln, der Dir dann seine Quellen (nicht Internet)
nennen kann.

In Zweibrücken ist der Name Binkle meiner Erinnerung nach alteingesessen. Im Internet-Telefonbuch solltest Du eigentlich Binckle (Binkle) in Zweibrücken finden können. Vielleicht hat ja einer davon noch einen Stammbaum (Ariernachweis vom Vater oder Großvater), der ca 5 Generationen zurückgeht und vielleicht eine Verbindung zu dem Zweibrücker Michael B. herstellt. Dann hättest Du einen potentiellen DNA-Lieferanten.

Gruss

Georg



Stephleuen
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Re: Binggeli von Guggisberg BE

Beitrag von Stephleuen » Di 3. Jul 2012, 11:15

ElisabethKludas hat geschrieben:Hallo Georg,


.....Wir hatten gehofft, über geneal-forum Kenntnis von weiteren Quellen zu den Binggeli-Familien zu bekommen. Bisher sieht es nicht danach aus, dass andere weitere Quellen gefunden haben. Aber was nicht ist, kann noch werden.

Herzliche Grüße und viel Spaß beim checken der rootsweb-Daten
Elisabeth
Guten Tag

über das Genealforum so direkt Quellen zu finden die Auskunft über eine bestimmte Familie liefern wird schwierig sein. Auch ich kann nicht Garant sein ob in den nachstehenden Quellen etwas zu finden ist.

Zum einen bieten die Schweizerische Rechtsquellensammlung interessante Hinweise zu Rechtsgeschäften ab dem 14. Jahrhundert bis in die Moderne mit Quellenangabe und allem drum und dran. Die Schweizerischen Rechtsquellen sin Online neu abrufbar. Weiter sind die Fontes Rerium Bernensium sehr interessant.

Im Staatsarchiv Bern wären sämtliche Urbare des Amtes Schwarzenburg und der Herrschaft Grasburg so wie die Urbare zum Kloster Rüeggisberg, eine umfangreiche Urkundensammlung, die Aemterbücher mit den Landvogtskorrespondenzen usw. usw. All diese Quellen muss mann durcharbeiten. Die Lokal- und Ortsgeschichte könnte ebenfalls Helfen.

Das Erfassen von allen Binggelis in der Region Schwarzenburg - Wahlern, Guggisberg, Rüschegg (Rüschegg und Guggisberg waren früher eine Gemeinde und eine Kirchgemeinde) so wie Rüeggisberg und Riggisberg usw. nach den alten Kirchenbüchern würden verschiedene Tatsachen und Begebenheiten an den Tag legen. Zum Beispiel Stammhöfe usw.

Beste Grüsse

Stephan Leuenberger



Stephan Leuenberger
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Re: Binggeli von Guggisberg BE

Beitrag von ElisabethKludas » Do 5. Jul 2012, 20:03

Guten Tag, Stephan,

herzlichen Dank für Deine ausführliche Nennung möglicher Quellen zu weiteren Infos über die Familie Binggeli. Dazu habe ich meine Anmerkungen in Deinen unten kopierten Text hineingeschrieben, hoffe, das ist lesbar.

Zum einen bieten die Schweizerische Rechtsquellensammlung haben wir noch nicht versucht! interessante Hinweise zu Rechtsgeschäften ab dem 14. Jahrhundert bis in die Moderne mit Quellenangabe ... Online neu abrufbar. Weiter sind die Fontes Rerium Bernensium haben wir noch nicht versucht! sehr interessant.

aus den folgenden Quellen haben wir einige genutzt, die ein Pastor Hostettler von Guggisberg abgeschrieben und zusammengestellt hat. Da könnten aber noch weitere Möglichkeiten liegen Im Staatsarchiv Bern wären sämtliche Urbare des Amtes Schwarzenburg und der Herrschaft Grasburg so wie die Urbare zum Kloster Rüeggisberg, eine umfangreiche Urkundensammlung, die Aemterbücher mit den Landvogtskorrespondenzen usw. usw.

Das Erfassen von allen Binggelis in der Region Schwarzenburg - Wahlern, Guggisberg, Rüschegg (Rüschegg und Guggisberg waren früher eine Gemeinde und eine Kirchgemeinde) so wie Rüeggisberg und Riggisberg usw. nach den alten Kirchenbüchern würden verschiedene Tatsachen und Begebenheiten an den Tag legen. Zum Beispiel Stammhöfe usw. Dazu hat Pastor Hostettler einiges getan, was derzeit von unserer Gruppe sorgfältig gecheckt wird. So weit wir informiert sind, hat er seine Untersuchungen abgeschlossen und seine Arbeiten dem Berner Staatsarchiv zur Verfügung gestellt

Wir freuen uns über jeden Hinweis und jeden kleinen Beleg für vermutete familiäre Zusammenhänge.

