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Dünner von Winterthur ZH

Verfasst: Do 4. Aug 2016, 13:52
von Wolf
Laut Haushaltregister von Sulgen TG hat Friedrich Dünner (*27.06.1807) von Kradolf TG, Schneider, 1855 das Gemeinds- & Kantonsbürgerrecht aufgegeben und sich in Winterthur eingebürgert. Laut Familiennamenbuch fand die Einbürgerung in Winterthur 1854 statt.

Friedrich Dünner ist der Sohn von Johannes Dünner und Anna Rüz(?); er ist verheiratet mit Anna Wimmersberger (≈05.08.1821), Tochter von Salomon Wimmersberger von Wülflingen ZH und Barbara [unleserlich].

Die Tochter Bertha (*19.06.1845, ≈06.07.1845) heiratet am 17.12.1867 (also nach der Einbürgerung in Winterthur) in Tennessee (USA) den Georg Tobler (1831-1915) aus der Schweiz. Leider ist der Bürgerort des Ehemannes nicht bekannt, was die Suche nach ihm sehr erschwert. Gesucht wird deswegen ein Heiratseintrag (sofern aus den USA zurückgemeldet), der hoffentlich den Bürgerort des Ehemannes angeben würde.

Hier bitte nur Dünner von Winterthur diskutieren, einschl. anderer Dünner-Linien, die 1888 bzw. 1928 in Winterthur eingebürgert wurden.
Für Dünner von Kradolf TG existiert ein eigener Thread.

Re: Dünner von Winterthur ZH

Verfasst: Fr 5. Aug 2016, 11:48
von Peter.D
Hallo Wolf, der Ehemann samt Bürgerort müsste im entsprechenden Familienregister des Vaters von Bertha vermerkt sein. Das Stadtarchiv Winterthur verwahrt die pfarramtlichen Familienregister von Winterthur bis und mit Heiratsdatum von ca. 1875 und gibt dir sicher die entsprechende Auskunft.

Peter

Re: Dünner von Winterthur ZH

Verfasst: Fr 30. Dez 2016, 13:53
von Wolf
Hans Ulrich Pfister schreibt mir dazu:
Auskunft zu Ihrer Frage ist aus den gedruckten Bürgeretats der Stadt Winterthur zu erwarten, doch leider ist die Antwort negativ.

Im "Verzeichniß der gegenwärtigen Bürgerschaft der Stadt Winterthur 1869" steht auf Seite 19 bei Bertha Dünner (*1845): "in Amerika, soll verheirathet sein". Diese Information ist in den Etats von 1877, 1884 und 1890 repetiert, und 1915 steht "unbekannten Aufenthalts".
Vielen Dank für diese Auskunft - auch "negative" Informationen sind ja für die Familienforschung wichtig.