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Ho(he)nloser

Verfasst: Mo 9. Okt 2006, 10:15
von Konstantin Huber
Dr. Jörg Hohnloser, Stuttgart, sucht Vorkommen und Familienzusammenhänge von Trägern der Namen Honloser, Hohnloser, Hohenloser, Hanloser, Hohnloher usw.
Im Enzkreis lässt sich eine Linie von Knittlingen über Wilferdingen bis zum Stammvater Johann Jakob H., * 1665 in Nöttingen als Sohn eines Michael, zurückverfolgen.
Weitere Namenträger lebten im Bodenseeraum, wohin bislang noch keine Verbindung festgestellt werden konnte.
Wer forscht ebenfalls nach Trägern dieses Namens? Die Nachweise der Mormonendatenbanken sind bekannt.

Honloser / Hanloser

Verfasst: Fr 13. Okt 2006, 18:31
von Konstantin Huber
Inzwischen ist auch die Verbindung von Nöttingen (Enzkreis) nach Duntzenheim im Elsass bekannt. Der Elsässer Stammvater Michael wurde 1666/56 in Nöttingen geboren.
Offen ist noch eine eventuell fremde Herkunft des ab 1655 in Musterungslisten in Nöttingen genannten Michael Honloser/Hunloser.
Kennt jemand Namenvorkommen im Raum Pforzheim-Karlsruhe vor 1600 oder stammt dieser Michael wie viele andere Kraichgaueinwanderer aus dem Bodenseeraum bzw. der Nordschweiz (SH/TG) ab ? - dort
Ha(h)nloser!

Ho(he)nloser

Verfasst: Fr 19. Okt 2007, 13:19
von Konstantin Huber
Inzwischen gibt es weitere Neuigkeiten aus der Forschung von Stefan und Dr. Jörg Hohnloser. Ich zitiere aus der SGFF-Mailingliste:
Aufgrund genetischer Analysen im Zuge von Ahnenforschung konnte die
genetische Verwandtschaft der vorwiegend in der Schweiz lebenden Ha(h)nloser
und der nur in Deutschland siedelnden Hohnloser nachgewiesen werden
(Auswanderung nach USA hier unberücksichtigt). Der erste Hohnloser taucht
1650 im badischen Nöttingen bei Pforzheim auf. Um die Verwandtschaft zu den
Ha(h)nlosern bzw. Handlosern auch auf Basis des Schrifttums nachvollziehen
zu können, suche ich die Vorfahren des ersten Hohnloser in der Schweiz. Dazu
liegt mir bereits ein Stammbaum der Ha(h)nloser vor, der allerdings nur bis
1667 zurückgeht und keine Verbindung zu den Hohnloser zeigt. Darüber hinaus
gibt es den Einzelfund eines Michel Hanloser aus Diessenhofen (TG), der ca.
1600 geboren sein soll.

Kennen Sie ausser den Kirchenbüchern von Diessenhofen (im Bürgerarchiv
Frauenfeld) weitere Schriftquellen, die Aufschluss über die Einwohner von
Diessenhofen vor und während des 30-jährigen Krieges geben könnten? Gibt es
generell Dokumente, die in der Schweiz ausserhalb der Kirchenbücher
Personenstandsdaten enthalten? Seit wann gibt es diese "Verbürgerung"
genannte Registrierung in der Heimatgemeinde?Gibt es genealogische Forschung
zu Handloser? Können Sie Berufsgenealogen empfehlen, die sich im Grenzgebiet
zwischen Bodensee und Schaffhausen auskennen?

Ho(he)nloser

Verfasst: Fr 19. Okt 2007, 15:34
von Brian
Das klingt ja spannend.
Original von Konstantin Huber
Seit wann gibt es diese "Verbürgerung"
genannte Registrierung in der Heimatgemeinde?
Die Antwort auf die obige Frage würde mich auch brennend interessieren. Ist das in jeder Gemeinde anders?

Ho(he)nloser

Verfasst: Sa 10. Nov 2007, 17:23
von rudi
Ich habe zwei Zweige meiner Ahnen, die ab 1589 in Ebingen (heute Albstadt, Zollernalbkreis) unter den Namen Hohloch/Hauloch/Hohnloh (je nach Pfarrer) auftauchen. Bei beiden Zweigen stammen die Namensträger vom Ort Bisingen bei Hechingen (damals Hohenzollern). Im einen Fall handelt es sich um Hans H. Sohn des Kaspar H. von Bisingen oo 15.2.1589 in Ebingen Anna Zimmermann. Im zweiten Fall: Agnes H. Tochter von Stoffel H. von Bisingen oo 26.10.1589 in Ebingen Lorenz Hutzel.
Ich habe keine Ahnung ob diese Namensähnlichkeit auf eine Verbindung hinweist. In Bisingen habe ich noch nicht geforscht, soviel ich weiss existieren keine Kirchenbücher aus dieser Zeit für Bisingen.

Ho(he)nloser

Verfasst: Sa 5. Jan 2008, 01:39
von Dagmar
Diessenhofen liegt in der Nähe von Stein am Rhein
in Stein am Rhein gibt es ein ehemaliges Kloster St. Georg
vielleicht ist dort etwas aufzufinden

eventuell wäre auch eine Forschungsmöglichkeit im Kloster Sankt Gallen oder in anderen Klöstern möglich
wobei St. Gallen wohl den grössten und weitreichendsten Einfluss hatte.

Wenn sie aber Forschungsergebnisse über den Vater einer Katharina Handloser, geb. 1.11.1824 in Randegg, als Tochter von Anton Handloser ( vermutlich Anton junior) und Elisabeth Wider (Randegg) haben, wäre ich sehr dankbar. Katharina Handloser war mit Jakob Reitze, Sohn des Leopold Reitze und der Franziska Denzel, Singen - Remishof, verheiratet.