Freundliche Grüße nach Bern aus dem Ruhrgebiet
Elisabeth



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Re: Binggeli von Guggisberg BE

Beitrag von Stephleuen » Fr 6. Jul 2012, 08:07

Guten Morgen Elisabeth

Erfahrungsgemäss sollte es möglich sein, wenn eine Familie innherhalb einer bestimmten Region gesamthaft erfasst wird, wohnort und Höfe mit einbezogen werden, Name der Eltern usw. diese zusammenzufügen.

Die Rechtsquellen können im Inhaltsverzeichnis nach Namen abgesucht werden oder nach Orten, Höfe, Weiler, Flüsse usw. Ratsam ist es nach allen möglichen Kriterien alles doppelt abzusuchen.

Die Urkundensammlung im Staatsarchiv Bern ist online abrufbar aber nur mit Kurzbeschrieb.

Weiter empfehle ich noch die Kontraktenmanuale des niederen Gerichtsbezirk wo Guggisberg angeschlossen war. So wie die Chorgerichtsmanuale der Kichgemeinde Guggisberg, Wahlern unsw.

Und manchmal findet man ein kleines fötzlechen Papier und genau dieses öffnet grosse Tore!

Beste Grüsse ins Ruhrgebiet aus dem verregneten Bern

Stephan Leuenberger



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Re: Binggeli von Guggisberg BE

Beitrag von ElisabethKludas » Fr 6. Jul 2012, 20:23

Guten Abend, Stephan,

herzlichen Dank für Deine weiteren Hinweise und fürs Mut machen!

Freundliche Grüße nach Bern, ich schicke gerne etwas von der Schwüle im Ruhrgebiet dorthin mit, der Regen hier ist weniger als angekündigt wurde

Elisabeth



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Re: Binggeli von Guggisberg BE

Beitrag von ElisabethKludas » Fr 6. Jul 2012, 21:16

macan hat geschrieben:Hallo,

einer der Vorfahren meines Mannes hieß Peter Binggeli. Er wurde am 2. März 1704 in Guggisberg geboren. Seine Eltern waren Christen Binggeli und Elsbeth Burri. Nachdem sein Vater starb, verließ die Mutter die Schweiz und zog in den Steinthal Distrikt im Elsaß. Später verließen Peter und ev. weitere Binggelis diese Gegend um sich in Rotterdam nach den USA einzuschiffen.

Weiß jemand etwas über den Familiennamen Binggeli? Wo kommt dieser her? Weiß ev. jemand etwas mehr über die Geschichte der Binggelis in Guggisberg?

Grüßle
Andrea

Guten Abend, Andrea,

beim Scrollen vorgestern stieß ich auf diesen Beitrag von Dir, der mich neugierig macht.

Erst mal zur Familie Binggeli das Wichtigste, was ich weiß.

Sie lebt seit es Kirchenbücher gibt, also seit etwa 1550, im Schwarzenburgerland, Kanton Bern, und zwar auf verschiedenen Höfen um die Pfarrorte Wahlern und Guggisberg herum.

Das Schwarzenburgerland stand ab dem 13. Jahrhundert stark unter waldensischem Einfluss. Vor diesem religiösen Hintergrund etablierte sich dort im 16. Jahrhundert der Anabaptismus (Wiedertäufer). Die Familie Binggeli war täuferisch und erlitt deshalb massive Verfolgungen, u.a. Inhaftierungen, Landesverweise, Einzug von Gütern durch die Kantonsregierung von Bern.

Ein erster breit angelegter Verfolgungsanlauf der Berner Behörden war 1671. Unter anderem wurden die Wiedertäufer als Galeerensklaven an Savoyen verkauft, was nur wenige überlebten. Viele Täufer flüchteten nordwärts ins Elsass und bis in die Niederlande. In der linksrheinischen Pfalz sollen sich etwa 360, in der rechtsrheinischen Pfalz etwa 280 Flüchtlinge aus dem Kanton Bern niedergelassen haben. Ihre unbeschreibliche Not wurde von niederländischen Taufgesinnten gelindert, die Geld und Güter sammelten und Abgesandte zur Hilfe schickten. Aus der Liste der Hilfen, die in Amsterdam in einem Archiv ist, wissen wir, dass im April 1672 ein Ruff Binkele mit seiner Frau Anna Rothen, beide 60 Jahre alt, zusammen mit 2 Kindern Hilfsgüter erhielten, und zwar auf dem Kirstetterhof bei Obrigheim bei Mosbach. Offensichtlich war die Familie plötzlich ohne größere Vorbereitungen geflohen.

