Grüezi Lesende,
Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz (HBLS), Neuenburg 1931, Band 6, Schaffhausen-Schuls.
Seite 128: Die Landschaft [Schaffhausen] war in Vogteien eingeteilt. Ueber den Klettgau regierte der Landvogt mit Sitz in Neunkirch. Die Obervogteien waren: 1) Thayngen und Barzheim; 2) Schleitheim und Beggingen; 3) Herblingen und Reiath; 4) Neuhausen und Aazheim; 5) Beringen, Hemmental und Griessbach; 6) Löhningen und Guntmadingen; 7) Merishausen und Bargen; 8) Buch, Gailingen, Buchtalen, Wydlen und Gennersbrunn; 9) Rüdlingen, Buchberg und Ellikon; 10) Die Schlossherrschaft auf dem Schloss Herblingen. Die Vögte sassen aber in der Stadt.
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Roland E. Hofer,
Herrschaftsstruktur, in Schaffhausen (Kanton), auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
Das Schaffhauser Staatsgebiet war in zehn Vogteien eingeteilt. Jede Vogtei wurde von einem Obervogt verwaltet. Die Vogteien bestanden aus einer Anzahl von Dörfern, deren Niedergerichtsbarkeit und teilweise auch das Hochgericht bei der Stadt Schaffhausen lag.
Robert Pfaff,
Beringen, auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
Vom 16. Jahrhundert bis 1798 bildete das Dorf zusammen mit Hemmental und dem Weiler Griesbach die städtische Obervogtei Beringen.
Andreas Schiendorfer,
Buch, auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
1559 wurde die Obervogtei Buch gebildet, zu der auch Buchthalen, Widlen und Gennersbrunn gehörten.
Robert Pfaff,
Löhningen, auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
Die Ortschaft bildete zusammen mit Guntmadingen die Obervogtei Löhningen.
Ulf Wendler,
Merishausen, auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
Um 1550 wurde Merishausen mit dem benachbarten Bargen die siebte Obervogtei der Schaffhauser Landschaft.
Martin Akeret Weishaupt,
Neuhausen am Rheinfall, auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
In der Reformation kam das Kloster Allerheiligen 1529 in den Besitz der Stadt Schaffhausen, die Neuhausen als Obervogtei einrichtete.
Ulf Wendler,
Neunkirch (Vogtei), auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
1559 umfasste die Obervogtei neben Neunkirch (mit Ergoltingen), Hallau und Oberhallau die Dörfer Gächlingen, Siblingen, Trasadingen und Wilchingen sowie die Höfe Haslach, Wunderklingen und Wetzenhofen. Als letztes Dorf gelangte 1580 Osterfingen (mit dem Hof Rossberg) an die Obervogtei, die 1659 zu einer Landvogtei erhoben wurde.
Matthias Wipf,
Rüdlingen, auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
1520 erwarb die Stadt Schaffhausen die niedere Gerichtsbarkeit, 1656-57 von den Landgrafen von Sulz auch die Landeshoheit und errichtete die Obervogtei Rüdlingen-Buchberg (mit Ellikon am Rhein).
Roman Sigg,
Reiat, auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
1529 erwarb die Stadt Schaffhausen vom Kloster Paradies die niedere Gerichtsbarkeit über die Dörfer auf dem Reiat 1521 bzw. 1534 die Niedervogteirechte über Herblingen und die Dörfer im unteren Reiat. Ab 1550 fügte Schaffhausen diese Gebiete zur Obervogtei Reiat (1553 Reygat, 1559 Reiett) zusammen. Diese umfasste die Herrschaft über die Dörfer Büttenhardt, Lohn, Opfertshofen und Altdorf (oberes Gericht) sowie Herblingen, Stetten, Bibern und Hofen (unteres Gericht).
Martin Akeret Weishaupt,
Schleitheim, auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
Bis 1798 bildeten Schleitheim und Beggingen die Schaffhauser Obervogtei Schleitheim.
Martin Akeret Weishaupt,
Thayngen, auf einer Webseite des Historischen Lexikons der Schweiz.
Die Vogtei der von Stoffeln ging schon 1460 an die Stadt über, wobei Rechtsstreitigkeiten über die niedere Gerichtsbarkeit bis 1565 andauerten.
Hans Jacob Leu, Allgemeines helvetisches, eydgenössisches, oder schweitzerisches Lexicon, Zürich MDCCXLVII-MDCCXCV [1747-1795].
XVII. Theil, Se. bis T., Seite 247 und 248: Die Landschaft der Stadt Schaffhausen umfasste die Landvogtei Neunkirch und 9 Obervogteien.
IV. Theil, Bi. bis Ca, Seite 89: Obervögte in Beringen.
IV. Theil, Bi. bis Ca, Seite 393: Obervögte in Buch.
XII. Theil, Le. bis Me., Seite 207: Obervögte in Löningen [Löhningen].
XIII. Theil, Me. bis N., Seite 71: Obervögte in Merishausen.
XIV. Theil, N. bis R., Seite 107: Obervögte in Neuhausen.
XIV. Theil, N. bis R., Seite 120: Obervögte bzw. Landvögte in Neunkirch.
XV. Theil, R., Seite 524: Obervögte in Rüedlingen [Rüdlingen].
XV. Theil, R., Seite 180: Obervögte in Reyet [Reiat].
XVI. Theil, Sa. bis Se., Seite 357: Obervögte in Schleitheim.
XVIII. Theil, T. U und V., Seite 64 und 65: Obervögte in Thayngen.
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