Seite 1 von 1
Lesehilfe
Verfasst: Do 25. Feb 2010, 16:35
von hhg
Bitte um Lese- und Verständnishilfe für den letzten Satz:
...Stini Moser ab bül, dz gäl, klein, reich Weibli, sind alsbald reiff [Ende des Eintrags].
Was ist gäl, und wofür ist wer alsbald reif? Oder lese ich ganz falsch?
Lesehilfe
Verfasst: Do 25. Feb 2010, 20:46
von Hortulana
Gäl könnte gelb bedeuten (vielleicht hatte sie ja was mit der Leber)
Lesehilfe
Verfasst: Fr 26. Feb 2010, 08:56
von Walter
Ich verstehe den Satz wie folgt:
Stini (Christina) Moser ab (dem) Bühl (=Hügel), das gelbe, kleine, reiche Weiblein (kleine Frau), sind (ist) bald reif (reif für die Heirat? Geburtsreif?).
Gelb könnte sich auch auf die Haarfarbe von Stini Moser beziehen.
Vielleicht will der Schreiber aber auch sagen, dass Christen Güngerich und Stini Moser bald heiraten werden?
Gruss, Walter
Lesehilfe
Verfasst: Fr 26. Feb 2010, 12:35
von hhg
Danke für euere Gedanken. Tatsächlich heiratet eine Christine Moser später einen Hans Güngerich, die war bei der o. a. Taufe allerdings erst sieben Jahre alt.
Eine weitere Moserin wird bei acht Jahre später stattfinden Nachforschung unlauterer Machenschaften verdächtigt im Zusammenhang mit Güngerich-Besitz.
Könnte das gäl ein Synonym für grenzwertig-raffinierte Geschäftstüchtigkeit sein, und das sind alsbald reiff dafür, jemanden bald "auf die Schliche" zu kommen?