Die späteren Binggeli-Auswanderer in dieselben Gebiete erscheinen nicht mehr in Hilfslisten, sondern als Pächter von Hofgütern und Mühlen. Offensichtlich haben sie ihre Auswanderung vorbereitet. Der erste Christian Binkele ist 1728 als Pächter auf Immelhäuserhof bei Sinsheim aktenkundig. Er könnte ein Sohn des Ruff sein oder von einem anderen Elternpaar abstammen.

Aus der rechts- wie linksrheinischen Pfalz gibt es in der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts Auswanderung nach Amerika. Die Ankömmlinge dort sind identifiziert, sie sind mit dem Christian vom Immelhäuserhof lt. DNA-Untersuchung verwandt, ihre Abstammung bis ins Schwarzenburgerland nachzuweisen ist bisher nur teilweise gelungen (von Peter the Moravian Binkley und seinem Bruder Johannes Sr. Binkley, die über das Elsass nach North Carolina auswanderten). Das fand eine amerikanische Binkley-Familienforschergruppe heraus, die jetzt die Anschlüsse für weitere frühe Amerikaeinwanderer sucht.

In diesem Zusammenhang interessieren wir uns sehr für die Vorfahren Christen Binggeli oo Elsbeth Burri Deines Mannes. Sie oder Christens Eltern könnten die Vorfahren von zwei Amerikaauswanderern (John the Mennonite Binkley und Hans Michael Binkley) und auch von Christian auf Immelhäuserhof sein.

Darf ich Dich fragen nach den Vorfahren Deines Mannes? Wie kommt es, dass Dein Mann hier in Deutschland ist, obwohl seine Vorfahren ausgewandert sind, wenn ich das richtig verstanden habe? Blieben Kinder zurück, während andere mit auswanderten?

Du würdest uns eine riesige Freude machen, wenn Du uns weitere Informationen geben kannst.

Herzlichen Dank im voraus



Wolf
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Re: Binggeli von Guggisberg BE

Beitrag von Wolf » So 15. Jul 2012, 12:13

ElisabethKludas hat geschrieben:Ich war davon ausgegangen, dass ich eine e-mail-Nachricht bekomme, wenn eine neue Antwort eingegangen ist. Das scheint nicht der Fall zu sein.
Das hängt von Deinen Einstellungen ab:

Im "Persönlichen Bereich" unter "Persönliche Einstellungen" wird eingestellt, ob in der Regel bei jedem Thread, in dem Du einen Beitrag geschrieben hast, eine Benachrichtigung geschickt werden soll.

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Wolf Seelentag, St.Gallen
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Stephleuen
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Re: Binggeli von Guggisberg BE

Beitrag von Stephleuen » So 15. Jul 2012, 13:11

Guten Tag

Die Täuferjagt im Schwarzenburgerland beginnt relativ späht. Im Emmental und Oberaargau bereits nach der Reformation 1530.

Im Hügelland zwischen Köniz und Gantrisch, zwischen Plafeien und Schwarzsee finden wir vorallem eine Besiedelungstyp von lauter Einzelhöfen bis weilen Weiler und kleine Dörfer wie Guggisberg, Fultigen (Streusiedlung), Rüschegg, Rüeggisberg und Riggisberg an. In diesem hügeligen Land, welches durch den Rüschegggraben, Bütschelgraben, Schwarzwassergraben und den Sensegraben durchbrochen ist, konnten sich die Täufer lange Zeit versteckt halten und waren in ihrer Abgeschiedenheit unentdeckt. Durch den Sensegraben war das Schwarzenburgerland bis etwa 1912 verkehrstechnisch von der Stadt Bern getrennt. Wer den Sensegraben kennt, weiss dass dieser im Winter und vorallem bei Hochwasser noch heute beinahe für Menschen unüberwindbar ist. Mit dem Bau der Schwarzwasserbrücke im Jahre 1912 fand die Region Schwarzenburg Anschluss an die grossen Verkehrsachsen.

