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Kästli von Röthenbach bei Herzogenbuchsee BE

Verfasst: Mi 20. Dez 2023, 14:23
von Wolf
Die folgenden Zitate wurden von einem Thema übernommen, das wegen umfangreicherer Diskussionen in Kästli im Kanton Bern umbenannt worden war.

Hier bitte nur Kästli von Röthenbach bei Herzogenbuchsee BE (einschl. nachweisbarer Vorfahren) diskutieren.
Gomlo666 hat geschrieben: Do 27. Feb 2020, 10:36 Hallo zusammen,

ich bin neu hier und versuche den Ursprung meiner Familie zufinden. Die väterlicher Linie ist doch etwas schwerer.

Heimatkanton meines Urgroßvaters ist Röthenbach bei Herzogenbuchsee. Sein Name war Gottfried Kästli und er war mit einer Trübi aus dem Elsass verheiratet.

Meine Urgroßeltern sind wohl nach Deutschland ausgewandert wegen der Arbeit. Hier habe ich die Info, dass sie in Rheinfelden (Baden) gelebt haben müssen.

Leider habe ich bis dato nichts relevantes gefunden und meine Großeltern kann ich dazu leider nicht mehr befragen :|

Ich danke Euch schon mal für eure Hilfe und wünsche Euch allen eine schöne Restwoche.
Wolf hat geschrieben: Do 27. Feb 2020, 10:55 Zuerst einmal - willkommen im Forum !

Laut Familiennamenbuch erhielten die Kästli 1861 das Bürgerrecht von Röthenbach bei Herzogenbuchsee - markiert mit einem (*). Der Stern bedeutet, dass die Herkunft nicht bekannt ist oder dass das Bürgerrecht auf Grund besonderer gesetzlicher Bestimmungen (Adoption, Scheidung usw.) besteht. In der Mitte des 19. Jahrhunderts bedeutet der Stern in der Regel, dass die Familie nicht sesshaft gewesen war und die Gemeinde das Bügerrecht gegen ihren Willen gewähren musste.

Noch eine Bemerkung zu Deinem Beitrag: zu jeder Person, die Teil einer Frage ist, sollte immer ein Datum, zumindest ein Zeitraum genannt sein, wenn vielleicht auch nur geschätzt. Je nachdem, wie alt Du bist bzw. wie die Generationenfolge zeitlich verlaufen ist, könnte Dein Urgrossvater zwischen etwa 1810 und 1910 geboren sein. Wenn es da keine genauere Schätzung gibt, ist es schwierig, zielführende Hinweise zu geben. Sollte er vor 1861 geboren sein, könnte er zu der damals eingebürgerten Familie mit unbekannter Herkunft gehört haben.
Gomlo666 hat geschrieben: Do 27. Feb 2020, 12:42 Vielen Dank für die schnellen Antworten.

Ich selbst bin Jahrgang 1982 und mein Großvater müsste Jahrgang 1925 gewesen sein.

Nähere Informationen habe ich leider nicht. Wurde denn früher erfasst wenn jemand ausgewandert ist?
Wolf hat geschrieben: Do 27. Feb 2020, 13:01
Gomlo666 hat geschrieben: Do 27. Feb 2020, 12:42... mein Großvater müsste Jahrgang 1925 gewesen sein.
Der wurde aber schon in Deutschland geboren?

Wenn die Familie auch nach der Auswanderung das Bürgerrecht (zumindest vorerst) beibehalten hat, müssten die Familienmitglieder im Zivilstandsregister (werden in der heutigen Form seit 1876 geführt) des Bürgerortes genannt sein. Ich empfehle also, Du frägst beim zuständigen Zivilstandsamt Oberaargau an, ob Dein Grossvater im Register überhaupt identifiziert werden kann. Diese Auskunft wird von den meisten Zivilstandsämtern kostenlos erteilt. Frag' weiter, was Du (falls er identifiziert werden kann) tun und bezahlen musst, um einen "Familienschein" der Eltern zu bekommen (da würde er als Sohn mit drauf stehen). Vor 1875 sind dann die Kirchenbücher online.