Ho(he)nloser

Verfasst: Sa 5. Jan 2008, 12:37
von Dagmar
PS

sollte dort nichts zu finden sein, wäre eine weitere Suchmöglichkeit auf der deutschen Rheinseite in Gailingen
dort lebten viele jüdische Kaufleute und die Dorfgeschichte ist gut erforscht
ich vermute, dass es einen regen Handel über den Rhein in die Schweiz gegeben hat
so sind evtl. noch alte Kaufbelege oder Rechnungen, Darlehensverträge oder so zu finden

Diessenhofen liegt übrigens nur einen Katzensprung entfernt von Randegg

Ho(he)nloser

Verfasst: Sa 5. Jan 2008, 13:00
von Dagmar
zu Hahnloser in der Region um Randegg etc. habe ich noch Folgendes gefunden:

in Schlatt am Randen gibt es einen Gedenkstein für die Gefallenen des 1. Weltkrieges
dort sind Gustav und Walter Hahnloser mit Sterbejahr 1918 vermerkt

vermutlich haben sie die Information bereits, aber man weiss ja nie..

http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deuts ... 1u2_bw.htm

Ho(he)nloser

Verfasst: Sa 5. Jan 2008, 17:39
von rudi
zu meinem Post vom 10.11.2007 habe ich noch eine Ergänzung als Kopie aus meinem direkten Mailverkehr mit Herrn Jörg Hohnloser:
ich war in der Familienforschung der Mormonen in Zürich, wo ich Filme des KB Ebingen habe und habe darin rechrchiert, um diese Frage etwas weiter zu klären.
Der Familienname "Hohenloh" taucht nur in der Zeit von Februar 1612 bis Juli 1618 während der Amtszeit von Pfarrer Andreas Scheffler in dessen prägnanter Handschrift auf. Der von Ihnen (Jörg Hohnloser) auch erwähnte Hans Hohloch heiratet am 22.3.1612 eine Dorothea Oswald, nachdem seine erste Frau Anna Zimmermann am 12.12.1611 im Alter von 43 Jahren gestorben ist.
Er hat mit seiner zweiten Frau 5 Kinder während der Amtszeit von Pfr. Scheffler und wird dort konsequent Hohnloh oder Hohenloh geschrieben, die Taufzeugen sind meistens dieselben wie für die Kinder aus der ersten Ehe.
Als das letzte Kind Barbara am 15.9.1619 zur Taufe gebracht wird, schreibt der neue Pfarrer Ludwig Feigelmann wieder Hauloch.
Ich denke daraus lässt sich schliessen, dass der Name Hohenloh für diese mir bekannten Fälle in Ebingen eine andere Schreibweise für die Familie Hohloch/Hauloch durch diesen einen Pfarrer war. Ein Verwandtschaft mit Ihren Hohnloser/Hahnloser/Hohnloher ist daraus sicher nicht abzuleiten.
:-)

Ho(he)nloser

Verfasst: Mo 7. Jan 2008, 07:44
von Konstantin Huber
Dagmar antwortete zwischenzeitlich noch bilateral. Mit ihrem Einverständnis gebe ich ihre Ergänzungen hier allgemein bekannt:

"mit der Vermutung, im Kloster St. gallen zu forschen, liege ich vermutlich nicht so verkehrt.
im Buch von Eberhard Dobler vom 1959 Burg und Herrschaft Mägdeberg, Hegau Bibliothek Band II finden sich auf den Seiten 39ff Hinweis auf riesigen Grundbesitz des Ato (Atto) um 780 in Büsingen, Ramsen und Umgebung finden
Büsingen liegt nur wenige Kilometer von Diessenhofen entfernt"

Ho(he)nloser

Verfasst: Mo 7. Jan 2008, 14:03
von Dagmar
heute hatte ich eine Karte von Ende des 18. Jahrhundert gesehen. Wenn ich diese Karte richtig lese, gehörte Diessenhofen und Stein am Rhein zu diesem Zeitpunkt zur Grafschaft Nellenburg

"Die Landgrafschaft Nellenburg hingegen, mit Verwaltungssitz in Stockach, war ein Teil Vorderösterreichs, dessen Regierung wiederum in Freiburg saß......Nellenburg gehörte dabei zu Schwäbisch-Österreich...."
aus > siehe Themenboard Bücher
- Editiert von Dagmar am 07.01.2008, 14:09 -

Hahnloser in Büsingen a. H.

Verfasst: So 16. Mär 2008, 13:34
von Bongo
Im Dorfsippenbuch von Büsingen habe ich den folgenden Eintrag gefunden.

Hahnloser
+ 19.08.1877 Margarethe Hahnloser, Haushälterin * in Schlatt um 1831
Tochter des Andreas Hahnloser, Landwirt und der Creszentia Lehmann

Viel Erflog bei der Suche

Grüße aus Lahr

Viktor Wabel

Ho(he)nloser

Verfasst: Mi 27. Aug 2008, 10:55
von Bongo
Bei der Durchsicht des Buches Gemeinde Inventar Baden Gemeinde Büsingen von 1959 ist mir folgendes aufgefallen:

Am 20. April 1762 wurde ein Peter Handloser in einen der Büsinger Gemeidedokumente genannt. Er war Nellenburger Amtsvogt zu Randegg.

Vielleicht eine neue Spur...

Grüße ;;;

Viktor Wabel

Ho(he)nloser

Verfasst: Mi 29. Sep 2010, 20:06
von georges-claude
Am 31.1.1826 heiratet in Randegg Franziska Han(d)loser einen Josef Schneble/Schäble, ebenfalls aus Randegg. Hat jemand weitere Informationen über die beiden?

Georges