Das Schwarzenburgerland war bedingt durch seine topographische Lage (zwischen 900 - 1600 Meter ü. M.) - schlechte Möglichkeiten zu einer landwirtschaftlichen Nutzung, keine Möglichkeiten sich irgendwie wirtschaftlich und industriell, weiterzuentwickeln - als ärmste Region des Kantons Bern. Eine grosse Auswanderungswelle begann bereits im 18. Jh. Einerseits sicher durch verfolgte Täufer und sicher auch durch sektiererisches Verhalten so wie durch die grosse Armut bedingt. Die Armut war so gross dass die Menschen dort in ihren Häusern erfohren und buchstäblich verhungerten.

Ich wage sogar zu behaupten dass die meisten nicht wegen ihres Glaubens flüchteten sondern wegen der riesigen Armut. DIe Armut wurde mit der EInführung der Kartoffel noch grösser und schlimmer.

Ich würde weniger das Täufertum in den Mittelpunkt stellen, sondern mich vermehrt auf diese grosse Armut konzentrieren. Zur Armenpflege gibt es im Staatsarchiv und in den Gemeindearchiven eine Unmenge an Quellen die dringend darauf warten bearbeitet zu werden.

Beste Grüsse

Stephan Leuenberger

PS. Trotz regnerischem Wetter werde ich mich auf den Weg in den Sensegraben machen. Bin dort immer wenn ich Zeit habe.



Stephan Leuenberger
Mitglied bei:
Historischer Verein des Kantons Bern
Schweizerische Gesellschaft für Familienforschung
Genealogisch Heraldische Geselschaft Bern
Jahrbuchvereinigung Oberaargau

ElisabethKludas
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Re: Binggeli von Guggisberg BE

Beitrag von ElisabethKludas » So 15. Jul 2012, 17:46

Wolf hat geschrieben:
ElisabethKludas hat geschrieben:Ich war davon ausgegangen, dass ich eine e-mail-Nachricht bekomme, wenn eine neue Antwort eingegangen ist. Das scheint nicht der Fall zu sein.
Das hängt von Deinen Einstellungen ab:

Im "Persönlichen Bereich" unter "Persönliche Einstellungen" wird eingestellt, ob in der Regel bei jedem Thread, in dem Du einen Beitrag geschrieben hast, eine Benachrichtigung geschickt werden soll.

Das wird dann die Default-Angabe zu "Mich benachrichtigen, sobald eine Antwort geschrieben wurde" - eine Angabe die bei jedem Beitrag vor dem Absenden geändert werden kann.

Sollte da etwas irgendwie nicht geklappt haben (oder Du änderst Deine Meinung später) kannst Du das durch Anklicken von "Thema beobachten" (Zeile über dem ersten Beitrag jedes Threads) immer noch korrigieren.

Vielen Dank, Wolf - inzwischen funktioniert es wieder! Die Einstellung war die ganze Zeit auf "mich benachrichtigen". EDV bleibt mir immer ein Rätsel.

Viele Grüße nach St. Gallen
Elisabeth



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Re: Binggeli von Guggisberg BE

Beitrag von ElisabethKludas » Di 17. Jul 2012, 14:52

Guten Tag, Stephan,

danke für Deine Hinweise auf die Armenprotokolle. Natürlich spielen die geographische Lage sowie die Armut für die Entwicklung eine sehr große Rolle. Zahlenmäßig überwiegt die nichttäuferische Auswanderung weit. Die staatliche Verfolgung der Täufer allerdings war speziell!

Ich hatte eine ausführliche Antwort geschrieben, aber als ich von der Vorschau für Korrekturen nochmal zurück zu meinem Text wollte, verschwand alles unwiederbringlich. Sehr ärgerlich!

Hoffe, Du hattest schöne Tage im Sensental!
Elisbeth



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Re: Binggeli von Guggisberg BE

Beitrag von ElisabethKludas » Sa 29. Dez 2012, 20:12

Hallo nochmal im alten Jahr an alle! Hoffe, Eure Familienforschungen waren ertragreich!

Wir haben inzwischen mehr über die Binggelis im Schwarzenburgerland gefunden, insbesondere können wir Hans Michael Binkly aus Mörsbach drei Generationen zurückverfolgen, s. link:
http://wc.rootsweb.ancestry.com/cgi-bin ... t&id=I0028

Und natürlich suchen wir wieder Antworten auf neue Fragen, die Hans Michaels Vorfahren-Familien betreffen - ein Dokument über die Erbteilung nach dem Tod seiner Tante Anna Binggeli im Kanton Bern. Wer kann uns sagen, wo wir ein solches Dokument finden können? Vielleicht hast Du, Stefan Leuenberger, eine Idee?

