Leyssmeyster
Verfasst: Di 12. Aug 2008, 16:49
Liebe Forumsleser
ich habe eine Anfrage aus Deutschland erhalten. Kann vielleicht jemand von Ihnen hier weiterhelfen? Vielen Dank und schöne Grüsse vom Hirzel ;;;
Bernadette Grob
...Im Jahr 1684 taucht zum ersten Mal der Name auf: Leyssmeyster.
Nach Angaben, die dieser Leyssmeister bei dem Eintrag ins Heiratsregister
machte, sagte er, er komme aus der franzöischen Schweiz.
Das Konzept französisch verwirrt mich, denn damals gab es ja noch keine
französchen Kantone in der Schweiz. Die region gehörte ja noch, wenn ich
richtig informiert bin, zu Savoyen.
ich gehe davon aus, dass es sich doch darum handelt, dass er aus der
Gegend von Bern kam, wie die meisten Zuwanderer aus der Schweiz.
Ich hätte jetzt zuerts eine grndsätzliche Frage:
Der Name Leyssmeyster ist mit aller Wahrscheinlichkeit kein ursprünglicher
Familienname. Ich nehme vielmehr an, dass er daraus abgeleiter wurde,
dass er auch angab, er sei Ackerer (=Bauer) und Lehrer (=Lesenmeister).
Dazu beziehe ich mich auf die Art, wie der Name heute noch in der Gegend
ausgesprochen wird: Lesmeester.
Aber wichtig für mich wäre zu wissen, ob in der Shweiz Listen geführt wurden,
in denen alle "Auswanderer" (= Personen, die aus dem Land des "Herren" wegziehen
wollten, sich zuerst freikaufen mussten, und so in die Listen eingetragen wurde.
Es herrschte ja noch die sogenannte "Leibeigenschaft", die ja erst viel später abgeschafft
wurde).
Wenn es diese Listen gäbe, dann müsste ich versuchen mit dem Datum von ca. 1680-1683
und der Kombination der beiden Vornamen (es waren 2 Brüder, beide katholisch) einen Schritt weiter
zu kommen...
ich habe eine Anfrage aus Deutschland erhalten. Kann vielleicht jemand von Ihnen hier weiterhelfen? Vielen Dank und schöne Grüsse vom Hirzel ;;;
Bernadette Grob
...Im Jahr 1684 taucht zum ersten Mal der Name auf: Leyssmeyster.
Nach Angaben, die dieser Leyssmeister bei dem Eintrag ins Heiratsregister
machte, sagte er, er komme aus der franzöischen Schweiz.
Das Konzept französisch verwirrt mich, denn damals gab es ja noch keine
französchen Kantone in der Schweiz. Die region gehörte ja noch, wenn ich
richtig informiert bin, zu Savoyen.
ich gehe davon aus, dass es sich doch darum handelt, dass er aus der
Gegend von Bern kam, wie die meisten Zuwanderer aus der Schweiz.
Ich hätte jetzt zuerts eine grndsätzliche Frage:
Der Name Leyssmeyster ist mit aller Wahrscheinlichkeit kein ursprünglicher
Familienname. Ich nehme vielmehr an, dass er daraus abgeleiter wurde,
dass er auch angab, er sei Ackerer (=Bauer) und Lehrer (=Lesenmeister).
Dazu beziehe ich mich auf die Art, wie der Name heute noch in der Gegend
ausgesprochen wird: Lesmeester.
Aber wichtig für mich wäre zu wissen, ob in der Shweiz Listen geführt wurden,
in denen alle "Auswanderer" (= Personen, die aus dem Land des "Herren" wegziehen
wollten, sich zuerst freikaufen mussten, und so in die Listen eingetragen wurde.
Es herrschte ja noch die sogenannte "Leibeigenschaft", die ja erst viel später abgeschafft
wurde).
Wenn es diese Listen gäbe, dann müsste ich versuchen mit dem Datum von ca. 1680-1683
und der Kombination der beiden Vornamen (es waren 2 Brüder, beide katholisch) einen Schritt weiter
zu kommen...