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Linden von Rotmonten SG (Gerhalden)

Verfasst: Fr 16. Jan 2026, 09:40
von DST
Franz Heinrich Linden war Chirurg (geboren um 1748).

Er wanderte von Trier ein und liess sich auf Gerhalden nieder.
Seit 1799 ist er Thurgauer Kantonsbürger und Luzerner Eidgenössischer Bürger.

Kinder:
- Franz Kaspar (* 1788)
- Joseph Anton (hatte einen Sohn, welcher Domdekan war)
- Joseph Alois (heiratete eine Sartory)

Hat jemand diese Familie bereits untersucht?
Wo war der genaue Herkunftsort?
Gibt es noch mehr frühe Nachkommen?

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urspr. Titel: Linden von Gerhalden (Rotmonten)

Re: Linden von Rotmonten SG (Gerhalden)

Verfasst: Fr 16. Jan 2026, 17:29
von Peter.D
Hallo Dani

Aufgrund des helvetischen Bürgerrechtsgesetzes von 1798 konnten Ausländer, die seit mindestens 20 Jahren irgendwo in der damaligen Schweiz sesshaft waren, das helvetische Bürgerrecht erhalten, also kein kantonales Bürgerrecht mehr. Die Bewilligung wurde von der helvetischen Zentralregierung erteilt, worauf der helvetische Innenminister einen Bürgerbrief ausstellte und ihn auf dem Dienstweg über den Kanton, den Distrikt und die Munizipalität dem Bewerber zustellte.
Die Bewilligungen sind heute in der Regel im Bundesarchiv nach Kantonen geordnet, s. ein Beispiel hier.
BAR B0-1483-1085 helvetische Bürger.jpg
Die Bürgerbriefe befinden sich heute oft in den kantonalen Archiven, hier ein Beispiel aus Basel.
Helvetischer Bürgerbrief der Zentralregierung.jpg
Nach dem Ende der Helvetik waren diese Bürger in einer schwierigen Lage, da es nun das helvetische Bürgerrecht gar nicht mehr gab. Aufgrund eines Tagsatzungsbeschlusses konnten sie das jeweilige Gemeindebürgerrecht gegen eine reduzierte Gebühr erwerben. Wer die teils hohen Summen nicht aufbringen konnte, durfte als Einwohner sesshaft bleiben.

Im FNB sind die Linden mit "Rotmonten a" eingetragen. Wie kommst du auf Thurgau und Luzern?

Peter