Hans Michael (er war schon ausgewandert nach Amerika) und seine Geschwister erhielten im Jahr 1764 in Mörsbach, Pfalz, alle einen gleichen Betrag aus dem Erbe einer Tante im Kanton Bern.

Mit recht hoher Wahrscheinlichkeit war diese Tante eine Anna Binggeli *13 DEC 1674 in Guggisberg, Bern, die 7 AUG 1752 in Guggisberg wohl ohne lebende Kinder (und wohl ohne lebende Enkelkinder) starb. Vermutlich hat sie kein Testament erstellt, denn wir ließen im Archiv Fribourg nachschauen im Testamentenbuch A 211 für den Bezirk Schwarzenburg von 1744-1765, wo sich kein Testament von ihr fand. In den Rechnungsbüchern dieser Zeit haben wir bisher keinen Vermerk über den Transfer von Geld ins Ausland gefunden, obwohl in Mörsbach das Geld aktenkundig durch das Gericht ausbezahlt wurde.

Anna Binggeli war verheiratet mit Hans Schlegel, der wenig später nach der Geburt des einzigen Kindes Elsbeth Schlegel (*1703) starb.

Jede Information über Anna Binggelis Eltern, Kinder und vor allem Geschwister wäre eine gute Hilfe für unsere weitere Suche.

Ihren Bruder Hans, den Vater von Hans Michael, kennen wir. Ein weiterer von Annas Brüdern müsste aufgrund von DNA-Ergebnissen der Vater von "John the Mennonite" Binkley in Amerika (*um 1700) sein und zugleich Vater von Christian Binkele, dem ersten Pächter Binkele auf Immelhäuserhof bei Sinsheim, dessen Familie dort "seit 1728" dokumentiert ist in einer Mennoniten-Liste der Kurfürstlich-Pfälzischen Verwaltung, die nach der zweiten Mennoniten-Konzession erstellt wurde und auflistet, wer nach alter (von 1664) und wer nach neuer Konzession (von 1744) wo lebt.

Ich würde mich riesig freuen, wenn jemand von Euch einen Tipp hat!

Allen einen guten Rutsch und ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2013
Elisabeth

Hier noch ein paar Daten aus rootsweb, um die gesuchten Personen eindeutig zuordnen zu können:

ID: I0028
Name: Hans Michael Binkley
Sex: M
Birth: BEF 12 JUN 1712 in Morsbach, Germany 1
Death: AFT 27 MAR 1775 in PA 2
Baptism: 12 JUN 1712 Lambsborn, Germany 1
Note:
Baptism: 12 June 1712, sponsors: Michel Trautmann from Lambsborn, Johann [illegible], Maria Magdalena, wife of Johann Paul Neuschwander [?] (LDS 0193964, Item 1, Ev. Ref. KB Lambsborn 1689-1747, Baptisms 1712) [original very dark and almost illegible on microfilm]. First communion 21 April (Easter) 1726, "Johann Michael Binckel, Hanß Binckels son from Mörsbach" (LDS 0193964, Item 1, Ev. Ref. KB Lambsborn 1689-1747, First communion list 1726) [No marriage recorded in Lambsborn church records] ...
oo 1 Maria Juliana Klein b: BEF 29 MAR 1718 in Wingen, Alsace, France
Married: AFT 1735 in PA

Eltern von Hans Michael:
ID: I0251
Name: Hans Binggeli
Sex: M
Birth: 23 AUG 1663 in Guggisberg, Bern, Switzerland 1
Death: BEF 30 MAR 1737 in Krahenberg, Germany 2
Burial: 30 MAR 1737 Wiessbach, Germany 3
oo Anna Barbara UNKNOWN born about 1665. She died 29 Nov 1731 at age 66 in Mörsbach

Eltern von Hans:
ID: I5905
Name: Peter Binggeli
Sex: M
Birth: 22 JUN 1622 in Wahlern, Switzerland
oo Magdalena Spring b: ABT 1638
Married: 28 APR 1656 in Guggisberg, Bern, Switzerland

Eltern von Peter:
ID: I5896
Name: Jerman Binggeli
Sex: M
Birth: ABT 1582
Death: BEF 1665 in Furen
oo Elsbeth Spring b: 15 NOV 1584 in Wahlern
Married: 21 NOV 1603 in Wahlern, Switzerland



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Binggeli in Westpreußen

Beitrag von clarissa1874 » So 24. Jun 2018, 11:18

Vermutlich stammt der Vater des nachstehend genannten Kindes aus der Schweiz.

