In der Innerschweiz (Umgebung Luzern, Obwalden?) scheint es einen Beruf 'Dinkelbohrer' gegeben zu haben.
Weiss jemand was dies ist?
Dinkelbohrer
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DST
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Walter
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Re: Beruf 'Dinkelbohrer'
Auch der ominöse Schacher Seppli von Escholzmatt war (laut www) Dinkelbohrer!DST hat geschrieben:In der Innerschweiz (Umgebung Luzern, Obwalden?) scheint es einen Beruf 'Dinkelbohrer' gegeben zu haben.
Weiss jemand was dies ist?
Mehr weiss ich dazu aber nicht.
LG, Walter
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Georgius
Re: Beruf 'Dinkelbohrer'
Hallo DST und Walter
Dinkelbohrer scheint ein Verballhornung oder Dialektform von
Tüchelbohrer zu sein. Diese waren Hersteller von Wasserleitungen aus
Holzstämmen. Dieser Beruf gab es seit der Römerzeit bis vor ca.
150 Jahren.
Gorgius
Dinkelbohrer scheint ein Verballhornung oder Dialektform von
Tüchelbohrer zu sein. Diese waren Hersteller von Wasserleitungen aus
Holzstämmen. Dieser Beruf gab es seit der Römerzeit bis vor ca.
150 Jahren.
Gorgius
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Peter.D
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Re: Beruf 'Dinkelbohrer'
Ja, eher eine Dialektform. In Band 4 des Schweizerischen Idiotikons, Spalte 1508, sind jedenfalls der Tüchel- und der Tünkelbo(h)rer gleichwertig aufgeführt. Von Tünkel zu Tinkel etc. ist es dann nur noch ein kleiner Schritt.
Peter
Peter
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DST
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Re: Beruf 'Dinkelbohrer'
... passt! Besten Dank!
Möglicherweise gibt's sogar einen Bezug zum Deucheleisen?
Im Althochdeutschen hiess 'dewil' oder 'douwil' Brenneisen / Brandeisen. Im Mittelhochdeutschen stand dann 'deuhel' für das Deucheleisen (Eisen wie es aus dem
Frischfeuer kommt).
Möglicherweise gibt's sogar einen Bezug zum Deucheleisen?
Im Althochdeutschen hiess 'dewil' oder 'douwil' Brenneisen / Brandeisen. Im Mittelhochdeutschen stand dann 'deuhel' für das Deucheleisen (Eisen wie es aus dem
Frischfeuer kommt).
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