Samenspender und Seitensprünge
Verfasst: Di 30. Aug 2022, 10:49
Hallo zusammen,
weiss nicht, wo dieses delikate Thema hinpasst. Es geht auch nicht um moralische Fragen, die sind mir eigentlich ziemlich piepegal.
Dank der DNA-Analyse haben wir heute die Möglichkeit, Lücken in den Stammbäumen zu ergänzen. Es ist natürlich immer schön und erfreulich, wenn man Beziehungen findet und diese auch durch klassische Stammbäume verifizieren kann, insbesondere wenn die prozentuelle DNA-Übereinstimmung wunderbar passt.
Es gibt da aber auch die andere Seite, da kommen plötzlich Verwandte ans Licht, die eine hohe Übereinstimmung mit mir und meinen Familienmitgliedern aufweisen, die aber gemäss klassischer Stammbaumanalyse gar nicht mehr ins Raster fallen dürften, z.B. wenn der LCA mehr als 6 Generationen zurückliegt. Die DNA ist gnadenlos und zeigt auch Seitensprünge auf, welche unsere Vorfahren offenbar geschickt zu vertuschen wussten. Es gibt hier nun zwei Situationen - 1) man kann den "Samenspender" identifizieren oder 2) der Samenspender bleibt dubios.
Ein anderer Fall besteht durch die Praxis der Samenspende - hier ist ja von Anfang an alles klar, ausser dass es natürlich nach Aussen gerne geleugnet wird. Gemäss Gesetz hat das Kind das Recht, im Alter von 18 Jahren zu erfahren, wer sein biologischer Vater ist. Die Gesetzgebung hat natürlich nicht vorgesehen, dass mit Hilfe von DNA-Analysen diese Wissenslücke ohne Gesetzesverletzung überbrückt werden kann. Im Falle eines Verwandten kam es zum Jackpot, da kamen sofort der biologische Vater, vier Halbgeschwister, ein Cousin und eine Cousine. Das ist natürlich nicht der Regelfall, sondern weil wohl beide Seiten neugierig sind.
Wie kann man diese Beziehungen in einen Stammbaum einfügen? Ich finde da ja weder ONS noch Samenspende. Oder ist es hier von Nöten, die Stammbäume in "doppelter Buchhaltung" zu führen? Wie handhabt ihr solche Grenzfälle?
weiss nicht, wo dieses delikate Thema hinpasst. Es geht auch nicht um moralische Fragen, die sind mir eigentlich ziemlich piepegal.
Dank der DNA-Analyse haben wir heute die Möglichkeit, Lücken in den Stammbäumen zu ergänzen. Es ist natürlich immer schön und erfreulich, wenn man Beziehungen findet und diese auch durch klassische Stammbäume verifizieren kann, insbesondere wenn die prozentuelle DNA-Übereinstimmung wunderbar passt.
Es gibt da aber auch die andere Seite, da kommen plötzlich Verwandte ans Licht, die eine hohe Übereinstimmung mit mir und meinen Familienmitgliedern aufweisen, die aber gemäss klassischer Stammbaumanalyse gar nicht mehr ins Raster fallen dürften, z.B. wenn der LCA mehr als 6 Generationen zurückliegt. Die DNA ist gnadenlos und zeigt auch Seitensprünge auf, welche unsere Vorfahren offenbar geschickt zu vertuschen wussten. Es gibt hier nun zwei Situationen - 1) man kann den "Samenspender" identifizieren oder 2) der Samenspender bleibt dubios.
Ein anderer Fall besteht durch die Praxis der Samenspende - hier ist ja von Anfang an alles klar, ausser dass es natürlich nach Aussen gerne geleugnet wird. Gemäss Gesetz hat das Kind das Recht, im Alter von 18 Jahren zu erfahren, wer sein biologischer Vater ist. Die Gesetzgebung hat natürlich nicht vorgesehen, dass mit Hilfe von DNA-Analysen diese Wissenslücke ohne Gesetzesverletzung überbrückt werden kann. Im Falle eines Verwandten kam es zum Jackpot, da kamen sofort der biologische Vater, vier Halbgeschwister, ein Cousin und eine Cousine. Das ist natürlich nicht der Regelfall, sondern weil wohl beide Seiten neugierig sind.
Wie kann man diese Beziehungen in einen Stammbaum einfügen? Ich finde da ja weder ONS noch Samenspende. Oder ist es hier von Nöten, die Stammbäume in "doppelter Buchhaltung" zu führen? Wie handhabt ihr solche Grenzfälle?