Frieda Rosa Louise BINGGELI
* 11.02.1901 in Ostrowitt (Osterbitz)
Vater: Oberschweizer Adalbert BINGGELI
Mutter: Anna geb. LEISTIKOW,
beide evangelisch und in Ostrowitt wohnhaft
Anzeige: Vater
Quelle:
Geburtsregister Standesamt Gajewo in Ostrowitt (Osterbitz), Kreis Briesen, Westpreußen, Nr. 10/1901

Dieses Kind stirbt am 14.07.1901 in Ostrowitt.
Quelle:
wie oben, Nr. 19/1901

Anmerkung:
Die Register dieses Standesamts wurden teilweise 1949 und 1950 aus dem Deutschen ins Polnische übertragen. Sein Vorname wird mit "Wojciech" angegeben, entspricht Adalbert.
Am 03.05.1902 ist er als "Oberschweizer Albrecht Binggeli, 24 Jahre alt, wohnhaft in Ostrowitt", Trauzeuge bei der Heirat seines Schwagers, dem Schweizer Hermann August Emil Leistikow.
Quelle:
Heiratsnebenregister Standesamt Gajewo in Ostrowitt (Osterbitz), Kreis Briesen, Nr. 4/1902, nicht ins Polnische übertragen



macan
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Re: Binggeli von Guggisberg BE

Beitrag von macan » Di 26. Jun 2018, 14:29

Hallo Elisabeth,

tut mir leid, dass ich erst Jahre nach Deiner Anfrage antworte, aber ich hab dieses Forum komplett aus den Augen verloren. Falls Du noch an Informationen ueber die Familie meines Mannes interessiert bist, dann werde ich mich bemuehen diese so gut wie moeglich zu beantworten.

Mein Mann ist und bleibt wohnhaft in den USA, er kam nur fuer ein paar Jahre nach Deutschland.
Wir besuchen oft die nahen Oertlichkeiten, an denen die Familie hier gelebt hat und forschen regelmaessig allen zugaengigen Unterlagen der Umgebung.

Ich wuerde mich ueber eine Antwort sehr freuen

Andrea



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Re: Binggeli von Guggisberg BE

Beitrag von ElisabethKludas » So 1. Jul 2018, 15:59

Hallo Macan,
herzlichen Dank für Deine Nachricht!
Kurz gesagt: wir haben die Suche fast aufgegeben. Wir haben so viele online Kirchenbücher aus der gesamten Gegend abgesucht, ohne eine sichere Spur der Herkunft unseres Johannes Binkley, des Mennoniten. Auch nicht hinsichtlich seiner möglichen Verwandtschaft mit Christian Binkele, der ab 1728 auf dem Immelhäuserhof bei Sinsheim war, oder mit Abraham Binkele, der 1742 oder 1743 in Mannheim starb.
Vielleicht fällt uns mal ungesucht was zu. Das passiert ja schon mal. Vielleicht tauchen unter den künftigen Abschriften und Scans von Ancestry mal Hinweise auf.
Hilfreich wären Y-DNA-Tests von weiteren männlichen Nachkommen des Michael Binkley. Aber wir haben niemanden in der "Binkleys of America group", der zur Zeit dafür in Frage kommt. Es scheint auch auf dieser Plattform hier keine Binkle zu geben, die ihre Vorfahren bis in die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts zurückverfolgt haben.
Solltest Du bzw. Dein Mann da helfen können, wär das traumhaft!

Noch was zum vorherigen Beitrag (hab erst jetzt wieder rausgefunden, wie ich antworten kann - sorry!). Ist ja ein Ding, dass es einen Binggeli so weit nach Westpreussen getrieben hat! Die Schreibweise Binggeli spricht dafür, dass es eine jüngere Auswanderung aus der Schweiz ist. Bis zu den Auswanderern im 18. Jahrhundert fand ich in Deutschland Schreibweisen mit "k". Das "gg" wurde ursprünglich wie ein scharfes "k" gesprochen (Wikipedia). Danke für die Mitteilung auf dieser Plattform!

Frohes Forschen allseits und herzliche Grüße
Elisabeth



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